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ISSN: 2191-3560

ZISU 2 (2013) | Zeigen und Entdecken lassen

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ISSN: 2191-3560

Inhalt

ZISU 2 (2013) | Zeigen und Entdecken lassen

Thementeil
Johanna F. Schwarz / Michael Schratz / Tanja Westfall-Greiter: Was sich zeigt und wie. Lernseits offenen Unterrichts
Karin Bräu: Zwischen Lerninhalten und Prozessunterstützung, zwischen Sache und Person. Eine Analyse von Lernberatungsgesprächen im individualisierenden Unterricht
Till-Sebastian Idel / Kerstin Rabenstein: „Sich als Zeigender zeigen“. Verschiebungen des Zeigens in Gesprächsformaten im individualisierenden Unterricht
Katja Voelzke / Julia Arnold / Kerstin Kremer: Denken und Verstehen beim naturwissenschaftlichen Problemlösen – Eine explorative Studie

Allgemeiner Teil
Laura Foelker / Thorsten Hertel / Nicolle Pfaff / Johanna Wieneke: „Zahnlose Tiger“ und ihr Kerngeschäft – Die Abwesenheit schulischer Ordnung als Strukturproblem an Schulen in schwieriger Lage
Sigrid Zeitler / Nina Heller / Barbara Asbrand: Bildungspolitische Vorgaben und schulische Praxis. Eine Rekonstruktion der Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern bei der Einführung der Bildungsstandards
Ina Hunger: ‚Wissensbefruchtung durch Praxiserfahrung‘? Eine qualitative Studie zur Unterrichtsplanung und -auswertung von Studierenden im Fachpraktikum Sport
Jessica Dzengel: „Schule spielen“ – zum Anspruch der Vermittlung praxisrelevanter Inhalte und zu seinen Folgen für die Interaktionskultur im Studienseminar

Diskussion
Arno Combe: Perspektiven der Unterrichtstheorie. Eine Diskussion neuerer theoretischer Konzeptualisierungen von Unterricht. Zu W. Meseth, M. Proske und F.-O. Radtke (Hrsg.) (2011): Theorien über Unterricht. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

Rezensionen
Torsten Pflugmacher: Combe, A./Gebhard, U. (2012): Verstehen im Unterricht. Die Rolle von Phantasie und Erfahrung, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Daniel Scholl: Schelle, C./Rabenstein, K./Reh, S. (2010): Unterricht als Interaktion. Ein Fallbuch für die Lehrerbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

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Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): zisu.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2191-3560

eISSN

2195-2671

Jahrgang

2. Jahrgang 2013

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Jul-13

Umfang

181

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://zisu.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Bildung, Bildungsbenachteiligung, Bildungspolitik, Bildungsstandards, dokumentarische Methode, Dokumentarische Schulforschung, Erfahrungswissen, Erkenntnisgewinnung, Ethnografie, Experimentieren, Experimentierverständnis, Fachpraktikum, Gruppendiskussion, Heterogenität, Implementation, Individualisierender Unterricht, Individualisiertes Lernen, Innsbrucker Vignettenforschung, Interaktion, Lehrer/ innenperspektive, Lehrerausbildung, Lernberatung, Lernen, Naturwissenschaften, Offener Unterricht, Phänomenologie, Praktiken des Zeigens, Praxistheorie, Referendariat, Sachanspruch, Schule, Schulentwicklung, Schulische Ordnung, Schulpraxis, Segregation, Sportunterricht, Studienseminar, Theorie Praxis Vermittlung, Unterricht, Unterrichtsauswertung, Unterrichtsplanung, Unterrichtstheorie, Videobasierte Ethnografie, Videostudie, Wandel von Unterricht

Abstracts

Was sich zeigt und wie. Lernseits offenen Unterrichts (Johanna F. Schwarz, Michael Schratz, Tanja Westfall-Greiter)
Neben einem kritischen Blick auf lehrseitige Zeigehandlungen im pädagogischen Diskurs sucht dieser Beitrag Zeigendes und Sich-Zeigendes vor allem lernseits zu betrachten und Lehren und Lernen als einander entgegengesetzte, sich aber gegenseitig bedingende Erfahrungen zu denken. Anhand einer beispielhaften Lektüre aus der erfahrungsbasierten, phänomenologischen Innsbrucker Vignettenforschung wird ein Weg vorgestellt, das Zu-Entdeckende in den Blick zu bringen, das häufig im Raum zwischen Lehrenden und Lernenden verborgen bleibt. Schlagworte: Sich-Zeigendes; lernseits; Innsbrucker Vignettenforschung; Phänomenologie
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Zwischen Lerninhalten und Prozessunterstützung, zwischen Sache und Person. Eine Analyse von Lernberatungsgesprächen im individualisierenden Unterricht (Karin Bräu)
Schüler/innen im individualisierenden Unterricht, die in Einzel- oder Partnerarbeit an unterschiedlichen Wahlaufgaben und -themen arbeiten und durch weitgehend selbstständiges Lernen Wissen schöpfen sollen, werden dabei in der Regel von den Lehrkräften mit Lernberatung unterstützt. Untersucht man solche Lernberatungsgespräche, dann zeigt sich, dass der Sachanspruch dem Selbstständigkeitsanspruch nachgeordnet wird. An zwei Fallanalysen wird gezeigt, wie aus der Exemplarität der Lerninhalte Beliebigkeit wird und persönliche Erfahrungen mit dem Lerngegenstand vom Lehrer nur als Strukturierungsanlass, nicht aber zur Unterstützung einer vertieften, bildenden Auseinandersetzung mit der Sache aufgegriffen werden. Im Sinne des Klafki’schen Bildungsbegriffs der wechselseitigen Erschließung von Sache und Person und der damit verbundenen Sachantinomie im professionellen pädagogischen Handeln bleibt es für Lehrende schwer, den Anspruch auf Vermittlung von Fachinhalten, die Ermutigung zu individuellen Zugängen sowie die Unterstützung der Steuerung eines selbstständigen Lernprozesses in der Lernberatung zusammenzuführen. Schlagworte: Individualisierender Unterricht; Lernberatung; Sachanspruch; Bildung
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„Sich als Zeigender zeigen“. Verschiebungen des Zeigens in Gesprächsformaten im individualisierenden Unterricht (Till-Sebastian Idel, Kerstin Rabenstein)
In dem Beitrag wird vom Zeigen als einer für Unterricht konstitutiven Praktik ausgegangen. Für die Rekonstruktion von Zeigepraktiken in den noch relativ wenig erforschten neuen klassenöffentlichen Gesprächsformaten im individualisierenden Unterricht wird eine Modifikation der Konzeptionalisierung von Zeigen als Unterrichtspraktik vorgeschlagen. Diese ermöglicht es, Verschiebungen in den Zeigepraktiken zu beobachten: Im Ergebnis zeigen die Rekonstruktionen von zwei Situationen, einer offenen Gesprächsrunde in einer Grundschule und einer Präsentation in einer Sekundarschule, wie die Einsetzung von Schüler/inne/n in die Position von Zeigenden in einem klassenöffentlich geführten Gespräch über die Sache vollzogen wird. Die damit einhergehende Verschiebung der Zeigepraktiken wird als eine Steigerung der unterrichtlichen Performanzkultur bezeichnet. Für die Rekonstruktion der beiden videographierten Situationen wird auf eine praxistheoretische Fundierung von Unterricht als pädagogischer Ordnung und die Methodologie einer videobasierten Ethnographie zurückgegriffen. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zu einem theoretisch und empirisch angemessenen Verständnis des Wandels von Unterricht. Schlagworte: Praktiken des Zeigens; Praxistheorie; Individualisiertes Lernen; Videobasierte Ethnografie; Wandel von Unterricht
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Denken und Verstehen beim naturwissenschaftlichen Problemlösen – Eine explorative Studie (Katja Voelzke, Julia Arnold, Kerstin Kremer)
Die Studie betrachtet Zusammenhänge zwischen wissenschaftlichen Denkprozessen bei der Planung eines Experiments und Experimentierverständnis. Zwei Schülerpaare bearbeiten eine offene Aufgabe zur Experimentplanung im Kontext einer Verhaltensbeobachtung bei Guppys. Das wissenschaftliche Denken der Probanden bei der Bearbeitung wird im Prozess dialogisch verbalisiert und das Gespräch videographiert. Im Anschluss erfolgt die Reflexion der Denkstrukturen im Einzelinterview. Es zeigt sich, dass bei beiden Schülergruppen ein Zusammenhang zwischen dem im Interview geäußerten Verständnis über den experimentellen Forschungsprozess und der Berücksichtigung von Aspekten des wissenschaftlichen Denkens bei der eigentlichen Planung aufgezeigt werden kann. Bezüge zwischen wissenschaftlichem Denken und Experimentierverständnis werden diskutiert. Schlagworte: Erkenntnisgewinnung, Experimentieren, Experimentierverständnis, Videostudie
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„Zahnlose Tiger“ und ihr Kerngeschäft – Die Abwesenheit schulischer Ordnung als Strukturproblem an Schulen in schwieriger Lage (Laura Foelker, Thorsten Hertel, Nicolle Pfaff, Johanna Wieneke)
Vor dem Hintergrund der Analyse von bildungsbezogenen Ungleichheiten sind im vergangenen Jahrzehnt international zunehmend Schulen ins Blickfeld gerückt, die es aufgrund ihrer Lage in benachteiligten Quartieren mit segregierten bzw. heterogenen Schülerschaften zu tun haben. Schulen in „schwieriger Lage“ bilden in diesem Zusammenhang einen wichtigen Gegenstandsbereich der Schuleffektivitäts- und Schulentwicklungsforschung. Der vorliegende Beitrag stellt in Anknüpfung an diese Forschungstradition die Herstellung schulischer Ordnung als Strukturproblem von Schulen in segregierten Lagen empirisch sichtbar dar, indem handlungsleitende Orientierungen und Praktiken von Professionellen rekonstruiert werden. Der Beitrag berichtet aus dokumentarisch angelegten Fallstudien zu Einzelschulen in benachteiligten städtischen Quartieren, die im Rahmen eines Projekts aus der Förderlinie Steuerung im Bildungssystem des Schwerpunktprogramms Empirische Bildungsforschung des BmBF durchgeführt wurden. Schlagworte: Segregation; Schulentwicklung; Bildungsbenachteiligung; schulische Ordnung; Heterogenität; dokumentarische Schulforschung
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Bildungspolitische Vorgaben und schulische Praxis. Eine Rekonstruktion der Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern bei der Einführung der Bildungsstandards (Sigrid Zeitler, Nina Heller, Barbara Asbrand)
Dieser Beitrag geht auf den Umgang von Lehrerinnen und Lehrern mit der Einführung nationaler Bildungsstandards in Deutschland ein. Dazu wurden Gruppendiskussionen mit Lehrkräften geführt und mit Hilfe der dokumentarischen Methode ausgewertet. Als ein Ergebnis des Projekts „Begleitforschung zur Implementation der Bildungsstandards“ werden die verschiedenen Formen im Umgang mit der Innovation beschrieben und anhand exemplarischer Rekonstruktionen dargestellt. Zwei Aspekte, die sich als entscheidend für den Umgang mit Bildungsstandards erwiesen haben, werden hier vorgestellt: Die Rekontextualisierung der Reform durch die Lehrkräfte – das Verständnis, das sie von Bildungsstandards entwickelt haben –, und ihre Vorstellung vom Zusammenhang zwischen normativen Vorgaben aus der Bildungspolitik und schulischer Wirklichkeit. Aufgezeigt wird, wie Lehrkräfte die Reform ‚Bildungsstandards‘ verstehen und welche Rolle sie sich im Zusammenhang zwischen bildungspolitischen Vorgaben und der Gestaltung von Schule und Unterricht zuschreiben. Schlagworte: Implementation; Bildungsstandards; Lehrer/-innenperspektive; Dokumentarische Methode; Gruppendiskussion
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‚Wissensbefruchtung durch Praxiserfahrung‘? Eine qualitative Studie zur Unterrichtsplanung und -auswertung von Studierenden im Fachpraktikum Sport (Ina Hunger)
Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Ausbildungsteil, in dem die Studierenden selbst gefordert sind, (Sport) zu unterrichten, nämlich mit den lehramtstypischen „schulpraktischen Studien“ bzw. „Fachpraktika“. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungsergebnisse einer qualitativen Studie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie und unter welcher Perspektive Studierende in der Schulpraxis ihre Sportunterrichtsversuche planen und auswerten und welches (didaktische) Wissen für Studierende bei Planungs- und Auswertungsprozessen (von handlungs)orientierender Relevanz sind. Es zeigt sich, dass die in den Praktikumsverordnungen verankerte Zielsetzung, dass sich ‚theoretisches Wissen und Erfahrungswissen in der Person des Studierenden gegenseitig befruchten’, kaum eingelöst wird. Die Befunde verweisen vielmehr darauf, dass vorrangig sportpraktisches und lebensgeschichtlich verankertes Erfahrungswissen für die Planung von Unterricht bedeutsam ist, theoretisches bzw. didaktisches Wissen in der Tendenz nachträglich und funktional zur Rationalisierung des Unterrichts herangezogen wird. Unterrichtliche Erfahrungen werden wiederum nicht im Zusammenhang von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Methodik reflektiert, sondern vielfach an dem Verhalten von Schüler/inne/n, eigenen Fähigkeiten oder schlicht am ‚geeigneten oder ungeeigneten Inhalt‘ ursächlich festgemacht. Neues Wissen speist sich in diesem Sinne durch den Abgleich zwischen Erwartetem und Eingetretenem und berührt kaum tiefere didaktische Bedeutungsschichten. Schlagworte: Fachpraktikum; Unterrichtsplanung; Unterrichtsauswertung; Sportunterricht; Erfahrungswissen
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„Schule spielen“ – zum Anspruch der Vermittlung praxisrelevanter Inhalte und zu seinen Folgen für die Interaktionskultur im Studienseminar (Jessica Dzengel)
Das Studienseminar ist im Gegensatz zur Ausbildung an Universität und Ausbildungsschule mit einem besonderen Anspruch konfrontiert: Hier müssen die schulpraktischen Erfahrungen der Referendare vor dem Hintergrund theoretischer Wissensbestände über Schule und Unterricht reflektierend bearbeitet werden. Im Zentrum des Beitrages steht die Frage, wie die Bearbeitung dieser Aufgabe im Studienseminar gestaltet wird. Über die Rekonstruktion von Interaktionen im Studienseminar wird herausgearbeitet, welche Möglichkeitsräume sich für die an der Ausbildung beteiligten Akteure angesichts dieser Vermittlungsaufgabe ergeben und welche Konsequenzen aus der spezifischen Art der Bearbeitung resultieren. Schlagworte: Lehrerausbildung; Referendariat; Studienseminar; Interaktion; Theorie-Praxis-Vermittlung
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Inhalt

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Thementeil
Johanna F. Schwarz / Michael Schratz / Tanja Westfall-Greiter: Was sich zeigt und wie. Lernseits offenen Unterrichts
Karin Bräu: Zwischen Lerninhalten und Prozessunterstützung, zwischen Sache und Person. Eine Analyse von Lernberatungsgesprächen im individualisierenden Unterricht
Till-Sebastian Idel / Kerstin Rabenstein: „Sich als Zeigender zeigen“. Verschiebungen des Zeigens in Gesprächsformaten im individualisierenden Unterricht
Katja Voelzke / Julia Arnold / Kerstin Kremer: Denken und Verstehen beim naturwissenschaftlichen Problemlösen – Eine explorative Studie

Allgemeiner Teil
Laura Foelker / Thorsten Hertel / Nicolle Pfaff / Johanna Wieneke: „Zahnlose Tiger“ und ihr Kerngeschäft – Die Abwesenheit schulischer Ordnung als Strukturproblem an Schulen in schwieriger Lage
Sigrid Zeitler / Nina Heller / Barbara Asbrand: Bildungspolitische Vorgaben und schulische Praxis. Eine Rekonstruktion der Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern bei der Einführung der Bildungsstandards
Ina Hunger: ‚Wissensbefruchtung durch Praxiserfahrung‘? Eine qualitative Studie zur Unterrichtsplanung und -auswertung von Studierenden im Fachpraktikum Sport
Jessica Dzengel: „Schule spielen“ – zum Anspruch der Vermittlung praxisrelevanter Inhalte und zu seinen Folgen für die Interaktionskultur im Studienseminar

Diskussion
Arno Combe: Perspektiven der Unterrichtstheorie. Eine Diskussion neuerer theoretischer Konzeptualisierungen von Unterricht. Zu W. Meseth, M. Proske und F.-O. Radtke (Hrsg.) (2011): Theorien über Unterricht. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

Rezensionen
Torsten Pflugmacher: Combe, A./Gebhard, U. (2012): Verstehen im Unterricht. Die Rolle von Phantasie und Erfahrung, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Daniel Scholl: Schelle, C./Rabenstein, K./Reh, S. (2010): Unterricht als Interaktion. Ein Fallbuch für die Lehrerbildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2191-3560

eISSN

2195-2671

Jahrgang

2. Jahrgang 2013

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Jul-13

Umfang

181

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://zisu.budrich-journals.de

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Abstracts

Abstracts

Was sich zeigt und wie. Lernseits offenen Unterrichts (Johanna F. Schwarz, Michael Schratz, Tanja Westfall-Greiter)
Neben einem kritischen Blick auf lehrseitige Zeigehandlungen im pädagogischen Diskurs sucht dieser Beitrag Zeigendes und Sich-Zeigendes vor allem lernseits zu betrachten und Lehren und Lernen als einander entgegengesetzte, sich aber gegenseitig bedingende Erfahrungen zu denken. Anhand einer beispielhaften Lektüre aus der erfahrungsbasierten, phänomenologischen Innsbrucker Vignettenforschung wird ein Weg vorgestellt, das Zu-Entdeckende in den Blick zu bringen, das häufig im Raum zwischen Lehrenden und Lernenden verborgen bleibt. Schlagworte: Sich-Zeigendes; lernseits; Innsbrucker Vignettenforschung; Phänomenologie
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Zwischen Lerninhalten und Prozessunterstützung, zwischen Sache und Person. Eine Analyse von Lernberatungsgesprächen im individualisierenden Unterricht (Karin Bräu)
Schüler/innen im individualisierenden Unterricht, die in Einzel- oder Partnerarbeit an unterschiedlichen Wahlaufgaben und -themen arbeiten und durch weitgehend selbstständiges Lernen Wissen schöpfen sollen, werden dabei in der Regel von den Lehrkräften mit Lernberatung unterstützt. Untersucht man solche Lernberatungsgespräche, dann zeigt sich, dass der Sachanspruch dem Selbstständigkeitsanspruch nachgeordnet wird. An zwei Fallanalysen wird gezeigt, wie aus der Exemplarität der Lerninhalte Beliebigkeit wird und persönliche Erfahrungen mit dem Lerngegenstand vom Lehrer nur als Strukturierungsanlass, nicht aber zur Unterstützung einer vertieften, bildenden Auseinandersetzung mit der Sache aufgegriffen werden. Im Sinne des Klafki’schen Bildungsbegriffs der wechselseitigen Erschließung von Sache und Person und der damit verbundenen Sachantinomie im professionellen pädagogischen Handeln bleibt es für Lehrende schwer, den Anspruch auf Vermittlung von Fachinhalten, die Ermutigung zu individuellen Zugängen sowie die Unterstützung der Steuerung eines selbstständigen Lernprozesses in der Lernberatung zusammenzuführen. Schlagworte: Individualisierender Unterricht; Lernberatung; Sachanspruch; Bildung
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„Sich als Zeigender zeigen“. Verschiebungen des Zeigens in Gesprächsformaten im individualisierenden Unterricht (Till-Sebastian Idel, Kerstin Rabenstein)
In dem Beitrag wird vom Zeigen als einer für Unterricht konstitutiven Praktik ausgegangen. Für die Rekonstruktion von Zeigepraktiken in den noch relativ wenig erforschten neuen klassenöffentlichen Gesprächsformaten im individualisierenden Unterricht wird eine Modifikation der Konzeptionalisierung von Zeigen als Unterrichtspraktik vorgeschlagen. Diese ermöglicht es, Verschiebungen in den Zeigepraktiken zu beobachten: Im Ergebnis zeigen die Rekonstruktionen von zwei Situationen, einer offenen Gesprächsrunde in einer Grundschule und einer Präsentation in einer Sekundarschule, wie die Einsetzung von Schüler/inne/n in die Position von Zeigenden in einem klassenöffentlich geführten Gespräch über die Sache vollzogen wird. Die damit einhergehende Verschiebung der Zeigepraktiken wird als eine Steigerung der unterrichtlichen Performanzkultur bezeichnet. Für die Rekonstruktion der beiden videographierten Situationen wird auf eine praxistheoretische Fundierung von Unterricht als pädagogischer Ordnung und die Methodologie einer videobasierten Ethnographie zurückgegriffen. Der Beitrag schließt mit Überlegungen zu einem theoretisch und empirisch angemessenen Verständnis des Wandels von Unterricht. Schlagworte: Praktiken des Zeigens; Praxistheorie; Individualisiertes Lernen; Videobasierte Ethnografie; Wandel von Unterricht
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Denken und Verstehen beim naturwissenschaftlichen Problemlösen – Eine explorative Studie (Katja Voelzke, Julia Arnold, Kerstin Kremer)
Die Studie betrachtet Zusammenhänge zwischen wissenschaftlichen Denkprozessen bei der Planung eines Experiments und Experimentierverständnis. Zwei Schülerpaare bearbeiten eine offene Aufgabe zur Experimentplanung im Kontext einer Verhaltensbeobachtung bei Guppys. Das wissenschaftliche Denken der Probanden bei der Bearbeitung wird im Prozess dialogisch verbalisiert und das Gespräch videographiert. Im Anschluss erfolgt die Reflexion der Denkstrukturen im Einzelinterview. Es zeigt sich, dass bei beiden Schülergruppen ein Zusammenhang zwischen dem im Interview geäußerten Verständnis über den experimentellen Forschungsprozess und der Berücksichtigung von Aspekten des wissenschaftlichen Denkens bei der eigentlichen Planung aufgezeigt werden kann. Bezüge zwischen wissenschaftlichem Denken und Experimentierverständnis werden diskutiert. Schlagworte: Erkenntnisgewinnung, Experimentieren, Experimentierverständnis, Videostudie
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„Zahnlose Tiger“ und ihr Kerngeschäft – Die Abwesenheit schulischer Ordnung als Strukturproblem an Schulen in schwieriger Lage (Laura Foelker, Thorsten Hertel, Nicolle Pfaff, Johanna Wieneke)
Vor dem Hintergrund der Analyse von bildungsbezogenen Ungleichheiten sind im vergangenen Jahrzehnt international zunehmend Schulen ins Blickfeld gerückt, die es aufgrund ihrer Lage in benachteiligten Quartieren mit segregierten bzw. heterogenen Schülerschaften zu tun haben. Schulen in „schwieriger Lage“ bilden in diesem Zusammenhang einen wichtigen Gegenstandsbereich der Schuleffektivitäts- und Schulentwicklungsforschung. Der vorliegende Beitrag stellt in Anknüpfung an diese Forschungstradition die Herstellung schulischer Ordnung als Strukturproblem von Schulen in segregierten Lagen empirisch sichtbar dar, indem handlungsleitende Orientierungen und Praktiken von Professionellen rekonstruiert werden. Der Beitrag berichtet aus dokumentarisch angelegten Fallstudien zu Einzelschulen in benachteiligten städtischen Quartieren, die im Rahmen eines Projekts aus der Förderlinie Steuerung im Bildungssystem des Schwerpunktprogramms Empirische Bildungsforschung des BmBF durchgeführt wurden. Schlagworte: Segregation; Schulentwicklung; Bildungsbenachteiligung; schulische Ordnung; Heterogenität; dokumentarische Schulforschung
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Bildungspolitische Vorgaben und schulische Praxis. Eine Rekonstruktion der Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern bei der Einführung der Bildungsstandards (Sigrid Zeitler, Nina Heller, Barbara Asbrand)
Dieser Beitrag geht auf den Umgang von Lehrerinnen und Lehrern mit der Einführung nationaler Bildungsstandards in Deutschland ein. Dazu wurden Gruppendiskussionen mit Lehrkräften geführt und mit Hilfe der dokumentarischen Methode ausgewertet. Als ein Ergebnis des Projekts „Begleitforschung zur Implementation der Bildungsstandards“ werden die verschiedenen Formen im Umgang mit der Innovation beschrieben und anhand exemplarischer Rekonstruktionen dargestellt. Zwei Aspekte, die sich als entscheidend für den Umgang mit Bildungsstandards erwiesen haben, werden hier vorgestellt: Die Rekontextualisierung der Reform durch die Lehrkräfte – das Verständnis, das sie von Bildungsstandards entwickelt haben –, und ihre Vorstellung vom Zusammenhang zwischen normativen Vorgaben aus der Bildungspolitik und schulischer Wirklichkeit. Aufgezeigt wird, wie Lehrkräfte die Reform ‚Bildungsstandards‘ verstehen und welche Rolle sie sich im Zusammenhang zwischen bildungspolitischen Vorgaben und der Gestaltung von Schule und Unterricht zuschreiben. Schlagworte: Implementation; Bildungsstandards; Lehrer/-innenperspektive; Dokumentarische Methode; Gruppendiskussion
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Der Beitrag beschäftigt sich mit dem Ausbildungsteil, in dem die Studierenden selbst gefordert sind, (Sport) zu unterrichten, nämlich mit den lehramtstypischen „schulpraktischen Studien“ bzw. „Fachpraktika“. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungsergebnisse einer qualitativen Studie, die sich mit der Frage beschäftigt, wie und unter welcher Perspektive Studierende in der Schulpraxis ihre Sportunterrichtsversuche planen und auswerten und welches (didaktische) Wissen für Studierende bei Planungs- und Auswertungsprozessen (von handlungs)orientierender Relevanz sind. Es zeigt sich, dass die in den Praktikumsverordnungen verankerte Zielsetzung, dass sich ‚theoretisches Wissen und Erfahrungswissen in der Person des Studierenden gegenseitig befruchten’, kaum eingelöst wird. Die Befunde verweisen vielmehr darauf, dass vorrangig sportpraktisches und lebensgeschichtlich verankertes Erfahrungswissen für die Planung von Unterricht bedeutsam ist, theoretisches bzw. didaktisches Wissen in der Tendenz nachträglich und funktional zur Rationalisierung des Unterrichts herangezogen wird. Unterrichtliche Erfahrungen werden wiederum nicht im Zusammenhang von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Methodik reflektiert, sondern vielfach an dem Verhalten von Schüler/inne/n, eigenen Fähigkeiten oder schlicht am ‚geeigneten oder ungeeigneten Inhalt‘ ursächlich festgemacht. Neues Wissen speist sich in diesem Sinne durch den Abgleich zwischen Erwartetem und Eingetretenem und berührt kaum tiefere didaktische Bedeutungsschichten. Schlagworte: Fachpraktikum; Unterrichtsplanung; Unterrichtsauswertung; Sportunterricht; Erfahrungswissen
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Das Studienseminar ist im Gegensatz zur Ausbildung an Universität und Ausbildungsschule mit einem besonderen Anspruch konfrontiert: Hier müssen die schulpraktischen Erfahrungen der Referendare vor dem Hintergrund theoretischer Wissensbestände über Schule und Unterricht reflektierend bearbeitet werden. Im Zentrum des Beitrages steht die Frage, wie die Bearbeitung dieser Aufgabe im Studienseminar gestaltet wird. Über die Rekonstruktion von Interaktionen im Studienseminar wird herausgearbeitet, welche Möglichkeitsräume sich für die an der Ausbildung beteiligten Akteure angesichts dieser Vermittlungsaufgabe ergeben und welche Konsequenzen aus der spezifischen Art der Bearbeitung resultieren. Schlagworte: Lehrerausbildung; Referendariat; Studienseminar; Interaktion; Theorie-Praxis-Vermittlung
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