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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8252-5357-8

Soziale Frage 4.0

Eine soziohistorische Einführung für die Soziale Arbeit heute

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum: 30.03.2020

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20,00  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-8252-5357-8
Kategorien: Soziale Arbeit, Utb

Beschreibung

Die Soziale Frage – gleichermaßen historisch gewachsen wie hochaktuell. Das Lehrbuch erörtert in gesellschaftsanalytischer Herangehensweise, welche Rolle Soziale Arbeit in der sozialen Entwicklung einnimmt und einnehmen könnte. Es werden in diesem Kontext die einzelnen Anzeichen sozialer Ungleichheit aufgegriffen: Erwerbslosigkeit, Leiharbeitsmodelle, steigendes Armutsrisiko, Schulden, Obdachlosigkeit, Prekarität in den Industrienationen bis hin zu Massenverelendungen.

Die Soziale Frage, die ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit der europäischen Bevölkerungsexplosion und der ersten industriellen Revolution einherging, ist heute wieder aktuell. Spätestens mit dem Ausbruch der noch immer andauernden globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2007 ist die Soziale Frage im 21. Jahrhundert angekommen. Bei genauerer Betrachtung scheint die Krise in den kapitalistischen Transformationsphasen zum Normalzustand geworden zu sein: Leiharbeitsmodelle, steigendes Armutsrisiko, Kinderarmut, geopolitische Kriege und Flucht in die Peripherie sind nur einige Parameter, an denen sich das ablesen lässt. Während Politiker*innen durch nationalistische Ideologien diese Lage befeuern, verleihen Kapitalismusverlierer*innen ihren Ressentiments mit Hass, Terror und Gewalt Ausdruck. Historisch betrachtet lassen sich in allen Phasen der kapitalistischen Transformation ähnliche ökonomische und politische Mechanismen sowie individuelle und kollektive Bewältigungsstrategien, wie rassistische Abwertungen oder Solidarität, erkennen. In diesem Zusammenhang stellt sich für die Soziale Arbeit die Frage, welchen fachlichen und ethischen Standpunkt sie zu diesen Widersprüchen einnimmt. Kann die Soziale Arbeit ihr allparteiisches Professionsverständnis behaupten oder muss im Kontext der neuen Sozialen Frage dieses Professionsverständnis in ein anwaltschaftliches, parteiisches und proaktives umgewandelt werden?

Leseprobe

Die AutorInnen:
Prof. Dr. Stefan Paulus, Dozent, FHS St. Gallen, Schweiz
Prof. Dr. Bettina Grubenmann, Dozentin, FHS St. Gallen, Schweiz

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppe:
Lehrende, Forschende, Praxis der Sozialwissenschaft, Sozialarbeiter*innen, politische Aktivist*innen

Zusätzliche Information

Verlag

,

ISBN

978-3-8252-5357-8

Format

utb M

Umfang

202

Erscheinungsjahr

2020

Erscheinungsdatum

30.03.2020

Sprache

Deutsch

Auflage

1.

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Autor*innen

Schlagwörter

Arbeitslosigkeit, DGSA-Kongress 2021, Individualisierung, Industrialisierung, Nationalismus, Neoliberalismus, Rassismus, Risikogesellschaft, Solidarität, soziale Ungleichheit, Wohlfahrtsstaat

Beschreibung

Beschreibung

Die Soziale Frage – gleichermaßen historisch gewachsen wie hochaktuell. Das Lehrbuch erörtert in gesellschaftsanalytischer Herangehensweise, welche Rolle Soziale Arbeit in der sozialen Entwicklung einnimmt und einnehmen könnte. Es werden in diesem Kontext die einzelnen Anzeichen sozialer Ungleichheit aufgegriffen: Erwerbslosigkeit, Leiharbeitsmodelle, steigendes Armutsrisiko, Schulden, Obdachlosigkeit, Prekarität in den Industrienationen bis hin zu Massenverelendungen.

Die Soziale Frage, die ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit der europäischen Bevölkerungsexplosion und der ersten industriellen Revolution einherging, ist heute wieder aktuell. Spätestens mit dem Ausbruch der noch immer andauernden globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2007 ist die Soziale Frage im 21. Jahrhundert angekommen. Bei genauerer Betrachtung scheint die Krise in den kapitalistischen Transformationsphasen zum Normalzustand geworden zu sein: Leiharbeitsmodelle, steigendes Armutsrisiko, Kinderarmut, geopolitische Kriege und Flucht in die Peripherie sind nur einige Parameter, an denen sich das ablesen lässt. Während Politiker*innen durch nationalistische Ideologien diese Lage befeuern, verleihen Kapitalismusverlierer*innen ihren Ressentiments mit Hass, Terror und Gewalt Ausdruck. Historisch betrachtet lassen sich in allen Phasen der kapitalistischen Transformation ähnliche ökonomische und politische Mechanismen sowie individuelle und kollektive Bewältigungsstrategien, wie rassistische Abwertungen oder Solidarität, erkennen. In diesem Zusammenhang stellt sich für die Soziale Arbeit die Frage, welchen fachlichen und ethischen Standpunkt sie zu diesen Widersprüchen einnimmt. Kann die Soziale Arbeit ihr allparteiisches Professionsverständnis behaupten oder muss im Kontext der neuen Sozialen Frage dieses Professionsverständnis in ein anwaltschaftliches, parteiisches und proaktives umgewandelt werden?

Leseprobe

Die AutorInnen:
Prof. Dr. Stefan Paulus, Dozent, FHS St. Gallen, Schweiz
Prof. Dr. Bettina Grubenmann, Dozentin, FHS St. Gallen, Schweiz

 

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Zielgruppe:
Lehrende, Forschende, Praxis der Sozialwissenschaft, Sozialarbeiter*innen, politische Aktivist*innen

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

,

ISBN

978-3-8252-5357-8

Format

utb M

Umfang

202

Erscheinungsjahr

2020

Erscheinungsdatum

30.03.2020

Sprache

Deutsch

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