Verlag Barbara Budrich

Search
Filter
Filter by Produkt-Kategorien.
Alle / Keine
Fachbereiche
Erziehung
Gender Studies
Geschichte
Hochschuldidaktik
Politik
Politische Bildung
Psychologie
Schlüsselkompetenzen
Soziale Arbeit
Gesellschaft
Open Access
Unsere englischen Publikationen
prolog-Verlag
Inspirited
utb
Reihen
Zeitschriften

Verlag Barbara Budrich

Search
Filter
Filter by Produkt-Kategorien.
Alle / Keine
Fachbereiche
Erziehung
Gender Studies
Geschichte
Hochschuldidaktik
Politik
Politische Bildung
Psychologie
Schlüsselkompetenzen
Soziale Arbeit
Gesellschaft
Open Access
Unsere englischen Publikationen
prolog-Verlag
Inspirited
utb
Reihen
Zeitschriften

Informationen zum Buch

Vorbestellbar

ISBN: 978-3-8252-5838-2

Arbeit im ökologischen Wandel

Einführung in sozioökonomische Perspektiven und Alternativen

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 04.04.2022

Noch nicht lieferbar
Jetzt vormerken

Bevor Sie dieses Produkt in den Warenkorb legen können, müssen Sie die aktuelle Bestellung abschließen: Zum Warenkorb

ISBN: 978-3-8252-5838-2
Kategorien: Lehrbuch, Soziologie, Utb

Beschreibung

In Zeiten aktueller Krisen verändert sich nicht nur das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt aufs Neue, sondern auch wie wir leben und arbeiten. Mit dem Ziel, einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zur Arbeit im ökologischen Wandel zu liefern, spannt die Autorin einen weiten Bogen. Prekäre Tendenzen bei den Arbeitszeiten und Verträgen stehen ebenso zur Diskussion wie der Anstieg sozialer Ungleichheit. Wie hängen Umweltgerechtigkeit und aktuelle Trends in der Arbeitswelt zusammen? Beispiele und Fakten für Deutschland und Österreich sollen die Dringlichkeit neuer Perspektiven verdeutlichen. Wie kann Arbeit nachhaltig gestaltet werden? Aktuelle Theorien, Entwicklungen und Alternativen werden leicht verständlich und praxisnah erklärt.

Im ersten Kapitel wird der Begriff Arbeit um die ökologische Dimension erweitert und historisch eingebettet. Die Triebkräfte des Wandels reichen vom Einsatz vielfältiger Kommunikationstechnologien über globalisierte Märkte hin zur Dynamik gesellschaftlicher Werte. Drei sehr unterschiedliche Erklärungen für den Wandel der Arbeit sollen das Wechselspiel zwischen Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zeigen. Das zweite Kapitel widmet sich der Flexibilisierung von Zeit, Ort und Vertrag. Der Trend weg vom abhängigen Angestelltenverhältnis hin zu atypischer Beschäftigung verschiebt die Machtverhältnisse. Es stellt sich nicht nur die Frage, wer verliert und gewinnt, sondern auch, was der (fehlende) gesellschaftliche Zusammenhalt aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit bedeutet. Weiterführend zu den Tendenzen steigender Unsicherheit beschäftigt sich das Kapitel drei mit der Frage: Sind Frauen stärkere Nachhaltigkeitspioniere? Über Gender hinausgehend spielen vielfältige Diversitätsmerkmale eine Rolle. Die sozialen Zuschreibungen an das Andere und damit verbundene Benachteiligungen erweisen sich als beharrlich und komplex. Passend dazu zeigt das anschließende Kapitel vier, wie sich soziale Milieus voneinander unterscheiden und abgrenzen, um die Stolpersteine der Pfade des sozialen Aufstiegs besser zu erkennen. Dass sich die Mittelschicht neu ausdifferenziert, hängt maßgeblich mit aktuellen Trends am Arbeitsmarkt zusammen. Spannend bleibt die Frage, ob höhere Gesellschaftsmilieus einen wenig ökologischen Lebensstil führen. Abschließend lädt das Buch ein, über zukunftsfähige Arbeits- und Wirtschaftsformen nachzudenken. Als Beispiele dienen Trends in der Green Economy, Green Jobs und die Sharing Economy, welche um gemeinwohlorientierte Vorzeigeunternehmen ergänzt werden (Kapitel fünf). Welche Rolle den Arbeitszeiten zukommt, wird an ausgewählten praktischen Erfahrungen im Kapitel sechs diskutiert. Zu guter Letzt rückt das Kapitel sieben die Verantwortung der Politik ins Zentrum. Aus den vielen notwendigen Hebeln werden drei herausgegriffen: Erstens die höheren Preise auf Emissionen, Energie- und Ressourcenverbrauch, zweitens einige Maßnahmen zur Abfederung sozialer Ungleichheit, um drittens die Steuerlast auf Arbeit und Kapital anders zu verteilen. Wie in der Frage der sozialen Absicherung von Erwerbstätigen dienen Marktkräfte nicht alleine dem Ziel einer Ressourcen- und Umweltschonung. Gesellschaftlicher Druck und politischer Wille zur fundamentalen Veränderung, sprich Transformation sind erforderlich. Eine potenziell große zivilgesellschaftliche und politische Macht darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wirtschaft derzeit (noch) am längeren Ast sitzt. Warum eigentlich? Ob die aktuelle COVID-19 Krise als Zäsur zu begreifen ist, behandelt der kurze Ausblick auf die Arbeit nach Corona. Offen bleibt, wie es gelingen kann, die Wirtschaft in die Gesellschaft und beide wiederum in die Umwelt einzubetten.

Die Autorin: Dr. Barbara Haas, Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich

Die Zielgruppe: Studierende, Lehrende und Forschende der Arbeitssoziologie und Wirtschaftswissenschaften

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8252-5838-2

eISBN

Format

utb M

Umfang

ca. 250

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 04.04.2022

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Arbeit im ökologischen Wandel“

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor*innen

Schlagwörter

Arbeit 4.0, Arbeitszeit, Beschäftigungsverhältnisse, Diversität, Erwerbsarbeit, Gemeinwohlökonomie, Gender, green economy, Nachhaltigkeit, politische Steuerung, Prekarisierung, soziale Ungleichheit, Vermögensverteilung

Beschreibung

Beschreibung

In Zeiten aktueller Krisen verändert sich nicht nur das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt aufs Neue, sondern auch wie wir leben und arbeiten. Mit dem Ziel, einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zur Arbeit im ökologischen Wandel zu liefern, spannt die Autorin einen weiten Bogen. Prekäre Tendenzen bei den Arbeitszeiten und Verträgen stehen ebenso zur Diskussion wie der Anstieg sozialer Ungleichheit. Wie hängen Umweltgerechtigkeit und aktuelle Trends in der Arbeitswelt zusammen? Beispiele und Fakten für Deutschland und Österreich sollen die Dringlichkeit neuer Perspektiven verdeutlichen. Wie kann Arbeit nachhaltig gestaltet werden? Aktuelle Theorien, Entwicklungen und Alternativen werden leicht verständlich und praxisnah erklärt.

Im ersten Kapitel wird der Begriff Arbeit um die ökologische Dimension erweitert und historisch eingebettet. Die Triebkräfte des Wandels reichen vom Einsatz vielfältiger Kommunikationstechnologien über globalisierte Märkte hin zur Dynamik gesellschaftlicher Werte. Drei sehr unterschiedliche Erklärungen für den Wandel der Arbeit sollen das Wechselspiel zwischen Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zeigen. Das zweite Kapitel widmet sich der Flexibilisierung von Zeit, Ort und Vertrag. Der Trend weg vom abhängigen Angestelltenverhältnis hin zu atypischer Beschäftigung verschiebt die Machtverhältnisse. Es stellt sich nicht nur die Frage, wer verliert und gewinnt, sondern auch, was der (fehlende) gesellschaftliche Zusammenhalt aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit bedeutet. Weiterführend zu den Tendenzen steigender Unsicherheit beschäftigt sich das Kapitel drei mit der Frage: Sind Frauen stärkere Nachhaltigkeitspioniere? Über Gender hinausgehend spielen vielfältige Diversitätsmerkmale eine Rolle. Die sozialen Zuschreibungen an das Andere und damit verbundene Benachteiligungen erweisen sich als beharrlich und komplex. Passend dazu zeigt das anschließende Kapitel vier, wie sich soziale Milieus voneinander unterscheiden und abgrenzen, um die Stolpersteine der Pfade des sozialen Aufstiegs besser zu erkennen. Dass sich die Mittelschicht neu ausdifferenziert, hängt maßgeblich mit aktuellen Trends am Arbeitsmarkt zusammen. Spannend bleibt die Frage, ob höhere Gesellschaftsmilieus einen wenig ökologischen Lebensstil führen. Abschließend lädt das Buch ein, über zukunftsfähige Arbeits- und Wirtschaftsformen nachzudenken. Als Beispiele dienen Trends in der Green Economy, Green Jobs und die Sharing Economy, welche um gemeinwohlorientierte Vorzeigeunternehmen ergänzt werden (Kapitel fünf). Welche Rolle den Arbeitszeiten zukommt, wird an ausgewählten praktischen Erfahrungen im Kapitel sechs diskutiert. Zu guter Letzt rückt das Kapitel sieben die Verantwortung der Politik ins Zentrum. Aus den vielen notwendigen Hebeln werden drei herausgegriffen: Erstens die höheren Preise auf Emissionen, Energie- und Ressourcenverbrauch, zweitens einige Maßnahmen zur Abfederung sozialer Ungleichheit, um drittens die Steuerlast auf Arbeit und Kapital anders zu verteilen. Wie in der Frage der sozialen Absicherung von Erwerbstätigen dienen Marktkräfte nicht alleine dem Ziel einer Ressourcen- und Umweltschonung. Gesellschaftlicher Druck und politischer Wille zur fundamentalen Veränderung, sprich Transformation sind erforderlich. Eine potenziell große zivilgesellschaftliche und politische Macht darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wirtschaft derzeit (noch) am längeren Ast sitzt. Warum eigentlich? Ob die aktuelle COVID-19 Krise als Zäsur zu begreifen ist, behandelt der kurze Ausblick auf die Arbeit nach Corona. Offen bleibt, wie es gelingen kann, die Wirtschaft in die Gesellschaft und beide wiederum in die Umwelt einzubetten.

Die Autorin: Dr. Barbara Haas, Wirtschaftsuniversität Wien, Österreich

Die Zielgruppe: Studierende, Lehrende und Forschende der Arbeitssoziologie und Wirtschaftswissenschaften

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8252-5838-2

eISBN

Format

utb M

Umfang

ca. 250

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 04.04.2022

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

Bewertungen (0)

Bewertungen

Es gibt noch keine Bewertungen.

Schreibe die erste Bewertung für „Arbeit im ökologischen Wandel“

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor*innen

Autor*innen

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

Das könnte Sie auch interessieren:

de_DEGerman

Versandkosten

Bücher und Zeitschriften (Print-Ausgaben):
Bei Bestellung über diese Webseite:
Versand innerhalb von Deutschland kostenlos.
Internationaler Versand: 5,00 Euro.

eBooks und PDFs:
Keine Versandkosten.

Zeitschriften-Abonnements:
Es gelten die Abo-Bedingungen der Zeitschrift.