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FuG 1-2024 | Fußball und Digitalisierung

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ISSN: 2568-0420

Inhalt

FuG – Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft
1-2024: Fußball und Digitalisierung

Editorial
Christian Brandt / Robert Warnecke: Digitalisierung und Fußball

Beiträge
Christoph Buck / Kristina Hall / Sebastian Ifland / Moritz Rindermann / Julia Röttger: Managing the Digital Transformation – The Case of Professional European Sport Clubs
Konstantin Eder / Sebastian Björn Bauers / Martin Kaden: Mitbestimmung im Wandel? Erwartungen der Generation Z an die Mitgliederpartizipation im deutschen Profifußball
Florian Ingwersen / Dominic Habenstein: On-Pitch Use of Mobile Devices: An Acceptance Study Among German Elite Youth Football Coaches
Henrike Diekhoff / Steffen Greve: Digital-gestützte Sportspielvermittlung im Sportunterricht der Grundschule aus der Perspektive der Lehrkräfte (im Open Access verfügbar)
Lena Spickermann / Ole Merkel: „I’m a simple man: I see Rapinoe, I press dislike“ – Die diskursive Aushandlung der Einführung von Spielerinnen im Videospiel EA FC 24
René Breiwe / Marion Y. Schwehr / Florian Monstadt / Leon Dittmann / Sabine Schlag: #EURO2024 – Fußball und Digitalität im Spiegel gesellschaftlicher: Ungleichheitsverhältnisse. Eine explorative Studie zu Inhalten und Äußerungen in Social Media zur Fußball-Europameisterschaft aus diskriminierungskritischer Perspektive

 

Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): fug.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2568-0420

eISSN

2568-0439

Jahrgang

6. Jahrgang 2024

Ausgabe

1-2024

Erscheinungsdatum

20.01.2026

Umfang

104 Seiten

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/fug.v6i1

Homepage

https://fug.budrich-journals.de

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Inhaltsverzeichnis
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Autor*innen

Schlagwörter

App, coaching innovation, digital transformation, digitale Medien, Digitalisierung, Digitalität, digitalization, Diskriminierung, EA FC/FIFA, elite youth football coaching, Entscheidung, EURO2024, Fans, Fußball, German football culture, Januar 2026, kritische Diskursanalyse, Mitgliederversammlung, mobile device acceptance, Politik, Sexismus, social media, Sport, sports club, Tagging, technology acceptance model, TGfU, Videospiele, voice

Abstracts

Managing the Digital Transformation – The Case of Professional European Sport Clubs (Christoph Buck, Kristina Hall, Sebastian Ifland, Moritz Rindermann und Julia Röttger)
This paper addresses the question: How do professional team sport clubs perceive the sport-specific efforts and challenges of the digital transformation? Based on qualitative insights from professional football, basketball, and handball clubs in the German-speaking region, we give insights into how professional sports clubs engage, cope and struggle with digital transformation. We show, that from eight interrelated fields of action, which collectively shape digital transformation processes, professional sports clubs address fundamentals of digital transformation and advanced transformers. Our findings highlight that the way clubs interpret and organize the relationship between the two domains on-field and off-field plays a central role in shaping their digital strategies. Rather than following a uniform pathway, clubs exhibit distinct patterns in how they integrate or separate on-field and off-field initiatives, pointing to the need for context-sensitive approaches. The work offers a sport-specific lens through which the complexity of digital transformation in team sport clubs can be better understood and systematized. Keywords: Sport, Digital Transformation, Digitalization, Sports Club
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Mitbestimmung im Wandel? Erwartungen der Generation Z an die Mitgliederpartizipation im deutschen Profifußball (Konstantin Eder, Sebastian Björn Bauers, Martin Kaden)
Im Zuge des technologischen Wandels unterliegt auch die Mitbestimmung in deutschen Profifußballvereinen zunehmend dem Einfluss der Digitalisierung. In diesem Zusammenhang gewinnt insbesondere die Betrachtung der Generation Z an entscheidender Bedeutung. Die in vollem Umfang durch digitale Einflüsse sozialisierte Fan-Generation besitzt progressive Erwartungen an das gesellschaftliche Miteinander. Vor diesem Hintergrund verfolgt die vorliegende qualitative Interviewstudie folgende zentrale Fragestellung: Welche Erwartungshaltung besitzt die Generation Z in Hinblick auf digitale Partizipation? Das Ziel der Untersuchung ist es, die Vorstellungen und Präferenzen der Generation Z hinsichtlich der inhaltlichen und anwendungsbezogenen Gestaltung der digitalen Mitbestimmung zu ermitteln. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass diese Alterskohorte neben dem starken Interesse an der Mitbestimmung grundlegender Vereinsentscheidungen eine Beteiligung an risikoarmen und gestalterischen Aspekten präferiert. Zudem zeigen sich die Bedenken der jungen Mitglieder hinsichtlich der Sicherheit im digitalen Raum, die entscheidend für den Erhalt der Werte und der Identität der Vereine ist. Schlagwörter: Fans, Digitalisierung, Voice, Entscheidung, Mitgliederversammlung
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On-Pitch Use of Mobile Devices: An Acceptance Study Among German Elite Youth Football Coaches (Florian Ingwersen and Dominic Habenstein)
Through 19 in-depth interviews with youth academy coaches at different levels, this study investigates the acceptance of mobile devices among elite youth football coaches in Germany, focusing on the integration of smartphones and tablets for on-pitch use. While mobile devices provide opportunities for live tracking, video feedback, and performance monitoring, their adoption remains influenced by traditional coaching norms and organizational limitations. Using the Technology Acceptance Model (TAM), this research explores coaches’ perceptions of usefulness and ease of use, examining factors such as subjective norms, structural barriers, and resource availability. Findings reveal that while many coaches recognize the value of technology for individualized player development, the devices are typically viewed as supplementary to traditional methods. Social expectations, resource constraints, and device-specific challenges continue to shape coaches’ willingness to integrate mobile tools, highlighting the need for targeted support to enhance the effective use of technology in youth coaching. Keywords: Mobile Device Acceptance, Elite Youth Football Coaching, Technology Acceptance Model, Coaching Innovation, German Football Culture
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Digital-gestützte Sportspielvermittlung im Sportunterricht der Grundschule aus der Perspektive der Lehrkräfte (Henrike Diekhoff und Steffen Greve)
Sportspiele sind im Sportunterricht beliebt, jedoch oft unzureichend mit schulischen Bildungs- und Erziehungszielen vereinbar. Schüler*inneninteressen, die oft durch Medien und Freizeit geprägt sind, passen nicht immer zum schulischen Bildungsauftrag, was zusätzlichen Aufwand für Lehrkräfte bedeutet. Um sportspielspezifische Ziele in Bildungsziele zu überführen, ist eine adäquate Unterrichtsgestaltung erforderlich, die Fairplay, die Teilhabe aller Schüler*innen sowie das Lösen von Konflikten betont. Diese Studie untersucht, wie das Konzept Teaching Games for Understanding in Kombination mit digitalen Medien, insbesondere der App Videocatch, umgesetzt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz aus Sicht der Lehrkräfte die fußballerische Kompetenz der Schüler*innen verbessert, das Unterrichtsklima positiv beeinflusst und eine umfassende Auseinandersetzung mit Spiel- und Taktikverständnis fördert. Lehrkräfte berichteten von einer erhöhten Schüler*innenbeteiligung und verbesserten Lernbedingungen. Schlagwörter: TGfU, Digitale Medien, Tagging, Fußball, App
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„I’m a simple man: I see Rapinoe, I press dislike“ – Die diskursive Aushandlung der Einführung von Spielerinnen im Videospiel EA FC 24 (Lena Spickermann und Ole Merkel)
Der Beitrag untersucht mittels Kritischer Diskursanalyse nach Jäger (2012) misogyne und sexistische Aussagen zur Integration von Fußballspielerinnen in das Videospiel EA FC (ehemals FIFA) im Spielmodus „Ultimate Team“. Als Datengrundlage dienen Kommentare auf der Informationsplattform Futbin.com im Zeitraum von September 2023 (Ankündigung der Einführung der Spielerinnen in das Spiel) bis September 2024 (Ende des Spielzyklus). Die theoretische Rahmung erfolgt durch Kate Manne (2019) ihre Konzepte von Misogynie und Sexismus sowie Raewyn Connells Theorie der hegemonialen Männlichkeit (2015 [1999]). Die Analyse zeigt, dass die Einführung weiblicher Spielerinnen auf massive Abwehr in der überwiegend männlichen Gaming-Community stieß. Diese äußerten sich in sexistischen Argumentationen, die eine natürliche Unterlegenheit von Frauen postulieren, sowie in misogynen Aussagen gegen Spielerinnen wie Megan Rapinoe, die durch das, was sie verkörpern, patriarchale Normen in Frage stellen. Darüber hinaus wird im Beitrag der Frage nachgegangen, wie in einem digitalen Raum männlicher Hegemonie Kritik an Misogynie und Sexismus formuliert werden kann. Schlagwörter: Sexismus, Kritische Diskursanalyse, Fußball, Videospiele, EA FC/FIFA
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#EURO2024 – Fußball und Digitalität im Spiegel gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse. Eine explorative Studie zu Inhalten und Äußerungen in Social Media zur Fußball-Europameisterschaft aus diskriminierungskritischer Perspektive (René Breiwe, Marion Y. Schwehr, Florian Monstadt, Leon Dittmann und Sabine Schlag)
Im Kontext der gegenwärtigen Digitalisierungsprozesse lässt sich die Kultur der Digitalität als Rahmen für gemeinschaftliches und individuelles Handeln in digitalen Räumen verstehen, was insbesondere auf Social Media im Fußballbereich übertragbar war. Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2024 wurde erwartet, dass User Generated Content eine zentrale Rolle spielt und das Turnier zu einem personalisierten, lokalisierten Medienereignis machte. Diese digitale Inszenierung betraf nicht nur die sportliche Berichterstattung, sondern auch politische Meinungsbildung und Verhaltenslenkung. Im Hinblick auf den „Sozialraum Stadion“, der durch territoriale, identitätsbezogene und diskriminierende Strukturen geprägt ist, wird in einer explorativen Untersuchung beleuchtet, wie diese im digitalen Raum reproduziert, transformiert oder verstärkt werden. Eine diskriminierungskritische Perspektive offenbart, dass rassistische und heteronormative Phänomene auf Plattformen wie Facebook und X sichtbar werden und durch die Kultur der Digitalität in einem politischen Diskurs zusammengeführt werden. Schlüsselwörter: Digitalität, Social Media, Diskriminierung, EURO2024, Politik
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Inhalt

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FuG – Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft
1-2024: Fußball und Digitalisierung

Editorial
Christian Brandt / Robert Warnecke: Digitalisierung und Fußball

Beiträge
Christoph Buck / Kristina Hall / Sebastian Ifland / Moritz Rindermann / Julia Röttger: Managing the Digital Transformation – The Case of Professional European Sport Clubs
Konstantin Eder / Sebastian Björn Bauers / Martin Kaden: Mitbestimmung im Wandel? Erwartungen der Generation Z an die Mitgliederpartizipation im deutschen Profifußball
Florian Ingwersen / Dominic Habenstein: On-Pitch Use of Mobile Devices: An Acceptance Study Among German Elite Youth Football Coaches
Henrike Diekhoff / Steffen Greve: Digital-gestützte Sportspielvermittlung im Sportunterricht der Grundschule aus der Perspektive der Lehrkräfte (im Open Access verfügbar)
Lena Spickermann / Ole Merkel: „I’m a simple man: I see Rapinoe, I press dislike“ – Die diskursive Aushandlung der Einführung von Spielerinnen im Videospiel EA FC 24
René Breiwe / Marion Y. Schwehr / Florian Monstadt / Leon Dittmann / Sabine Schlag: #EURO2024 – Fußball und Digitalität im Spiegel gesellschaftlicher: Ungleichheitsverhältnisse. Eine explorative Studie zu Inhalten und Äußerungen in Social Media zur Fußball-Europameisterschaft aus diskriminierungskritischer Perspektive

 

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2568-0420

eISSN

2568-0439

Jahrgang

6. Jahrgang 2024

Ausgabe

1-2024

Erscheinungsdatum

20.01.2026

Umfang

104 Seiten

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/fug.v6i1

Homepage

https://fug.budrich-journals.de

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Abstracts

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Managing the Digital Transformation – The Case of Professional European Sport Clubs (Christoph Buck, Kristina Hall, Sebastian Ifland, Moritz Rindermann und Julia Röttger)
This paper addresses the question: How do professional team sport clubs perceive the sport-specific efforts and challenges of the digital transformation? Based on qualitative insights from professional football, basketball, and handball clubs in the German-speaking region, we give insights into how professional sports clubs engage, cope and struggle with digital transformation. We show, that from eight interrelated fields of action, which collectively shape digital transformation processes, professional sports clubs address fundamentals of digital transformation and advanced transformers. Our findings highlight that the way clubs interpret and organize the relationship between the two domains on-field and off-field plays a central role in shaping their digital strategies. Rather than following a uniform pathway, clubs exhibit distinct patterns in how they integrate or separate on-field and off-field initiatives, pointing to the need for context-sensitive approaches. The work offers a sport-specific lens through which the complexity of digital transformation in team sport clubs can be better understood and systematized. Keywords: Sport, Digital Transformation, Digitalization, Sports Club
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Mitbestimmung im Wandel? Erwartungen der Generation Z an die Mitgliederpartizipation im deutschen Profifußball (Konstantin Eder, Sebastian Björn Bauers, Martin Kaden)
Im Zuge des technologischen Wandels unterliegt auch die Mitbestimmung in deutschen Profifußballvereinen zunehmend dem Einfluss der Digitalisierung. In diesem Zusammenhang gewinnt insbesondere die Betrachtung der Generation Z an entscheidender Bedeutung. Die in vollem Umfang durch digitale Einflüsse sozialisierte Fan-Generation besitzt progressive Erwartungen an das gesellschaftliche Miteinander. Vor diesem Hintergrund verfolgt die vorliegende qualitative Interviewstudie folgende zentrale Fragestellung: Welche Erwartungshaltung besitzt die Generation Z in Hinblick auf digitale Partizipation? Das Ziel der Untersuchung ist es, die Vorstellungen und Präferenzen der Generation Z hinsichtlich der inhaltlichen und anwendungsbezogenen Gestaltung der digitalen Mitbestimmung zu ermitteln. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass diese Alterskohorte neben dem starken Interesse an der Mitbestimmung grundlegender Vereinsentscheidungen eine Beteiligung an risikoarmen und gestalterischen Aspekten präferiert. Zudem zeigen sich die Bedenken der jungen Mitglieder hinsichtlich der Sicherheit im digitalen Raum, die entscheidend für den Erhalt der Werte und der Identität der Vereine ist. Schlagwörter: Fans, Digitalisierung, Voice, Entscheidung, Mitgliederversammlung
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On-Pitch Use of Mobile Devices: An Acceptance Study Among German Elite Youth Football Coaches (Florian Ingwersen and Dominic Habenstein)
Through 19 in-depth interviews with youth academy coaches at different levels, this study investigates the acceptance of mobile devices among elite youth football coaches in Germany, focusing on the integration of smartphones and tablets for on-pitch use. While mobile devices provide opportunities for live tracking, video feedback, and performance monitoring, their adoption remains influenced by traditional coaching norms and organizational limitations. Using the Technology Acceptance Model (TAM), this research explores coaches’ perceptions of usefulness and ease of use, examining factors such as subjective norms, structural barriers, and resource availability. Findings reveal that while many coaches recognize the value of technology for individualized player development, the devices are typically viewed as supplementary to traditional methods. Social expectations, resource constraints, and device-specific challenges continue to shape coaches’ willingness to integrate mobile tools, highlighting the need for targeted support to enhance the effective use of technology in youth coaching. Keywords: Mobile Device Acceptance, Elite Youth Football Coaching, Technology Acceptance Model, Coaching Innovation, German Football Culture
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Digital-gestützte Sportspielvermittlung im Sportunterricht der Grundschule aus der Perspektive der Lehrkräfte (Henrike Diekhoff und Steffen Greve)
Sportspiele sind im Sportunterricht beliebt, jedoch oft unzureichend mit schulischen Bildungs- und Erziehungszielen vereinbar. Schüler*inneninteressen, die oft durch Medien und Freizeit geprägt sind, passen nicht immer zum schulischen Bildungsauftrag, was zusätzlichen Aufwand für Lehrkräfte bedeutet. Um sportspielspezifische Ziele in Bildungsziele zu überführen, ist eine adäquate Unterrichtsgestaltung erforderlich, die Fairplay, die Teilhabe aller Schüler*innen sowie das Lösen von Konflikten betont. Diese Studie untersucht, wie das Konzept Teaching Games for Understanding in Kombination mit digitalen Medien, insbesondere der App Videocatch, umgesetzt wird. Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz aus Sicht der Lehrkräfte die fußballerische Kompetenz der Schüler*innen verbessert, das Unterrichtsklima positiv beeinflusst und eine umfassende Auseinandersetzung mit Spiel- und Taktikverständnis fördert. Lehrkräfte berichteten von einer erhöhten Schüler*innenbeteiligung und verbesserten Lernbedingungen. Schlagwörter: TGfU, Digitale Medien, Tagging, Fußball, App
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„I’m a simple man: I see Rapinoe, I press dislike“ – Die diskursive Aushandlung der Einführung von Spielerinnen im Videospiel EA FC 24 (Lena Spickermann und Ole Merkel)
Der Beitrag untersucht mittels Kritischer Diskursanalyse nach Jäger (2012) misogyne und sexistische Aussagen zur Integration von Fußballspielerinnen in das Videospiel EA FC (ehemals FIFA) im Spielmodus „Ultimate Team“. Als Datengrundlage dienen Kommentare auf der Informationsplattform Futbin.com im Zeitraum von September 2023 (Ankündigung der Einführung der Spielerinnen in das Spiel) bis September 2024 (Ende des Spielzyklus). Die theoretische Rahmung erfolgt durch Kate Manne (2019) ihre Konzepte von Misogynie und Sexismus sowie Raewyn Connells Theorie der hegemonialen Männlichkeit (2015 [1999]). Die Analyse zeigt, dass die Einführung weiblicher Spielerinnen auf massive Abwehr in der überwiegend männlichen Gaming-Community stieß. Diese äußerten sich in sexistischen Argumentationen, die eine natürliche Unterlegenheit von Frauen postulieren, sowie in misogynen Aussagen gegen Spielerinnen wie Megan Rapinoe, die durch das, was sie verkörpern, patriarchale Normen in Frage stellen. Darüber hinaus wird im Beitrag der Frage nachgegangen, wie in einem digitalen Raum männlicher Hegemonie Kritik an Misogynie und Sexismus formuliert werden kann. Schlagwörter: Sexismus, Kritische Diskursanalyse, Fußball, Videospiele, EA FC/FIFA
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#EURO2024 – Fußball und Digitalität im Spiegel gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse. Eine explorative Studie zu Inhalten und Äußerungen in Social Media zur Fußball-Europameisterschaft aus diskriminierungskritischer Perspektive (René Breiwe, Marion Y. Schwehr, Florian Monstadt, Leon Dittmann und Sabine Schlag)
Im Kontext der gegenwärtigen Digitalisierungsprozesse lässt sich die Kultur der Digitalität als Rahmen für gemeinschaftliches und individuelles Handeln in digitalen Räumen verstehen, was insbesondere auf Social Media im Fußballbereich übertragbar war. Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2024 wurde erwartet, dass User Generated Content eine zentrale Rolle spielt und das Turnier zu einem personalisierten, lokalisierten Medienereignis machte. Diese digitale Inszenierung betraf nicht nur die sportliche Berichterstattung, sondern auch politische Meinungsbildung und Verhaltenslenkung. Im Hinblick auf den „Sozialraum Stadion“, der durch territoriale, identitätsbezogene und diskriminierende Strukturen geprägt ist, wird in einer explorativen Untersuchung beleuchtet, wie diese im digitalen Raum reproduziert, transformiert oder verstärkt werden. Eine diskriminierungskritische Perspektive offenbart, dass rassistische und heteronormative Phänomene auf Plattformen wie Facebook und X sichtbar werden und durch die Kultur der Digitalität in einem politischen Diskurs zusammengeführt werden. Schlüsselwörter: Digitalität, Social Media, Diskriminierung, EURO2024, Politik
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