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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2932-6

Habitus-Milieu-Reflexivität

Schlüsselqualifikation herrschaftskritischer Sozialer Arbeit

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 11.12.2023

26,99  inkl. MwSt. - 29,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-2932-6

Beschreibung

Verstehen und professionelles Reflektieren der milieubedingten Lebensstile sind notwendig, um im Kontext sozialer Ungleichheitsverhältnisse die Soziale Arbeit nachhaltiger zu gestalten und zu professionalisieren. Auf Basis dieser Kernthese zielt die Autorin darauf ab, Habitus-Milieu-Reflexivität als Schlüsselqualifikation verstehbar und anwendbar zu machen. Ein wichtiges Buch, das aus ungleichheitssoziologischer Perspektive das Selbstverständnis Sozialer Arbeit zu schärfen vermag.

Dabei geht es um eine andere Perspektive auf Professionalität, welche sich nicht nur auf sozialarbeiterisches Handeln bezieht, sondern auch auf den individuellen Habitus der Professionellen. Diese benötigen, so argumentiert die Autorin, eine „3D-Gleitsicht-Brille“, um einen kritischen Professionsblick auf die eigene Position und einen entschlüsselnden Blick auf die Handlungsweisen der Adressat*innen zu werfen. Gleichzeitig sind stets Macht- und Herrschaftsverhältnisse sozialer Ungleichheit im Blick zu behalten.Besteht eine der Aufgaben von professionellen Sozialarbeitenden darin, „stellvertretende Deutung von Problemen zur Bewältigung lebenspraktischer Krisen“ (Oevermann) vorzunehmen, geht es in diesem Band um soziale Ungleichheit, Habitus und Milieu als Ausgangspunkt der (stellvertretenden) Deutungen. Denn gerade in der neoliberalen Gegenwartsgesellschaft, die gesellschaftliche Probleme in personalisierte umdeutet und damit auf eine historisch etablierte Tradition in der Sozialen Arbeit trifft, ist der Zugang von der Milieuperspektive ein Kontrapunkt zu neoliberalen Verhaltens- und Individualisierungsmustern. Soziale Arbeit als bedeutsame Akteurin im historisch-gesellschaftlichen Konstruktionsprozess von sozialen Problemen kann durch die Habitus-Milieu-reflexive Professionsperspektive soziale Ungleichheiten mildern, wenn sie sich innerhalb der Ordnungs- und Befreiungsdiskurse positioniert. Unterstützt durch Fallbeispiele aus der Sozialen Arbeit, werden nach der zeitdiagnostischen Einbettung die zentralen Begriffe der Habitus-Milieu-Reflexivität: Felder, Symbolische Ordnung und Symbolische Gewalt, Sozioanalyse usw. diskutiert. Im Anschluss werden sie mit unterstützenden Methoden Habitus-Milieu-reflexiver Sozialarbeit verknüpft.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Prof. Dr. Claudia Rademacher, Professorin für Soziologie mit den Schwerpunkten Gesellschaftstheorien, Soziale Ungleichheiten, Gender Studies und Sozialarbeitswissenschaften an der Hochschule Bielefeld im Fachbereich Sozialwesen

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Fachbereiche:
Soziale Arbeit, Soziologie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2932-6

eISBN

978-3-8474-1746-0

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

195

Erscheinungsjahr

2024

Erscheinungsdatum

11.12.2023

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

Befreiungstheorien, Kapitalismus, Methoden Sozialer Arbeit, Michael Vester, Milieutheorie, Neoliberalismus, Ordnungstheorien, Pierre Bourdieu, Professionalität, soziale Ungleichheiten, Soziologie

Beschreibung

Beschreibung

Verstehen und professionelles Reflektieren der milieubedingten Lebensstile sind notwendig, um im Kontext sozialer Ungleichheitsverhältnisse die Soziale Arbeit nachhaltiger zu gestalten und zu professionalisieren. Auf Basis dieser Kernthese zielt die Autorin darauf ab, Habitus-Milieu-Reflexivität als Schlüsselqualifikation verstehbar und anwendbar zu machen. Ein wichtiges Buch, das aus ungleichheitssoziologischer Perspektive das Selbstverständnis Sozialer Arbeit zu schärfen vermag.

Dabei geht es um eine andere Perspektive auf Professionalität, welche sich nicht nur auf sozialarbeiterisches Handeln bezieht, sondern auch auf den individuellen Habitus der Professionellen. Diese benötigen, so argumentiert die Autorin, eine „3D-Gleitsicht-Brille“, um einen kritischen Professionsblick auf die eigene Position und einen entschlüsselnden Blick auf die Handlungsweisen der Adressat*innen zu werfen. Gleichzeitig sind stets Macht- und Herrschaftsverhältnisse sozialer Ungleichheit im Blick zu behalten.Besteht eine der Aufgaben von professionellen Sozialarbeitenden darin, „stellvertretende Deutung von Problemen zur Bewältigung lebenspraktischer Krisen“ (Oevermann) vorzunehmen, geht es in diesem Band um soziale Ungleichheit, Habitus und Milieu als Ausgangspunkt der (stellvertretenden) Deutungen. Denn gerade in der neoliberalen Gegenwartsgesellschaft, die gesellschaftliche Probleme in personalisierte umdeutet und damit auf eine historisch etablierte Tradition in der Sozialen Arbeit trifft, ist der Zugang von der Milieuperspektive ein Kontrapunkt zu neoliberalen Verhaltens- und Individualisierungsmustern. Soziale Arbeit als bedeutsame Akteurin im historisch-gesellschaftlichen Konstruktionsprozess von sozialen Problemen kann durch die Habitus-Milieu-reflexive Professionsperspektive soziale Ungleichheiten mildern, wenn sie sich innerhalb der Ordnungs- und Befreiungsdiskurse positioniert. Unterstützt durch Fallbeispiele aus der Sozialen Arbeit, werden nach der zeitdiagnostischen Einbettung die zentralen Begriffe der Habitus-Milieu-Reflexivität: Felder, Symbolische Ordnung und Symbolische Gewalt, Sozioanalyse usw. diskutiert. Im Anschluss werden sie mit unterstützenden Methoden Habitus-Milieu-reflexiver Sozialarbeit verknüpft.

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Die Autorin:
Prof. Dr. Claudia Rademacher, Professorin für Soziologie mit den Schwerpunkten Gesellschaftstheorien, Soziale Ungleichheiten, Gender Studies und Sozialarbeitswissenschaften an der Hochschule Bielefeld im Fachbereich Sozialwesen

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Zusätzliche Information

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ISBN

978-3-8474-2932-6

eISBN

978-3-8474-1746-0

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

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Erscheinungsjahr

2024

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