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Informationen zum Buch

Neu

ISBN: 978-3-96665-016-8

Tod und Sterben alter Eltern

Die Verwaisung Erwachsener als ambivalente Erfahrung in narrativen literarischen Rekonstruktionen

AutorInnen/HerausgeberInnen:

Erscheinungsdatum: 23.11.2020

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23,99  inkl. MwSt.29,90  inkl. MwSt.

ISBN: 978-3-96665-016-8
Kategorien: Erziehung, Gesellschaft

Beschreibung

Wenn die Eltern sterben, ist dies zumeist mit einschneidenden und nachhaltigen Erlebnissen für die Kinder verbunden. Was diese Erfahrung für erwachsene Kinder im mittleren Lebensalter bedeutet, ist in den Erziehungswissenschaften bislang jedoch kaum thematisiert worden. Demgegenüber lassen sich zahlreiche literarische Texte finden, die sich mit dieser Lebensphase beschäftigen. Acht Beispiele werden in dieser Arbeit als ambivalente biographische Übergangssituationen analysiert und die Niederschrift dieser Erfahrung als eine Möglichkeit der Verarbeitung reflektiert.

Die hier bewusst als „Verwaisung“ im Erwachsenenalter bezeichnete Erfahrung ist Forschungsgegenstand der Untersuchung. Sie umfasst die qualitative Analyse von acht autofiktionalen Texten zum Erleben von Sterben und Tod der Eltern im Altersspektrum von 70-99 Jahren aus der Sicht ihrer Kinder im mittleren Altersspektrum von 40-60 Jahren. In den untersuchten Texten, die im Zeitraum zwischen 1964-2014 entstanden sind, wird das Eintreten in den Status der Verwaisung von den Töchtern und Söhnen als eine ambivalente Übergangssituation erlebt. Die in den literarischen Texten sedimentierten Erfahrungen werden als Beispiele expressiver Orientierungsmuster im Feld von Sterben und Tod aufgefasst. Die Texte lassen erkennen, dass diese Erfahrungen als (auto-)biographisch relevant gedeutet und das Niederschreiben der Empfindungen und Begleitumstände als eine mögliche Verarbeitungsform reflektiert werden kann. Methodisch werden diese Texte als erzähltechnisch dargestellte, subjektive Deutungen bewertet. Als metatheoretische Rahmung wird das Ambivalenzkonzept sensu Kurt Lüscher herangezogen. Der hier analysierte Prozess der „Verwaisung“ verweist auf eine Transformation, die die Sicht auf die Welt zu ändern vermag und damit ambivalenz-sensible Dispositionen für Lösungsmöglichkeiten hervorbringt. Die praktizierte Herangehensweise an die Texte mitsamt ihren sprachlichen Besonderheiten unterstreicht die innovative Funktion literarischer Quellen für die Erziehungswissenschaft.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

Autorin:
Dr. Ursula Pietsch-Lindt, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle Wissenschaft und Öffentlichkeit (bis 2014), Lehrbeauftragte im Gasthörer-und Seniorenstudium, Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkt: Intergenerationelle Projekte im Bereich Kulturelle Bildung

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

 

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Erziehungswissenschaft

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-96665-016-8

eISBN

978-3-96665-970-3

Format

A5

Umfang

264

Erscheinungsjahr

2021

Erscheinungsdatum

23.11.2020

Auflage

1.

Sprache

Deutsch

Bewertungen

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ursula pietsch lindt
Ambivalenzdynamik, Autofiktionale texte, Biografieforschung, Entwicklung im lebenslauf, Identitaetskonstruktion, Mittleres erwachsenenalter, Tod der eltern, Verwaisungsprozess

Beschreibung

Beschreibung

Wenn die Eltern sterben, ist dies zumeist mit einschneidenden und nachhaltigen Erlebnissen für die Kinder verbunden. Was diese Erfahrung für erwachsene Kinder im mittleren Lebensalter bedeutet, ist in den Erziehungswissenschaften bislang jedoch kaum thematisiert worden. Demgegenüber lassen sich zahlreiche literarische Texte finden, die sich mit dieser Lebensphase beschäftigen. Acht Beispiele werden in dieser Arbeit als ambivalente biographische Übergangssituationen analysiert und die Niederschrift dieser Erfahrung als eine Möglichkeit der Verarbeitung reflektiert.

Die hier bewusst als „Verwaisung“ im Erwachsenenalter bezeichnete Erfahrung ist Forschungsgegenstand der Untersuchung. Sie umfasst die qualitative Analyse von acht autofiktionalen Texten zum Erleben von Sterben und Tod der Eltern im Altersspektrum von 70-99 Jahren aus der Sicht ihrer Kinder im mittleren Altersspektrum von 40-60 Jahren. In den untersuchten Texten, die im Zeitraum zwischen 1964-2014 entstanden sind, wird das Eintreten in den Status der Verwaisung von den Töchtern und Söhnen als eine ambivalente Übergangssituation erlebt. Die in den literarischen Texten sedimentierten Erfahrungen werden als Beispiele expressiver Orientierungsmuster im Feld von Sterben und Tod aufgefasst. Die Texte lassen erkennen, dass diese Erfahrungen als (auto-)biographisch relevant gedeutet und das Niederschreiben der Empfindungen und Begleitumstände als eine mögliche Verarbeitungsform reflektiert werden kann. Methodisch werden diese Texte als erzähltechnisch dargestellte, subjektive Deutungen bewertet. Als metatheoretische Rahmung wird das Ambivalenzkonzept sensu Kurt Lüscher herangezogen. Der hier analysierte Prozess der „Verwaisung“ verweist auf eine Transformation, die die Sicht auf die Welt zu ändern vermag und damit ambivalenz-sensible Dispositionen für Lösungsmöglichkeiten hervorbringt. Die praktizierte Herangehensweise an die Texte mitsamt ihren sprachlichen Besonderheiten unterstreicht die innovative Funktion literarischer Quellen für die Erziehungswissenschaft.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

Autorin:
Dr. Ursula Pietsch-Lindt, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle Wissenschaft und Öffentlichkeit (bis 2014), Lehrbeauftragte im Gasthörer-und Seniorenstudium, Universität zu Köln. Arbeitsschwerpunkt: Intergenerationelle Projekte im Bereich Kulturelle Bildung

 

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Zielgruppe:
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ISBN

978-3-96665-016-8

eISBN

978-3-96665-970-3

Format

A5

Umfang

264

Erscheinungsjahr

2021

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Sprache

Deutsch

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ursula pietsch lindt

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

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