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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1868-7245

GENDER 3-2019 | Gender, Technik und Politik 4.0

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ISSN: 1868-7245

Inhalt

GENDER 3-2019 | Gender, Technik und Politik 4.0
Hrsg.: Diana Lengersdorf / Jutta Weber

Schwerpunkt
Bianca Prietl: Die Versprechen von Big Data im Spiegel feministischer Rationalitätskritik
Nadine Dannenberg: Queer Surveillance Studies. Überlegungen zu den Schnittstellen von Queer Theory und Surveillance Studies
Hannah Schmedes: Unbestimmtheitsspielräume – Mögliche feministische Anschlüsse an Gilbert Simondons Existenzweise technischer Objekte
Lucy Suchman: Feministische Science & Technology Studies (STS) und die Wissenschaften vom Künstlichen

Offener Teil
Ricarda Drüeke / Elisabeth Klaus: Die Instrumentalisierung von Frauen*rechten in rechten Diskursen am Beispiel der Kampagne #120db (im Open Access verfügbar)
Brigitte Liebig / Noemi Schneider: To whom it may concern? Gründungsförderung und Gleichstellung an Schweizer Fachhochschulen
Maria Sagmeister: Mutterschutz, Papa-Monat und heteronormative Familienorganisation
Johanna Pangritz: Fürsorgend und doch hegemonial? Eine empirische Untersuchung zum Verhältnis von Männlichkeit, Feminisierung und Punitivität in pädagogischen Kontexten

Rezensionen
Sandra Beaufaÿs: Inka Greusing, 2018: „Wir haben ja jetzt auch ein paar Damen bei uns“ – Symbolische Grenzziehungen und Heteronormativität in den Ingenieurwissenschaften
Christine Demmer: Ulrike Schildmann/Sabine Schramme/Astrid Libuda-Köster, 2018: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde
Mira Fey: Heike Mauer, 2018: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg
Bettina Jansen-Schulz: Uta Klein/Eddi Steinfeldt-Mehrtens (Hrsg.), 2018: Wegbereiter_innen der Gender und Queer Studies. Kartenspiel mit Begleitheft

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Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): gender.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1868-7245

eISSN

2196-4467

Jahrgang

11. Jahrgang 2019

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

24.10.2019

Umfang

164

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v11i3

Homepage

https://gender.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

#120db, Big Data, Cyborg, Differenz, Diskurstheorie, Fachhochschulen, Feminisierung, Feminismus, Feministische Rationalitätskritik, Feministische Technikforschung, Fürsorgende Männlichkeiten, Gender, Gilbert Simondon, Gleichheit, Gleichstellungspolitik, hegemoniale Männlichkeit, Heteronormativität, Identitäre, Machtanalyse, Maschine, Materie, Medien, Mensch Maschine, Mutterschutz, Männliche Pädagogen, Neue Rechte, New Materialism, Privatheit, Punitivität, Queer Theory, Rassismus, Schweiz, Science & Technology Studies, Sexismus, STS, Surveillance Studies, Technik, Un/Sichtbarkeit, Unbestimmtheit, Verantwortung, Vergeschlechtlichte Arbeitsteilung, Väterkarenz, Wahrheitsregime, Wissenschaftsbasiertes Gründe, Überwachung

Abstracts

Die Versprechen von Big Data im Spiegel feministischer Rationalitätskritik (Bianca Prietl)
Im Kontext von Digitalisierung und Datafizierung werden seit einigen Jahren die Potenziale und Risiken eines mit dem Aufstieg von Big Data verbundenen, neuen Wahrheitsregimes diskutiert. Dabei steht die Diskussion, wie Big Data aus feministischer Perspektive einzuschätzen ist, noch am Anfang. Der Aufsatz leistet einen Beitrag zu dieser Diskussion, indem er die Versprechen von Big Data, genauer die sich hierin artikulierende erkenntnistheoretische Trias aus Datenfundamentalismus, post-explanativem Antizipationspragmatismus und anti-politischem Solutionismus einer diskurstheoretisch informierten und feministisch inspirierten Rationalitätskritik zuführt. Analytisch rekonstruiert werden so die Verflechtungen der kulturellen (Wissens-)Grundlagen von Big Data mit vergeschlechtlichten und vergeschlechtlichenden Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Schlüsselwörter: Big Data, Feministische Rationalitätskritik, Wahrheitsregime, Diskurstheorie, Machtanalyse
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Queer Surveillance Studies. Überlegungen zu den Schnittstellen von Queer Theory und Surveillance Studies (Nadine Dannenberg)
In digitalisierten, kapitalistischen Ökonomien nimmt Überwachung gegenwärtig eine ubiquitäre Stellung ein, deren Formen und Funktionen im Bereich der Surveillance Studies erörtert werden. Geprägt von einer Tradition gouvernementalitätskritischer Theorie stehen dabei vor allem das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit sowie von Un/Sichtbarkeit und Un/Sicherheit im Fokus, die in einer Reihe fundierter Zeitdiagnosen diskutiert werden. Während damit ergiebige Symptomanalysen vorliegen, erscheinen sie zugleich häufig als merkwürdig ursachenblind, was nicht zuletzt darin begründet sein mag, dass queerfeministische Positionen bislang nur wenig Beachtung finden. Im vorliegenden Beitrag wird auf der Basis einer selektiven Literaturstudie der Versuch unternommen, die beiden Theoriestränge zusammenzuführen, um so ihre produktiven Potenziale auszuloten, aber auch mögliche Probleme herauszufiltern. Schlüsselwörter: Überwachung, Queer Theory, Privatheit, Un/Sichtbarkeit
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Unbestimmtheitsspielräume – mögliche feministische Anschlüsse an Gilbert Simondons Existenzweise technischer Objekte (Hannah Schmedes)
Die Dichotomie zwischen dem Geist oder Intellekt als formgebender Entität und dem als ‚lebloser‘ Materie stigmatisierten Körper hat in der ‚westlichen Welt‘ eine lange Tradition, die eine starke (zwei)geschlechtliche Konnotation aufweist. Mit dem Material Turn und Theorien des New Materialism war die Möglichkeit einer feministischen Aufarbeitung der Relation von Materie und weiblichem Körper bzw. weiblicher Subjektivierungsweisen neu gestellt. Gilbert Simondon, der in den letzten Jahren immer intensiver rezipiert wurde, übte in den 1950er-Jahren eine umfassende Kritik des Hylemorphismus, mithilfe dessen ein Körper-Geist-Dualismus sowie eine Höherstellung des formenden Menschen gegenüber der Materie elaboriert wurde. Richtet sich seine Kritik vor allem auf die kulturelle Haltung seiner Zeit gegenüber der Maschine, so versucht dieser Beitrag mögliche Schnittmengen zu feministischen Lesarten von Identität, Geschlecht und Technik zu charakterisieren. Darüber hinaus soll Simondons Theorie des Unbestimmtheitsspielraums und der offenen Maschine als Inspiration für feministische Kritikübung geprüft werden. Schlüsselwörter: Feminismus, Technik, Maschine, Unbestimmtheit, Materie, Simondon, New Materialism
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Feministische Science & Technology Studies (STS) und die Wissenschaften vom Künstlichen (Lucy Suchman)
Der Beitrag diskutiert gegenwärtige Forschung an der Schnittstelle von feministischer Technikforschung und Science & Technology Studies (STS) mit einem Fokus auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der „Wissenschaften vom Künstlichen“, wie z. B. der Robotik oder der Künstlichen Intelligenz. In diesen Feldern gewinnen Konzeptionen von Mensch- Maschine-Verbindungen und ihre soziomateriellen Grundlagen neue Brisanz; Grenzen zwischen Natur und Künstlichkeit werden neu verhandelt. Der Text diskutiert feministische Auseinandersetzungen mit Mensch-Maschine- Beziehungen, ihren materiellen und metaphorischen Grundlagen, aber auch in den Technowissenschaften dominante Vorannahmen und Politiken der Differenz. Er stellt die Frage, wie verantwortungsbewusste Wissensproduktion möglich ist sowie ein kritischer Austausch zwischen feministischen STS und gegenwärtigen Projekten der Technowissenschaften. Schlüsselwörter: Feministische Technikforschung, Science & Technology Studies, STS, Mensch-Maschine, Cyborg, Verantwortung
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Die Instrumentalisierung von Frauen*rechten in rechten Diskursen am Beispiel der Kampagne #120db (Ricarda Drüeke, Elisabeth Klaus)
In unserem Beitrag steht mit #120db eine „Frauenrechts-Kampagne“ der sogenannten „Identitären Bewegung“ im Fokus. Die Identitären, die sich als Teil einer modernen rechten Bewegung inszenieren, nutzen vor allem digitale Medien im Zusammenspiel mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Anhand einer Analyse des im Mittelpunkt der Kampagne #120db stehenden YouTube-Videos zeigen wir, wie die angeblichen Forderungen nach Frauen*rechten mit geschlechterbinären, rassistischen und antifeministischen Positionen verknüpft sind. Die zentralen Argumentationsmuster des Videos verorten wir im Rahmen von politischen und medialen Debatten, gesellschaftlichen Diskursen und kulturellen Deutungsmustern. Insbesondere finden sich im Video Bezüge zu Nationen und Kriegsdiskursen, zu ethnopluralistischen Positionen, zu medialen Inszenierungen im Kontext von Flucht und Migration sowie schließlich zu aktuellen Sicherheitsdebatten in Österreich. Die Ergebnisse zeigen, dass die Inhalte der Kampagne eng mit rechten Ideologien verknüpft sind, etwa im Hinblick auf völkische und identitätspolitische Diskurse. Darüber hinaus werden Gender, Migration und Gewalt verknüpft, um rassistische Politiken und Ausgrenzung zu legitimieren. Dies wird von einer De-Legitimierung und Abwertung feministischer Politiken begleitet. Schlüsselwörter: Neue Rechte, Identitäre, #120db, Rassismus, Sexismus, Medien
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To whom it may concern? Gründungsförderung und Gleichstellung an Schweizer Fachhochschulen (Brigitte Liebig, Noemi Schneider)
Im Zuge der Reformen des Hochschulwesens gewinnt die Förderung von wissenschaftsbasierten Gründungen an Bedeutung. Erste Erhebungen zur Schweiz zeigen jedoch, dass Akademikerinnen deutlich seltener ausgründen als Akademiker. Das als „Leaky Pipeline“ bezeichnete Phänomen ist auch im Bereich von Gründungsaktivitäten an Schweizer Fachhochschulen deutlich erkennbar. Anschließend an Perspektiven der Gender- und Hochschulforschung beleuchtet der Beitrag zentrale Voraussetzungen für Gründungsaktivitäten von Frauen an Schweizer Fachhochschulen. Empirische Grundlage bilden eine schriftliche Umfrage aus den Jahren 2017/18 an öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz sowie Interviews mit Gleichstellungsbeauftragten und Gründungszentren dieser Hochschulen. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, dass Wissenschaftlerinnen kaum als Zielgruppen der Gründungsförderung an Fachhochschulen erkannt werden, sondern dass auch kaum spezifische Unterstützungsmaßnahmen für Frauen existieren. Dabei ist das Bewusstsein für den Gender Gap im Bereich Gründen bis jetzt gering – dies gilt gleichermaßen für Gründungsverantwortliche wie für Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragte der Hochschulen. Schlüsselwörter: Gender, Wissenschaftsbasiertes Gründen, Fachhochschulen, Gleichstellungspolitik
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Mutterschutz, Papa-Monat und heteronormative Familienorganisation (Maria Sagmeister)
Dieser Beitrag versucht, den Begriff der Heteronormativität für eine Analyse von arbeitsrechtlichen Elternschutzrechten fruchtbar zu machen. Das Recht stellt die Weichen für die innerfamiliäre Aufgabenteilung, in dem es für (Geburts-)Mütter eine obligatorische Erwerbsarbeitsunterbrechung, für Väter und zweite Elternteile hingegen nur freiwillige Zeiten vorsieht. Diese unterschiedliche Behandlung rechtfertigt sich aus den körperlichen Umständen von Geburt, Schwangerschaft und Stillzeit, wirkt sich aber auch auf das Verhältnis der Eltern aus, indem sie geschlechtsspezifisch unterschiedliche Handlungsoptionen bereithält und die Arbeitsteilung mitstrukturiert. Darüber hinaus limitieren außerrechtliche heteronormative Geschlechternormen die Inanspruchnahme freiwilliger Möglichkeiten wie die Elternkarenz durch Väter und legen bestimmte Arrangements – etwa mit dem Verweis auf die Fähigkeit von Frauen zu stillen – näher als andere. Schlüsselwörter: Heteronormativität, Mutterschutz, Vergeschlechtlichte Arbeitsteilung, Väterkarenz, Gleichheit, Differenz
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Fürsorgend und doch hegemonial? Eine empirische Untersuchung zum Verhältnis von Männlichkeit, Feminisierung und Punitivität in pädagogischen Kontexten (Johanna Pangritz)
Innerhalb der Diskussion um ‚mehr Männer‘ in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen werden widersprüchliche Erwartungen an männliche Fachkräfte gestellt, die in verschiedene, teils diametral entgegengesetzte Männlichkeitsbilder münden. Dabei zeigt sich eine bestimmte Form fürsorgender Männlichkeit, die gleichzeitig als hegemoniale Männlichkeit beschrieben werden kann, da sie einerseits punitive Tendenzen aufweist und andererseits durch die Abwertung mittels Feminisierung charakterisiert ist. Diesem Verhältnis wird mithilfe einer quantitativen Erhebung unter Studierenden der Erziehungsund Bildungswissenschaften nachgegangen. Die Mediationsanalyse zeigt einen totalen indirekten Effekt. Schlüsselwörter: Hegemoniale Männlichkeit, Männliche Pädagogen, Fürsorgende Männlichkeiten, Punitivität, Feminisierung
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Inhalt

Inhalt

GENDER 3-2019 | Gender, Technik und Politik 4.0
Hrsg.: Diana Lengersdorf / Jutta Weber

Schwerpunkt
Bianca Prietl: Die Versprechen von Big Data im Spiegel feministischer Rationalitätskritik
Nadine Dannenberg: Queer Surveillance Studies. Überlegungen zu den Schnittstellen von Queer Theory und Surveillance Studies
Hannah Schmedes: Unbestimmtheitsspielräume – Mögliche feministische Anschlüsse an Gilbert Simondons Existenzweise technischer Objekte
Lucy Suchman: Feministische Science & Technology Studies (STS) und die Wissenschaften vom Künstlichen

Offener Teil
Ricarda Drüeke / Elisabeth Klaus: Die Instrumentalisierung von Frauen*rechten in rechten Diskursen am Beispiel der Kampagne #120db (im Open Access verfügbar)
Brigitte Liebig / Noemi Schneider: To whom it may concern? Gründungsförderung und Gleichstellung an Schweizer Fachhochschulen
Maria Sagmeister: Mutterschutz, Papa-Monat und heteronormative Familienorganisation
Johanna Pangritz: Fürsorgend und doch hegemonial? Eine empirische Untersuchung zum Verhältnis von Männlichkeit, Feminisierung und Punitivität in pädagogischen Kontexten

Rezensionen
Sandra Beaufaÿs: Inka Greusing, 2018: „Wir haben ja jetzt auch ein paar Damen bei uns“ – Symbolische Grenzziehungen und Heteronormativität in den Ingenieurwissenschaften
Christine Demmer: Ulrike Schildmann/Sabine Schramme/Astrid Libuda-Köster, 2018: Die Kategorie Behinderung in der Intersektionalitätsforschung. Theoretische Grundlagen und empirische Befunde
Mira Fey: Heike Mauer, 2018: Intersektionalität und Gouvernementalität. Die Regierung von Prostitution in Luxemburg
Bettina Jansen-Schulz: Uta Klein/Eddi Steinfeldt-Mehrtens (Hrsg.), 2018: Wegbereiter_innen der Gender und Queer Studies. Kartenspiel mit Begleitheft

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1868-7245

eISSN

2196-4467

Jahrgang

11. Jahrgang 2019

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

24.10.2019

Umfang

164

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v11i3

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Die Versprechen von Big Data im Spiegel feministischer Rationalitätskritik (Bianca Prietl)
Im Kontext von Digitalisierung und Datafizierung werden seit einigen Jahren die Potenziale und Risiken eines mit dem Aufstieg von Big Data verbundenen, neuen Wahrheitsregimes diskutiert. Dabei steht die Diskussion, wie Big Data aus feministischer Perspektive einzuschätzen ist, noch am Anfang. Der Aufsatz leistet einen Beitrag zu dieser Diskussion, indem er die Versprechen von Big Data, genauer die sich hierin artikulierende erkenntnistheoretische Trias aus Datenfundamentalismus, post-explanativem Antizipationspragmatismus und anti-politischem Solutionismus einer diskurstheoretisch informierten und feministisch inspirierten Rationalitätskritik zuführt. Analytisch rekonstruiert werden so die Verflechtungen der kulturellen (Wissens-)Grundlagen von Big Data mit vergeschlechtlichten und vergeschlechtlichenden Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Schlüsselwörter: Big Data, Feministische Rationalitätskritik, Wahrheitsregime, Diskurstheorie, Machtanalyse
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Queer Surveillance Studies. Überlegungen zu den Schnittstellen von Queer Theory und Surveillance Studies (Nadine Dannenberg)
In digitalisierten, kapitalistischen Ökonomien nimmt Überwachung gegenwärtig eine ubiquitäre Stellung ein, deren Formen und Funktionen im Bereich der Surveillance Studies erörtert werden. Geprägt von einer Tradition gouvernementalitätskritischer Theorie stehen dabei vor allem das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit sowie von Un/Sichtbarkeit und Un/Sicherheit im Fokus, die in einer Reihe fundierter Zeitdiagnosen diskutiert werden. Während damit ergiebige Symptomanalysen vorliegen, erscheinen sie zugleich häufig als merkwürdig ursachenblind, was nicht zuletzt darin begründet sein mag, dass queerfeministische Positionen bislang nur wenig Beachtung finden. Im vorliegenden Beitrag wird auf der Basis einer selektiven Literaturstudie der Versuch unternommen, die beiden Theoriestränge zusammenzuführen, um so ihre produktiven Potenziale auszuloten, aber auch mögliche Probleme herauszufiltern. Schlüsselwörter: Überwachung, Queer Theory, Privatheit, Un/Sichtbarkeit
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Unbestimmtheitsspielräume – mögliche feministische Anschlüsse an Gilbert Simondons Existenzweise technischer Objekte (Hannah Schmedes)
Die Dichotomie zwischen dem Geist oder Intellekt als formgebender Entität und dem als ‚lebloser‘ Materie stigmatisierten Körper hat in der ‚westlichen Welt‘ eine lange Tradition, die eine starke (zwei)geschlechtliche Konnotation aufweist. Mit dem Material Turn und Theorien des New Materialism war die Möglichkeit einer feministischen Aufarbeitung der Relation von Materie und weiblichem Körper bzw. weiblicher Subjektivierungsweisen neu gestellt. Gilbert Simondon, der in den letzten Jahren immer intensiver rezipiert wurde, übte in den 1950er-Jahren eine umfassende Kritik des Hylemorphismus, mithilfe dessen ein Körper-Geist-Dualismus sowie eine Höherstellung des formenden Menschen gegenüber der Materie elaboriert wurde. Richtet sich seine Kritik vor allem auf die kulturelle Haltung seiner Zeit gegenüber der Maschine, so versucht dieser Beitrag mögliche Schnittmengen zu feministischen Lesarten von Identität, Geschlecht und Technik zu charakterisieren. Darüber hinaus soll Simondons Theorie des Unbestimmtheitsspielraums und der offenen Maschine als Inspiration für feministische Kritikübung geprüft werden. Schlüsselwörter: Feminismus, Technik, Maschine, Unbestimmtheit, Materie, Simondon, New Materialism
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Feministische Science & Technology Studies (STS) und die Wissenschaften vom Künstlichen (Lucy Suchman)
Der Beitrag diskutiert gegenwärtige Forschung an der Schnittstelle von feministischer Technikforschung und Science & Technology Studies (STS) mit einem Fokus auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der „Wissenschaften vom Künstlichen“, wie z. B. der Robotik oder der Künstlichen Intelligenz. In diesen Feldern gewinnen Konzeptionen von Mensch- Maschine-Verbindungen und ihre soziomateriellen Grundlagen neue Brisanz; Grenzen zwischen Natur und Künstlichkeit werden neu verhandelt. Der Text diskutiert feministische Auseinandersetzungen mit Mensch-Maschine- Beziehungen, ihren materiellen und metaphorischen Grundlagen, aber auch in den Technowissenschaften dominante Vorannahmen und Politiken der Differenz. Er stellt die Frage, wie verantwortungsbewusste Wissensproduktion möglich ist sowie ein kritischer Austausch zwischen feministischen STS und gegenwärtigen Projekten der Technowissenschaften. Schlüsselwörter: Feministische Technikforschung, Science & Technology Studies, STS, Mensch-Maschine, Cyborg, Verantwortung
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In unserem Beitrag steht mit #120db eine „Frauenrechts-Kampagne“ der sogenannten „Identitären Bewegung“ im Fokus. Die Identitären, die sich als Teil einer modernen rechten Bewegung inszenieren, nutzen vor allem digitale Medien im Zusammenspiel mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Anhand einer Analyse des im Mittelpunkt der Kampagne #120db stehenden YouTube-Videos zeigen wir, wie die angeblichen Forderungen nach Frauen*rechten mit geschlechterbinären, rassistischen und antifeministischen Positionen verknüpft sind. Die zentralen Argumentationsmuster des Videos verorten wir im Rahmen von politischen und medialen Debatten, gesellschaftlichen Diskursen und kulturellen Deutungsmustern. Insbesondere finden sich im Video Bezüge zu Nationen und Kriegsdiskursen, zu ethnopluralistischen Positionen, zu medialen Inszenierungen im Kontext von Flucht und Migration sowie schließlich zu aktuellen Sicherheitsdebatten in Österreich. Die Ergebnisse zeigen, dass die Inhalte der Kampagne eng mit rechten Ideologien verknüpft sind, etwa im Hinblick auf völkische und identitätspolitische Diskurse. Darüber hinaus werden Gender, Migration und Gewalt verknüpft, um rassistische Politiken und Ausgrenzung zu legitimieren. Dies wird von einer De-Legitimierung und Abwertung feministischer Politiken begleitet. Schlüsselwörter: Neue Rechte, Identitäre, #120db, Rassismus, Sexismus, Medien
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To whom it may concern? Gründungsförderung und Gleichstellung an Schweizer Fachhochschulen (Brigitte Liebig, Noemi Schneider)
Im Zuge der Reformen des Hochschulwesens gewinnt die Förderung von wissenschaftsbasierten Gründungen an Bedeutung. Erste Erhebungen zur Schweiz zeigen jedoch, dass Akademikerinnen deutlich seltener ausgründen als Akademiker. Das als „Leaky Pipeline“ bezeichnete Phänomen ist auch im Bereich von Gründungsaktivitäten an Schweizer Fachhochschulen deutlich erkennbar. Anschließend an Perspektiven der Gender- und Hochschulforschung beleuchtet der Beitrag zentrale Voraussetzungen für Gründungsaktivitäten von Frauen an Schweizer Fachhochschulen. Empirische Grundlage bilden eine schriftliche Umfrage aus den Jahren 2017/18 an öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen der Schweiz sowie Interviews mit Gleichstellungsbeauftragten und Gründungszentren dieser Hochschulen. Die Ergebnisse zeigen nicht nur, dass Wissenschaftlerinnen kaum als Zielgruppen der Gründungsförderung an Fachhochschulen erkannt werden, sondern dass auch kaum spezifische Unterstützungsmaßnahmen für Frauen existieren. Dabei ist das Bewusstsein für den Gender Gap im Bereich Gründen bis jetzt gering – dies gilt gleichermaßen für Gründungsverantwortliche wie für Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragte der Hochschulen. Schlüsselwörter: Gender, Wissenschaftsbasiertes Gründen, Fachhochschulen, Gleichstellungspolitik
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Dieser Beitrag versucht, den Begriff der Heteronormativität für eine Analyse von arbeitsrechtlichen Elternschutzrechten fruchtbar zu machen. Das Recht stellt die Weichen für die innerfamiliäre Aufgabenteilung, in dem es für (Geburts-)Mütter eine obligatorische Erwerbsarbeitsunterbrechung, für Väter und zweite Elternteile hingegen nur freiwillige Zeiten vorsieht. Diese unterschiedliche Behandlung rechtfertigt sich aus den körperlichen Umständen von Geburt, Schwangerschaft und Stillzeit, wirkt sich aber auch auf das Verhältnis der Eltern aus, indem sie geschlechtsspezifisch unterschiedliche Handlungsoptionen bereithält und die Arbeitsteilung mitstrukturiert. Darüber hinaus limitieren außerrechtliche heteronormative Geschlechternormen die Inanspruchnahme freiwilliger Möglichkeiten wie die Elternkarenz durch Väter und legen bestimmte Arrangements – etwa mit dem Verweis auf die Fähigkeit von Frauen zu stillen – näher als andere. Schlüsselwörter: Heteronormativität, Mutterschutz, Vergeschlechtlichte Arbeitsteilung, Väterkarenz, Gleichheit, Differenz
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Innerhalb der Diskussion um ‚mehr Männer‘ in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen werden widersprüchliche Erwartungen an männliche Fachkräfte gestellt, die in verschiedene, teils diametral entgegengesetzte Männlichkeitsbilder münden. Dabei zeigt sich eine bestimmte Form fürsorgender Männlichkeit, die gleichzeitig als hegemoniale Männlichkeit beschrieben werden kann, da sie einerseits punitive Tendenzen aufweist und andererseits durch die Abwertung mittels Feminisierung charakterisiert ist. Diesem Verhältnis wird mithilfe einer quantitativen Erhebung unter Studierenden der Erziehungsund Bildungswissenschaften nachgegangen. Die Mediationsanalyse zeigt einen totalen indirekten Effekt. Schlüsselwörter: Hegemoniale Männlichkeit, Männliche Pädagogen, Fürsorgende Männlichkeiten, Punitivität, Feminisierung
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