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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1868-7245

GENDER 3-2017 | Gender und Design – zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag

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ISSN: 1868-7245

Inhalt

GENDER 3-2017 | Gender und Design – zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag

Schwerpunkt/Essays
Melanie Levick-Parkin: The values of being in design: Towards a feminist design ontology
Katja Becker / Claudia Herling: Der Einfluss von Gender im Entwicklungsprozess von digitalen Artefakten
Tanja Godlewsky: Visuelle Geschlechterinszenierungen von Musikerinnen
Marta Isabella Reina: A didactic tool for gender-sensitive practices in design education
Michelle Christensen / Florian Conradi: Open-source cyborgs and DIY data: Chances and challenges for a democratisation of gender

Offener Teil/Essays: Open Part
Sabine Stange: Geschlecht in den Debatten der Heimkampagne von 1969
Stefan Raadts-Misegaes: Stop faking good! Wie Männer von Psychotherapie profitieren
Sana Chavoshian: Challenges for gender equality: Women’s religious circles in post-revolutionary Iran

Tagungsberichte/Conference Proceedings
Kathrin Peltz: Gender – Vielfalt – Demokratie. Bedrohungen durch Rassismus und Populismus. Tagung am 23. und 24.06.2017 an der Evangelischen Akademie Tutzing

Rezensionen/Book Reviews
Waltraud Cornelißen: Sven Lewandowski/Cornelia Koppetsch (Hrsg.), 2015: Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter. Beiträge zur Soziologie der Geschlechter.
Cornelia Hippmann: Michaela Katzer/Heinz-Jürgen Voß (Hrsg.), 2016: Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung. Praxisorientierte Zugänge (Band 5 Angewandte Sexualwissenschaft)
Sabine Klinger: Birgit Bütow/Lena Eckert/Franziska Teichmann, 2016: Fachkulturen als Ordnungen der Geschlechter. Praxeologische Analysen von Doing Gender in der akademischen Lehre.
Lisa Malich: Helga Krüger-Kirn, 2016: Die konstruierte Frau und ihr Körper: Eine psychoanalytische, sozialwissenschaftliche und genderkritische Studie zu Schönheitsidealen und Mutterschaft.
Frauke Grenz: Nadine Baltzer/Florian Cristobal Klenk/Olga Zitzelsberger (Hrsg.), 2017: Queering MINT. Impulse für eine dekonstruktive Lehrer_innenbildung.

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Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): gender.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1868-7245

eISSN

2196-4467

Jahrgang

9. Jahrgang 2017

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

Oct-17

Umfang

154

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm, B5

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v9i3

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://gender.budrich-journals.de/

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Autor*innen

Sigrid Metz Göckel
Melanie Levick Parkin
Marta Isabella Reina
Michelle Christensen
Stefan Raadts Misegaes
Waltraud Cornelißen
Cornelia Hippmann

Schlagwörter

1960er Jahre, Anti-Genderismus, Artwork, Bundesrepublik Deutschland, Demokratie, Design, Designausbildung, Designprozess, Digitale Artefakte, DIY Materialien, Erziehungsheim, Feministische Ontologie des Designs, Gender, Gendersensibles Design, Genderstereotype, Geschlecht, Geschlechterdemokratisierung, Geschlechterdifferenz, Geschlechtergleichheit, Geschlechterinszenierungen, Gestaltung, Hacking Kultur, Hessen, Iran, Islamische Pietät, Komposition, Krankheitsverleugnung, Musikerinnen, Musikvideo, Männlichkeit, Märtyrertum, Negativismus, Open Source, Ordnung, Patriarchaler Kapitalismus, Persönlichkeit, Politische Ontologie, Poststrukturalismus, Rechtspopulismus, Reflektierende Praktiken, Religiöse Frauenzirkel, Selbst Spiritualisierung, Selbstkritik, Sozio materielle Interventionen, Stärkung der Frauen, Träume, Vielfalt, Visualisierung, Visuelle Kritik, Weibliche Pietätszirkel, „Becoming with Things“

Abstracts

The values of being in design: Towards a feminist design ontology (Melanie Levick-Parkin)
This article critiques the way in which contemporary western design ontology is constructed, why this affects conceptions of female creative practice and how this impacts on women’s lives. Starting with a personal account of educating female designers, the article aims to unpack the different ways in which ontologically invisible patriarchal and capitalist value systems act on us as designers, aided by processes of embodiment which are essential to design practice. It calls for the “dedesigning” of our ontology as designers through feminist epistemologies and practices which keep questions about transformations, futured by design, in a state of critical plasticity by attending to sociopolitical, socio-economical and ecological ethics whilst keeping issues of gender exclusion at its core. Keywords: embodied values in design, critiques of patriarchal capitalism, feminist design ontology
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Der Einfluss von Gender im Entwicklungsprozess von digitalen Artefakten (Katja Becker, Claudia Herling)
Nicht nur in der Gestaltung digitaler Medien spielt die Kategorie Geschlecht eine tragende Rolle, sondern auch in der Konzeption, Herstellung sowie Nutzung von Webangeboten. Problematisch daran ist, dass die weibliche Perspektive in Bezug auf Interessen, Bedürfnisse und Anwendbarkeit häufig wenig oder stereotyp berücksichtigt wird, die Nutzung digitaler Medien jedoch Verhaltensweisen, Werte und Normen von Nutzer_innen erheblich – und sehr einseitig – prägt. Design stellt hierbei einen zentralen Faktor dar: Es steuert, ermöglicht oder verhindert das Nutzer_innenverhalten und deutet und wertet Inhalte durch die Art der jeweiligen Darstellung. Die Auswirkung von Design im Entwicklungsprozess von digitalen Artefakten ist sehr vielschichtig und in ihrer gesamten Tragweite weit unterschätzt. Der Beitrag sensibilisiert hinsichtlich Gendercodes in Designstrategien, Methoden aus dem Entwicklungsprozess (Persona-Entwicklung) und einzelner Gestaltungselemente (Farbe, Typografie). Schlüsselwörter: Designprozess, Gestaltung, Geschlecht, Komposition, gendersensibles Design, Genderstereotype
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Visuelle Geschlechterinszenierungen von Musikerinnen (Tanja Godlewsky)
Heute können Künstler_innen die Distribution, Vermarktung und Selbstinszenierung über Social-Media-Plattformen selbst steuern. In den Fotos, Artworks und Musikvideos, die die Musiker_innen über diese Plattformen verbreiten, werden visuelle Darstellungsmuster und Gestaltungsstrategien der Selbst-und Geschlechterinszenierung sowie ästhetische Inspirationsquellen und Trends sichtbar. Die vorliegende Untersuchung nimmt explizit Musikerinnen in den Blick und geht deren Selbst- und Geschlechterinszenierungen nach. Es werden genreübergreifend Beispiele gezeigt und untersucht, wie diese Plattformen und Technologien dazu beitragen, visuelle Hierarchien und stereotype Geschlechterrollen zu verändern sowie Selbst- und Geschlechterdarstellungen jenseits der hetero-normativen Zweigeschlechtlichkeit zu entwerfen. Dabei werden verschiedene oppositionelle Designstrategien aufgezeigt, die entweder das Geschlecht verwischen, die Betrachter_innen provozieren oder stereotype Geschlechterdarstellungen überwinden. Untersucht werden diese Möglichkeiten in Bezug auf die Frage nach der Gestaltung, also der Konstruktion von Gender. Schlüsselwörter: Musikerinnen, Geschlechterinszenierungen, Visualisierung, Design, Musikvideo, Artwork
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A didactic tool for gender-sensitive practices in design education (Marta Isabella Reina)
This article presents the results of experimental research conducted as part of a project concerning a didactical tool named “Design/Gender/Design” which is to be used to introduce gender issues into the training of young designers. The article describes the experimental set-up and students’ results. The intention is to stimulate a discussion about how design should integrate a gender perspective in theory and practice. By observing design as a process of exchange of values and meanings, we aim to understand its responsibility in the diffusion of gender stereotypes, how these gender stereotypes are incorporated into design projects and how they act within and through them, as well as through the sensitivities of designers. Students were asked to respond to design questions concerning gender in order to compile categories of signs targeted at her, him and everybody and covering different aspects (e.g. shapes and sizes, colours, patterns and textures, and typographic elements). Being typical of action research, the experiment allowed students to reflect on the use of gender codes in design and it provided data for researchers to verify assumptions regarding those associations which are implicit when gender is a variable in the design process. Keywords: post-structuralism, gender stereotypes, visual criticism, reflective practices, design education
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Open-source cyborgs and DIY data: Chances and challenges for a democratisation of gender (Michelle Christensen, Florian Conradi)
This article draws a picture of the ontological politics that is currently at play in the relationship between people and things from the perspective of “what we design designs us back”. Drawing on an array of phenomena, we illustrate how the current discourse on the design of technologies produces objects-as-subjects and subjects-as-objects, and we explore the implicit production of gendered dualisms within this process. The article goes on to discuss whether and how the DIY disruption of mundane technological systems can interrupt this active production of tacit gendering. Illustrated by design experiments involving “hacking culture” as technically intelligible social disruptions of everyday systems, the article then discusses the option of “confusing the apparatus”. It is argued that the sharing and analysis of data should not be seen as something objective and automated, but rather as something subjective and manipulable. Finally, we argue the potential of our evolution into open-source cyborgs – and hence, the prospective of taking an active part in the designing of one’s own body and mind through a constant DIY reshuffling and reinterpretation of the material-social. Keywords: ontological politics, becoming-with-things, hacking culture, socio-material interventions, open-source gender, DIY data
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Geschlecht in den Debatten der Heimkampagne von 1969 (Sabine Stange)
Der Beitrag untersucht, welche Bedeutung Geschlecht als ordnungsstiftende Größe in den öffentlichkeitswirksamen Debatten zukam, die Ende der 1960er-Jahre um Fürsorgeerziehungsheime für weibliche und männliche Jugendliche geführt wurden. Analysiert werden Auszüge aus schriftlichem Archivmaterial zur sogenannten Heimkampagne in Hessen 1969. Mit Blick auf Verhandlungen um Arbeitsaufgaben und Erscheinungsbilder der in den umstrittenen Einrichtungen untergebrachten jungen Frauen und Männer wird nach der Bezugnahme auf Geschlecht in den jeweiligen Argumentationen gefragt. Die exemplarischen Textanalysen zeigen, wie Annahmen zu Geschlechterdifferenzen in die Kritik an Bestehendem und die Aufforderungen zum Wandel ebenso einfließen wie in damalige Reaktionen darauf. Schlüsselwörter: Geschlechterdifferenz, Ordnung, 1960er-Jahre, Erziehungsheim, Hessen
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Stop faking good! Wie Männer von Psychotherapie profitieren (Stefan Raadts-Misegaes)
Diese Studie beschreibt faking good als dysfunktionales Verleugnungsverhalten von Männern anhand der Vorhersage der Resultate stationärer Psychotherapie durch spezifische Persönlichkeitsfaktoren. Die Daten von 1636 Patientinnen und Patienten einer deutschen Klinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin wurden in den Jahren 2011 und 2012 dazu untersucht. Vor Therapiebeginn füllten die PatientInnen den PSSI (Kuhl/Kazén 2009 und den SCL-90-R (Franke 2002) aus sowie nach Beendigung der Therapie erneut den SCL-90-R, um den Therapieerfolg zu messen. Korrelationen zwischen den PSSI-Skalen und der Anzahl signifikanter positiver und negativer Veränderungen der Skalen des SCL-90-R wurden berechnet (min. = 0, max. = 9). Für Patienten wurden die Ausprägungen der Skala zur negativistischen Persönlichkeit als Prädiktor für das Therapieergebnis erwartet. Mediationsanalysen bestätigten diese Annahme für beide Jahre mit der selbstkritischen Persönlichkeit als Mediator. Schlüsselwörter: Männlichkeit, Persönlichkeit, Krankheitsverleugnung, Negativismus, Selbstkritik
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Challenges for gender equality: Women’s religious circles in post-revolutionary Iran (Sana Chavoshian)
The agency of women in Islamicate societies is largely anchored in ideas over pious circles and gender-specific rituals. Recent studies attest religious modes of women’s presence in the public space a high significance. Taking the case of Iran, the urging question is how and to which extent religious agency within female pious circles – which were formed before the 1978/9 Revolution and fashioned after it – has been able to attain broader civil significance beyond these circles. This study explores the inner dynamics of female pious circles among women as related to structural power relations. It spells out the process of “self-spiritualization” to characterize interactions within the circles that act as a tool for self-elevation and self-authorization and as a mode of spiritually legitimated construction of hierarchies within the circles’ spiritual empowerment. It is argued that a type of pious competition between the women unfolds leading to an affirmation of gender segregation and concomitantly, of submission to institutionalized structures of masculine hierarchy and power. Finally, it pursues the effects of unfolding “self-spiritualization” through elevation, authenticity and self-authorization that might achieve a considerable degree of self-empowerment for negotiating gender roles and political life attitudes. Keywords: women’s religious circle, self-spiritualization, Muslim’s piety, female empowerment, mothers of martyrs, dreams
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Gender – Vielfalt – Demokratie. Bedrohungen durch Rassismus und Populismus. Tagung am 23. und 24.06.2017 an der Evangelischen Akademie Tutzing (Kathrin Peltz)
Von Rassismus-Debatten im Feminismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft über Frauen in Rechtsextremismus und Rechtspopulismus bis zu internationalen Perspektiven auf rechtspopulistische Bewegungen – der Tagung gelang es, ein weites Themenspektrum abzudecken, um Anti-Genderismus und der Gefährdung von Demokratie und Vielfalt durch einen erstarkenden Rechtspopulismus nachzugehen. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops tauschten sich Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen zu Ursachen und Hintergründen rechtspopulistischer Tendenzen aus und diskutierten mögliche Gegenstrategien. Schlüsselwörter: Gender, Vielfalt, Demokratie, Rechtspopulismus, Anti-Genderismus
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Inhalt

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GENDER 3-2017 | Gender und Design – zum vergeschlechtlichten Umgang mit dem gestalteten Alltag

Schwerpunkt/Essays
Melanie Levick-Parkin: The values of being in design: Towards a feminist design ontology
Katja Becker / Claudia Herling: Der Einfluss von Gender im Entwicklungsprozess von digitalen Artefakten
Tanja Godlewsky: Visuelle Geschlechterinszenierungen von Musikerinnen
Marta Isabella Reina: A didactic tool for gender-sensitive practices in design education
Michelle Christensen / Florian Conradi: Open-source cyborgs and DIY data: Chances and challenges for a democratisation of gender

Offener Teil/Essays: Open Part
Sabine Stange: Geschlecht in den Debatten der Heimkampagne von 1969
Stefan Raadts-Misegaes: Stop faking good! Wie Männer von Psychotherapie profitieren
Sana Chavoshian: Challenges for gender equality: Women’s religious circles in post-revolutionary Iran

Tagungsberichte/Conference Proceedings
Kathrin Peltz: Gender – Vielfalt – Demokratie. Bedrohungen durch Rassismus und Populismus. Tagung am 23. und 24.06.2017 an der Evangelischen Akademie Tutzing

Rezensionen/Book Reviews
Waltraud Cornelißen: Sven Lewandowski/Cornelia Koppetsch (Hrsg.), 2015: Sexuelle Vielfalt und die UnOrdnung der Geschlechter. Beiträge zur Soziologie der Geschlechter.
Cornelia Hippmann: Michaela Katzer/Heinz-Jürgen Voß (Hrsg.), 2016: Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung. Praxisorientierte Zugänge (Band 5 Angewandte Sexualwissenschaft)
Sabine Klinger: Birgit Bütow/Lena Eckert/Franziska Teichmann, 2016: Fachkulturen als Ordnungen der Geschlechter. Praxeologische Analysen von Doing Gender in der akademischen Lehre.
Lisa Malich: Helga Krüger-Kirn, 2016: Die konstruierte Frau und ihr Körper: Eine psychoanalytische, sozialwissenschaftliche und genderkritische Studie zu Schönheitsidealen und Mutterschaft.
Frauke Grenz: Nadine Baltzer/Florian Cristobal Klenk/Olga Zitzelsberger (Hrsg.), 2017: Queering MINT. Impulse für eine dekonstruktive Lehrer_innenbildung.

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1868-7245

eISSN

2196-4467

Jahrgang

9. Jahrgang 2017

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

Oct-17

Umfang

154

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm, B5

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v9i3

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://gender.budrich-journals.de/

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Autor*innen

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Sigrid Metz Göckel
Melanie Levick Parkin
Marta Isabella Reina
Michelle Christensen
Stefan Raadts Misegaes
Waltraud Cornelißen
Cornelia Hippmann

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

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The values of being in design: Towards a feminist design ontology (Melanie Levick-Parkin)
This article critiques the way in which contemporary western design ontology is constructed, why this affects conceptions of female creative practice and how this impacts on women’s lives. Starting with a personal account of educating female designers, the article aims to unpack the different ways in which ontologically invisible patriarchal and capitalist value systems act on us as designers, aided by processes of embodiment which are essential to design practice. It calls for the “dedesigning” of our ontology as designers through feminist epistemologies and practices which keep questions about transformations, futured by design, in a state of critical plasticity by attending to sociopolitical, socio-economical and ecological ethics whilst keeping issues of gender exclusion at its core. Keywords: embodied values in design, critiques of patriarchal capitalism, feminist design ontology
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Der Einfluss von Gender im Entwicklungsprozess von digitalen Artefakten (Katja Becker, Claudia Herling)
Nicht nur in der Gestaltung digitaler Medien spielt die Kategorie Geschlecht eine tragende Rolle, sondern auch in der Konzeption, Herstellung sowie Nutzung von Webangeboten. Problematisch daran ist, dass die weibliche Perspektive in Bezug auf Interessen, Bedürfnisse und Anwendbarkeit häufig wenig oder stereotyp berücksichtigt wird, die Nutzung digitaler Medien jedoch Verhaltensweisen, Werte und Normen von Nutzer_innen erheblich – und sehr einseitig – prägt. Design stellt hierbei einen zentralen Faktor dar: Es steuert, ermöglicht oder verhindert das Nutzer_innenverhalten und deutet und wertet Inhalte durch die Art der jeweiligen Darstellung. Die Auswirkung von Design im Entwicklungsprozess von digitalen Artefakten ist sehr vielschichtig und in ihrer gesamten Tragweite weit unterschätzt. Der Beitrag sensibilisiert hinsichtlich Gendercodes in Designstrategien, Methoden aus dem Entwicklungsprozess (Persona-Entwicklung) und einzelner Gestaltungselemente (Farbe, Typografie). Schlüsselwörter: Designprozess, Gestaltung, Geschlecht, Komposition, gendersensibles Design, Genderstereotype
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Visuelle Geschlechterinszenierungen von Musikerinnen (Tanja Godlewsky)
Heute können Künstler_innen die Distribution, Vermarktung und Selbstinszenierung über Social-Media-Plattformen selbst steuern. In den Fotos, Artworks und Musikvideos, die die Musiker_innen über diese Plattformen verbreiten, werden visuelle Darstellungsmuster und Gestaltungsstrategien der Selbst-und Geschlechterinszenierung sowie ästhetische Inspirationsquellen und Trends sichtbar. Die vorliegende Untersuchung nimmt explizit Musikerinnen in den Blick und geht deren Selbst- und Geschlechterinszenierungen nach. Es werden genreübergreifend Beispiele gezeigt und untersucht, wie diese Plattformen und Technologien dazu beitragen, visuelle Hierarchien und stereotype Geschlechterrollen zu verändern sowie Selbst- und Geschlechterdarstellungen jenseits der hetero-normativen Zweigeschlechtlichkeit zu entwerfen. Dabei werden verschiedene oppositionelle Designstrategien aufgezeigt, die entweder das Geschlecht verwischen, die Betrachter_innen provozieren oder stereotype Geschlechterdarstellungen überwinden. Untersucht werden diese Möglichkeiten in Bezug auf die Frage nach der Gestaltung, also der Konstruktion von Gender. Schlüsselwörter: Musikerinnen, Geschlechterinszenierungen, Visualisierung, Design, Musikvideo, Artwork
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A didactic tool for gender-sensitive practices in design education (Marta Isabella Reina)
This article presents the results of experimental research conducted as part of a project concerning a didactical tool named “Design/Gender/Design” which is to be used to introduce gender issues into the training of young designers. The article describes the experimental set-up and students’ results. The intention is to stimulate a discussion about how design should integrate a gender perspective in theory and practice. By observing design as a process of exchange of values and meanings, we aim to understand its responsibility in the diffusion of gender stereotypes, how these gender stereotypes are incorporated into design projects and how they act within and through them, as well as through the sensitivities of designers. Students were asked to respond to design questions concerning gender in order to compile categories of signs targeted at her, him and everybody and covering different aspects (e.g. shapes and sizes, colours, patterns and textures, and typographic elements). Being typical of action research, the experiment allowed students to reflect on the use of gender codes in design and it provided data for researchers to verify assumptions regarding those associations which are implicit when gender is a variable in the design process. Keywords: post-structuralism, gender stereotypes, visual criticism, reflective practices, design education
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Open-source cyborgs and DIY data: Chances and challenges for a democratisation of gender (Michelle Christensen, Florian Conradi)
This article draws a picture of the ontological politics that is currently at play in the relationship between people and things from the perspective of “what we design designs us back”. Drawing on an array of phenomena, we illustrate how the current discourse on the design of technologies produces objects-as-subjects and subjects-as-objects, and we explore the implicit production of gendered dualisms within this process. The article goes on to discuss whether and how the DIY disruption of mundane technological systems can interrupt this active production of tacit gendering. Illustrated by design experiments involving “hacking culture” as technically intelligible social disruptions of everyday systems, the article then discusses the option of “confusing the apparatus”. It is argued that the sharing and analysis of data should not be seen as something objective and automated, but rather as something subjective and manipulable. Finally, we argue the potential of our evolution into open-source cyborgs – and hence, the prospective of taking an active part in the designing of one’s own body and mind through a constant DIY reshuffling and reinterpretation of the material-social. Keywords: ontological politics, becoming-with-things, hacking culture, socio-material interventions, open-source gender, DIY data
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Geschlecht in den Debatten der Heimkampagne von 1969 (Sabine Stange)
Der Beitrag untersucht, welche Bedeutung Geschlecht als ordnungsstiftende Größe in den öffentlichkeitswirksamen Debatten zukam, die Ende der 1960er-Jahre um Fürsorgeerziehungsheime für weibliche und männliche Jugendliche geführt wurden. Analysiert werden Auszüge aus schriftlichem Archivmaterial zur sogenannten Heimkampagne in Hessen 1969. Mit Blick auf Verhandlungen um Arbeitsaufgaben und Erscheinungsbilder der in den umstrittenen Einrichtungen untergebrachten jungen Frauen und Männer wird nach der Bezugnahme auf Geschlecht in den jeweiligen Argumentationen gefragt. Die exemplarischen Textanalysen zeigen, wie Annahmen zu Geschlechterdifferenzen in die Kritik an Bestehendem und die Aufforderungen zum Wandel ebenso einfließen wie in damalige Reaktionen darauf. Schlüsselwörter: Geschlechterdifferenz, Ordnung, 1960er-Jahre, Erziehungsheim, Hessen
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Diese Studie beschreibt faking good als dysfunktionales Verleugnungsverhalten von Männern anhand der Vorhersage der Resultate stationärer Psychotherapie durch spezifische Persönlichkeitsfaktoren. Die Daten von 1636 Patientinnen und Patienten einer deutschen Klinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin wurden in den Jahren 2011 und 2012 dazu untersucht. Vor Therapiebeginn füllten die PatientInnen den PSSI (Kuhl/Kazén 2009 und den SCL-90-R (Franke 2002) aus sowie nach Beendigung der Therapie erneut den SCL-90-R, um den Therapieerfolg zu messen. Korrelationen zwischen den PSSI-Skalen und der Anzahl signifikanter positiver und negativer Veränderungen der Skalen des SCL-90-R wurden berechnet (min. = 0, max. = 9). Für Patienten wurden die Ausprägungen der Skala zur negativistischen Persönlichkeit als Prädiktor für das Therapieergebnis erwartet. Mediationsanalysen bestätigten diese Annahme für beide Jahre mit der selbstkritischen Persönlichkeit als Mediator. Schlüsselwörter: Männlichkeit, Persönlichkeit, Krankheitsverleugnung, Negativismus, Selbstkritik
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Challenges for gender equality: Women’s religious circles in post-revolutionary Iran (Sana Chavoshian)
The agency of women in Islamicate societies is largely anchored in ideas over pious circles and gender-specific rituals. Recent studies attest religious modes of women’s presence in the public space a high significance. Taking the case of Iran, the urging question is how and to which extent religious agency within female pious circles – which were formed before the 1978/9 Revolution and fashioned after it – has been able to attain broader civil significance beyond these circles. This study explores the inner dynamics of female pious circles among women as related to structural power relations. It spells out the process of “self-spiritualization” to characterize interactions within the circles that act as a tool for self-elevation and self-authorization and as a mode of spiritually legitimated construction of hierarchies within the circles’ spiritual empowerment. It is argued that a type of pious competition between the women unfolds leading to an affirmation of gender segregation and concomitantly, of submission to institutionalized structures of masculine hierarchy and power. Finally, it pursues the effects of unfolding “self-spiritualization” through elevation, authenticity and self-authorization that might achieve a considerable degree of self-empowerment for negotiating gender roles and political life attitudes. Keywords: women’s religious circle, self-spiritualization, Muslim’s piety, female empowerment, mothers of martyrs, dreams
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Gender – Vielfalt – Demokratie. Bedrohungen durch Rassismus und Populismus. Tagung am 23. und 24.06.2017 an der Evangelischen Akademie Tutzing (Kathrin Peltz)
Von Rassismus-Debatten im Feminismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft über Frauen in Rechtsextremismus und Rechtspopulismus bis zu internationalen Perspektiven auf rechtspopulistische Bewegungen – der Tagung gelang es, ein weites Themenspektrum abzudecken, um Anti-Genderismus und der Gefährdung von Demokratie und Vielfalt durch einen erstarkenden Rechtspopulismus nachzugehen. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops tauschten sich Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen zu Ursachen und Hintergründen rechtspopulistischer Tendenzen aus und diskutierten mögliche Gegenstrategien. Schlüsselwörter: Gender, Vielfalt, Demokratie, Rechtspopulismus, Anti-Genderismus
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