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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1869-3016

ZPTh 1-2020 | Jubiläumsheft zum 10jährigen Bestehen der Zeitschrift für Politische Theorie

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ISSN: 1869-3016

Inhalt

ZPTh – Zeitschrift für Politische Theorie
1-2020: Jubiläumsheft zum 10jährigen Bestehen der Zeitschrift für Politische Theorie

Gary S. Schaal / André Brodocz / Marcus Llanque: Editorial der Herausgeber
Stefan Wallaschek: Über was spricht die Politische Theorie? Eine Netzwerkanalyse der Zeitschrift für Politische Theorie (2010‒2019)

Diskussionsbeiträge zur Zukunft der politischen Theorie
Eva Marlene Hausteiner: Mehr Dystopie wagen? Zukunftsperspektiven einer politiktheoretischen Zukunftsforschung
Kommentiert von Marcus Llanque
Cord Schmelzle: Menschheit als Argument. Politisches Handeln angesichts existenzieller Risiken
Kommentiert von Emanuel Richter
Verena Frick: Politische Theorie für das urbane Zeitalter. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Städte als demokratische Handlungsräume
Kommentiert von Dirk Jörke
Sebastian Huhnholz: Die Zukunft der Politischen Theorie in der Deutungskonkurrenz mit der Ökonomik
Kommentiert von André Brodocz
Andreas Busen: Zur Idee einer Nachhaltigen Politischen Theorie
Kommentiert von Tine Stein

Aktuelle Debatte: Covid-19-Pandemie
Frank Nullmeier: Covid-19-Pandemie und soziale Freiheit
Matthias Leanza: Biopolitische Kollektive. Theoretische Reflexionen zur Covid-19-Pandemie

Nachrufe
Peter Niesen: Verteidiger der Staatlichkeit, nicht des Staates. Zum Tod von Rainer Schmalz-Bruns (1954‒2020)
Karlfriedrich Herb / Eva Odzuck / Hans-Jörg Sigwart: Nachruf auf Clemens Kauffmann (1961‒2020)

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Leseproben

 

Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): zpth.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1869-3016

eISSN

2196-2103

Jahrgang

11. Jahrgang 2020

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

17.02.2021

Umfang

176

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zpth.v11i1

Homepage

https://zpth.budrich-journals.de/

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Autor*innen

Schlagwörter

Akteur-Netzwerk-Theorie, Autorisierung, Biopolitik, Covid 19 pandemie, COVID-19, Demokratie, Diskriminierung, Diskursives feld, Dystopie, Existenzielle risiken, Freiheit, Gesundheit, Globalisierung, Interdisziplinarität, Klimawandel, Konkurrenzanalyse, Liberalismus, Marktwirtschaft, Menschheitsargumente, Nachhaltigkeit, Netzwerkanalyse, Pandemien, Partizipation, Politische Theorie, politische Ökonomie, Praeventionsstaat, Raum, Realismus, Schlagworte, Sozialstaat, Stadt, Steuerung, Theorie und Praxis, Urbanität, Utopie, Versicherheitlichung, Zpth zeitschrift fuer politische theorie, Zukunft, Zukunftsdenken, Ökonomik

Abstracts

Über was spricht die Politische Theorie? Eine Netzwerkanalyse der Zeitschrift für Politische Theorie (2010‒2019) (Stefan Wallaschek)
Der Artikel untersucht die Begriffe und Konzepte, die in der ersten Dekade des Erscheinens der Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTh) diskutiert wurden. Dafür wurden die Schlagworte aller Forschungsartikel gesammelt und aufbereitet, um eine Netzwerkanalyse durchzuführen. Der Fokus der Analyse liegt auf der Rekonstruktion des diskursiven Feldes der politischen Theorie. Zwei zentrale Ergebnisse wurden identifiziert: Erstens bildet das Schlagwortnetzwerk ein fast vollständig zusammenhängendes Netzwerk, welches jedoch an den diskursiven Rändern ,ausfranst‘, sodass Sub-Diskurse entstehen. Zweitens sind die Schlagworte ,Demokratie‘ und ,Freiheit‘ besonders zentral im Netzwerk und bilden den Kern der Debatte. Nichtsdestoweniger finden sich ebenso Diskussionen um Populismus und poststrukturalistische Ansätze im Netzwerk und zeigen damit das Aufkommen neuerer Begriffe und theoretischer Konzepte. Die politische Theoriedebatte in der ZPTh weist demnach eine gewisse Zentrum-Peripherie-Struktur auf und verdeutlicht gleichzeitig einen hohen Grad an Pluralismus in der deutsch-sprachigen Politischen Theorie. Der Artikel trägt zur Selbstreflexion und -verständigung im Fach Politische Theorie bei und bietet erste empirische Erkenntnisse über den Forschungs- und Publikationsstand der deutsch-sprachigen Politischen Theorie. Schlüsselwörter: Schlagworte, Netzwerkanalyse, Kookurrenzanalyse, Politische Theorie, diskursives Feld
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Mehr Dystopie wagen? Zukunftsperspektiven einer politiktheoretischen Zukunftsforschung (Eva Marlene Hausteiner)
Sollte sich die Politische Theorie und Ideengeschichte mehr dem dystopischen Denken zuwenden? Der Beitrag argumentiert, dass der bisherige politiktheoretische Fokus auf Utopien im Sinne einer politiktheoretischen Zukunftsforschung um Dystopien ergänzt werden sollte, und zwar in mehrfacher Hinsicht: Einerseits handelt es sich bei Dystopien um einen gehaltvollen Gegenstand der ideengeschichtlichen Untersuchung und aktuellen Reflexion, der gerade aufgrund seiner handlungsmotivierenden Qualität mehr in den Fokus genommen werden sollte. Andererseits aber kann dystopisches Argumentieren und Erzählen selbst, in Form von Szenarienbildung und Gedankenexperimenten, als Modus politischen Denkens genutzt werden – wenn auch nur für manche Zwecke und unter Beachtung einiger Fallstricke. Schlüsselwörter: Dystopie, Utopie, Realismus, Zukunftsdenken, Politische Theorie
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Menschheit als Argument. Politisches Handeln angesichts existenzieller Risiken (Cord Schmelzle)
Dieser Beitrag zu einem Sonderheft zur Zukunft der Politischen Theorie fragt, wie sich unsere politischen Prozesse, Institutionen und Rechtfertigungsnarrative veränderten, wenn die Überzeugung zunähme, dass der Fortbestand der menschlichen Zivilisation durch absehbare und verhinderbare Risiken existenziell bedroht ist. Im Anschluss an Theorien der Versicherheitlichung entwickelt er die These, dass „Menschheitsargumente“, die politisches Handeln mit dem Verweis auf den Schutz der menschlichen Zivilisation vor Diskurse zu entpluralisieren, die Ausweitung staatlicher Befugnisse zu autorisieren und bestehende Institutionen zu delegitimieren. Die möglichen Wirkungen und das Missbrauchspotenzial dieser Mechanismen werden anhand der politischen Beziehungen zwischen den Bürger*innen, zwischen Staat und Bürger*innen und zwischen Staaten illustriert. Es zeigt sich, dass eine Existenzialisierung der Politik durch Menschheitsargumente auf allen drei Analyseebenen. zu einer Destabilisierung bestehender politischer Institutionen führen kann – unabhängig davon, ob existenzbedrohende Risiken tatsächlich eintreten. Somit ist bereits der Anschein existenzieller Risiken eine konkrete Gefahr für demokratische Gemeinwesen, der es zu begegnen gilt. Schlüsselwörter: existenzielle Risiken, Menschheitsargumente, Versicherheitlichung, Klimawandel, Autorisierung
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Politische Theorie für das urbane Zeitalter. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Städte als demokratische Handlungsräume (Verena Frick)
Das 21. Jahrhundert wird nach verbreiteten Prognosen das ,Jahrhundert der Städte‘. Städte werden sich im Zuge der Globalisierung zu zentralen politischen Handlungsräumen entwickeln. Die demokratischen Hoffnungen, die angesichts dessen derzeit in Städte gesetzt werden, sind groß. Vor diesem Hintergrund argumentiert der Beitrag, dass sich die Politische Theorie der Stadt zuwenden sollte, da sie im urbanen Zeitalter neue Relevanz für die Stabilisierung demokratischer Ordnungen gewinnen kann. Für die Politische Theorie stellt sich damit die Aufgabe, städtische Demokratiepotenziale auszuloten und eine Theorie der demokratischen Stadt zu entwickeln. Schlüsselwörter: Demokratie, Globalisierung, Partizipation, Raum, Stadt, Urbanität
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Die Zukunft der Politischen Theorie in der Deutungskonkurrenz mit der Ökonomik (Sebastian Huhnholz)
Vor dem Hintergrund jüngerer real-, finanz- und weltwirtschaftlicher Krisen ist der Politischen Theorie wirtschaftsanalytische Kompetenz gelegentlich abgesprochen worden. Und tatsächlich weist die wirtschaftspolitische Analysefähigkeit der derzeitigen Politischen Theorie manche Mängel auf. Ihr bei Wirtschaftsthemen vergleichsweise geringer Einfluss in Politik und Bildung ist aber auch auf ihr kritisches Potential zurückzuführen, Grundannahmen und Schlussfolgerungen der Ökonomik zu hinterfragen. Dafür sucht der Beitrag nach konstruktiven „Deutungskonkurrenzen“ zwischen Politischer Theorie und Ökonomik. Dabei stellt er nicht normative oder fachspezifisch isolierte Deutungsdifferenzen aus, sondern identifiziert interdisziplinäre Schnittmengen. Dadurch werden verschiedene Sichtweisen der Disziplinen auf gemeinsame Beobachtungs- und Problembereiche erkennbar. Dazu zählt etwa die Frage, ob sich moderne ökonomische Modelle und Theorien wirtschaftlichen Handelns ohne systematische Zugrundelegung liberaldemokratischer Normen und Institutionen überhaupt konzipieren lassen. Eine Schlussfolgerung ist, dass die moderne Wirtschaftslehre ohne einen historisch und kulturell höchst voraussetzungsvollen politischen Ökonomiebegriff nicht zu haben ist. Schlüsselwörter: Ökonomik, Interdisziplinarität, Politische Ökonomie, Liberalismus, Marktwirtschaft
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Zur Idee einer Nachhaltigen Politischen Theorie (Andreas Busen)
Der Beitrag diskutiert das Verhältnis der Politischen Theorie zu einem zentralen Begriff des gegenwärtigen Nachdenkens über Zukunft (und entsprechenden Praktiken): ‚Nachhaltigkeit‘. Dabei wird zunächst eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der politiktheoretischen Beschäftigung mit Nachhaltigkeit vorgenommen. Aufbauend darauf werden zwei grundlegende Thesen entwickelt: Erstens beschäftigt sich die Politische Theorie nämlich nicht nur bereits mit einer Vielzahl zentraler Aspekte der Nachhaltigkeitsdebatte, sondern kann durch ihre spezifische Perspektive die Rolle einer Reflexionsinstanz innerhalb dieser Debatte einnehmen. Zweitens erweist sich auch für die kritische Selbstreflexion ebendieser Rolle die Auseinandersetzung mit ‚Nachhaltigkeit‘ als fruchtbar, nämlich als Ausgangspunkt für die Idee einer Nachhaltigen Politischen Theorie. Schlüsselwörter: Politische Theorie, Nachhaltigkeit, Theorie und Praxis, Realismus, Zukunft
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Covid-19-Pandemie und soziale Freiheit (Frank Nullmeier)
Der Begriff der Freiheit wird in der Covid-19-Pandemie häufig gegen einen Staat in Stellung gebracht, der aus Gründen des Infektionsschutzes gravierend in die Gestaltung des Alltagslebens der Bürger*innen eingreift. In der Auseinandersetzung um den Freiheitsbegriff dürfte sich entscheiden, welche staatlichen Maßnahmen legitimierbar sind. Ein Verständnis von Pandemie und Pandemie-Bekämpfung ist jedoch auf der Basis eines liberalen Freiheitsbegriffs nicht angemessen möglich, der Unfreiheit erst mit der staatlichen Intervention entstehen sieht. Die Freiheits-Frage stellt sich aber bereits beim Ausbruch der Pandemie, also vor aller staatlichen Intervention. Pandemie als sozio-naturaler Zustand ist per se Unfreiheit. Stattdessen ist ein sozialstaatliches Freiheitsverständnis zu entwickeln, das es erlaubt, staatliche Intervention zunächst als Reaktion auf einen Zustand der Unfreiheit zu verstehen. Der Beitrag analysiert detailliert das Spektrum möglicher Formen gesellschaftlicher und politischer Steuerung in Zeiten der Covid-19-Pandemie. Der in der Bundesrepublik Deutschland eingeschlagene Weg staatlich-appellativer Steuerung konkurriert mit Steuerungsmodellen einer Diskriminierung nach Risikogruppen und einer digitalen Präventionsstaatlichkeit, beide mit bedenklichen Folgen für die Freiheit des Einzelnen. Eine angemessene Steuerungsform, die auch Umstellung der Infektionsschutzpolitik von einer polizeirechtlichen zu einer sozialpolitischen Regulierung impliziert, muss auf ein sozialstaatlich ausgerichtetes Verständnis von Freiheit gegründet werden, das seine letztliche Verankerung im Begriff sozialer Freiheit hat. Schlüsselwörter: Freiheit, Diskriminierung, Sozialstaat, Präventionsstaat, Steuerung
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Biopolitische Kollektive. Theoretische Reflexionen zur Covid-19-Pandemie (Matthias Leanza)
Wie lässt sich die Covid-19-Pandemie sozialwissenschaftlich deuten? Dieser Aufsatz betrachtet im Anschluss an Michel Foucault und Bruno Latour die gegenwärtige Krise unter dem Gesichtspunkt biopolitischer Kollektive. Das Argument wird in drei Schritten entfaltet. Der erste Teil erläutert, inwiefern sowohl die Pandemie selbst als auch ihre gesellschaftlichen Folgen orthogonal zur Natur/Kultur-Unterscheidung stehen. Biologische und soziale Aspekte verschränken sich in ihnen, weshalb eine symmetrische Betrachtung erforderlich wird. Vor diesem Hintergrund diskutiert der zweite Teil das Konzept der Biopolitik. Es zeigt sich, dass das Virus in Kollektive eingetreten ist, die ein reflexives Verhältnis zur Tatsache ihrer eigenen Vitalität unterhalten und diese politisch regulieren. Der dritte Teil betrachtet Regulationsstrategien. Anhand von Contact-Tracing-Apps werden die theoretischen Überlegungen zur strategischen Unterbestimmtheit, verteilten Handlungsträgerschaft und den Grenzen biopolitischen Regierens illustriert. Schlüsselwörter: Covid-19, Biopolitik, Pandemien, Gesundheit, Akteur-Netzwerk-Theorie
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ZPTh – Zeitschrift für Politische Theorie
1-2020: Jubiläumsheft zum 10jährigen Bestehen der Zeitschrift für Politische Theorie

Gary S. Schaal / André Brodocz / Marcus Llanque: Editorial der Herausgeber
Stefan Wallaschek: Über was spricht die Politische Theorie? Eine Netzwerkanalyse der Zeitschrift für Politische Theorie (2010‒2019)

Diskussionsbeiträge zur Zukunft der politischen Theorie
Eva Marlene Hausteiner: Mehr Dystopie wagen? Zukunftsperspektiven einer politiktheoretischen Zukunftsforschung
Kommentiert von Marcus Llanque
Cord Schmelzle: Menschheit als Argument. Politisches Handeln angesichts existenzieller Risiken
Kommentiert von Emanuel Richter
Verena Frick: Politische Theorie für das urbane Zeitalter. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Städte als demokratische Handlungsräume
Kommentiert von Dirk Jörke
Sebastian Huhnholz: Die Zukunft der Politischen Theorie in der Deutungskonkurrenz mit der Ökonomik
Kommentiert von André Brodocz
Andreas Busen: Zur Idee einer Nachhaltigen Politischen Theorie
Kommentiert von Tine Stein

Aktuelle Debatte: Covid-19-Pandemie
Frank Nullmeier: Covid-19-Pandemie und soziale Freiheit
Matthias Leanza: Biopolitische Kollektive. Theoretische Reflexionen zur Covid-19-Pandemie

Nachrufe
Peter Niesen: Verteidiger der Staatlichkeit, nicht des Staates. Zum Tod von Rainer Schmalz-Bruns (1954‒2020)
Karlfriedrich Herb / Eva Odzuck / Hans-Jörg Sigwart: Nachruf auf Clemens Kauffmann (1961‒2020)

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1869-3016

eISSN

2196-2103

Jahrgang

11. Jahrgang 2020

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

17.02.2021

Umfang

176

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

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Autor*innen

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

Abstracts

Über was spricht die Politische Theorie? Eine Netzwerkanalyse der Zeitschrift für Politische Theorie (2010‒2019) (Stefan Wallaschek)
Der Artikel untersucht die Begriffe und Konzepte, die in der ersten Dekade des Erscheinens der Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTh) diskutiert wurden. Dafür wurden die Schlagworte aller Forschungsartikel gesammelt und aufbereitet, um eine Netzwerkanalyse durchzuführen. Der Fokus der Analyse liegt auf der Rekonstruktion des diskursiven Feldes der politischen Theorie. Zwei zentrale Ergebnisse wurden identifiziert: Erstens bildet das Schlagwortnetzwerk ein fast vollständig zusammenhängendes Netzwerk, welches jedoch an den diskursiven Rändern ,ausfranst‘, sodass Sub-Diskurse entstehen. Zweitens sind die Schlagworte ,Demokratie‘ und ,Freiheit‘ besonders zentral im Netzwerk und bilden den Kern der Debatte. Nichtsdestoweniger finden sich ebenso Diskussionen um Populismus und poststrukturalistische Ansätze im Netzwerk und zeigen damit das Aufkommen neuerer Begriffe und theoretischer Konzepte. Die politische Theoriedebatte in der ZPTh weist demnach eine gewisse Zentrum-Peripherie-Struktur auf und verdeutlicht gleichzeitig einen hohen Grad an Pluralismus in der deutsch-sprachigen Politischen Theorie. Der Artikel trägt zur Selbstreflexion und -verständigung im Fach Politische Theorie bei und bietet erste empirische Erkenntnisse über den Forschungs- und Publikationsstand der deutsch-sprachigen Politischen Theorie. Schlüsselwörter: Schlagworte, Netzwerkanalyse, Kookurrenzanalyse, Politische Theorie, diskursives Feld
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Mehr Dystopie wagen? Zukunftsperspektiven einer politiktheoretischen Zukunftsforschung (Eva Marlene Hausteiner)
Sollte sich die Politische Theorie und Ideengeschichte mehr dem dystopischen Denken zuwenden? Der Beitrag argumentiert, dass der bisherige politiktheoretische Fokus auf Utopien im Sinne einer politiktheoretischen Zukunftsforschung um Dystopien ergänzt werden sollte, und zwar in mehrfacher Hinsicht: Einerseits handelt es sich bei Dystopien um einen gehaltvollen Gegenstand der ideengeschichtlichen Untersuchung und aktuellen Reflexion, der gerade aufgrund seiner handlungsmotivierenden Qualität mehr in den Fokus genommen werden sollte. Andererseits aber kann dystopisches Argumentieren und Erzählen selbst, in Form von Szenarienbildung und Gedankenexperimenten, als Modus politischen Denkens genutzt werden – wenn auch nur für manche Zwecke und unter Beachtung einiger Fallstricke. Schlüsselwörter: Dystopie, Utopie, Realismus, Zukunftsdenken, Politische Theorie
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Menschheit als Argument. Politisches Handeln angesichts existenzieller Risiken (Cord Schmelzle)
Dieser Beitrag zu einem Sonderheft zur Zukunft der Politischen Theorie fragt, wie sich unsere politischen Prozesse, Institutionen und Rechtfertigungsnarrative veränderten, wenn die Überzeugung zunähme, dass der Fortbestand der menschlichen Zivilisation durch absehbare und verhinderbare Risiken existenziell bedroht ist. Im Anschluss an Theorien der Versicherheitlichung entwickelt er die These, dass „Menschheitsargumente“, die politisches Handeln mit dem Verweis auf den Schutz der menschlichen Zivilisation vor Diskurse zu entpluralisieren, die Ausweitung staatlicher Befugnisse zu autorisieren und bestehende Institutionen zu delegitimieren. Die möglichen Wirkungen und das Missbrauchspotenzial dieser Mechanismen werden anhand der politischen Beziehungen zwischen den Bürger*innen, zwischen Staat und Bürger*innen und zwischen Staaten illustriert. Es zeigt sich, dass eine Existenzialisierung der Politik durch Menschheitsargumente auf allen drei Analyseebenen. zu einer Destabilisierung bestehender politischer Institutionen führen kann – unabhängig davon, ob existenzbedrohende Risiken tatsächlich eintreten. Somit ist bereits der Anschein existenzieller Risiken eine konkrete Gefahr für demokratische Gemeinwesen, der es zu begegnen gilt. Schlüsselwörter: existenzielle Risiken, Menschheitsargumente, Versicherheitlichung, Klimawandel, Autorisierung
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Politische Theorie für das urbane Zeitalter. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung der Städte als demokratische Handlungsräume (Verena Frick)
Das 21. Jahrhundert wird nach verbreiteten Prognosen das ,Jahrhundert der Städte‘. Städte werden sich im Zuge der Globalisierung zu zentralen politischen Handlungsräumen entwickeln. Die demokratischen Hoffnungen, die angesichts dessen derzeit in Städte gesetzt werden, sind groß. Vor diesem Hintergrund argumentiert der Beitrag, dass sich die Politische Theorie der Stadt zuwenden sollte, da sie im urbanen Zeitalter neue Relevanz für die Stabilisierung demokratischer Ordnungen gewinnen kann. Für die Politische Theorie stellt sich damit die Aufgabe, städtische Demokratiepotenziale auszuloten und eine Theorie der demokratischen Stadt zu entwickeln. Schlüsselwörter: Demokratie, Globalisierung, Partizipation, Raum, Stadt, Urbanität
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Die Zukunft der Politischen Theorie in der Deutungskonkurrenz mit der Ökonomik (Sebastian Huhnholz)
Vor dem Hintergrund jüngerer real-, finanz- und weltwirtschaftlicher Krisen ist der Politischen Theorie wirtschaftsanalytische Kompetenz gelegentlich abgesprochen worden. Und tatsächlich weist die wirtschaftspolitische Analysefähigkeit der derzeitigen Politischen Theorie manche Mängel auf. Ihr bei Wirtschaftsthemen vergleichsweise geringer Einfluss in Politik und Bildung ist aber auch auf ihr kritisches Potential zurückzuführen, Grundannahmen und Schlussfolgerungen der Ökonomik zu hinterfragen. Dafür sucht der Beitrag nach konstruktiven „Deutungskonkurrenzen“ zwischen Politischer Theorie und Ökonomik. Dabei stellt er nicht normative oder fachspezifisch isolierte Deutungsdifferenzen aus, sondern identifiziert interdisziplinäre Schnittmengen. Dadurch werden verschiedene Sichtweisen der Disziplinen auf gemeinsame Beobachtungs- und Problembereiche erkennbar. Dazu zählt etwa die Frage, ob sich moderne ökonomische Modelle und Theorien wirtschaftlichen Handelns ohne systematische Zugrundelegung liberaldemokratischer Normen und Institutionen überhaupt konzipieren lassen. Eine Schlussfolgerung ist, dass die moderne Wirtschaftslehre ohne einen historisch und kulturell höchst voraussetzungsvollen politischen Ökonomiebegriff nicht zu haben ist. Schlüsselwörter: Ökonomik, Interdisziplinarität, Politische Ökonomie, Liberalismus, Marktwirtschaft
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Der Beitrag diskutiert das Verhältnis der Politischen Theorie zu einem zentralen Begriff des gegenwärtigen Nachdenkens über Zukunft (und entsprechenden Praktiken): ‚Nachhaltigkeit‘. Dabei wird zunächst eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der politiktheoretischen Beschäftigung mit Nachhaltigkeit vorgenommen. Aufbauend darauf werden zwei grundlegende Thesen entwickelt: Erstens beschäftigt sich die Politische Theorie nämlich nicht nur bereits mit einer Vielzahl zentraler Aspekte der Nachhaltigkeitsdebatte, sondern kann durch ihre spezifische Perspektive die Rolle einer Reflexionsinstanz innerhalb dieser Debatte einnehmen. Zweitens erweist sich auch für die kritische Selbstreflexion ebendieser Rolle die Auseinandersetzung mit ‚Nachhaltigkeit‘ als fruchtbar, nämlich als Ausgangspunkt für die Idee einer Nachhaltigen Politischen Theorie. Schlüsselwörter: Politische Theorie, Nachhaltigkeit, Theorie und Praxis, Realismus, Zukunft
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Der Begriff der Freiheit wird in der Covid-19-Pandemie häufig gegen einen Staat in Stellung gebracht, der aus Gründen des Infektionsschutzes gravierend in die Gestaltung des Alltagslebens der Bürger*innen eingreift. In der Auseinandersetzung um den Freiheitsbegriff dürfte sich entscheiden, welche staatlichen Maßnahmen legitimierbar sind. Ein Verständnis von Pandemie und Pandemie-Bekämpfung ist jedoch auf der Basis eines liberalen Freiheitsbegriffs nicht angemessen möglich, der Unfreiheit erst mit der staatlichen Intervention entstehen sieht. Die Freiheits-Frage stellt sich aber bereits beim Ausbruch der Pandemie, also vor aller staatlichen Intervention. Pandemie als sozio-naturaler Zustand ist per se Unfreiheit. Stattdessen ist ein sozialstaatliches Freiheitsverständnis zu entwickeln, das es erlaubt, staatliche Intervention zunächst als Reaktion auf einen Zustand der Unfreiheit zu verstehen. Der Beitrag analysiert detailliert das Spektrum möglicher Formen gesellschaftlicher und politischer Steuerung in Zeiten der Covid-19-Pandemie. Der in der Bundesrepublik Deutschland eingeschlagene Weg staatlich-appellativer Steuerung konkurriert mit Steuerungsmodellen einer Diskriminierung nach Risikogruppen und einer digitalen Präventionsstaatlichkeit, beide mit bedenklichen Folgen für die Freiheit des Einzelnen. Eine angemessene Steuerungsform, die auch Umstellung der Infektionsschutzpolitik von einer polizeirechtlichen zu einer sozialpolitischen Regulierung impliziert, muss auf ein sozialstaatlich ausgerichtetes Verständnis von Freiheit gegründet werden, das seine letztliche Verankerung im Begriff sozialer Freiheit hat. Schlüsselwörter: Freiheit, Diskriminierung, Sozialstaat, Präventionsstaat, Steuerung
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Wie lässt sich die Covid-19-Pandemie sozialwissenschaftlich deuten? Dieser Aufsatz betrachtet im Anschluss an Michel Foucault und Bruno Latour die gegenwärtige Krise unter dem Gesichtspunkt biopolitischer Kollektive. Das Argument wird in drei Schritten entfaltet. Der erste Teil erläutert, inwiefern sowohl die Pandemie selbst als auch ihre gesellschaftlichen Folgen orthogonal zur Natur/Kultur-Unterscheidung stehen. Biologische und soziale Aspekte verschränken sich in ihnen, weshalb eine symmetrische Betrachtung erforderlich wird. Vor diesem Hintergrund diskutiert der zweite Teil das Konzept der Biopolitik. Es zeigt sich, dass das Virus in Kollektive eingetreten ist, die ein reflexives Verhältnis zur Tatsache ihrer eigenen Vitalität unterhalten und diese politisch regulieren. Der dritte Teil betrachtet Regulationsstrategien. Anhand von Contact-Tracing-Apps werden die theoretischen Überlegungen zur strategischen Unterbestimmtheit, verteilten Handlungsträgerschaft und den Grenzen biopolitischen Regierens illustriert. Schlüsselwörter: Covid-19, Biopolitik, Pandemien, Gesundheit, Akteur-Netzwerk-Theorie
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