Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2077-4

Menschengerechtes Wirtschaften?

Subsistenzethische Perspektiven auf die katholische Sozialethik, feministische ร–konomik und Gesellschaftspolitik

(1 Kundenbewertung)
Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 13.03.2017

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ISBN: 978-3-8474-2077-4
Kategorien: Society, Politics

Beschreibung

Wirtschaften, um sich selbst zu erhalten? Was eigentlich selbstverstรคndlich ist, bleibt in der รถkonomischen Theorie und in den sozialpolitischen Debatten oft nur eine Randnotiz. Dem gegenรผber diskutiert der Autor auf Basis einer modernen Subsistenzethik die Elemente der Selbsterhaltung in der katholischen Sozialethik und in feministischen Ansรคtzen der ร–konomik sowie sozialpolitische Fragen (Grundeinkommen, Mindest-Einkommensgarantie, Workfare, Einkommensobergrenzen).

Es gehรถrt zur alltรคglichen Erfahrung, dass Menschen auch deshalb wirtschaften, weil sie sich am Leben halten und an der Gesellschaft teilhaben wollen. Aber in der รถkonomischen Theorie und in sozialstaatlichen Debatten erfรคhrt dieses Motiv hรคufig keine angemessene Wรผrdigung. So kalkulieren Studierende der ร–konomik Marktlรถhne, ohne darรผber nachzudenken, ob diese Lรถhne die Existenz sichern. Ebenso kreisen die Debatten um Mindestlรถhne und Sozialtransfers oft nur um Betrรคge, so dass deren eigentliche Funktion der Selbsterhaltung in den Hintergrund gerรคt. Der Begriff โ€žLebenโ€œ scheint dann lediglich auf das โ€žรœberlebenโ€œ reduziert.

Diesem Trend wird eine moderne Subsistenzethik entgegengehalten. Die Selbsterhaltung gilt dort als primรคrer Wirtschaftszweck. Ferner werden ethische Kriterien zur Beurteilung wirtschaftlicher Theorien und Praktiken geboten. Auf Basis dieser Subsistenzethik erfolgt eine Diskussion der katholischen Sozialethik, die auf vielfรคltige Weise die Selbsterhaltung und wirtschaftsethische Fragen adressiert. Daran schlieรŸt sich die Diskussion der subsistenzethischen Aspekte โ€žderโ€œ feministischen ร–konomik an, die u.a. mit den reproduktiven Tรคtigkeiten ebenfalls die Selbsterhaltung thematisiert. Damit soll auch ein Einblick in theoretischen Ansรคtze abseits der Standard-ร–konomik gegeben werden. AbschlieรŸend geht es um die subsistenzethische Betrachtung wirtschafts- und sozialpolitischer Fragen (Grundeinkommen, solidarisches Wirtschaften, Workfare-Sozialpolitik, Einkommensobergrenzen etc.).

Ziel dieses Buches ist es, fรผr die Elemente der Selbsterhaltung und die subsistenzethischen Schwierigkeiten im Diskurs um die soziale Frage zu sensibilisieren. Ganz im Sinne des Sozialethikers P. Johannes Schasching SJ und entgegen der Dominanz รถkonomistischen Denkens soll eine Orientierung dafรผr gegeben werden, Wirtschaft nicht nur sachgerecht, sondern vor allem auch menschen- und gesellschaftsgerecht denken zu kรถnnen.

 

Inhaltsverzeichnis ansehen

Der Autor:
Dr. Sebastian Thieme,

Schasching-Fellow 2015/2016 der Katholischen Sozialakademie ร–sterreichs, Wien

 

Hier finden Sie den Waschzettel Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen:
ร–konomInnen, WirtschaftsethikerInnen, TheologInnen, Erwachsenenpรคdagogik/politische Bildung

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2077-4

eISBN

978-3-8474-0977-9

Format

A5

Scope

297

Year of publication

2017

Date of publication

13.03.2017

Edition

1.

Language

Deutsch

1 Bewertung fรผr Menschengerechtes Wirtschaften?

  1. Anika-Lina

    Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und gut verstรคndlich.
    Fรผr das Studium der Sozialen Arbeit ist besonders der Teil zum bedingungslosen Grundeinkommen interessant.
    Die verschiedenen Sichtweisen auf das Wirtschaften sind gut erklรคrt und lassen sich auch ohne groรŸes Vorwissen verstehen.
    Einige Aspekte zur โ€œfeministischenโ€œ ร–konomik setzen allerdings ein Grundverstรคndnis der Gender Studies voraus.
    Insgesamt ist das Buch gut gegliedert. Mir hat es bei meiner Hausarbeit zum Thema Wirtschaften fรผr Sozialarbeiter_innen sehr geholfen und steht griffbereit im Regal!

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Autor*innen

Keywords

Gutes Leben, Katholische Sozialethik, Wirtschaftsethik

Rezensionen/Pressestimmen

Einen konzentrierten รœberblick gibt Thieme รผber deutschsprachige Ansรคtze der feministischen ร–konomie (von der โ€žfeministischen Neoklassikโ€œ bis zur โ€žWeiberรถkonomieโ€œ und den โ€žqueer ecologiesโ€œ), deren Einseitigkeiten er dann, bei allem Wohlwollen, nuanciert kritisiert.

Zeitschrift Stimmen der Zeit 10/2017

Der Buchautor fรคchert die vielfรคltigen (Praxis-) Formen und Aspekte solidarischen Wirtschaftens auf und unterreicht die bestehenden, optionalen Lesarten und Kriterien zur Beurteilung ย wirtschaftlichen Handels.

Sรผdasien 2/2017

Beschreibung

Beschreibung

Wirtschaften, um sich selbst zu erhalten? Was eigentlich selbstverstรคndlich ist, bleibt in der รถkonomischen Theorie und in den sozialpolitischen Debatten oft nur eine Randnotiz. Dem gegenรผber diskutiert der Autor auf Basis einer modernen Subsistenzethik die Elemente der Selbsterhaltung in der katholischen Sozialethik und in feministischen Ansรคtzen der ร–konomik sowie sozialpolitische Fragen (Grundeinkommen, Mindest-Einkommensgarantie, Workfare, Einkommensobergrenzen).

Es gehรถrt zur alltรคglichen Erfahrung, dass Menschen auch deshalb wirtschaften, weil sie sich am Leben halten und an der Gesellschaft teilhaben wollen. Aber in der รถkonomischen Theorie und in sozialstaatlichen Debatten erfรคhrt dieses Motiv hรคufig keine angemessene Wรผrdigung. So kalkulieren Studierende der ร–konomik Marktlรถhne, ohne darรผber nachzudenken, ob diese Lรถhne die Existenz sichern. Ebenso kreisen die Debatten um Mindestlรถhne und Sozialtransfers oft nur um Betrรคge, so dass deren eigentliche Funktion der Selbsterhaltung in den Hintergrund gerรคt. Der Begriff โ€žLebenโ€œ scheint dann lediglich auf das โ€žรœberlebenโ€œ reduziert.

Diesem Trend wird eine moderne Subsistenzethik entgegengehalten. Die Selbsterhaltung gilt dort als primรคrer Wirtschaftszweck. Ferner werden ethische Kriterien zur Beurteilung wirtschaftlicher Theorien und Praktiken geboten. Auf Basis dieser Subsistenzethik erfolgt eine Diskussion der katholischen Sozialethik, die auf vielfรคltige Weise die Selbsterhaltung und wirtschaftsethische Fragen adressiert. Daran schlieรŸt sich die Diskussion der subsistenzethischen Aspekte โ€žderโ€œ feministischen ร–konomik an, die u.a. mit den reproduktiven Tรคtigkeiten ebenfalls die Selbsterhaltung thematisiert. Damit soll auch ein Einblick in theoretischen Ansรคtze abseits der Standard-ร–konomik gegeben werden. AbschlieรŸend geht es um die subsistenzethische Betrachtung wirtschafts- und sozialpolitischer Fragen (Grundeinkommen, solidarisches Wirtschaften, Workfare-Sozialpolitik, Einkommensobergrenzen etc.).

Ziel dieses Buches ist es, fรผr die Elemente der Selbsterhaltung und die subsistenzethischen Schwierigkeiten im Diskurs um die soziale Frage zu sensibilisieren. Ganz im Sinne des Sozialethikers P. Johannes Schasching SJ und entgegen der Dominanz รถkonomistischen Denkens soll eine Orientierung dafรผr gegeben werden, Wirtschaft nicht nur sachgerecht, sondern vor allem auch menschen- und gesellschaftsgerecht denken zu kรถnnen.

 

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Der Autor:
Dr. Sebastian Thieme,

Schasching-Fellow 2015/2016 der Katholischen Sozialakademie ร–sterreichs, Wien

 

Hier finden Sie den Waschzettel Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppen:
ร–konomInnen, WirtschaftsethikerInnen, TheologInnen, Erwachsenenpรคdagogik/politische Bildung

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2077-4

eISBN

978-3-8474-0977-9

Format

A5

Scope

297

Year of publication

2017

Date of publication

13.03.2017

Edition

1.

Language

Deutsch

Produktsicherheit

Bewertungen (1)

1 Bewertung fรผr Menschengerechtes Wirtschaften?

  1. Anika-Lina

    Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und gut verstรคndlich.
    Fรผr das Studium der Sozialen Arbeit ist besonders der Teil zum bedingungslosen Grundeinkommen interessant.
    Die verschiedenen Sichtweisen auf das Wirtschaften sind gut erklรคrt und lassen sich auch ohne groรŸes Vorwissen verstehen.
    Einige Aspekte zur โ€œfeministischenโ€œ ร–konomik setzen allerdings ein Grundverstรคndnis der Gender Studies voraus.
    Insgesamt ist das Buch gut gegliedert. Mir hat es bei meiner Hausarbeit zum Thema Wirtschaften fรผr Sozialarbeiter_innen sehr geholfen und steht griffbereit im Regal!

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Einen konzentrierten รœberblick gibt Thieme รผber deutschsprachige Ansรคtze der feministischen ร–konomie (von der โ€žfeministischen Neoklassikโ€œ bis zur โ€žWeiberรถkonomieโ€œ und den โ€žqueer ecologiesโ€œ), deren Einseitigkeiten er dann, bei allem Wohlwollen, nuanciert kritisiert.

Zeitschrift Stimmen der Zeit 10/2017

Der Buchautor fรคchert die vielfรคltigen (Praxis-) Formen und Aspekte solidarischen Wirtschaftens auf und unterreicht die bestehenden, optionalen Lesarten und Kriterien zur Beurteilung ย wirtschaftlichen Handels.

Sรผdasien 2/2017

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