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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-96665-004-5

Kindsmord in den Medien

Eine Diskursanalyse ost-westdeutscher Dominanzverhältnisse

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : 25.11.2019

Dieses Produkt ist derzeit ausverkauft und nicht verfügbar.

ISBN: 978-3-96665-004-5

Beschreibung

Kindstötungen durch Mütter sorgten in den 2000er Jahren wiederholt für spektakuläre mediale Berichterstattung. Die Autorin untersucht den medialen Kindsmorddiskurs dieser Jahre, sein Zusammenspiel mit Diskursen über Ost- und Westdeutschland und die Entstehung des Diskurses über die Ost-Kindsmörderin. Am Beispiel dieses Diskurses zeigt sie, wie der Osten ‚ossifiziert‘ und zum Anderen einer westdeutschen Norm und Normalität gemacht wird.

Die Studie arbeitet typische Darstellungsmuster von Kindstötungen durch Mütter in medial-öffentlichen Verhandlungen heraus und kontextualisiert diese in historischen, juridischen und medizinisch-psychologischen Diskursen. Im Zentrum der kulturwissenschaftlichen Analyse stehen dabei die Entstehung und die Struktur des Diskurses über die ostdeutsche Kindsmörderin und sein Zusammenspiel mit gängigen Ostdeutschland-Diskursen. Dabei fragt die Studie nach den Subjektpositionen und Zugehörigkeiten, die durch diese spezifische Verknüpfung von Geschlechterwissen mit Diskursen über den Osten Deutschlands hervorgebracht oder verhindert werden. Am Beispiel des Diskurses über die ostdeutsche Kindsmörderin zeigt die Autorin, wie der Osten und die Ostdeutschen als kulturell Anderes einer westdeutschen Norm und Normalität konstruiert und subjektiviert werden. Für diese spezifische Form der Kulturalisierung im deutsch-deutschen Nachwendekontext führt sie den Begriff ‚Ossifizierung‘ ein. Die Autorin nutzt dafür ein von postkolonialer Theorie inspiriertes Theoriekorpus zur Konstruktion von Ost- und Westeuropa, wobei sie eine sorgfältige Analyse der komplexen und ambivalenten Verortungen von Ostdeutsch-Sein im hegemonialen (West-)Deutsch-Sein vornimmt.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
Teil I: Diskursanalytische Grundlagen
1 Diskursanalyse als Perspektive und Haltung
2 Kindsmord(-diskurse) in der Forschung
3 Ost-Diskurse in der Forschung
4 Diskursanalyse als Methode
Teil II: Der mediale Kindsmorddiskurs und die ostdeutsche Kindsmörderin
1 Kindsmord als gesellschaftliches Problem
2 Der medial-öffentliche Kindsmorddiskurs im vereinigten Deutschland
3 Ein typischer Ost-Kindsmord?
4 Neun Babyleichen und die Proletarisierung des Ostens
5 Kindsmordstatistiken und die Abtreibungsgesetzgebung der DDR
6 Kindsmorde als Phänomen Ostdeutschlands
7 Die ostdeutsche Kindsmörderin – Ein neuer Diskursstrang im medialen Kindsmorddiskurs
Teil III: Die diskursive Konstruktion der Ostdeutschen
1 Der Osten Deutschlands als Anderes
2 Ost-Kindsmord als das Andere
3 Konstruktionen des europäischen und deutschen Ostens und Westens
4 Facetten der Konstruktion des Ostdeutschen
5 Postkoloniale Perspektiven auf den Osten

 

Die Autorin:
Kathleen Heft, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), Berlin

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppe: Lehrende und Forschende der Sozialwissenschaften, Gender Studies, Kulturwissenschaften

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-96665-004-5

eISBN

'-

Format

A5

Umfang

340

Erscheinungsjahr

2019

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Autor*innen

Schlagwörter

Diskursanalyse, Gender Studies, Kindstötung, Kulturwissenschaften, Medien, Ostdeutschland, othering

Beschreibung

Beschreibung

Kindstötungen durch Mütter sorgten in den 2000er Jahren wiederholt für spektakuläre mediale Berichterstattung. Die Autorin untersucht den medialen Kindsmorddiskurs dieser Jahre, sein Zusammenspiel mit Diskursen über Ost- und Westdeutschland und die Entstehung des Diskurses über die Ost-Kindsmörderin. Am Beispiel dieses Diskurses zeigt sie, wie der Osten ‚ossifiziert‘ und zum Anderen einer westdeutschen Norm und Normalität gemacht wird.

Die Studie arbeitet typische Darstellungsmuster von Kindstötungen durch Mütter in medial-öffentlichen Verhandlungen heraus und kontextualisiert diese in historischen, juridischen und medizinisch-psychologischen Diskursen. Im Zentrum der kulturwissenschaftlichen Analyse stehen dabei die Entstehung und die Struktur des Diskurses über die ostdeutsche Kindsmörderin und sein Zusammenspiel mit gängigen Ostdeutschland-Diskursen. Dabei fragt die Studie nach den Subjektpositionen und Zugehörigkeiten, die durch diese spezifische Verknüpfung von Geschlechterwissen mit Diskursen über den Osten Deutschlands hervorgebracht oder verhindert werden. Am Beispiel des Diskurses über die ostdeutsche Kindsmörderin zeigt die Autorin, wie der Osten und die Ostdeutschen als kulturell Anderes einer westdeutschen Norm und Normalität konstruiert und subjektiviert werden. Für diese spezifische Form der Kulturalisierung im deutsch-deutschen Nachwendekontext führt sie den Begriff ‚Ossifizierung‘ ein. Die Autorin nutzt dafür ein von postkolonialer Theorie inspiriertes Theoriekorpus zur Konstruktion von Ost- und Westeuropa, wobei sie eine sorgfältige Analyse der komplexen und ambivalenten Verortungen von Ostdeutsch-Sein im hegemonialen (West-)Deutsch-Sein vornimmt.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt:
Teil I: Diskursanalytische Grundlagen
1 Diskursanalyse als Perspektive und Haltung
2 Kindsmord(-diskurse) in der Forschung
3 Ost-Diskurse in der Forschung
4 Diskursanalyse als Methode
Teil II: Der mediale Kindsmorddiskurs und die ostdeutsche Kindsmörderin
1 Kindsmord als gesellschaftliches Problem
2 Der medial-öffentliche Kindsmorddiskurs im vereinigten Deutschland
3 Ein typischer Ost-Kindsmord?
4 Neun Babyleichen und die Proletarisierung des Ostens
5 Kindsmordstatistiken und die Abtreibungsgesetzgebung der DDR
6 Kindsmorde als Phänomen Ostdeutschlands
7 Die ostdeutsche Kindsmörderin – Ein neuer Diskursstrang im medialen Kindsmorddiskurs
Teil III: Die diskursive Konstruktion der Ostdeutschen
1 Der Osten Deutschlands als Anderes
2 Ost-Kindsmord als das Andere
3 Konstruktionen des europäischen und deutschen Ostens und Westens
4 Facetten der Konstruktion des Ostdeutschen
5 Postkoloniale Perspektiven auf den Osten

 

Die Autorin:
Kathleen Heft, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), Berlin

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppe: Lehrende und Forschende der Sozialwissenschaften, Gender Studies, Kulturwissenschaften

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-96665-004-5

eISBN

'-

Format

A5

Umfang

340

Erscheinungsjahr

2019

Erscheinungsdatum

25.11.2019

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Autor*innen

Autor*innen

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

de_DEGerman

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