Beschreibung
Das Jahrbuch StadtRegion 2015/2016 setzt sich kritisch mit dem disziplinären Selbstverständnis von Planung und der Einbindung alltagsweltlicher Analysen auseinander. Dazu reflektieren die einzelnen Beiträge „Planung“ von außen und innen, blicken aus kritisch pluraler Perspektive auf planerisches Handeln und versuchen, die Herausforderungen und Grenzen räumlicher Planungen vor dem Hintergrund verschiedener disziplinärer Zugänge theoretisch zu reflektieren.
Das Jahrbuch StadtRegion 2015/2016 reflektiert aus interdisziplinärer Perspektive das Selbstverständnis und den Prozess räumlicher Planung und bindet hierfür auch alltagsweltliche Analysen ein. „Planung“ unterliegt als Disziplin wie Praxis seit geraumer Zeit einem deutlichen Wandel. Zum einen führen pluralistische Wertesysteme bzw. „widersprüchliche Rationalitäten“ dazu, dass die Anforderungen an Planung immer komplexer werden und oftmals keine Übereinstimmung hinsichtlich planerischer Zielsetzungen oder Instrumente gefunden werden kann. Gleichzeitig machen jüngere Entwicklungen im Bereich der Planung, wie etwa die Aufmerksamkeit für misslungene Planungen (z.B. wenn Kostensteigerungen auftreten; wenn die ursprüngliche Intention einer „gut gemeinten“ Planung in der Praxis nicht angenommen wird etc.) das Überdenken gewohnter Pfade erforderlich. Zum anderen scheinen in der Praxis die Grenzen zwischen Stadtplanung, Landschaftsplanung, Städtebau und Architektur zunehmend zu verwischen. Vor diesem Hintergrund sucht das Jahrbuch 2015/2016 einen Perspektivenaustausch zwischen gestaltend-planenden und analysierenden Zugängen gebauter und gelebter Realität. In diesem Zusammenhang reflektieren die einzelnen Beiträge des Jahrbuchs „Planung“ von außen und innen, blicken aus kritisch pluraler Perspektive auf planerisches Handeln und versuchen, die Herausforderungen und Grenzen räumlicher Planungen vor dem Hintergrund verschiedener disziplinärer Zugänge (Planung, Kulturwissenschaften, Soziologie, etc.) theoretisch zu reflektieren.
Das Jahrbuch erscheint seit 2001 und ist ein interdisziplinäres Forum für stadt- und regional spezifische Themen. Es wendet sich an Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen, die sich mit diesem Themenfeld theoretisch wie praktisch in der Regionalsoziologie, der Geographie, der Ökonomie, den Politikwissenschaften, der Geschichte sowie der Stadt-, Regional-, Raumplanung an Hochschulen, in Verwaltungen, in Kommunen und in privaten Büros etc. beschäftigen.
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Die HerausgerberInnen:
Jun.-Prof. Dr. Frank Othengrafen,
Institut für Umweltplanung, Leibniz Universität Hannover
Prof. Dr. Brigitta Schmidt-Lauber,
Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien
Prof. Dr. Christine Hannemann,
Fakultät Architektur und Stadtplanung, FG Architektur- und Wohnsoziologie, Universität Stuttgart
Prof. Dr. Jörg Pohlan,
Hamburg
Prof. Dr. Frank Roost,
Stadt- und Regionalplanung, Universität Kassel
Zielgruppen: StadtforscherInnen, Stadt- und RaumplanerInnen, SoziologInnen, ÖkonomInnen, EthnologInnen
Keywords: Planung, Selbstverständnis, Wirkung
Fachbereiche: Sociology
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt)
Reihe: Jahrbuch StadtRegion
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