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ISBN: 978-3-8474-2510-6

Islamismus in der Jugendphase

Eine rekonstruktive Studie zu Radikalisierungsprozessen

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 13.12.2021

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ISBN: 978-3-8474-2510-6

Beschreibung

Wie eignen sich junge Menschen islamistische Positionen an und wie begeben sie sich in islamistische Kontexte? Die Autorinnen untersuchen anhand autobiografischer Erzählungen, wie die Wege hin zu ideologisierten Islamauslegungen und islamistischen Positionen verlaufen – und wie es auch wieder zu Entradikalisierungen kommt. Sie rekonstruieren diese Prozesse anhand der subjektiven Selbst- und Weltdeutungen sowie als Teil und Resultat sozialer Interaktion.

Ausgangspunkt sind autobiografische Erzählungen von jungen Erwachsenen, die sich unterschiedlich weit ideologisierten Islamauslegungen und islamistischen Positionen angenähert und meist wieder davon abgewendet haben. Es werden verschiedene Aspekte des Radikalisierungsprozesses genauer untersucht:
Erstens werden die (zeitweiligen) Hinwendungen in ihrer lebensgeschichtlichen Verankerung als biografischer Wandlungsprozess dargestellt, der subjektiv plausibel und biografisch funktional ist. Radikalität wird dabei als adoleszenter Versuch der Bewältigung schwieriger Lebenslagen und strukturell vorgegebener Krisen sowie als Versuch, sich gesellschaftlich zu positionieren, gelesen. Es wird gezeigt, wie die Jugendlichen ihre eigene Involviertheit wahrnehmen und darstellen, wie sie sich „ihren“ Islam vorstellen und aneignen und wie sich in solchen idiosynkratischen Religionskonzepten ihre eigene Positionierung in ihrer sozialen Umwelt und in der Gesellschaft dokumentiert.
Zweitens wird der Prozess als Teil sozialer Interaktion in der Familie, in Peerbeziehungen, in und mit radikalen Gruppen oder mit staatlichen Akteuren untersucht. Es wird gezeigt, wie Radikalisierung als soziale Tatsache im interaktiven Prozess hergestellt wird, welche Funktionen und Rollen signifikante Andere in diesem Prozess einnehmen und wie sie selbst in ambivalenter Weise zur Hinwendung oder Distanzierung beitragen.
Drittens werden verschiedene Modi von Hinwendungs- und Distanzierungsprozessen herausgearbeitet. Sie zeigen, wie verschiedene Formen sozialen Handelns und sozialer Situierung den Hinwendungs- und Distanzierungsprozess strukturieren.

Die Autorinnen:
Dr. Anja Frank, Deutsches Jugendinstitut e. V., Halle (Saale)
Anna F. Scholz, Technische Universität Dresden

Die Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaft und Politikwissenschaft

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2510-6

eISBN

978-3-8474-1657-9

Format

A5

Umfang

ca. 200

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

ca. 13.12.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

Reihe

Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit

Band

22

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Autor*innen

Schlagwörter

Adoleszenz, Ausstieg, Ausstiegsprozesse, Biografieforschung, Biographieforschung, Dschihadismus, Entradikalisierung, Extremismus, Islamismus, Jugendliche, politischer Islam, radikaler Islam, Radikalisierungsprozesse, Radikalität, rekonstruktive Sozialforschung, Salafismus

Beschreibung

Beschreibung

Wie eignen sich junge Menschen islamistische Positionen an und wie begeben sie sich in islamistische Kontexte? Die Autorinnen untersuchen anhand autobiografischer Erzählungen, wie die Wege hin zu ideologisierten Islamauslegungen und islamistischen Positionen verlaufen – und wie es auch wieder zu Entradikalisierungen kommt. Sie rekonstruieren diese Prozesse anhand der subjektiven Selbst- und Weltdeutungen sowie als Teil und Resultat sozialer Interaktion.

Ausgangspunkt sind autobiografische Erzählungen von jungen Erwachsenen, die sich unterschiedlich weit ideologisierten Islamauslegungen und islamistischen Positionen angenähert und meist wieder davon abgewendet haben. Es werden verschiedene Aspekte des Radikalisierungsprozesses genauer untersucht:
Erstens werden die (zeitweiligen) Hinwendungen in ihrer lebensgeschichtlichen Verankerung als biografischer Wandlungsprozess dargestellt, der subjektiv plausibel und biografisch funktional ist. Radikalität wird dabei als adoleszenter Versuch der Bewältigung schwieriger Lebenslagen und strukturell vorgegebener Krisen sowie als Versuch, sich gesellschaftlich zu positionieren, gelesen. Es wird gezeigt, wie die Jugendlichen ihre eigene Involviertheit wahrnehmen und darstellen, wie sie sich „ihren“ Islam vorstellen und aneignen und wie sich in solchen idiosynkratischen Religionskonzepten ihre eigene Positionierung in ihrer sozialen Umwelt und in der Gesellschaft dokumentiert.
Zweitens wird der Prozess als Teil sozialer Interaktion in der Familie, in Peerbeziehungen, in und mit radikalen Gruppen oder mit staatlichen Akteuren untersucht. Es wird gezeigt, wie Radikalisierung als soziale Tatsache im interaktiven Prozess hergestellt wird, welche Funktionen und Rollen signifikante Andere in diesem Prozess einnehmen und wie sie selbst in ambivalenter Weise zur Hinwendung oder Distanzierung beitragen.
Drittens werden verschiedene Modi von Hinwendungs- und Distanzierungsprozessen herausgearbeitet. Sie zeigen, wie verschiedene Formen sozialen Handelns und sozialer Situierung den Hinwendungs- und Distanzierungsprozess strukturieren.

Die Autorinnen:
Dr. Anja Frank, Deutsches Jugendinstitut e. V., Halle (Saale)
Anna F. Scholz, Technische Universität Dresden

Die Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaft und Politikwissenschaft

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2510-6

eISBN

978-3-8474-1657-9

Format

A5

Umfang

ca. 200

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

ca. 13.12.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Reihe

Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit

Band

22

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