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Information about the book

ISBN: 978-3-8474-2402-4

Fachdidaktik Soziale Arbeit

Fachwissenschaftliche und lehrpraktische Zugänge

(2 customer reviews)

Erscheinungsdatum : 31.08.2020

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28,99  incl. VAT35,00  incl. VAT

ISBN: 978-3-8474-2402-4
Kategorien: Social Work

Description

Das Thema Didaktik findet zunehmend Beachtung in der Hochschullehre. Welche fachdidaktischen Herausforderungen sehen sich Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit gegenüber? Im Zentrum des Buches stehen Lehrkonzepte zur Vermittlung von fachbezogenen Theorien und zur Reflexion von Praxisphasen. Das Buch vermittelt den Leser*innen theoretische Kenntnisse, bietet darüber hinaus aber auch methodisch-didaktische Konzepte zur Gestaltung konkreter Lehrveranstaltungen.

Den Auftakt des Buches bilden zwei Abschnitte, in denen Grundlagen einer Fachdidaktik Sozialer Arbeit erörtert werden: Zunächst werden vorbereitende Überlegungen einer grundsätzlichen Fachdidaktik Sozialer Arbeit beschrieben. Im Anschluss wird das Thema Diversität sowohl als didaktische Herausforderung in der Hochschullehre als auch als thematisch-inhaltliche Herausforderung der Sozialen Arbeit diskutiert. Theorie und Theorien der Wissenschaft Sozialer Arbeit stehen im Fokus des dritten Abschnitts. Nach grundlegenden Überlegungen zur Vermittlung des fachwissenschaftlichen Diskurses zur Theoriebildung folgen konkrete Lehrkonzepte und damit verbundene methodisch-didaktische Anregungen, wie Theorie und Theorien Sozialer Arbeit einführend und vertiefend gelehrt werden können. Im vierten Abschnitt geht es um das an Praxisphasen orientierte Theorie-Praxis-Verhältnis in Studiengängen der Sozialen Arbeit. Theoretisch wird zunächst dargelegt, wie praxisintegrierende Professionalisierungsprozesse begleitet und in Studiengängen der Sozialen Arbeit verankert werden können. Im Anschluss folgen auch hier konkrete und erprobte Umsetzungsvorschläge aus der Hochschullehre.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

Die Herausgeber*innen:
Prof. Dr. Stefanie Debiel,
HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Prof. Dr. Fabian Lamp,
Fachhochschule Kiel
MA., Dipl. Soz. Arb./Soz. Päd. Kristin Escher,
HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Prof. Dr. Claudia Spindler,
Hochschule Nordhausen


Die Herausgeber*innen sind Mitglieder in der Fachgruppe „Soziale Arbeit in der Lehre“ der DGSA.

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Sozialen Arbeit

Additional information

Publisher

ISBN

978-3-8474-2402-4

eISBN

978-3-8474-1526-8

Format

A5

Scope

295

Year of publication

2020

Date of publication

31.08.2020

Language

Deutsch

Series

Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit

Volume

20

Edition

1.

2 reviews for Fachdidaktik Soziale Arbeit

  1. Johannes

    Endlich öffnet ein Band auch den Diskurs um eine Fachdidaktik der Sozialen Arbeit! Was in anderen Professionen (z. B. der Humanmedizin) seit längerem intensiv diskutiert wurde, ging an der Sozialen Arbeit bislang kaum spürbar „vorbei“. Der Sammelband kann als Auftakt dazu gelten. Es gelingt den Autor*innen, interessante Impulse und Denkanstöße zu setzen. Für mich, der noch recht „neu“ in der Dozierendenrolle ist, war die Lektüre eine Bereicherung und ich werde die ein oder andere Anregung sicher weiter vertiefen. Inwiefern der Sammelband auch eine Bereicherung für erfahrene Dozierende ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Angesichts der Möglichkeiten der Digitalisierung in der Lehre bleibt der Sammelband meiner Meinung nach hinter dem Möglichen zurück. Die Brisanz des Themas gewann natürlich aber auch erst durch die Hochschulschließungen und den kalten Sprung in die digitalisierte Lehre an Beachtung. Insofern ist den Herausgebenden auch kein Vorwurf zu machen – „Prä-Corona“ war dieses Thema schlicht im Hochschulalltag kaum präsent.
    Ich hoffe und wünsche, dass sich die Arbeitsgruppe „Soziale Arbeit in der Lehre“ der DGSA auch weiter diesem so wichtigen Thema widmet und das weitere, gewinnbringende Impulse (insbesonderer innovativer/digitalisierter Lehrkonzepte) folgen.

  2. Stephanie Spanu

    Allgemeines
    Das Buch „Fachdidaktik Soziale Arbeit“ herausgegeben von Stefanie Debiel, Fabian Lamp, Kristin Escher und Claudia Spindler erschien 2020 in der Reihe „Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit“. Es behandelt fachwissenschaftliche und lehrpraktische Zugänge zu fachdidaktischen Fragestellungen im Arbeitskontext des Studiums der Sozialen Arbeit und der Praxis. Das Buch ist in der Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit angesiedelt.
    Insgesamt umfasst das Werk auf 295 Seiten ein Vorwort des Vorstandes der DGSA und die vier folgenden Kapitel:
    1. Einführung
    2. Fachdidaktische Grundüberlegungen
    3. Theorie/n Sozialer Arbeit und deren Vermittlung
    4. Bedeutung und Begleitung praxisintegrierender Professionalisierungsprozesse im Studium
    Das Buch folgt damit einer Choreografie oder vielmehr Chronologie des Studiums Sozialer Arbeit.

    Inhalt
    In der Einführung werden zunächst die Motive zur Herausgabe des Buches genannt und die Gründung der Fachgruppe „Soziale Arbeit in der Lehre“ angesprochen, die sich 2014 innerhalb der DGSA gegründet hat. Mit dem vorliegenden Band sollen, laut Herausgeber*innen, die „… Fragen der methodisch-didaktischen Vermittlung und curricularen Verankerung gegenstandsbezogener Theorien und Handlungskonzepte sowie Konzepten zur professionellen Identitätsbildung in den Studiengängen Sozialer Arbeit“ (S.11) beantwortet werden.
    Das zweite Kapitel widmet sich fachdidaktischen Grundüberlegungen. Wesentlich werden hier sowohl das Lehren und Studieren in der Sozialen Arbeit (Spindler), als auch die Differenzkategorie der Diversität als didaktische Zielperspektive (Lamp)in den Blick genommen. Gemein ist beiden Artikeln, dass sie eine historische und fachliche Verortung des Lehrens in den Studiengängen der Sozialen Arbeit vornehmen, die gerade für Dozierende die Notwendigkeit doppeldidaktischer Vermittlungspraxis aufzeigen und darüber hinaus Impulse zur Weiterentwicklung der Hochschulbildung geben. Damit wird das Ziel verknüpft, die Akademisierung der Sozialen Arbeit und damit final Studierende weiter zu professionalisieren, um den Anforderungen moderner Gesellschaften gerecht zu werden, was gerade durch Diskurse um Heterogenität oder Diversität besonders virulent ist.
    Im dritten Kapitel werden theoretische Zugänge diskutiert, die insbesondere für das Studium der Sozialen Arbeit essentiell sind. Dabei geht es im Wesentlichen um Fragen nach den Gegenständen in der Theorie und deren Explikation und der gegenstandsinhärenten Theoriebildung innerhalb der Disziplin (Debiel). Beide Ebenen spielen für die Aneignung von Theoriewissen aus der Sicht der Lehrenden eine entscheidende Rolle, in der von Seiten der Dozierenden entschieden werden muss, welche Theorien überhaupt Bestandteil der Lehrveranstaltungen sein sollen. Diese didaktische Entscheidung bedarf einer fachlichen Argumentation. Die Autor*innen legen an dieser Stelle unterschiedliche Strukturen vor, was exemplarisch curricular eingebunden werden sollte. Die Vorschläge werden mit konkreten Literaturverweisen belegt (bspw. S. 85). Darauf folgen unterschiedliche Lehrkonzepte, wie die Geschichte der Sozialen Arbeit (Müller), Grundbegriffe und Konzepten der Sozialen Arbeit (Spindler), Einführung in ausgewählte Theorien Sozialer Arbeit (Lamp), bis hin zu einem Lehrkonzept zu zeitgenössischen Theorien Sozialer Arbeit (Debiel) oder zum Lebensbewältigungstheorem nach Böhnisch (Meusel). Das Kapitel endet mit einem Lehrkonzept für ein Lektüreseminar (Wagner).
    Der letzte und damit vierte Teil des Buches widmet sich der Bedeutung und Begleitung praxisintegrierender Professionalisierungsprozesse im Studium. Hier werden, neben den Vergewisserungen, die auf der Grundlage der Theorie bei Studierenden evoziert werden, auch die Bedingungen und Notwendigkeiten der Praxisanteile im Studium thematisiert. Die Frage nach dem Stellenwert, der der theoretischen Vermittlung und dem Handlungsbezug in der Praxis zukommt, wird ebenso behandelt, wie die Integration beider Teile, um Professionalisierung in der Sozialen Arbeit markieren zu können. Das Ziel ist es, so Harmsen (S.197) Deprofessionalisierungstendenzen abzubauen und dies beispielsweise vor dem Hintergrund der Ökonomisierung Sozialer Arbeit. Das Dilemma der Sozialen Arbeit, zwischen Beruf und Profession nicht sprachlich hinreichend differenzieren zu können, sollte mit den Studierenden thematisiert werden und kann nur an unterschiedlichen Lernorten in der Ganzheit erfasst werden. Wie hierzu methodisch angeleitet mit Studierenden gearbeitet werden kann, ist zudem Gegenstand des Kapitels. Weiter werden kollegiale Beratung und Supervision (Freßdorf/Sonnenberg), rekonstruktive Perspektiven in der Praktikumsbegleitung (Escher), das integrierte Projektstudium (Harmsen), das Konzept der Praxisintegration und dessen Begleitung (Borbe/Skyba) oder das hybride Begleitseminar des Praxissemesters (Markert), thematisiert.

    Fazit
    Das Buch „Fachdidaktik Soziale Arbeit“ richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen oder Praktiker*innen, die neu in den Lehrkontext im Studium Soziale Arbeit eingebunden sind. Hierzu liefert das Werk eine Vielzahl an Seminar-Gestaltungsbeispielen, die mit umfassender Literatur versehen sind und dazu einladen, sich in die jeweiligen Thematiken weiter zu vertiefen. Die Chronologie folgt dabei dem exemplarischen Aufbau eines Studienganges der Sozialen Arbeit, wenngleich nicht der Anspruch erhoben wird, dies für jeden bundesdeutschen Studiengang in Abbildung zu bringen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein Lehr-Methodenbuch für die didaktische Auseinandersetzung mit und in Seminaren ist und weniger den Anspruch zu erheben scheint, eine dringend notwendige (fach-)didaktische Lücke zu schließen, die angezeigt wäre.

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Autor*innen

Stefanie Debiel
Kristin Escher
Claudia Spindler

Schlagwörter

DGSA-Kongress 2021, Didaktik, Hochschullehre, Lehrkonzepte, Praxisbegleitung, Social Work, Theorievermittlung

Description

Description

Das Thema Didaktik findet zunehmend Beachtung in der Hochschullehre. Welche fachdidaktischen Herausforderungen sehen sich Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit gegenüber? Im Zentrum des Buches stehen Lehrkonzepte zur Vermittlung von fachbezogenen Theorien und zur Reflexion von Praxisphasen. Das Buch vermittelt den Leser*innen theoretische Kenntnisse, bietet darüber hinaus aber auch methodisch-didaktische Konzepte zur Gestaltung konkreter Lehrveranstaltungen.

Den Auftakt des Buches bilden zwei Abschnitte, in denen Grundlagen einer Fachdidaktik Sozialer Arbeit erörtert werden: Zunächst werden vorbereitende Überlegungen einer grundsätzlichen Fachdidaktik Sozialer Arbeit beschrieben. Im Anschluss wird das Thema Diversität sowohl als didaktische Herausforderung in der Hochschullehre als auch als thematisch-inhaltliche Herausforderung der Sozialen Arbeit diskutiert. Theorie und Theorien der Wissenschaft Sozialer Arbeit stehen im Fokus des dritten Abschnitts. Nach grundlegenden Überlegungen zur Vermittlung des fachwissenschaftlichen Diskurses zur Theoriebildung folgen konkrete Lehrkonzepte und damit verbundene methodisch-didaktische Anregungen, wie Theorie und Theorien Sozialer Arbeit einführend und vertiefend gelehrt werden können. Im vierten Abschnitt geht es um das an Praxisphasen orientierte Theorie-Praxis-Verhältnis in Studiengängen der Sozialen Arbeit. Theoretisch wird zunächst dargelegt, wie praxisintegrierende Professionalisierungsprozesse begleitet und in Studiengängen der Sozialen Arbeit verankert werden können. Im Anschluss folgen auch hier konkrete und erprobte Umsetzungsvorschläge aus der Hochschullehre.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

Die Herausgeber*innen:
Prof. Dr. Stefanie Debiel,
HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Prof. Dr. Fabian Lamp,
Fachhochschule Kiel
MA., Dipl. Soz. Arb./Soz. Päd. Kristin Escher,
HAWK Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Prof. Dr. Claudia Spindler,
Hochschule Nordhausen


Die Herausgeber*innen sind Mitglieder in der Fachgruppe „Soziale Arbeit in der Lehre“ der DGSA.

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Sozialen Arbeit

Bibliography

Additional information

Publisher

ISBN

978-3-8474-2402-4

eISBN

978-3-8474-1526-8

Format

A5

Scope

295

Year of publication

2020

Date of publication

31.08.2020

Language

Deutsch

Series

Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit

Volume

20

Edition

1.

Reviews (2)

2 reviews for Fachdidaktik Soziale Arbeit

  1. Johannes

    Endlich öffnet ein Band auch den Diskurs um eine Fachdidaktik der Sozialen Arbeit! Was in anderen Professionen (z. B. der Humanmedizin) seit längerem intensiv diskutiert wurde, ging an der Sozialen Arbeit bislang kaum spürbar „vorbei“. Der Sammelband kann als Auftakt dazu gelten. Es gelingt den Autor*innen, interessante Impulse und Denkanstöße zu setzen. Für mich, der noch recht „neu“ in der Dozierendenrolle ist, war die Lektüre eine Bereicherung und ich werde die ein oder andere Anregung sicher weiter vertiefen. Inwiefern der Sammelband auch eine Bereicherung für erfahrene Dozierende ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Angesichts der Möglichkeiten der Digitalisierung in der Lehre bleibt der Sammelband meiner Meinung nach hinter dem Möglichen zurück. Die Brisanz des Themas gewann natürlich aber auch erst durch die Hochschulschließungen und den kalten Sprung in die digitalisierte Lehre an Beachtung. Insofern ist den Herausgebenden auch kein Vorwurf zu machen – „Prä-Corona“ war dieses Thema schlicht im Hochschulalltag kaum präsent.
    Ich hoffe und wünsche, dass sich die Arbeitsgruppe „Soziale Arbeit in der Lehre“ der DGSA auch weiter diesem so wichtigen Thema widmet und das weitere, gewinnbringende Impulse (insbesonderer innovativer/digitalisierter Lehrkonzepte) folgen.

  2. Stephanie Spanu

    Allgemeines
    Das Buch „Fachdidaktik Soziale Arbeit“ herausgegeben von Stefanie Debiel, Fabian Lamp, Kristin Escher und Claudia Spindler erschien 2020 in der Reihe „Theorie, Forschung und Praxis der Sozialen Arbeit“. Es behandelt fachwissenschaftliche und lehrpraktische Zugänge zu fachdidaktischen Fragestellungen im Arbeitskontext des Studiums der Sozialen Arbeit und der Praxis. Das Buch ist in der Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit angesiedelt.
    Insgesamt umfasst das Werk auf 295 Seiten ein Vorwort des Vorstandes der DGSA und die vier folgenden Kapitel:
    1. Einführung
    2. Fachdidaktische Grundüberlegungen
    3. Theorie/n Sozialer Arbeit und deren Vermittlung
    4. Bedeutung und Begleitung praxisintegrierender Professionalisierungsprozesse im Studium
    Das Buch folgt damit einer Choreografie oder vielmehr Chronologie des Studiums Sozialer Arbeit.

    Inhalt
    In der Einführung werden zunächst die Motive zur Herausgabe des Buches genannt und die Gründung der Fachgruppe „Soziale Arbeit in der Lehre“ angesprochen, die sich 2014 innerhalb der DGSA gegründet hat. Mit dem vorliegenden Band sollen, laut Herausgeber*innen, die „… Fragen der methodisch-didaktischen Vermittlung und curricularen Verankerung gegenstandsbezogener Theorien und Handlungskonzepte sowie Konzepten zur professionellen Identitätsbildung in den Studiengängen Sozialer Arbeit“ (S.11) beantwortet werden.
    Das zweite Kapitel widmet sich fachdidaktischen Grundüberlegungen. Wesentlich werden hier sowohl das Lehren und Studieren in der Sozialen Arbeit (Spindler), als auch die Differenzkategorie der Diversität als didaktische Zielperspektive (Lamp)in den Blick genommen. Gemein ist beiden Artikeln, dass sie eine historische und fachliche Verortung des Lehrens in den Studiengängen der Sozialen Arbeit vornehmen, die gerade für Dozierende die Notwendigkeit doppeldidaktischer Vermittlungspraxis aufzeigen und darüber hinaus Impulse zur Weiterentwicklung der Hochschulbildung geben. Damit wird das Ziel verknüpft, die Akademisierung der Sozialen Arbeit und damit final Studierende weiter zu professionalisieren, um den Anforderungen moderner Gesellschaften gerecht zu werden, was gerade durch Diskurse um Heterogenität oder Diversität besonders virulent ist.
    Im dritten Kapitel werden theoretische Zugänge diskutiert, die insbesondere für das Studium der Sozialen Arbeit essentiell sind. Dabei geht es im Wesentlichen um Fragen nach den Gegenständen in der Theorie und deren Explikation und der gegenstandsinhärenten Theoriebildung innerhalb der Disziplin (Debiel). Beide Ebenen spielen für die Aneignung von Theoriewissen aus der Sicht der Lehrenden eine entscheidende Rolle, in der von Seiten der Dozierenden entschieden werden muss, welche Theorien überhaupt Bestandteil der Lehrveranstaltungen sein sollen. Diese didaktische Entscheidung bedarf einer fachlichen Argumentation. Die Autor*innen legen an dieser Stelle unterschiedliche Strukturen vor, was exemplarisch curricular eingebunden werden sollte. Die Vorschläge werden mit konkreten Literaturverweisen belegt (bspw. S. 85). Darauf folgen unterschiedliche Lehrkonzepte, wie die Geschichte der Sozialen Arbeit (Müller), Grundbegriffe und Konzepten der Sozialen Arbeit (Spindler), Einführung in ausgewählte Theorien Sozialer Arbeit (Lamp), bis hin zu einem Lehrkonzept zu zeitgenössischen Theorien Sozialer Arbeit (Debiel) oder zum Lebensbewältigungstheorem nach Böhnisch (Meusel). Das Kapitel endet mit einem Lehrkonzept für ein Lektüreseminar (Wagner).
    Der letzte und damit vierte Teil des Buches widmet sich der Bedeutung und Begleitung praxisintegrierender Professionalisierungsprozesse im Studium. Hier werden, neben den Vergewisserungen, die auf der Grundlage der Theorie bei Studierenden evoziert werden, auch die Bedingungen und Notwendigkeiten der Praxisanteile im Studium thematisiert. Die Frage nach dem Stellenwert, der der theoretischen Vermittlung und dem Handlungsbezug in der Praxis zukommt, wird ebenso behandelt, wie die Integration beider Teile, um Professionalisierung in der Sozialen Arbeit markieren zu können. Das Ziel ist es, so Harmsen (S.197) Deprofessionalisierungstendenzen abzubauen und dies beispielsweise vor dem Hintergrund der Ökonomisierung Sozialer Arbeit. Das Dilemma der Sozialen Arbeit, zwischen Beruf und Profession nicht sprachlich hinreichend differenzieren zu können, sollte mit den Studierenden thematisiert werden und kann nur an unterschiedlichen Lernorten in der Ganzheit erfasst werden. Wie hierzu methodisch angeleitet mit Studierenden gearbeitet werden kann, ist zudem Gegenstand des Kapitels. Weiter werden kollegiale Beratung und Supervision (Freßdorf/Sonnenberg), rekonstruktive Perspektiven in der Praktikumsbegleitung (Escher), das integrierte Projektstudium (Harmsen), das Konzept der Praxisintegration und dessen Begleitung (Borbe/Skyba) oder das hybride Begleitseminar des Praxissemesters (Markert), thematisiert.

    Fazit
    Das Buch „Fachdidaktik Soziale Arbeit“ richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen oder Praktiker*innen, die neu in den Lehrkontext im Studium Soziale Arbeit eingebunden sind. Hierzu liefert das Werk eine Vielzahl an Seminar-Gestaltungsbeispielen, die mit umfassender Literatur versehen sind und dazu einladen, sich in die jeweiligen Thematiken weiter zu vertiefen. Die Chronologie folgt dabei dem exemplarischen Aufbau eines Studienganges der Sozialen Arbeit, wenngleich nicht der Anspruch erhoben wird, dies für jeden bundesdeutschen Studiengang in Abbildung zu bringen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein Lehr-Methodenbuch für die didaktische Auseinandersetzung mit und in Seminaren ist und weniger den Anspruch zu erheben scheint, eine dringend notwendige (fach-)didaktische Lücke zu schließen, die angezeigt wäre.

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