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ISBN: 978-3-96665-038-0

Schulvorbereitung und kindliche Akteurschaft

Eine rekonstruktive Studie

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum : 12.07.2021

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ISBN: 978-3-96665-038-0
Kategorien: Erziehung, Soziale Arbeit

Beschreibung

Wie bereiten pädagogische Fachkräfteteams Kinder auf die Schule vor? Was bringen Kinder in die schulvorbereitende Interaktion ein, was ist ihnen wichtig und welchen Stellenwert hat dabei die Peerkultur?
Die Studie untersucht Video- und Gesprächsdaten, die in zwei KiTas erhoben wurden. Sie rekonstruiert interaktionsanalytisch, welchen pädagogischen Einstellungen und Werthaltungen die Fachkräfteteams implizit folgen und welche Formen der Akteurschaft Kinder handlungspraktisch entfalten können.

Kinder im Übergang in die Schule zu begleiten und im letzten KiTajahr ihre Transition zu gestalten, gehört gegenwärtig zum Anforderungsprofil an frühpädagogische Fachkräfte und wurde bereits vielfach beforscht. Die Studie widmet sich der in diesem Kontext marginalisierten Thematik der Schulvorbereitung im Kindergarten und untersucht, welche Relevanz sie für pädagogische Fachkräfteteams hat, wie sie von ihnen inhaltlich gefüllt, begründet und handlungspraktisch umgesetzt wird. Grundgelegt ist die Studie in einem wissens- und kindheitssoziologischen Bezugsrahmen; rekonstruiert wird vor allem das implizite handlungspraktische Wissen der Akteure in seiner Tiefenstruktur.

In zwei Kindertagesstätten wurden Video- und Gesprächsdaten erhoben, dokumentarisch ausgewertet und erkenntnisgenerierend zueinander ins Verhältnis gesetzt. Da beide Teams sich für schulvorbereitende Interaktionen im pädagogischen Arrangement Morgenkreis entschieden, steht im Zentrum der Studie die Untersuchung der dort realisierten Körper-, Raum- und Diskurspraktiken mit der Videografischen Dokumentarischen Interaktionsanalyse (Nentwig-Gesemann/Nicolai 2015 und 2017). Die empirische Rekonstruktion nimmt ebenso die pädagogischen (Wert-)Haltungen und Einstellungen in den Blick wie die Handlungsbeiträge der Kinder, deren (kollektive) Seins- und Erlebensweisen und die ihnen zugestandene soziale Wirkmacht bzw. Akteurschaft.

In einer sinngenetischen Typenbildung werden Handlungs- und Orientierungsmuster propositionaler und performativer Logik (Bohnsack 2017) zunächst getrennt voneinander dargestellt und dann aufeinander bezogen. Die Ergebnisdiskussion untersucht die Fachkräfte-Kinder-Interaktionen in Bezug darauf, welcher Grad an Reziprozität dort realisiert wird. Ein machtstrukturierter wird von einem dialogorientierten Interaktionsmodus unterschieden. Die Analyse richtet sich auch auf die Implikationen der beiden rekonstruierten Formen kindlicher Akteurschaft. Ein Ausblick plädiert dafür, dass in der Schulvorbereitung dem Erfahrungswissen, den Relevanzen und der Mitbestimmung der Peers eine hohe Bedeutung zugemessen werden sollten.

Dr. Katharina Nicolai, ehemals Alice-Salomon Hochschule Berlin

Zielgruppe: Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-96665-038-0

eISBN

978-3-96665-963-5

Format

A5

Umfang

ca. 350

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

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Autor*innen

Katharina Nicolai

Schlagwörter

Childhood Agency, dokumentarische Methode, Elementarpädagogik, Fachkräfte-Kinder-Interaktion, Gruppendiskussion, Kindergärten, Peergruppe, praxeologische Wissenssoziologie, pädagogischer Raum, Schulvorbereitung, Videobasierte Dokumentarische Interaktionsanalyse

Beschreibung

Beschreibung

Wie bereiten pädagogische Fachkräfteteams Kinder auf die Schule vor? Was bringen Kinder in die schulvorbereitende Interaktion ein, was ist ihnen wichtig und welchen Stellenwert hat dabei die Peerkultur?
Die Studie untersucht Video- und Gesprächsdaten, die in zwei KiTas erhoben wurden. Sie rekonstruiert interaktionsanalytisch, welchen pädagogischen Einstellungen und Werthaltungen die Fachkräfteteams implizit folgen und welche Formen der Akteurschaft Kinder handlungspraktisch entfalten können.

Kinder im Übergang in die Schule zu begleiten und im letzten KiTajahr ihre Transition zu gestalten, gehört gegenwärtig zum Anforderungsprofil an frühpädagogische Fachkräfte und wurde bereits vielfach beforscht. Die Studie widmet sich der in diesem Kontext marginalisierten Thematik der Schulvorbereitung im Kindergarten und untersucht, welche Relevanz sie für pädagogische Fachkräfteteams hat, wie sie von ihnen inhaltlich gefüllt, begründet und handlungspraktisch umgesetzt wird. Grundgelegt ist die Studie in einem wissens- und kindheitssoziologischen Bezugsrahmen; rekonstruiert wird vor allem das implizite handlungspraktische Wissen der Akteure in seiner Tiefenstruktur.

In zwei Kindertagesstätten wurden Video- und Gesprächsdaten erhoben, dokumentarisch ausgewertet und erkenntnisgenerierend zueinander ins Verhältnis gesetzt. Da beide Teams sich für schulvorbereitende Interaktionen im pädagogischen Arrangement Morgenkreis entschieden, steht im Zentrum der Studie die Untersuchung der dort realisierten Körper-, Raum- und Diskurspraktiken mit der Videografischen Dokumentarischen Interaktionsanalyse (Nentwig-Gesemann/Nicolai 2015 und 2017). Die empirische Rekonstruktion nimmt ebenso die pädagogischen (Wert-)Haltungen und Einstellungen in den Blick wie die Handlungsbeiträge der Kinder, deren (kollektive) Seins- und Erlebensweisen und die ihnen zugestandene soziale Wirkmacht bzw. Akteurschaft.

In einer sinngenetischen Typenbildung werden Handlungs- und Orientierungsmuster propositionaler und performativer Logik (Bohnsack 2017) zunächst getrennt voneinander dargestellt und dann aufeinander bezogen. Die Ergebnisdiskussion untersucht die Fachkräfte-Kinder-Interaktionen in Bezug darauf, welcher Grad an Reziprozität dort realisiert wird. Ein machtstrukturierter wird von einem dialogorientierten Interaktionsmodus unterschieden. Die Analyse richtet sich auch auf die Implikationen der beiden rekonstruierten Formen kindlicher Akteurschaft. Ein Ausblick plädiert dafür, dass in der Schulvorbereitung dem Erfahrungswissen, den Relevanzen und der Mitbestimmung der Peers eine hohe Bedeutung zugemessen werden sollten.

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Zielgruppe: Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft

Bibliografie

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978-3-96665-038-0

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978-3-96665-963-5

Format

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Umfang

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