Beschreibung
Anliegen dieser Anthologie ist es, nachdenklich zu machen. Und zwar darüber, wie gewinnbringend belletristische Literatur zur Auseinandersetzung mit zentralen Fragen Sozialer Arbeit, zur professionellen Selbstreflexion und im Rahmen von Biografiearbeit eingesetzt werden kann. Zehn Studierende begeben sich in Kurzgeschichten auf die Suche nach Möglichkeiten gelingend(er)en Lebens. Gerahmt werden die Texte von wissenschaftlichen Überlegungen zum Einsatz von Belletristik im Studium Sozialer Arbeit sowie einer abschließenden Einordnung und Würdigung.
Diese Anthologie ist studentischen Vorstellungen von Leben, Arbeit und Liebe auf der Spur. Zugleich verfolgt das Buch die übergeordnete wissenschaftliche Absicht, die Bedeutung belletristischer Literatur für eine sich als reflexiv verstehende Profession Sozialer Arbeit herauszuarbeiten. In den von Studierenden geschriebenen Geschichten begegnen wir so verschiedenen Menschen wie dem sensiblen Theo, der an einer Prüfungsanforderung zu scheitern droht, der fürsorglichen Katharina, die sich als Freiwillige in einem ghanaischen Kinderdorf mit der schwierigen Balance zwischen Nähe und Distanz auseinandersetzen muss, oder dem halbherzigen Jonas, der auf einer Autofahrt ohne Ziel immer wieder von der eigenen Vergangenheit eingeholt wird. Was die Protagonist*innen aber bei aller Unterschiedlichkeit eint, ist ihre Suche: nach dem Ich im Wir, nach der Mitte zwischen Selbstabwertung und Selbstüberschätzung, nach verloren geglaubten Idealen oder einfach nur nach etwas mehr Geborgenheit.
Der Herausgeber:
Prof. Dr. Dirk Koob, Fachbereich Sozialwesen, Fachhochschule Münster
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Target group:
Studierende, Lehrende und Forschende der Sozialen Arbeit
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