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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-8474-2589-2

Philosophie und Geschlechterdifferenz

Auf dem Weg eines genealogischen Geschlechterdiskurses

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 14.02.2022

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ISBN: 978-3-8474-2589-2
Kategorien: Gender Studies

Beschreibung

Seit mehr als 2500 Jahren sind Geschlechterkonzepte heiß umkämpft. Zur Orientierung in diesen Auseinandersetzungen ist es wichtig, ihre Traditionen ebenso wie eroberte Alternativen zu kennen. Simone de Beauvoirs Konzepte der „Existenz“ und „sexuellen Differenzierung“ und Hannah Arendts Begriff der Pluralität stellen entscheidende Prüfsteine dafür dar, die philosophische Kategorienlehre und deren Verstrickungen mit Geschlechtertheoremen zu rekonstruieren. Das Buch sucht Geschlechterdiskurse in der Philosophiegeschichte von der Antike bis in die Moderne auf, macht die zugrunde liegenden Konzepte sichtbar und zeigt darin Kontinuitäten und Brüche auf.

Es geht hierbei zunächst darum, die Zusammenhänge zwischen Geschlechterkonzepten und den Erfindungen von Ontologie, Metaphysik bzw. Gerechtigkeit bei Parmenides, Aristoteles und Platon nachzuvollziehen und sich zugleich die Lücken und Uneindeutigkeiten in diesen Diskurses zunutze machen. So wird es sich herausstellen, dass zwei Substanz-Begriffe unterschieden werden müssen, die einander diametral entgegenstehen. Beauvoir wird diesen Unterschied aufgreifen und ferner Hegel folgend die „Existenz-Substanz“ zur Grundlage ihres Geschlechterdiskurses machen. Nachfolgend werden kategoriale Gewohnheiten aufgesucht, die Geschlechterdiskurse gewöhnlich strukturieren. Geschlechtertheoreme werden aber auch als kritisches Moment herangezogen, um Kategorisierungsgewohnheiten zu diskutieren und präzisieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird darin liegen, das Klassifizierungsgefüge „Überlegenheit, Unterlegenheit und Gleichheit“ (Beauvoir) zu korrigieren, das Geschlechterverhältnisse grundlegend strukturiert. Hierfür werden Platons „Gastmahl“ und Aristoteles‘ Politische Philosophie und Gerechtigkeitsdiskurs ebenso herangezogen wie Argumentationsfiguren der modernen Philosophie (Kant, Hegel, Fichte, Fourier) und Hildegard von Bingens und Jane Austens Konzeptionen eines „tugendethischen Realismus“, der die Situation von Frauen zum Kriterium für maßvolles Handeln und Urteilen erhebt. Um diese weiblichen Traditionen sichtbar zu machen, sind methodologische Überlegungen wichtig, die den investigativen Charakter von freiheitlichen Geschlechterdiskursen verdeutlichen.

Die Autorin:
PD Dr. phil. Dr. theol. Andrea Günter, Privatdozentin für Philosophie, u.a. an der Universität Freiburg; freischaffende Autorin und Referentin in der Beruflichen Fort- und Weiterbildung; Coaching-, Teamentwicklungs- und Moderationsprojekte

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Gender Studies und Philosophie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8474-2589-2

eISBN

978-3-8474-1750-7

Format

A5

Umfang

ca. 300

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 14.02.2022

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

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Autor*innen

Schlagwörter

Aristoteles, Differenz, Diskurs, Gender, Geschlecht, Hannah Arendt, Kategorien, Parmenides, Philosophie, Platon, Simone de Beauvoir

Beschreibung

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Seit mehr als 2500 Jahren sind Geschlechterkonzepte heiß umkämpft. Zur Orientierung in diesen Auseinandersetzungen ist es wichtig, ihre Traditionen ebenso wie eroberte Alternativen zu kennen. Simone de Beauvoirs Konzepte der „Existenz“ und „sexuellen Differenzierung“ und Hannah Arendts Begriff der Pluralität stellen entscheidende Prüfsteine dafür dar, die philosophische Kategorienlehre und deren Verstrickungen mit Geschlechtertheoremen zu rekonstruieren. Das Buch sucht Geschlechterdiskurse in der Philosophiegeschichte von der Antike bis in die Moderne auf, macht die zugrunde liegenden Konzepte sichtbar und zeigt darin Kontinuitäten und Brüche auf.

Es geht hierbei zunächst darum, die Zusammenhänge zwischen Geschlechterkonzepten und den Erfindungen von Ontologie, Metaphysik bzw. Gerechtigkeit bei Parmenides, Aristoteles und Platon nachzuvollziehen und sich zugleich die Lücken und Uneindeutigkeiten in diesen Diskurses zunutze machen. So wird es sich herausstellen, dass zwei Substanz-Begriffe unterschieden werden müssen, die einander diametral entgegenstehen. Beauvoir wird diesen Unterschied aufgreifen und ferner Hegel folgend die „Existenz-Substanz“ zur Grundlage ihres Geschlechterdiskurses machen. Nachfolgend werden kategoriale Gewohnheiten aufgesucht, die Geschlechterdiskurse gewöhnlich strukturieren. Geschlechtertheoreme werden aber auch als kritisches Moment herangezogen, um Kategorisierungsgewohnheiten zu diskutieren und präzisieren. Ein weiterer Schwerpunkt wird darin liegen, das Klassifizierungsgefüge „Überlegenheit, Unterlegenheit und Gleichheit“ (Beauvoir) zu korrigieren, das Geschlechterverhältnisse grundlegend strukturiert. Hierfür werden Platons „Gastmahl“ und Aristoteles‘ Politische Philosophie und Gerechtigkeitsdiskurs ebenso herangezogen wie Argumentationsfiguren der modernen Philosophie (Kant, Hegel, Fichte, Fourier) und Hildegard von Bingens und Jane Austens Konzeptionen eines „tugendethischen Realismus“, der die Situation von Frauen zum Kriterium für maßvolles Handeln und Urteilen erhebt. Um diese weiblichen Traditionen sichtbar zu machen, sind methodologische Überlegungen wichtig, die den investigativen Charakter von freiheitlichen Geschlechterdiskursen verdeutlichen.

Die Autorin:
PD Dr. phil. Dr. theol. Andrea Günter, Privatdozentin für Philosophie, u.a. an der Universität Freiburg; freischaffende Autorin und Referentin in der Beruflichen Fort- und Weiterbildung; Coaching-, Teamentwicklungs- und Moderationsprojekte

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Lehrende und Forschende der Gender Studies und Philosophie

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ISBN

978-3-8474-2589-2

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978-3-8474-1750-7

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A5

Umfang

ca. 300

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