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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1869-3016

ZPTh 1-2013 | Freie Beiträge

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ISSN: 1869-3016

Inhalt

ZPTh 1-2013 | Freie Beiträge

Abhandlungen
Ina Kerner: Globale Gouvernementalität – Zur Interpretation transnationaler Politik und ihrer Effekte
Sandra Seubert: Dynamiken moderner Bürgerschaft – Demokratie und politische Zugehörigkeit im globalen Zeitalter
Oliver Hidalgo: Derrida, Kant und das Zusammenspiel von Dekonstruktion und Konstruktion – Spuren einer normativen Identität der Politischen Theorie und Ideengeschichte
Martin Beckstein: Machiavellis Der Fürst: Die Rezeption vor der Publikation (1513‒1532)
Markus Patberg: Suprastaatliche Verfassungspolitik und die Methode der rationalen Rekonstruktion

Werkstattbericht
Gregor Wiedemann / Matthias Lemke / Andreas Niekler: Postdemokratie und Neoliberalismus – Zur Nutzung neoliberaler Argumentationen in der Bundesrepublik Deutschland 1949‒2011

Review Essays
René Wolfsteller: Von ,Klassikern‘, ,Sozialarbeitern‘ und ,Tyrannophilen‘: Die Story der Macht in den Sozialwissenschaften
Jürgen Hartmann: Das Ego als Basis der Moral

Tagungsbericht
Skadi Krause: Ambivalenzen demokratischer Freiheit (28. bis 30. Juni 2012 in Frankfurt am Main) und Jean-Jacques Rousseau: Im Bann der Institutionen (20. bis 22. September 2012 in Halle)
Bettina Hollstein: Wenn Normen eine Reise tun…
Hans-Martin Schönherr-Mann: Die andere Seite der Politik – Theorien kultureller Konstruktion des Politischen

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Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): zpth.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1869-3016

eISSN

2196-2103

Jahrgang

4. Jahrgang 2013

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Sep-13

Umfang

139

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://zpth.budrich-journals.de/

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Martin Beckstein
Gregor Wiedemann
René Wolfsteller
Jürgen Hartmann
Skadi Siiri Krause
Bettina Hollstein
Hans Martin Schönherr Mann
Bundesrepublik Deutschland, Bürgerschaft, Dekonstruktion, Demokratie, Gouvernementalität, Ideengeschichte, Immanuel Kant, Jacques Derrida, Jean Jacques Rousseau, Konstruktion, Macht, Moral, Neoliberalismus, Niccolò Machiavelli, Normen, Politische Theorie, Postdemokratie, Rationale Rekonstruktion, Transnationale Politik, Verfassungspolitik

Globale Gouvernementalität – Zur Interpretation transnationaler Politik und ihrer Effekte (Ina Kerner)
Die globalisierte Welt ist durch vielfältige Formen transnationaler Politik gekennzeichnet – zu diesen zählt zweifelsohne die NGO-Förderung, vor allem in Ländern des globalen Südens. Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit den zivilgesellschaftlichen Effekten derartiger Interaktionen und fragt nach einem geeigneten analytischen Vokabular zu ihrer Deutung. Es wird gezeigt, inwiefern sich Michel Foucaults Studien zur Geschichte der Gouvernementalität dazu eignen, eine Vorstellung‚ globaler Gouvernementalität‘ zu entwickeln, die in der Lage ist, die ambivalenten zivilgesellschaftlichen Effekte neuerer Formen transnationaler Politik umgreifend und kritisch zu fassen. Schlüsselwörter: Michel Foucault, Gouvernementalität, Zivilgesellschaft, NGOisierung, transnationale Politik, globaler Feminismus
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Dynamiken moderner Bürgerschaft – Demokratie und politische Zugehörigkeit im globalen Zeitalter (Sandra Seubert)
Im Kontext von Migration und globaler Interdependenz ist das Verhältnis zwischen Demokratie und politischer Zugehörigkeit zu einem schwierigen und umstrittenen Terrain geworden. Als normatives Konzept der Demokratietheorie ist die ‚Erfindung des Volkes‘ eng verbunden mit der‚ Erfindung (politischer) Bürgerschaft‘. Dieser Artikel argumentiert, dass die Beziehung zwischen moderner Demokratie und (politischem) Volk durch ein fundamentales Dilemma geprägt ist: Die Konstitution und gleichzeitige Kontingenz von Grenzen. Dieses Dilemma spiegelt sich in den Dynamiken moderner Bürgerschaft wider, welche in zwei Richtungen weisen: Vertiefung auf der einen, Ausweitung auf der anderen Seite. Um die Frage anzugehen, wie diese Dynamiken vermittelt werden können, unterscheidet der Artikel zwischen Bürgerschaft als Institution und Bürgerschaft als sozialer Praxis. Die Überlegungen zu Formen und Ebenen politischer Zugehörigkeit, die demokratische Bürgerschaft ermöglichen, führen zu der Schlussfolgerung, dass Debatten über institutionelle Reformen die sozialisierende Funktion von Institutionen berücksichtigen und sorgfältiger auf die Frage eingehen sollten, ob und wie transnationale Formen von Demokratie in der Lage sein können, die Bürger hervorzubringen, die nötig sind, um diese auch aufrechtzuerhalten. Schlüsselwörter: Bürgerschaft, transnationale Demokratie, Volk, politische Zugehörigkeit, politische Autonomie
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Derrida, Kant und das Zusammenspiel von Dekonstruktion und Konstruktion – Spuren einer normativen Identität der Politischen Theorie und Ideengeschichte (Oliver Hidalgo)
Kant und Derrida gelten nach herrschender Meinung als Antipoden, deren Ansätze der rationalen Konstruktion und Dekonstruktion politischer Normen gegensätzlichen Denkmodellen entspringen. Derridas begriffspolitische Analysen scheinen dabei in der Gegenwart der sich immer stärker empirisch fundierenden ‚realistischen‘ Politikwissenschaft auf den ersten Blick größere Attraktivität zu besitzen als der angeblich naive Idealismus Kants. Demgegenüber will der Beitrag zeigen, wie sich beide Perspektiven im Hinblick auf ein demokratisches, völkerrechtlich geregeltes internationales System in erstaunlicher Weise ergänzen. Die Rekonstruktion ihrer Positionen erhellt zugleich die eigentliche Charakteristik der Politischen Theorie und Ideengeschichte, in ihren divergenten Quellen und kontrovers anmutenden Texten gleichwohl ein übergreifendes Anliegen zu beinhalten. Darin fügen sich normativer Anspruch und Normkritik, legitimatorischer und reflexiver Diskurs, Begründung und Ambiguität zusammen. Schlüsselwörter: Demokratie, Souveränität, regulative Idee, Politischer Realismus, Schurkenstaat
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Machiavellis Der Fürst: Die Rezeption vor der Publikation (1513‒1532) (Martin Beckstein)
Seit fünfhundert Jahren wird Machiavellis Der Fürst gelesen, kontrovers diskutiert und von politischen Theorien für sich in Anspruch genommen, und dies, obgleich die Schrift eigentlich erst 1532 veröffentlicht wurde. Wohl auch aufgrund dieses Umstands sind die Diskussionen über Der Fürst vor allem nach 1532 zum Gegenstand von Untersuchungen geworden, während die Rezeptionsgeschichte der Schrift in den zwanzig Jahren zwischen der ersten Erwähnung der Schrift (1513) und der Erstveröffentlichung (1532) weitgehend unbeleuchtet geblieben ist. Der vorliegende Artikel widmet sich diesem Forschungsdesiderat. Dafür werden die uns überlieferten Quellen – wie etwa Vorworte zu Manuskriptkopien, Briefwechsel und Anekdoten – systematisch ausgewertet und auch die kommentierenden Stellungnahmen Machiavellis, des ,ersten Lesers‘ von Der Fürst, berücksichtigt. Die Untersuchung zeigt, dass die frühsten Rezipienten den Deutungshorizont von Der Fürst maßgeblich verschoben und bis heute populäre Interpretationsmuster der Schrift entwickelten. Neben dem Aufzeigen der mit einer solchen Untersuchung einhergehenden methodischen Probleme bietet der Artikel eine funktionalistisch-rezeptionstheoretische Erklärung der koproduktiven Leistung der Leserschaft für die Bedeutungsgenese von Der Fürst an. Schlüsselwörter: Machiavelli, Der Fürst, Rezeptionsgeschichte, Rezeptionstheorie
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Suprastaatliche Verfassungspolitik und die Methode der rationalen Rekonstruktion (Markus Patberg)
In Zur Verfassung Europas formuliert Jürgen Habermas die These, in der EU teilten sich die Gemeinschaft der Unionsbürgerinnen und die Staatsbürgergemeinschaften der Mitgliedsstaaten die konstituierende Gewalt. Zu diesem Konzept eines doppelten Verfassunggebers gelangt Habermas nach eigener Aussage mittels einer rationalen Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte der europäischen Verfassung. Diese Erläuterung ist jedoch alles andere als erhellend, da umstritten ist, was unter einer rationalen Rekonstruktion zu verstehen ist. Dieser Artikel unterzieht den Forschungsstand zu rationaler Rekonstruktion einer kritischen Diskussion, entwickelt von dort ausgehend eine neue Lesart der Habermasschen Methode und präsentiert auf dieser Grundlage eine Erläuterung und Beurteilung der Idee eines europäischen pouvoir constituant mixte. Schlüsselwörter: Methoden, rationale Rekonstruktion, verfassunggebende Gewalt, Legitimität, Europäische Union
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Inhalt

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ZPTh 1-2013 | Freie Beiträge

Abhandlungen
Ina Kerner: Globale Gouvernementalität – Zur Interpretation transnationaler Politik und ihrer Effekte
Sandra Seubert: Dynamiken moderner Bürgerschaft – Demokratie und politische Zugehörigkeit im globalen Zeitalter
Oliver Hidalgo: Derrida, Kant und das Zusammenspiel von Dekonstruktion und Konstruktion – Spuren einer normativen Identität der Politischen Theorie und Ideengeschichte
Martin Beckstein: Machiavellis Der Fürst: Die Rezeption vor der Publikation (1513‒1532)
Markus Patberg: Suprastaatliche Verfassungspolitik und die Methode der rationalen Rekonstruktion

Werkstattbericht
Gregor Wiedemann / Matthias Lemke / Andreas Niekler: Postdemokratie und Neoliberalismus – Zur Nutzung neoliberaler Argumentationen in der Bundesrepublik Deutschland 1949‒2011

Review Essays
René Wolfsteller: Von ,Klassikern‘, ,Sozialarbeitern‘ und ,Tyrannophilen‘: Die Story der Macht in den Sozialwissenschaften
Jürgen Hartmann: Das Ego als Basis der Moral

Tagungsbericht
Skadi Krause: Ambivalenzen demokratischer Freiheit (28. bis 30. Juni 2012 in Frankfurt am Main) und Jean-Jacques Rousseau: Im Bann der Institutionen (20. bis 22. September 2012 in Halle)
Bettina Hollstein: Wenn Normen eine Reise tun…
Hans-Martin Schönherr-Mann: Die andere Seite der Politik – Theorien kultureller Konstruktion des Politischen

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1869-3016

eISSN

2196-2103

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4. Jahrgang 2013

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Sep-13

Umfang

139

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

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Gregor Wiedemann
René Wolfsteller
Jürgen Hartmann
Skadi Siiri Krause
Bettina Hollstein
Hans Martin Schönherr Mann

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Abstracts

Globale Gouvernementalität – Zur Interpretation transnationaler Politik und ihrer Effekte (Ina Kerner)
Die globalisierte Welt ist durch vielfältige Formen transnationaler Politik gekennzeichnet – zu diesen zählt zweifelsohne die NGO-Förderung, vor allem in Ländern des globalen Südens. Der vorliegende Aufsatz befasst sich mit den zivilgesellschaftlichen Effekten derartiger Interaktionen und fragt nach einem geeigneten analytischen Vokabular zu ihrer Deutung. Es wird gezeigt, inwiefern sich Michel Foucaults Studien zur Geschichte der Gouvernementalität dazu eignen, eine Vorstellung‚ globaler Gouvernementalität‘ zu entwickeln, die in der Lage ist, die ambivalenten zivilgesellschaftlichen Effekte neuerer Formen transnationaler Politik umgreifend und kritisch zu fassen. Schlüsselwörter: Michel Foucault, Gouvernementalität, Zivilgesellschaft, NGOisierung, transnationale Politik, globaler Feminismus
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Dynamiken moderner Bürgerschaft – Demokratie und politische Zugehörigkeit im globalen Zeitalter (Sandra Seubert)
Im Kontext von Migration und globaler Interdependenz ist das Verhältnis zwischen Demokratie und politischer Zugehörigkeit zu einem schwierigen und umstrittenen Terrain geworden. Als normatives Konzept der Demokratietheorie ist die ‚Erfindung des Volkes‘ eng verbunden mit der‚ Erfindung (politischer) Bürgerschaft‘. Dieser Artikel argumentiert, dass die Beziehung zwischen moderner Demokratie und (politischem) Volk durch ein fundamentales Dilemma geprägt ist: Die Konstitution und gleichzeitige Kontingenz von Grenzen. Dieses Dilemma spiegelt sich in den Dynamiken moderner Bürgerschaft wider, welche in zwei Richtungen weisen: Vertiefung auf der einen, Ausweitung auf der anderen Seite. Um die Frage anzugehen, wie diese Dynamiken vermittelt werden können, unterscheidet der Artikel zwischen Bürgerschaft als Institution und Bürgerschaft als sozialer Praxis. Die Überlegungen zu Formen und Ebenen politischer Zugehörigkeit, die demokratische Bürgerschaft ermöglichen, führen zu der Schlussfolgerung, dass Debatten über institutionelle Reformen die sozialisierende Funktion von Institutionen berücksichtigen und sorgfältiger auf die Frage eingehen sollten, ob und wie transnationale Formen von Demokratie in der Lage sein können, die Bürger hervorzubringen, die nötig sind, um diese auch aufrechtzuerhalten. Schlüsselwörter: Bürgerschaft, transnationale Demokratie, Volk, politische Zugehörigkeit, politische Autonomie
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Derrida, Kant und das Zusammenspiel von Dekonstruktion und Konstruktion – Spuren einer normativen Identität der Politischen Theorie und Ideengeschichte (Oliver Hidalgo)
Kant und Derrida gelten nach herrschender Meinung als Antipoden, deren Ansätze der rationalen Konstruktion und Dekonstruktion politischer Normen gegensätzlichen Denkmodellen entspringen. Derridas begriffspolitische Analysen scheinen dabei in der Gegenwart der sich immer stärker empirisch fundierenden ‚realistischen‘ Politikwissenschaft auf den ersten Blick größere Attraktivität zu besitzen als der angeblich naive Idealismus Kants. Demgegenüber will der Beitrag zeigen, wie sich beide Perspektiven im Hinblick auf ein demokratisches, völkerrechtlich geregeltes internationales System in erstaunlicher Weise ergänzen. Die Rekonstruktion ihrer Positionen erhellt zugleich die eigentliche Charakteristik der Politischen Theorie und Ideengeschichte, in ihren divergenten Quellen und kontrovers anmutenden Texten gleichwohl ein übergreifendes Anliegen zu beinhalten. Darin fügen sich normativer Anspruch und Normkritik, legitimatorischer und reflexiver Diskurs, Begründung und Ambiguität zusammen. Schlüsselwörter: Demokratie, Souveränität, regulative Idee, Politischer Realismus, Schurkenstaat
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Machiavellis Der Fürst: Die Rezeption vor der Publikation (1513‒1532) (Martin Beckstein)
Seit fünfhundert Jahren wird Machiavellis Der Fürst gelesen, kontrovers diskutiert und von politischen Theorien für sich in Anspruch genommen, und dies, obgleich die Schrift eigentlich erst 1532 veröffentlicht wurde. Wohl auch aufgrund dieses Umstands sind die Diskussionen über Der Fürst vor allem nach 1532 zum Gegenstand von Untersuchungen geworden, während die Rezeptionsgeschichte der Schrift in den zwanzig Jahren zwischen der ersten Erwähnung der Schrift (1513) und der Erstveröffentlichung (1532) weitgehend unbeleuchtet geblieben ist. Der vorliegende Artikel widmet sich diesem Forschungsdesiderat. Dafür werden die uns überlieferten Quellen – wie etwa Vorworte zu Manuskriptkopien, Briefwechsel und Anekdoten – systematisch ausgewertet und auch die kommentierenden Stellungnahmen Machiavellis, des ,ersten Lesers‘ von Der Fürst, berücksichtigt. Die Untersuchung zeigt, dass die frühsten Rezipienten den Deutungshorizont von Der Fürst maßgeblich verschoben und bis heute populäre Interpretationsmuster der Schrift entwickelten. Neben dem Aufzeigen der mit einer solchen Untersuchung einhergehenden methodischen Probleme bietet der Artikel eine funktionalistisch-rezeptionstheoretische Erklärung der koproduktiven Leistung der Leserschaft für die Bedeutungsgenese von Der Fürst an. Schlüsselwörter: Machiavelli, Der Fürst, Rezeptionsgeschichte, Rezeptionstheorie
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In Zur Verfassung Europas formuliert Jürgen Habermas die These, in der EU teilten sich die Gemeinschaft der Unionsbürgerinnen und die Staatsbürgergemeinschaften der Mitgliedsstaaten die konstituierende Gewalt. Zu diesem Konzept eines doppelten Verfassunggebers gelangt Habermas nach eigener Aussage mittels einer rationalen Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte der europäischen Verfassung. Diese Erläuterung ist jedoch alles andere als erhellend, da umstritten ist, was unter einer rationalen Rekonstruktion zu verstehen ist. Dieser Artikel unterzieht den Forschungsstand zu rationaler Rekonstruktion einer kritischen Diskussion, entwickelt von dort ausgehend eine neue Lesart der Habermasschen Methode und präsentiert auf dieser Grundlage eine Erläuterung und Beurteilung der Idee eines europäischen pouvoir constituant mixte. Schlüsselwörter: Methoden, rationale Rekonstruktion, verfassunggebende Gewalt, Legitimität, Europäische Union
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