Beschreibung
Schule ist nach wie vor ein heteronormativ strukturierter Ort, an dem LSBTIQ*-Schüler*innen verstärkt Diskriminierung, Mobbing und Bildungsungleichheit erfahren. Bildungseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, gleichwertige Bildungsteilhabe faktisch umzusetzen. In den theoretisch-konzeptionellen, empirischen und fachdidaktischen Beiträgen finden Lehrkräfte Unterstützung für die Entwicklung einer geschlechter- und differenzreflexiven Professionalisierung.
Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und rechtlicher Transformationen der letzten 15 Jahre bündelt der Band erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu LGBTIQ* im schulischen Kontext. Die Autor*innen greifen Perspektiven der erziehungswissenschaftlichen Geschlechterforschung auf und verbinden sie mit Konzepten zu Subjektivierung, sozialer Ungleichheit und intersektionalen Geschlechter- und Sexualitätsverhältnissen. Damit bietet das Buch professionstheoretische Orientierung für Lehrkräfte und liefert Grundlagen für pädagogische und fachdidaktische Ansätze im Umgang mit queerer Vielfalt im Schulalltag.
Die Herausgeber:innen:
Prof. Dr. Tamás Jules Fütty, Professur für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Diversität, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Österreich
Dr. Florian Cristóbal Klenk, Institut für Erziehungswissenschaften, Europa-Universität Flensburg Dr. Helene Götschel, Institut für Erziehungswissenschaften, Europa-Universität Flensburg
Die Fachbereiche:
Erziehungswissenschaft, Gender Studies







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