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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-8474-3009-4

Gerechtigkeit und die Ökologie des Ökonomischen

Ökofeminismus, Klimaethik, Feministische Geldtheorie

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 13.05.2024

22,99  inkl. MwSt. - 25,00  inkl. MwSt.

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ISBN: 978-3-8474-3009-4

Beschreibung

Frauen sind besonders vom Klimawandel betroffen: Die durch die Veränderungen ausgelösten Krisen drängen sie in überkommene Geschlechterverhältnisse. Darum muss Klimapolitik nicht nur eine Neukonzeption des Ökonomischen vorantreiben, sondern auch mit einer Patriarchatskritik einhergehen, die bis in die Konzepte von Gerechtigkeit hineinwirkt. Wenn nachhaltige ökonomische Konzepte entwickelt werden sollen, müssen sie die Kategorie Geschlecht berücksichtigen und Klimaverhältnisse gendersensibel analysieren. Für eine neue Sichtweise werden Ariel Sallehs Konzept des Ökofeminismus und Hannah Arendts Vita activa herangezogen. Die Güter- und Tugendethik wird klimaethisch aktualisiert und eine Feministische Geldtheorie erörtert.

Der Klimawandel erfordert die Neukonzeption des Ökonomischen – über diese Erkenntnis verfügt die Welt spätestens seit dem Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit aus dem Jahre 1972. Ebenso ist es unverkennbar, dass Frauen weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Diese Auswirkung wiederum zeigt, wie überkommene Geschlechterverhältnisse nach wie vor reproduziert werden. 

 Klimapolitik geht unabdingbar mit Geschlechterpolitik einher – die Frage ist, mit welcher. Um dies präziser zu erfassen, muss Klimapolitik von einer Patriarchatskritik flankiert werden, die bis in die Konzeption von Gerechtigkeit hineinreicht. Für die Geisteswissenschaften führt die Auseinandersetzung mit Klimawandel und Klimapolitik also zu einem umfangreichen Programm. 
Als Herausforderung für die Konzeption von Klimapolitik formulieren Bruno Latour und Nikolaj Schultz daher: 
Das Neue Klimaregime verlangt, die Prozesse der Zivilisation neu zu beschreiben, kraft derer die Gesellschaften sich reproduzieren und weiterbestehen. 

Dass die zivilisatorischen Prozesse neu beschrieben werden müssen, ist gerade auch eine Folge des Patriarchalismus von ökonomischen und politischen Zusammenhängen. Darum fordert eine solche Neubeschreibung dazu heraus, Alternativen zur patriarchalen Verfasstheit der Welt zu entwickeln. Dies betrifft die Vorstellungen von Ökonomie, Politik, Naturbeziehungen, Geschlechterverhältnissen und gerade auch vom Ethischen. Die drei Schwerpunktthemen dieses Buches „Die Ökologie des Ökonomischen und Ökofeminismus“, „Klimaethik“ und „Feministische Geldtheorie“ tragen zu diesem Projekt bei. Die Zusammenstellung der drei Schwerpunkte hat ihren gemeinsamen Nenner in der ethischen Kategorie, die seit der Antike als die höchste der Tugenden betrachtet wird, weil sie eine der komplexesten Reflexionskompetenzen erfordert: in der Gerechtigkeit.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
PD Dr. phil. Dr. theol. Andrea Günter, Privatdozentin für Philosophie, u.a. an der Universität Freiburg; freischaffende Autorin und Referentin in der beruflichen Fort- und Weiterbildung; Coaching-, Teamentwicklungs- und Moderationsprojekte

Die Fachbereiche:
Gender Studies, Philosophie, Politik

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-3009-4

eISBN

978-3-8474-1946-4

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

207

Erscheinungsjahr

2024

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

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Autor*innen

Schlagwörter

Ariel Salleh, Georg Simmel, Geschlechtergerechtigkeit, Güterethik, Hannah Arendt, Klimawandel, Kritik, Nachhaltigkeit, Patriarchat, Tugendethik

Beschreibung

Beschreibung

Frauen sind besonders vom Klimawandel betroffen: Die durch die Veränderungen ausgelösten Krisen drängen sie in überkommene Geschlechterverhältnisse. Darum muss Klimapolitik nicht nur eine Neukonzeption des Ökonomischen vorantreiben, sondern auch mit einer Patriarchatskritik einhergehen, die bis in die Konzepte von Gerechtigkeit hineinwirkt. Wenn nachhaltige ökonomische Konzepte entwickelt werden sollen, müssen sie die Kategorie Geschlecht berücksichtigen und Klimaverhältnisse gendersensibel analysieren. Für eine neue Sichtweise werden Ariel Sallehs Konzept des Ökofeminismus und Hannah Arendts Vita activa herangezogen. Die Güter- und Tugendethik wird klimaethisch aktualisiert und eine Feministische Geldtheorie erörtert.

Der Klimawandel erfordert die Neukonzeption des Ökonomischen – über diese Erkenntnis verfügt die Welt spätestens seit dem Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit aus dem Jahre 1972. Ebenso ist es unverkennbar, dass Frauen weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Diese Auswirkung wiederum zeigt, wie überkommene Geschlechterverhältnisse nach wie vor reproduziert werden. 

 Klimapolitik geht unabdingbar mit Geschlechterpolitik einher – die Frage ist, mit welcher. Um dies präziser zu erfassen, muss Klimapolitik von einer Patriarchatskritik flankiert werden, die bis in die Konzeption von Gerechtigkeit hineinreicht. Für die Geisteswissenschaften führt die Auseinandersetzung mit Klimawandel und Klimapolitik also zu einem umfangreichen Programm. 
Als Herausforderung für die Konzeption von Klimapolitik formulieren Bruno Latour und Nikolaj Schultz daher: 
Das Neue Klimaregime verlangt, die Prozesse der Zivilisation neu zu beschreiben, kraft derer die Gesellschaften sich reproduzieren und weiterbestehen. 

Dass die zivilisatorischen Prozesse neu beschrieben werden müssen, ist gerade auch eine Folge des Patriarchalismus von ökonomischen und politischen Zusammenhängen. Darum fordert eine solche Neubeschreibung dazu heraus, Alternativen zur patriarchalen Verfasstheit der Welt zu entwickeln. Dies betrifft die Vorstellungen von Ökonomie, Politik, Naturbeziehungen, Geschlechterverhältnissen und gerade auch vom Ethischen. Die drei Schwerpunktthemen dieses Buches „Die Ökologie des Ökonomischen und Ökofeminismus“, „Klimaethik“ und „Feministische Geldtheorie“ tragen zu diesem Projekt bei. Die Zusammenstellung der drei Schwerpunkte hat ihren gemeinsamen Nenner in der ethischen Kategorie, die seit der Antike als die höchste der Tugenden betrachtet wird, weil sie eine der komplexesten Reflexionskompetenzen erfordert: in der Gerechtigkeit.

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Die Autorin:
PD Dr. phil. Dr. theol. Andrea Günter, Privatdozentin für Philosophie, u.a. an der Universität Freiburg; freischaffende Autorin und Referentin in der beruflichen Fort- und Weiterbildung; Coaching-, Teamentwicklungs- und Moderationsprojekte

Die Fachbereiche:
Gender Studies, Philosophie, Politik

Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-3009-4

eISBN

978-3-8474-1946-4

Format

14,8 x 21,0 cm

Umfang

207

Erscheinungsjahr

2024

Erscheinungsdatum

13.05.2024

Auflage

1.

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Deutsch

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