Beschreibung
Wohnen ist menschliches Grundbedürfnis. Dennoch ist der Zugang zu angemessenem Wohnraum höchst ungerecht. Die Beiträge beleuchten verschiedene Formen gemeinschaftlich zu wohnen: in geplanten Projekten, als politisches Konzept oder als vorübergehende Wohnformen in biografischen Übergängen. In den Mittelpunkt rücken dabei die Perspektiven der Menschen, die sich auf andere Wohnweisen einlassen.
Gemeinschaftliches Wohnen wird häufig noch als Nischenphänomen wahrgenommen, aber gleichzeitig als Hoffnung auf eine Lösung der Wohnungsfrage gesehen. Die Beiträge untersuchen einerseits gemeinschaftliches Wohnen als intendierte Form von Gemeinschaft und nehmen dabei Sorgearbeit und Praktiken des Zusammengehörens in den Blick. Andererseits widmen sie sich dem Verhältnis von Wohnen und Zeitlichkeit: temporäre Wohnverhältnisse, mobiles Familienwohnen oder Jugendwohnen für Auszubildende zeigen, dass Wohnen auch als Übergangsform bedeutsam ist. Die Autor*innen verstehen Wohnen dabei als „common good“. Der Band stößt eine Reflexion an, Wohnen als grundlegendes Handlungsfeld der Sozialen Arbeit zu verstehen, die Prozesse der Sozialraumentwicklung aktiv begleiten sollte.
Die Herausgeberin:
Prof. Dr. habil. Monika Alisch, Hochschule Fulda, Fachbereich Sozialwesen; Leiterin des Centre of Research for Society and Sustainability (CeSSt); Sprecherin des Hessischen Promotionszentrum Soziale Arbeit
Der Fachbereich:
Soziale Arbeit







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