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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-8252-5844-3

Fehlerkulturen in der Sozialen Arbeit

Orientierungshilfen auf dem Weg zu einer fehlerreflektierten Professionalität

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 04.04.2022

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ISBN: 978-3-8252-5844-3
Kategorien: Lehrbuch, Soziale Arbeit, Utb

Beschreibung

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage…“ Beipackzettel sind in der Medizin üblich, aber auch in der Sozialen Arbeit muss mit Risiken, Fehlern und Nebenwirkungen gerechnet werden. Viele soziale Situationen und Entscheidungen weisen Ambivalenzen auf und sind nicht plan- und steuerbar. Studierende und Berufseinsteiger in den sozialen Berufen kennen die Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen, sind mit Fehlern und Widerständen in der Praxis aber oft überfordert. Das Buch versammelt zum ersten Mal systematisch unterschiedliche Ansätze zu einem produktiven Umgang mit Fehlern und trägt damit zur Entwicklung einer selbstkritischen und reflektierten Professionalität in der Sozialen Arbeit bei.

Gerade in Zeiten der ökonomischen Durchdringung sozialarbeiterischer und sozialpädagogischer Hilfeprozesse müssen sich auch die Organisationen Sozialer Arbeit kritisch hinsichtlich ihres Umgangs mit Fehlern überprüfen. Anders als im medizinischen Funktionssystem werden in der Sozialen Arbeit mögliche Schäden, Fehler, Risiken und Nebenwirkungen nur sehr begrenzt und eher allgemein thematisiert. Somit stellt sich auch für diese Profession die Aufgabe, dieses Thema mehr zu fokussieren und Standards einer Beurteilung von Fehlentwicklungen und Schäden, die durch die Helfer und ihre Institutionen bedingt sind, zu entwickeln und für die alltägliche Praxis einen offenen, selbstkritischen und fehlerfreundlichen Umgang zu verankern. Solch eine veränderte Praxis muss sich auch in der Fachliteratur und in der Ausbildung und Supervision widerspiegeln. Der Herausgeberpublikation zur Fehlerkultur in der Sozialen Arbeit liegt folgende Gliederung zugrunde: In der Einleitung wird der empirische Ausgangspunkt zu dieser Publikation vorgestellt und bei den befragten Sozialpädagog*innen erhobene Fehlerverständnisse und Strategien im Umgang mit Fehlern in der Praxis Sozialer Arbeit diskutiert im Kontext aktueller Thementrends (in) der Sozialen Arbeit. Die Titelbegrifflichkeit Fehlerkultur entspringt den Interviewantworten der befragten Sozialpädagog*innen und versteht sich als empirisch generierter Containerbegriff, dessen inhaltlicher Gehalt und theoretische Verortung in der Publikation diskutiert wird – im Kontext (inter)disziplinärer Zugänge und vergleichbarer Ansätze wie etwa der Risiko- und Sicherheitskultur sowie hinsichtlich einer sozialpädagogischen Professionalität im Umgang mit Fehlern. Im ersten Kapitel erfolgt – im Sinne einer Navigationshilfe – eine Annäherung an und Diskussion von Fehlerkultur in interdisziplinären Kontexten der Bezugswissenschaften. Im zweiten Kapitel findet diese Annäherung und Diskussion eine Fortsetzung in ausgewählten Zugängen bzw. theoretischen Verortungen der Sozialen Arbeit. Im dritten Kapitel werden – im Sinne einer Orientierungshilfe – Ansätze, (Fehl)Entwicklungen, Perspektiven von Fehlerkultur in der Sozialen Arbeit referiert und diskutiert. Im vierten Kapitel werden – im Sinne einer Gestaltungshilfe – Konzepte und Wege der Fundierung, Etablierung und Realisierung einer Fehlerkultur als sozialpädagogische Professionalität im Umgang mit Fehlern vorgestellt und Transferperspektiven in die Praxis der Sozialen Arbeit diskutiert.

Die Autoren:
Dr. Jürgen Beushausen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, systemischer Therapeut / Familientherapeut, Supervisor, lehrt im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule Emden-Leer
Kirsten Rusert M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovendin der Erziehungswissenschaft an der Universität Vechta, Lehrbeauftragte im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Augsburg
Prof. Dr. Martin Stummbaum, Professor für Soziale Arbeit an der Fakultät für angewandte Geistes- und Naturwissenschaften der Hochschule Augsburg

Die Zielgruppe:
Studierende, Lehrende und Praxis der Sozialen Arbeit und verwandter Bereiche des Sozialwesens

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8252-5844-3

Format

utb M

Umfang

ca. 250

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 04.04.2022

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Verlag

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Autor*innen

Jürgen Beushausen
Martin Stummbaum

Schlagwörter

aus Fehlern lernen, Beratung, Best practise, Chronifizierung, Fehlertoleranz, Gegenübertragung, Nebenwirkungen, Nocebo-Effekt, Praxis, Profession, Professionalität, Professionsentwicklung, Reflexion, Risiken, Selbstkritik, Sozialpädagogik, Therapieschäden, Übertragung

Beschreibung

Beschreibung

„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage…“ Beipackzettel sind in der Medizin üblich, aber auch in der Sozialen Arbeit muss mit Risiken, Fehlern und Nebenwirkungen gerechnet werden. Viele soziale Situationen und Entscheidungen weisen Ambivalenzen auf und sind nicht plan- und steuerbar. Studierende und Berufseinsteiger in den sozialen Berufen kennen die Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen, sind mit Fehlern und Widerständen in der Praxis aber oft überfordert. Das Buch versammelt zum ersten Mal systematisch unterschiedliche Ansätze zu einem produktiven Umgang mit Fehlern und trägt damit zur Entwicklung einer selbstkritischen und reflektierten Professionalität in der Sozialen Arbeit bei.

Gerade in Zeiten der ökonomischen Durchdringung sozialarbeiterischer und sozialpädagogischer Hilfeprozesse müssen sich auch die Organisationen Sozialer Arbeit kritisch hinsichtlich ihres Umgangs mit Fehlern überprüfen. Anders als im medizinischen Funktionssystem werden in der Sozialen Arbeit mögliche Schäden, Fehler, Risiken und Nebenwirkungen nur sehr begrenzt und eher allgemein thematisiert. Somit stellt sich auch für diese Profession die Aufgabe, dieses Thema mehr zu fokussieren und Standards einer Beurteilung von Fehlentwicklungen und Schäden, die durch die Helfer und ihre Institutionen bedingt sind, zu entwickeln und für die alltägliche Praxis einen offenen, selbstkritischen und fehlerfreundlichen Umgang zu verankern. Solch eine veränderte Praxis muss sich auch in der Fachliteratur und in der Ausbildung und Supervision widerspiegeln. Der Herausgeberpublikation zur Fehlerkultur in der Sozialen Arbeit liegt folgende Gliederung zugrunde: In der Einleitung wird der empirische Ausgangspunkt zu dieser Publikation vorgestellt und bei den befragten Sozialpädagog*innen erhobene Fehlerverständnisse und Strategien im Umgang mit Fehlern in der Praxis Sozialer Arbeit diskutiert im Kontext aktueller Thementrends (in) der Sozialen Arbeit. Die Titelbegrifflichkeit Fehlerkultur entspringt den Interviewantworten der befragten Sozialpädagog*innen und versteht sich als empirisch generierter Containerbegriff, dessen inhaltlicher Gehalt und theoretische Verortung in der Publikation diskutiert wird – im Kontext (inter)disziplinärer Zugänge und vergleichbarer Ansätze wie etwa der Risiko- und Sicherheitskultur sowie hinsichtlich einer sozialpädagogischen Professionalität im Umgang mit Fehlern. Im ersten Kapitel erfolgt – im Sinne einer Navigationshilfe – eine Annäherung an und Diskussion von Fehlerkultur in interdisziplinären Kontexten der Bezugswissenschaften. Im zweiten Kapitel findet diese Annäherung und Diskussion eine Fortsetzung in ausgewählten Zugängen bzw. theoretischen Verortungen der Sozialen Arbeit. Im dritten Kapitel werden – im Sinne einer Orientierungshilfe – Ansätze, (Fehl)Entwicklungen, Perspektiven von Fehlerkultur in der Sozialen Arbeit referiert und diskutiert. Im vierten Kapitel werden – im Sinne einer Gestaltungshilfe – Konzepte und Wege der Fundierung, Etablierung und Realisierung einer Fehlerkultur als sozialpädagogische Professionalität im Umgang mit Fehlern vorgestellt und Transferperspektiven in die Praxis der Sozialen Arbeit diskutiert.

Die Autoren:
Dr. Jürgen Beushausen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, systemischer Therapeut / Familientherapeut, Supervisor, lehrt im Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Hochschule Emden-Leer
Kirsten Rusert M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promovendin der Erziehungswissenschaft an der Universität Vechta, Lehrbeauftragte im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Augsburg
Prof. Dr. Martin Stummbaum, Professor für Soziale Arbeit an der Fakultät für angewandte Geistes- und Naturwissenschaften der Hochschule Augsburg

Die Zielgruppe:
Studierende, Lehrende und Praxis der Sozialen Arbeit und verwandter Bereiche des Sozialwesens

Bibliografie

Zusätzliche Information

ISBN

978-3-8252-5844-3

Format

utb M

Umfang

ca. 250

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 04.04.2022

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Autor*innen

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