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ISSN: 0173-184x

PERIPHERIE 2-2016 (Heft 142-143) | Gewerkschaften in Arbeit

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ISSN: 0173-184x

Inhalt

PERIPHERIE 2-2016 (Heft 142-143) | Gewerkschaften in Arbeit

Matthias Ebenau / Felix Nickel: Gewerkschaftliche Krise und Erneuerung – Labour Revitalisation Studies als globale Konversation
Nico Weinmann / Friedrich Bossert / Paul Hecker: Revitalisierte Gewerkschaftsmacht unter Mitte-Links-Regierungen in Argentinien, Brasilien und Uruguay
Michael Fütterer: Gewerkschaft als internationale soziale Bewegung: Das ExChains-Netzwerk in der Bekleidungsindustrie
Michael Jungwirth: Gewerkschaften und undokumentierte Arbeit von Migrant_innen in Österreich. Über die Entstehung gewerkschaftlicher Beratungs- und Unterstützungsstrukturen
Rainer Dombois / Carlos Miguel Ortiz: Die Institutionalisierung von Arbeitsbeziehungen inmitten der Gewalt. Der paradoxe Fall der kolumbianischen Bananenarbeitergewerkschaft Sintrainagro
Melanie Müller: Kämpfe um den Bergbau in Südafrika: Eine Chance für Allianzen zwischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen
Frauke Banse: Geld für Gewerkschaften. Über die Intentionen und Wirkungen gewerkschaftlicher Förderung
Selma Cristina Silva de Jesus: Neue gewerkschaftliche Handlungsfelder in Brasilien. Der Dachverband CUT und die solidarische Ökonomie

Diskussion
Ralf Ruckus: Arbeitskämpfe, Organisationsprozesse und Repression in China. Interview über neuere Trends
Gerhard Dilger: Brasiliens politische Dauerkrise. Nach dem kalten Putsch gegen Dilma Rousseff kehrt keine Ruhe ein
Cavidan Soykan: Das Wagnis der freien Meinungsäußerung in der türkischen Hochschullandschaft

Peripherie-Stichwort
Helen Schwenken: Das andere Geschlecht der Gewerkschaften

Rezensionsartikel
Reinhard Koessler: Soziale Bewegungen oder Staatenkonkurrenz? Die Veränderung der Welt und wie sie sich verstehen lässt

Rezensionen

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Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): peripherie.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

0173-184X

eISSN

2366-4185

Jahrgang

36. Jahrgang 2016

Ausgabe

2 (142-143)

Erscheinungsdatum

Aug-16

Umfang

259

Sprache

Deutsch

Format

14,8 x 21 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/peripherie.v36i142-143

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://peripherie.budrich-journals.de

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Autor*innen

Felix Nickel Nico Weinmann
Friedrich Bossert
Michael Fütterer
Michael Jungwirth
Carlos Miguel Ortiz
Selma Cristina Silva de Jesus
Reinhard Koessler

Schlagwörter

Arbeit, Arbeitsbeziehungen, Arbeitskampf, Argentinien, Bananenindustrie, Bekleidungsindustrie, Bergbau, Brasilien, Central Única dos Trabalhadores, China, ExChains Netzwerk, Gewalt, Gewerkschaften, Gewerkschaftspolitik, Globalisierung, Kolumbien, Kooperativismus, Labour Revitalisation Studies, Lateinamerika, Meinungsfreiheit, Migration, Migrationspolitik, Sintrainagro, soziale Bewegungen, Südafrika, Türkei, Urabá, Uruguay, Zivilgesellschaft, Österreich

Abstracts

Gewerkschaftliche Krise und Erneuerung – Labour Revitalisation Studies als globale Konversation (Matthias Ebenau, Felix Nickel)
Der Artikel liefert einen Überblick über die Kernannahmen der labour revitalisation studies (LRS), um dann die mögliche Bereicherung dieses intellektuell-politischen Feldes durch einen stärkeren Fokus auf Erfahrungen mit gewerkschaftlicher Krise und Erneuerung im Globalen Süden zu diskutieren. Mit Bezug auf vorhandene wissenschaftliche Literatur behandelt er ein breites Spektrum empirischer Beispiele aus verschiedenen Weltregionen, geordnet entlang von vier thematischen Linien: transnationales Gewerkschaftshandeln, die Organisierung informeller und prekärer Beschäftigter, die gewerkschaftliche Auseinandersetzung mit der geschlechtlichen Natur von Arbeit und die komplexe Beziehung zwischen Gewerkschaften und dem Staat. Der Artikel argumentiert, dass die LRS als „globale Konversation“ betrachtet werden sollten. Weiterhin plädiert er für eine Horizonterweiterung über traditionelle Gewerkschaftsorganisationen und ihre Handlungsrepertoires hinaus, aber auch für die Überwindung falscher Dichotomien zwischen Erneuerungsinitiativen, die „innerhalb“, und anderen, die „außerhalb“ etablierter Gewerkschaften entstehen. Schlagwörter: labour revitalisation studies, transnationale Gewerkschaftspolitik, informelle und prekäre Beschäftigung, Geschlechtlichkeit von Arbeit, Gewerkschaften und der Staat
» Einzelbeitrag kostenlos herunterladen (Budrich Journals)

Revitalisierte Gewerkschaftsmacht unter Mitte-Links-Regierungen in Argentinien, Brasilien und Uruguay (Nico Weinmann, Friedrich Bossert, Paul Hecker)
Mit der Jahrtausendwende hat Lateinamerika eine politische Linkswende erlebt. Sozialwissenschaftliche Analysen dieser Prozesse haben sich bislang vor allem auf die einzelnen linken Parteiformationen oder aber neue soziale Bewegungen konzentriert. In dem Beitrag analysieren wir demgegenüber die Entwicklung gewerkschaftlicher Machtressourcen unter Mitte-Links-Regierungen in Argentinien, Uruguay und Brasilien, also in Ländern, in denen Gewerkschaften seit langem eine bedeutende Rolle im sozialen Geschehen einnehmen. Dabei wenden wir den „Jenaer Machtressourcenansatz“ an, der es uns erlaubt, Gewerkschaftsmacht im zeitlichen Verlauf entlang der Rekonfiguration von struktureller Macht, Organisationsmacht, institutioneller Macht und gesellschaftlicher Macht vergleichend in den Blick zu nehmen. Die Analyse zeichnet den Prozess einer Revitalisierung aller vier Machtressourcen in den drei Ländern nach. Dabei können ökonomisches Wachstum, ein Relevanzverlust neoliberaler Diskurse, sowie gewerkschaftsfreundliche Arbeits- und Sozialpolitiken als gemeinsame Mechanismen und Triebkräfte der Zunahme von Gewerkschaftsmacht identifiziert werden. Im Unterschied zu Uruguay fällt der Machtgewinn in den beiden anderen Ländern gerade in Hinblick auf die Erneuerung der Gewerkschaftsstrukturen und die Organisierung von informell Beschäftigten eher moderat aus. Schlagwörter: Gewerkschaften, Machtressourcen, Arbeitsbeziehungen, Linkswende, Lateinamerika, Argentinien, Uruguay, Brasilien
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Gewerkschaft als internationale soziale Bewegung: Das ExChains-Netzwerk in der Bekleidungsindustrie (Michael Fütterer)
Gewerkschaftsarbeit in der globalen Bekleidungsindustrie steht vor großen Herausforderungen. Sowohl in der Produktion als auch im Verkauf wird gewerkschaftliche Interessenvertretung und Selbstorganisation systematisch erschwert; schlechte Arbeitsbedingungen sind Alltag. Eine der Ursachen sind die Strukturen transnationaler Produktionsnetzwerke, in denen wenige global agierende Bekleidungsunternehmen die Organisation von Produktion, Transport und Verkauf sowie die Arbeitsbedingungen weitgehend bestimmen. Als Reaktion auf diese Bedingungen haben besonders Gewerkschaften aus dem Globalen Süden Praxisformen entwickelt, die als Kampagnenstrategie bezeichnet werden können. In öffentlichen Kampagnen soll Druck auf Unternehmen und Regierungen ausgeübt werden, um bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Zwar haben diese Kampagnen durchaus ein Bewusstsein für die miserablen Arbeitsbedingungen geschaffen, sie waren aber nicht dazu in der Lage, diese Bedingungen grundlegend zu verbessern und Gewerkschaftsmacht lokal aufzubauen. Das ExChains-Netzwerk von TIE Global versucht, diesem Problem durch die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschafter_innen aus dem Einzelhandel in Deutschland und Gewerkschafter_innen aus der Produktion in Indien, Sri Lanka und Bangladesch zu begegnen und alternative Praxisformen zu entwickeln, um Solidarität in transnationalen Produktionsnetzwerken aufzubauen. Dabei greift das Netzwerk Erfahrungen mit social movement unionism auf und versucht diese weiterzuentwickeln. Schlagwörter: Globalisierung, Gewerkschaften, Social Movement Unionism, Bekleidungsindustrie, NGOisierung
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Gewerkschaften und undokumentierte Arbeit von Migrant_innen in Österreich. Über die Entstehung gewerkschaftlicher Beratungs- und Unterstützungsstrukturen (Michael Jungwirth)
Gewerkschaften vertreten in Bezug auf Migration und die Unterstützung von Migrant_innen mitunter widersprüchliche Positionen. In Österreich sahen sie sich historisch mit unterschiedlichen Dilemmata konfrontiert. Dabei verfolgten sie in der Vergangenheit oftmals restriktive Ansätze. Allerdings ist gerade innerhalb der letzten Jahre auch ein Wandel der Positionen zu beobachten. Das äußert sich unter anderem darin, dass die Gewerkschaften nicht mehr nur Migration im Hinblick auf Lohn- und Sozialdumping problematisieren, sondern zunehmend auch die Folgen undokumentierter Arbeit für Migrant_innen selbst thematisieren. Mit dem Versuch, Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, die auch Anleihen bei US-amerikanischen Worker Centers nehmen, in den Gewerkschaften zu verankern, sind jedoch auch neue Herausforderungen verbunden. Der Artikel zeigt, dass sich mit Hilfe von internen und externen Akteur_innen in den Gewerkschaften unterstützende Ansätze in Gestalt der UNDOK-Anlaufstelle etablieren konnten. Schlagwörter: Gewerkschaften, Migrationspolitik, undokumentierte Arbeit, Migrant_innen, Österreich
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Die Institutionalisierung von Arbeitsbeziehungen inmitten der Gewalt. Der paradoxe Fall der kolumbianischen Bananenarbeitergewerkschaft Sintrainagro (Rainer Dombois, Carlos Miguel Ortiz)
Im Verlaufe des bewaffneten Konflikts sind in Kolumbien seit den 1980er Jahren Gewerkschaften und ihre Mitglieder wie in kaum einem anderen Land von physischer Gewalt heimgesucht worden. Der Artikel untersucht den paradoxen Fall der Bananenarbeitergewerkschaft Sintrainagro im Urabá, die wohl am stärksten von Gewalt betroffen war, sich aber zugleich zu einer mächtigen, repräsentativen Organisation entwickelt hat, die – einzigartig in Kolumbien – Kollektivvereinbarungen für fast die gesamte Branche in der Region aushandelt, dies in Arbeitsbeziehungen, die, ursprünglich stark antagonistisch, mikrokorporatistische Züge angenommen haben. Der Artikel zeigt die zentrale Bedeutung von legalen und illegalen bewaffneten Akteuren in der Region – staatlichen Sicherheitskräften, Guerillas und Paramilitärs – und ihren Strategien für die Entwicklung der Gewerkschaft wie der Arbeitsbeziehungen auf und zieht Schlussfolgerungen für die begrenzte Reichweite der Konzepte der industrial-relations-Forschung in einem Land mit „ungleicher Präsenz des Staats“. Schlagwörter: Gewerkschaften, Arbeitsbeziehungen, Gewalt, Bananenindustrie, Bananenarbeiterinnen und -arbeiter, Lateinamerika, Kolumbien, Urabá
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Kämpfe um den Bergbau in Südafrika: Eine Chance für Allianzen zwischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen (Melanie Müller)
Südafrika gilt als prominentes Beispiel für die Entwicklung des social movement unionism. Dieses Konzept beschreibt starke Koalitionen zwischen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften. Seit der politischen Machtübernahme durch den African National Congress (ANC) und der Bildung einer korporatistischen Regierungsallianz, die auch die Gewerkschaften eingebunden hat, hatte sich dieses enge Verhältnis gewandelt. Erst seit dem Massaker von Marikana nähern sich Gewerkschaften und soziale Bewegungen wieder aneinander an. Die Metallarbeitergewerkschaft NUMSA versucht seitdem, eine United Front aufzubauen, die eine Alternative zur bisherigen Regierungspolitik bieten soll. Der Artikel befasst sich mit der Frage, inwiefern ein Wiederbeleben von social movement unionism auf außerparlamentarischer Ebene in Südafrika zu beobachten ist. Er untersucht am Beispiel des Bergbaus, welche Potenziale und Herausforderungen mit der Zusammenarbeit von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen verbunden sind. Dabei wird deutlich, dass hinter den Auseinandersetzungen um die Ausweitung des Bergbaus vielfältige Konflikte stecken. In ihrem Verlauf kommt es in fast allen Fällen zu einer Kritik am südafrikanischen Entwicklungsmodell. Stichwörter: Südafrika, Gewerkschaften, Bergbau, soziale Bewegungen, Konflikte
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Geld für Gewerkschaften. Über die Intentionen und Wirkungen gewerkschaftlicher Förderung (Frauke Banse)
Dieser Artikel diskutiert die Wirkung externer Gelder auf Gewerkschaften sowie die Intentionen gewerkschaftlicher Geberorganisationen. Gewerkschaften als mitgliederbasierte, die Eigeninteressen von Lohnabhängigen vertretende Organisationen mit speziellen Machtressourcen und komplexen institutionellen Gefügen unterscheiden sich substantiell von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Gewerkschaftliche Gebergelder wirken in einem weit komplexeren institutionellen Gefüge und nehmen Einfluss auf die Gewerkschaftsdemokratie, Gewerkschaftsagenda und gewerkschaftliche Machtressourcen. Die Finanzierung peripherer Gewerkschaften bringt internationale Geber zudem potenziell in Kontakt mit der strukturellen Macht von Lohnabhängigen in diversen Ländern. Je nach politischer Orientierung der Geberorganisation und ihrem Verhältnis zu staatlichen Institutionen kann sich dies nicht nur auf die Geber-Empfänger-Beziehungen auswirken, sondern auch außenpolitisch relevant werden. Anhand verschiedener historischer und empirischer Beispiele diskutiert der Artikel Intentionen und Wirkungen gewerkschaftlicher Geberbeziehungen, insbesondere im Hinblick auf die Förderung oder Behinderung gewerkschaftlicher Erneuerung und den Einfluss des Gebers auf die interne Gewerkschaftsdemokratie und -agenda. Schlagwörter: internationale Gewerkschaftssolidarität, internationale zivilgesellschaftliche Kooperationen, zivilgesellschaftliche Geberbeziehungen, Gewerkschaftsfinanzierung, Gewerkschaften im Globalen Süden
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Neue gewerkschaftliche Handlungsfelder in Brasilien. Der Dachverband CUT und die solidarische Ökonomie (Selma Cristina Silva de Jesus)
Die Deregulierung des Arbeitsmarktes durch die Krise des Fordismus und des Übergangs zur flexiblen Akkumulation mit der daraus resultierenden strukturellen Arbeitslosigkeit und den neuen Anstellungsformen brachte neue Herausforderungen für die brasilianische Gewerkschaftsbewegung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, begannen die Gewerkschaften neue Handlungsfelder in ihre Agenden aufzunehmen, die sie bisher vernachlässigt hatten, wie Rassen- und Geschlechterbeziehungen sowie die solidarische Ökonomie. Dieser Artikel untersucht, ob das Engagement des Gewerkschaftsdachverbands Central Única dos Trabalhadores (CUT) auf dem Gebiet der solidarischen Ökonomie zur Verwirklichung des Diskurses beigetragen hat, wonach das Genossenschaftswesen eine Lösung für die Einkommenserzielung darstellt und als politische Vertretung für informell Beschäftigte und städtische Arbeitslose agiert. Ferner analysiert er die Bedeutung der Zentrale der Genossenschaften und der solidarischen Unternehmungen Unisol Brasil sowie der von der CUT gegründeten Agentur für Solidarische Entwicklung (Agência de Desenvolvimento Solidário, ADS) im Hinblick auf die Frage, inwieweit diese Institutionen darin erfolgreich waren, Einkommen für die Arbeiter*innen-Klasse zu schaffen und ihr politische Repräsentation zu ermöglichen. Schlüsselwörter: Gewerkschaften, Kooperativismus, Central Única dos Trabalhadores, politische Repräsentation
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Inhalt

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PERIPHERIE 2-2016 (Heft 142-143) | Gewerkschaften in Arbeit

Matthias Ebenau / Felix Nickel: Gewerkschaftliche Krise und Erneuerung – Labour Revitalisation Studies als globale Konversation
Nico Weinmann / Friedrich Bossert / Paul Hecker: Revitalisierte Gewerkschaftsmacht unter Mitte-Links-Regierungen in Argentinien, Brasilien und Uruguay
Michael Fütterer: Gewerkschaft als internationale soziale Bewegung: Das ExChains-Netzwerk in der Bekleidungsindustrie
Michael Jungwirth: Gewerkschaften und undokumentierte Arbeit von Migrant_innen in Österreich. Über die Entstehung gewerkschaftlicher Beratungs- und Unterstützungsstrukturen
Rainer Dombois / Carlos Miguel Ortiz: Die Institutionalisierung von Arbeitsbeziehungen inmitten der Gewalt. Der paradoxe Fall der kolumbianischen Bananenarbeitergewerkschaft Sintrainagro
Melanie Müller: Kämpfe um den Bergbau in Südafrika: Eine Chance für Allianzen zwischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen
Frauke Banse: Geld für Gewerkschaften. Über die Intentionen und Wirkungen gewerkschaftlicher Förderung
Selma Cristina Silva de Jesus: Neue gewerkschaftliche Handlungsfelder in Brasilien. Der Dachverband CUT und die solidarische Ökonomie

Diskussion
Ralf Ruckus: Arbeitskämpfe, Organisationsprozesse und Repression in China. Interview über neuere Trends
Gerhard Dilger: Brasiliens politische Dauerkrise. Nach dem kalten Putsch gegen Dilma Rousseff kehrt keine Ruhe ein
Cavidan Soykan: Das Wagnis der freien Meinungsäußerung in der türkischen Hochschullandschaft

Peripherie-Stichwort
Helen Schwenken: Das andere Geschlecht der Gewerkschaften

Rezensionsartikel
Reinhard Koessler: Soziale Bewegungen oder Staatenkonkurrenz? Die Veränderung der Welt und wie sie sich verstehen lässt

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

0173-184X

eISSN

2366-4185

Jahrgang

36. Jahrgang 2016

Ausgabe

2 (142-143)

Erscheinungsdatum

Aug-16

Umfang

259

Sprache

Deutsch

Format

14,8 x 21 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/peripherie.v36i142-143

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

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Autor*innen

Autor*innen

Felix Nickel Nico Weinmann
Friedrich Bossert
Michael Fütterer
Michael Jungwirth
Carlos Miguel Ortiz
Selma Cristina Silva de Jesus
Reinhard Koessler

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

Abstracts

Gewerkschaftliche Krise und Erneuerung – Labour Revitalisation Studies als globale Konversation (Matthias Ebenau, Felix Nickel)
Der Artikel liefert einen Überblick über die Kernannahmen der labour revitalisation studies (LRS), um dann die mögliche Bereicherung dieses intellektuell-politischen Feldes durch einen stärkeren Fokus auf Erfahrungen mit gewerkschaftlicher Krise und Erneuerung im Globalen Süden zu diskutieren. Mit Bezug auf vorhandene wissenschaftliche Literatur behandelt er ein breites Spektrum empirischer Beispiele aus verschiedenen Weltregionen, geordnet entlang von vier thematischen Linien: transnationales Gewerkschaftshandeln, die Organisierung informeller und prekärer Beschäftigter, die gewerkschaftliche Auseinandersetzung mit der geschlechtlichen Natur von Arbeit und die komplexe Beziehung zwischen Gewerkschaften und dem Staat. Der Artikel argumentiert, dass die LRS als „globale Konversation“ betrachtet werden sollten. Weiterhin plädiert er für eine Horizonterweiterung über traditionelle Gewerkschaftsorganisationen und ihre Handlungsrepertoires hinaus, aber auch für die Überwindung falscher Dichotomien zwischen Erneuerungsinitiativen, die „innerhalb“, und anderen, die „außerhalb“ etablierter Gewerkschaften entstehen. Schlagwörter: labour revitalisation studies, transnationale Gewerkschaftspolitik, informelle und prekäre Beschäftigung, Geschlechtlichkeit von Arbeit, Gewerkschaften und der Staat
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Revitalisierte Gewerkschaftsmacht unter Mitte-Links-Regierungen in Argentinien, Brasilien und Uruguay (Nico Weinmann, Friedrich Bossert, Paul Hecker)
Mit der Jahrtausendwende hat Lateinamerika eine politische Linkswende erlebt. Sozialwissenschaftliche Analysen dieser Prozesse haben sich bislang vor allem auf die einzelnen linken Parteiformationen oder aber neue soziale Bewegungen konzentriert. In dem Beitrag analysieren wir demgegenüber die Entwicklung gewerkschaftlicher Machtressourcen unter Mitte-Links-Regierungen in Argentinien, Uruguay und Brasilien, also in Ländern, in denen Gewerkschaften seit langem eine bedeutende Rolle im sozialen Geschehen einnehmen. Dabei wenden wir den „Jenaer Machtressourcenansatz“ an, der es uns erlaubt, Gewerkschaftsmacht im zeitlichen Verlauf entlang der Rekonfiguration von struktureller Macht, Organisationsmacht, institutioneller Macht und gesellschaftlicher Macht vergleichend in den Blick zu nehmen. Die Analyse zeichnet den Prozess einer Revitalisierung aller vier Machtressourcen in den drei Ländern nach. Dabei können ökonomisches Wachstum, ein Relevanzverlust neoliberaler Diskurse, sowie gewerkschaftsfreundliche Arbeits- und Sozialpolitiken als gemeinsame Mechanismen und Triebkräfte der Zunahme von Gewerkschaftsmacht identifiziert werden. Im Unterschied zu Uruguay fällt der Machtgewinn in den beiden anderen Ländern gerade in Hinblick auf die Erneuerung der Gewerkschaftsstrukturen und die Organisierung von informell Beschäftigten eher moderat aus. Schlagwörter: Gewerkschaften, Machtressourcen, Arbeitsbeziehungen, Linkswende, Lateinamerika, Argentinien, Uruguay, Brasilien
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Gewerkschaft als internationale soziale Bewegung: Das ExChains-Netzwerk in der Bekleidungsindustrie (Michael Fütterer)
Gewerkschaftsarbeit in der globalen Bekleidungsindustrie steht vor großen Herausforderungen. Sowohl in der Produktion als auch im Verkauf wird gewerkschaftliche Interessenvertretung und Selbstorganisation systematisch erschwert; schlechte Arbeitsbedingungen sind Alltag. Eine der Ursachen sind die Strukturen transnationaler Produktionsnetzwerke, in denen wenige global agierende Bekleidungsunternehmen die Organisation von Produktion, Transport und Verkauf sowie die Arbeitsbedingungen weitgehend bestimmen. Als Reaktion auf diese Bedingungen haben besonders Gewerkschaften aus dem Globalen Süden Praxisformen entwickelt, die als Kampagnenstrategie bezeichnet werden können. In öffentlichen Kampagnen soll Druck auf Unternehmen und Regierungen ausgeübt werden, um bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Zwar haben diese Kampagnen durchaus ein Bewusstsein für die miserablen Arbeitsbedingungen geschaffen, sie waren aber nicht dazu in der Lage, diese Bedingungen grundlegend zu verbessern und Gewerkschaftsmacht lokal aufzubauen. Das ExChains-Netzwerk von TIE Global versucht, diesem Problem durch die Zusammenarbeit zwischen Gewerkschafter_innen aus dem Einzelhandel in Deutschland und Gewerkschafter_innen aus der Produktion in Indien, Sri Lanka und Bangladesch zu begegnen und alternative Praxisformen zu entwickeln, um Solidarität in transnationalen Produktionsnetzwerken aufzubauen. Dabei greift das Netzwerk Erfahrungen mit social movement unionism auf und versucht diese weiterzuentwickeln. Schlagwörter: Globalisierung, Gewerkschaften, Social Movement Unionism, Bekleidungsindustrie, NGOisierung
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Gewerkschaften und undokumentierte Arbeit von Migrant_innen in Österreich. Über die Entstehung gewerkschaftlicher Beratungs- und Unterstützungsstrukturen (Michael Jungwirth)
Gewerkschaften vertreten in Bezug auf Migration und die Unterstützung von Migrant_innen mitunter widersprüchliche Positionen. In Österreich sahen sie sich historisch mit unterschiedlichen Dilemmata konfrontiert. Dabei verfolgten sie in der Vergangenheit oftmals restriktive Ansätze. Allerdings ist gerade innerhalb der letzten Jahre auch ein Wandel der Positionen zu beobachten. Das äußert sich unter anderem darin, dass die Gewerkschaften nicht mehr nur Migration im Hinblick auf Lohn- und Sozialdumping problematisieren, sondern zunehmend auch die Folgen undokumentierter Arbeit für Migrant_innen selbst thematisieren. Mit dem Versuch, Beratungs- und Unterstützungsstrukturen, die auch Anleihen bei US-amerikanischen Worker Centers nehmen, in den Gewerkschaften zu verankern, sind jedoch auch neue Herausforderungen verbunden. Der Artikel zeigt, dass sich mit Hilfe von internen und externen Akteur_innen in den Gewerkschaften unterstützende Ansätze in Gestalt der UNDOK-Anlaufstelle etablieren konnten. Schlagwörter: Gewerkschaften, Migrationspolitik, undokumentierte Arbeit, Migrant_innen, Österreich
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Die Institutionalisierung von Arbeitsbeziehungen inmitten der Gewalt. Der paradoxe Fall der kolumbianischen Bananenarbeitergewerkschaft Sintrainagro (Rainer Dombois, Carlos Miguel Ortiz)
Im Verlaufe des bewaffneten Konflikts sind in Kolumbien seit den 1980er Jahren Gewerkschaften und ihre Mitglieder wie in kaum einem anderen Land von physischer Gewalt heimgesucht worden. Der Artikel untersucht den paradoxen Fall der Bananenarbeitergewerkschaft Sintrainagro im Urabá, die wohl am stärksten von Gewalt betroffen war, sich aber zugleich zu einer mächtigen, repräsentativen Organisation entwickelt hat, die – einzigartig in Kolumbien – Kollektivvereinbarungen für fast die gesamte Branche in der Region aushandelt, dies in Arbeitsbeziehungen, die, ursprünglich stark antagonistisch, mikrokorporatistische Züge angenommen haben. Der Artikel zeigt die zentrale Bedeutung von legalen und illegalen bewaffneten Akteuren in der Region – staatlichen Sicherheitskräften, Guerillas und Paramilitärs – und ihren Strategien für die Entwicklung der Gewerkschaft wie der Arbeitsbeziehungen auf und zieht Schlussfolgerungen für die begrenzte Reichweite der Konzepte der industrial-relations-Forschung in einem Land mit „ungleicher Präsenz des Staats“. Schlagwörter: Gewerkschaften, Arbeitsbeziehungen, Gewalt, Bananenindustrie, Bananenarbeiterinnen und -arbeiter, Lateinamerika, Kolumbien, Urabá
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Kämpfe um den Bergbau in Südafrika: Eine Chance für Allianzen zwischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen (Melanie Müller)
Südafrika gilt als prominentes Beispiel für die Entwicklung des social movement unionism. Dieses Konzept beschreibt starke Koalitionen zwischen sozialen Bewegungen und Gewerkschaften. Seit der politischen Machtübernahme durch den African National Congress (ANC) und der Bildung einer korporatistischen Regierungsallianz, die auch die Gewerkschaften eingebunden hat, hatte sich dieses enge Verhältnis gewandelt. Erst seit dem Massaker von Marikana nähern sich Gewerkschaften und soziale Bewegungen wieder aneinander an. Die Metallarbeitergewerkschaft NUMSA versucht seitdem, eine United Front aufzubauen, die eine Alternative zur bisherigen Regierungspolitik bieten soll. Der Artikel befasst sich mit der Frage, inwiefern ein Wiederbeleben von social movement unionism auf außerparlamentarischer Ebene in Südafrika zu beobachten ist. Er untersucht am Beispiel des Bergbaus, welche Potenziale und Herausforderungen mit der Zusammenarbeit von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen verbunden sind. Dabei wird deutlich, dass hinter den Auseinandersetzungen um die Ausweitung des Bergbaus vielfältige Konflikte stecken. In ihrem Verlauf kommt es in fast allen Fällen zu einer Kritik am südafrikanischen Entwicklungsmodell. Stichwörter: Südafrika, Gewerkschaften, Bergbau, soziale Bewegungen, Konflikte
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Geld für Gewerkschaften. Über die Intentionen und Wirkungen gewerkschaftlicher Förderung (Frauke Banse)
Dieser Artikel diskutiert die Wirkung externer Gelder auf Gewerkschaften sowie die Intentionen gewerkschaftlicher Geberorganisationen. Gewerkschaften als mitgliederbasierte, die Eigeninteressen von Lohnabhängigen vertretende Organisationen mit speziellen Machtressourcen und komplexen institutionellen Gefügen unterscheiden sich substantiell von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Gewerkschaftliche Gebergelder wirken in einem weit komplexeren institutionellen Gefüge und nehmen Einfluss auf die Gewerkschaftsdemokratie, Gewerkschaftsagenda und gewerkschaftliche Machtressourcen. Die Finanzierung peripherer Gewerkschaften bringt internationale Geber zudem potenziell in Kontakt mit der strukturellen Macht von Lohnabhängigen in diversen Ländern. Je nach politischer Orientierung der Geberorganisation und ihrem Verhältnis zu staatlichen Institutionen kann sich dies nicht nur auf die Geber-Empfänger-Beziehungen auswirken, sondern auch außenpolitisch relevant werden. Anhand verschiedener historischer und empirischer Beispiele diskutiert der Artikel Intentionen und Wirkungen gewerkschaftlicher Geberbeziehungen, insbesondere im Hinblick auf die Förderung oder Behinderung gewerkschaftlicher Erneuerung und den Einfluss des Gebers auf die interne Gewerkschaftsdemokratie und -agenda. Schlagwörter: internationale Gewerkschaftssolidarität, internationale zivilgesellschaftliche Kooperationen, zivilgesellschaftliche Geberbeziehungen, Gewerkschaftsfinanzierung, Gewerkschaften im Globalen Süden
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Neue gewerkschaftliche Handlungsfelder in Brasilien. Der Dachverband CUT und die solidarische Ökonomie (Selma Cristina Silva de Jesus)
Die Deregulierung des Arbeitsmarktes durch die Krise des Fordismus und des Übergangs zur flexiblen Akkumulation mit der daraus resultierenden strukturellen Arbeitslosigkeit und den neuen Anstellungsformen brachte neue Herausforderungen für die brasilianische Gewerkschaftsbewegung. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, begannen die Gewerkschaften neue Handlungsfelder in ihre Agenden aufzunehmen, die sie bisher vernachlässigt hatten, wie Rassen- und Geschlechterbeziehungen sowie die solidarische Ökonomie. Dieser Artikel untersucht, ob das Engagement des Gewerkschaftsdachverbands Central Única dos Trabalhadores (CUT) auf dem Gebiet der solidarischen Ökonomie zur Verwirklichung des Diskurses beigetragen hat, wonach das Genossenschaftswesen eine Lösung für die Einkommenserzielung darstellt und als politische Vertretung für informell Beschäftigte und städtische Arbeitslose agiert. Ferner analysiert er die Bedeutung der Zentrale der Genossenschaften und der solidarischen Unternehmungen Unisol Brasil sowie der von der CUT gegründeten Agentur für Solidarische Entwicklung (Agência de Desenvolvimento Solidário, ADS) im Hinblick auf die Frage, inwieweit diese Institutionen darin erfolgreich waren, Einkommen für die Arbeiter*innen-Klasse zu schaffen und ihr politische Repräsentation zu ermöglichen. Schlüsselwörter: Gewerkschaften, Kooperativismus, Central Única dos Trabalhadores, politische Repräsentation
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