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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2550-2

Loyalität als Motiv, über sexuellen Missbrauch zu schweigen

Am Beispiel pädagogischer Institutionen

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 14.06.2021

27,99  inkl. MwSt. - 34,90  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-2550-2
Kategorien: Erziehung

Beschreibung

In Anbetracht der hohen Dunkelziffer bei sexuellem Missbrauch untersucht Laura Böckmann Loyalität als Parteilichkeitsmoral und diskutiert, inwiefern loyale Bindungen als Motiv für das Schweigen bzw. Nichteingreifen des sozialen Umfelds von Täter und Opfer in Frage kommen. Der Fokus liegt dabei auf Loyalitäten von Fachkräften und Lehrer*innen in (sozial-)pädagogischen Institutionen. Die Frage nach Bedingungen des Sprechens oder Schweigens über Gewalt eröffnet dabei eine spezifische Perspektive auf den legitimatorischen Kontext (sozial-)pädagogischen Handelns.

Das Buch beinhaltet eine grundlagentheoretische Auseinandersetzung mit den zentralen Begriffen: Sexueller Missbrauch und Loyalität. Den umstrittenen Begriff ‚Sexueller Missbrauch‘ bestimmt Böckmann nach eingehender terminologischer Untersuchung als ‚sexueller (Macht)Missbrauch‘ und betont damit unter Einbezug der heutigen strafrechtlichen Perspektive den Missbrauch einer legitimen Macht (nicht den Missbrauch eines Menschen). Als Agenten einer solchen ‚legitimen Macht‘ kommen Lehrer*innen und Fachkräfte (Sozial)pädagogischer Einrichtungen in den Blick, deren Loyalitäten zur Organisation, zur Profession und zu Kolleg*innen exemplarisch diskutiert werden. Die These von Loyalität als ein Motiv für Schweigen über und Nichteingreifen in gewaltvolle Konstellationen wird insbesondere anhand möglicher Loyalitätskonflikte analysiert.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Laura Böckmann,
akademische Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Allgemeine Pädagogik, Universität Tübingen

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppe:
Machtmissbrauch, Übergriffe, Erziehungsphilosophie, Komplizenschaft, pädagogische Institutionen, sozialer Zusammenhalt, Kollegialität, bystander, Zivilcourage, Integrität, Gewalt

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2550-2

eISBN

978-3-8474-1697-5

Format

A5

Umfang

267

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

promotion

Band

12

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

bystander, Didacta 2022, Erziehungsphilosophie, Gewalt, Integritaet, Kollegialität, Komplizenschaft, Machtmissbrauch, Pädagogische Institutionen, sozialer Zusammenhalt, Zivilcourage, Übergriffe

Pressestimmen/Rezensionen

Die Arbeit überzeugt in ihrer bildungsphilosophischen Ausrichtung, also den begrifflichen Unterscheidungen, die in der Literatur oft nicht gesehen oder nicht beachtet werden. Die Beispiele, an denen die Unterscheidungen erläutert werden, hätte man sich weniger künstlich gewünscht. Die Begrenzung auf (deutsche) pädagogische Institutionen ist nachvollziehbar, aber sind nicht andere Beispiele, die die Literatur beschäftigen wie pädophile Netzwerke, Inzestübergriffe und deren ideologischer Schutz genauso aufschlussreich? Oder gerade ein Testfall für die Begrifflichkeit? [1] Aber ein gelungener Beitrag zu einem bisherigen Randthema der Bildungsphilosophie ist die Arbeit allemal. Sie setzt einen Markstein und verdient eine aufmerksame Lektüre.

Erziehungswissenschaftliche Revue – EWR / EWR 21 Nr. 2

„Mit seiner sorgfältigen theoretischen Aufarbeitung der Fragestellung eröffnet das Buch wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Antworten auf die weite Verbreitung von Kriminalstraftaten sexueller Gewalt in pädagogischen Institutionen.“

Soziale Arbeit, 2-2022

Beschreibung

Beschreibung

In Anbetracht der hohen Dunkelziffer bei sexuellem Missbrauch untersucht Laura Böckmann Loyalität als Parteilichkeitsmoral und diskutiert, inwiefern loyale Bindungen als Motiv für das Schweigen bzw. Nichteingreifen des sozialen Umfelds von Täter und Opfer in Frage kommen. Der Fokus liegt dabei auf Loyalitäten von Fachkräften und Lehrer*innen in (sozial-)pädagogischen Institutionen. Die Frage nach Bedingungen des Sprechens oder Schweigens über Gewalt eröffnet dabei eine spezifische Perspektive auf den legitimatorischen Kontext (sozial-)pädagogischen Handelns.

Das Buch beinhaltet eine grundlagentheoretische Auseinandersetzung mit den zentralen Begriffen: Sexueller Missbrauch und Loyalität. Den umstrittenen Begriff ‚Sexueller Missbrauch‘ bestimmt Böckmann nach eingehender terminologischer Untersuchung als ‚sexueller (Macht)Missbrauch‘ und betont damit unter Einbezug der heutigen strafrechtlichen Perspektive den Missbrauch einer legitimen Macht (nicht den Missbrauch eines Menschen). Als Agenten einer solchen ‚legitimen Macht‘ kommen Lehrer*innen und Fachkräfte (Sozial)pädagogischer Einrichtungen in den Blick, deren Loyalitäten zur Organisation, zur Profession und zu Kolleg*innen exemplarisch diskutiert werden. Die These von Loyalität als ein Motiv für Schweigen über und Nichteingreifen in gewaltvolle Konstellationen wird insbesondere anhand möglicher Loyalitätskonflikte analysiert.

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Die Autorin:
Laura Böckmann,
akademische Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Allgemeine Pädagogik, Universität Tübingen

 

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Zielgruppe:
Machtmissbrauch, Übergriffe, Erziehungsphilosophie, Komplizenschaft, pädagogische Institutionen, sozialer Zusammenhalt, Kollegialität, bystander, Zivilcourage, Integrität, Gewalt

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2550-2

eISBN

978-3-8474-1697-5

Format

A5

Umfang

267

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

14.06.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Reihe

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Band

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Die Arbeit überzeugt in ihrer bildungsphilosophischen Ausrichtung, also den begrifflichen Unterscheidungen, die in der Literatur oft nicht gesehen oder nicht beachtet werden. Die Beispiele, an denen die Unterscheidungen erläutert werden, hätte man sich weniger künstlich gewünscht. Die Begrenzung auf (deutsche) pädagogische Institutionen ist nachvollziehbar, aber sind nicht andere Beispiele, die die Literatur beschäftigen wie pädophile Netzwerke, Inzestübergriffe und deren ideologischer Schutz genauso aufschlussreich? Oder gerade ein Testfall für die Begrifflichkeit? [1] Aber ein gelungener Beitrag zu einem bisherigen Randthema der Bildungsphilosophie ist die Arbeit allemal. Sie setzt einen Markstein und verdient eine aufmerksame Lektüre.

Erziehungswissenschaftliche Revue – EWR / EWR 21 Nr. 2

„Mit seiner sorgfältigen theoretischen Aufarbeitung der Fragestellung eröffnet das Buch wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Antworten auf die weite Verbreitung von Kriminalstraftaten sexueller Gewalt in pädagogischen Institutionen.“

Soziale Arbeit, 2-2022

Abstracts

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