Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8252-5601-2

Einladung zur Objektiven Hermeneutik

Ein Studienbuch fรผr den Einstieg

(2 Kundenbewertungen)
Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 10.05.2021

20,99 โ‚ฌ - 21,90 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-8252-5601-2
Kategorien: Education, Lehrbuch, Methods

Beschreibung

Wer am Anfang eines objektiv-hermeneutischen Forschungsvorhabens steht und Orientierung sucht, findet in diesem Lehr- und Studienbuch wertvolle Hinweise fรผr die ersten Schritte mit dieser Methode. Das Buch ermรถglicht auch denjenigen Studierenden, die noch nicht รผber ein umfangreiches wissenschaftliches und methodisches Vorwissen verfรผgen, einen Zugang zur Objektiven Hermeneutik.

Trotz aller erkenntnistheoretischer Komplexitรคt und trotz des Berges ungelรถster methodologischer Fragen, stellt die Objektive Hermeneutik ein faszinierend einfaches Erkenntnisinstrument dar, das unter Beachtung weniger Regeln des methodischen Vorgehens, vergleichbar einem Mikroskop, Einsichten in die Struktur des sozialen Lebens ermรถglicht. Das Buch geht systematisch auf die zentralen Schritte, die sich bei der Arbeit mit der Methode ergeben, ein.

Der Autor:
Prof. Dr. Andreas Wernet, Professor fรผr Schulpรคdagogik mit dem Schwerpunkt Schul- und Professionsforschung, Institut fรผr Erziehungswissenschaft der Leibniz Universitรคt Hannover

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Zielgruppe:
Forschende, Lehrende und Studierende der Sozial- und Erziehungswissenschaften

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8252-5601-2

eISBN

978-3-8385-5601-7

Format

utb M

Scope

181

Year of publication

2021

Date of publication

10.05.2021

Edition

1.

Language

Deutsch

2 Bewertungen fรผr Einladung zur Objektiven Hermeneutik

  1. Dr. Thomas Beier

    Gelungene Einladung
    Von Thomas Beier

    Als ausgewiesener Kenner der sozialwissenschaftlichen Methode der Objektiven Hermeneutik legt Andreas Wernet eine โ€žEinladungโ€œ zu dieser vor. Wer mรถchte nicht gerne eingeladen werden, zumal zu etwas, was gemeinhin den Ruf hat, schwer zu verstehen zu sein, gar mit โ€žeiner eigentรผmlichen Strenge assoziiert wirdโ€œ (Wernet im Vorwort).
    In der Tat lรคdt das als Studienbuch konzipierte Werk ein, sich der Objektiven Hermeneutik โ€“ ein kriteriengeleitetes interpretatives Verfahren zur WirklichkeitserschlieรŸung, zur Sinn-Rekonstruktion der in Form von Protokollen (etwa von schulischen Unterrichtsstunden) vorliegenden sozialen Tatsachen โ€“ anzunรคhern. Dazu bei tragen vor allem der รผberschaubare Gesamtumfang des Buches, die Mรถglichkeit einer โ€žpunktuellen Lektรผreโ€œ (ebd.), d.h. man muss das Buch nicht von vorne nach hinten โ€ždurcharbeitenโ€œ, sowie die didaktisierte Prรคsentation seiner Inhalte. Letztere zeigt sich in diversen Schaubildern, den Hervorhebungen zentraler Aspekte und Erkenntnisse in unterlegten Kรคsten und besonderes in den in einer Sidebar zu findenden Definitionen und Ausrufezeichen zur Markierung zentraler Inhalte. Diese an die digitalen Darstellungsformen etwa auf Homepages angelehnte Visualisierung soll den jungen Wissenschafts-Leser:innen, die im Vorwort eigens als Zielgruppe ausgewiesen sind, entgegen kommen. Das dies de facto so ist, konnte der Verfasser dieser Rezension in Lehrveranstaltungen mit Lehramts-Student:innen erfahren.
    Inhaltlich folgt die โ€žEinladungโ€œ in weiten Teilen Wernets โ€žEinfรผhrung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutikโ€œ, die er bereits 2000 erstmals vorlegte und die seitdem in mehreren Auflagen erschienen ist und auf zentralen Begriffen dieser Methode wie der Sozialwissenschaften insgesamt basiert: Lesartenbildung, Fallbestimmung, Beispielinterpretationen, Theoriebildung und Erkenntnisinteresse.
    Umso รผberraschter ist man, dass die โ€žEinfรผhrungโ€œ weder im Vorwort erwรคhnt noch darauf im Text verwiesen wird. Einzig im Literaturverzeichnis findet sich das Vorgรคnger-Werk angefรผhrt. Denkt man รผber diese Tatsache nach, kommt man zu dem logischen Schluss, dass Wernet die โ€žEinladungโ€œ als noch stรคrker didaktisierten (denn auch in der โ€žEinfรผhrungโ€œ gab es bereits eine Zusammenfassung der Prinzipien der Objektiven Hermeneutik sowie eine โ€žRegelkundeโ€œ) und reorganisierten Neuansatz verstanden wissen will.
    Und so ist denn auch die inhaltliche Gliederung von der der โ€žEinfรผhrungโ€œ grundlegend unterschieden. Gรคnzlich neu ist etwa das Kapitel โ€žGemeinsam interpretieren und einsam schreibenโ€œ, das einen zentralen Knackpunkt studentischen Scheiterns an oder Misslingens der Anwendung der Methode berรผcksichtigt. Wird nรคmlich die Interpretationsarbeit zwingend kollektiv (um der grรถรŸtmรถglichen Objektivitรคt willen) vorgenommen, so erfolgt der Schreibprozess singulรคr. Die hierbei auftretenden Probleme und Missverstรคndnisse bei der Umwandlung des disparaten Interpretationsgesprรคchs in einen linearen Text behandelt das Kapitel sinnvoll.
    รœberzeugend ist auch das von Wernet explizierte Selbstverstรคndnis der โ€žEinladungโ€œ als โ€žForschungsminiaturโ€œ. In nuce soll sie den Studierenden und Promovend:innen aufzeigen, wie sozialwissenschaftliche Forschung methodisch arbeitet, also an das, was sie letztlich als solche ausmacht.
    Zu wรผnschen ist dem Buch, dass viele aus der Zielgruppe der โ€žEinladungโ€œ folgen.

  2. Johannes

    Das Buch โ€žEinladung zur Objektiven Hermeneutik. Ein Studienbuch fรผr den Einstiegโ€œ von Andreas Wernet wird seinem Anspruch vollumfรคnglich gerecht. Studierenden und Promovierenden, die bislang noch keine Erfahrung mit der Methode gemacht haben, wird in รผbersichtlichen und in sich abgeschlossenen Kapiteln der Einstieg erleichtert. Dabei ist die Aufmachung des Buches sehr hilfreich: Ausrufezeichen weisen auf wichtige Passagen hin, wichtige Begriffe oder Unterschiede werden am Rand hervorgehoben, im FlieรŸtext finden sich zudem auch farbliche Texthervorhebungen und grafische Darstellungen. Da das Werk auch zur โ€žpunktuellenโ€œ (S. 11) Lektรผre konzipiert wurde, lassen sich die Kapitel je nach Bedarf auch quer lesen. Rund wird das Buch schlieรŸlich auch durch den Anhang, indem alle Inhalte noch einmal kompakt aufbereitet wurden.

    Wer einen Einstieg in die Methode der Objektiven Hermeneutik wagen mรถchte, um bspw. eine Qualifikationsarbeit zu verfassen, kann sich getrost mit dieser Einfรผhrung auf den Weg machen. Ein erster Schritt wรคre nach der Lektรผre dieses durchdachten Buches gemacht.

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Autor*innen

Keywords

Berliner Methodentreffen 2022, Fallrekonstruktion, hermeneutische Sozialforschung, qualitative Forschung, Sequenzanalyse, Sinn, Sinnstrukturen, Textinterpretation

Pressestimmen

Das Buch erfรผllt weitgehend die gestellte zielgruppenorientierte Aufgabe, eine Hilfe fรผr die Findung eines ersten Zugangs fรผr Studierende sein zu kรถnnen. Es kann daher empfohlen werden, das Buch selbst in der Lehre zu nutzen. Der besondere Zuschnitt des Buches begrรผndet sich nachvollziehbar aus dem restriktiven Kontext, Lehramtsstudierende neben ihren Fรคchern einen Zugang zum forschenden Lernen im Rahmen eines bildungswissenschaftlichen Anteils im Curriculum anzubieten.

socialnet.de, 18.03.2022

 

Beschreibung

Beschreibung

Wer am Anfang eines objektiv-hermeneutischen Forschungsvorhabens steht und Orientierung sucht, findet in diesem Lehr- und Studienbuch wertvolle Hinweise fรผr die ersten Schritte mit dieser Methode. Das Buch ermรถglicht auch denjenigen Studierenden, die noch nicht รผber ein umfangreiches wissenschaftliches und methodisches Vorwissen verfรผgen, einen Zugang zur Objektiven Hermeneutik.

Trotz aller erkenntnistheoretischer Komplexitรคt und trotz des Berges ungelรถster methodologischer Fragen, stellt die Objektive Hermeneutik ein faszinierend einfaches Erkenntnisinstrument dar, das unter Beachtung weniger Regeln des methodischen Vorgehens, vergleichbar einem Mikroskop, Einsichten in die Struktur des sozialen Lebens ermรถglicht. Das Buch geht systematisch auf die zentralen Schritte, die sich bei der Arbeit mit der Methode ergeben, ein.

Der Autor:
Prof. Dr. Andreas Wernet, Professor fรผr Schulpรคdagogik mit dem Schwerpunkt Schul- und Professionsforschung, Institut fรผr Erziehungswissenschaft der Leibniz Universitรคt Hannover

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Zielgruppe:
Forschende, Lehrende und Studierende der Sozial- und Erziehungswissenschaften

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8252-5601-2

eISBN

978-3-8385-5601-7

Format

utb M

Scope

181

Year of publication

2021

Date of publication

10.05.2021

Edition

1.

Language

Deutsch

Produktsicherheit

Bewertungen (2)

2 Bewertungen fรผr Einladung zur Objektiven Hermeneutik

  1. Dr. Thomas Beier

    Gelungene Einladung
    Von Thomas Beier

    Als ausgewiesener Kenner der sozialwissenschaftlichen Methode der Objektiven Hermeneutik legt Andreas Wernet eine โ€žEinladungโ€œ zu dieser vor. Wer mรถchte nicht gerne eingeladen werden, zumal zu etwas, was gemeinhin den Ruf hat, schwer zu verstehen zu sein, gar mit โ€žeiner eigentรผmlichen Strenge assoziiert wirdโ€œ (Wernet im Vorwort).
    In der Tat lรคdt das als Studienbuch konzipierte Werk ein, sich der Objektiven Hermeneutik โ€“ ein kriteriengeleitetes interpretatives Verfahren zur WirklichkeitserschlieรŸung, zur Sinn-Rekonstruktion der in Form von Protokollen (etwa von schulischen Unterrichtsstunden) vorliegenden sozialen Tatsachen โ€“ anzunรคhern. Dazu bei tragen vor allem der รผberschaubare Gesamtumfang des Buches, die Mรถglichkeit einer โ€žpunktuellen Lektรผreโ€œ (ebd.), d.h. man muss das Buch nicht von vorne nach hinten โ€ždurcharbeitenโ€œ, sowie die didaktisierte Prรคsentation seiner Inhalte. Letztere zeigt sich in diversen Schaubildern, den Hervorhebungen zentraler Aspekte und Erkenntnisse in unterlegten Kรคsten und besonderes in den in einer Sidebar zu findenden Definitionen und Ausrufezeichen zur Markierung zentraler Inhalte. Diese an die digitalen Darstellungsformen etwa auf Homepages angelehnte Visualisierung soll den jungen Wissenschafts-Leser:innen, die im Vorwort eigens als Zielgruppe ausgewiesen sind, entgegen kommen. Das dies de facto so ist, konnte der Verfasser dieser Rezension in Lehrveranstaltungen mit Lehramts-Student:innen erfahren.
    Inhaltlich folgt die โ€žEinladungโ€œ in weiten Teilen Wernets โ€žEinfรผhrung in die Interpretationstechnik der Objektiven Hermeneutikโ€œ, die er bereits 2000 erstmals vorlegte und die seitdem in mehreren Auflagen erschienen ist und auf zentralen Begriffen dieser Methode wie der Sozialwissenschaften insgesamt basiert: Lesartenbildung, Fallbestimmung, Beispielinterpretationen, Theoriebildung und Erkenntnisinteresse.
    Umso รผberraschter ist man, dass die โ€žEinfรผhrungโ€œ weder im Vorwort erwรคhnt noch darauf im Text verwiesen wird. Einzig im Literaturverzeichnis findet sich das Vorgรคnger-Werk angefรผhrt. Denkt man รผber diese Tatsache nach, kommt man zu dem logischen Schluss, dass Wernet die โ€žEinladungโ€œ als noch stรคrker didaktisierten (denn auch in der โ€žEinfรผhrungโ€œ gab es bereits eine Zusammenfassung der Prinzipien der Objektiven Hermeneutik sowie eine โ€žRegelkundeโ€œ) und reorganisierten Neuansatz verstanden wissen will.
    Und so ist denn auch die inhaltliche Gliederung von der der โ€žEinfรผhrungโ€œ grundlegend unterschieden. Gรคnzlich neu ist etwa das Kapitel โ€žGemeinsam interpretieren und einsam schreibenโ€œ, das einen zentralen Knackpunkt studentischen Scheiterns an oder Misslingens der Anwendung der Methode berรผcksichtigt. Wird nรคmlich die Interpretationsarbeit zwingend kollektiv (um der grรถรŸtmรถglichen Objektivitรคt willen) vorgenommen, so erfolgt der Schreibprozess singulรคr. Die hierbei auftretenden Probleme und Missverstรคndnisse bei der Umwandlung des disparaten Interpretationsgesprรคchs in einen linearen Text behandelt das Kapitel sinnvoll.
    รœberzeugend ist auch das von Wernet explizierte Selbstverstรคndnis der โ€žEinladungโ€œ als โ€žForschungsminiaturโ€œ. In nuce soll sie den Studierenden und Promovend:innen aufzeigen, wie sozialwissenschaftliche Forschung methodisch arbeitet, also an das, was sie letztlich als solche ausmacht.
    Zu wรผnschen ist dem Buch, dass viele aus der Zielgruppe der โ€žEinladungโ€œ folgen.

  2. Johannes

    Das Buch โ€žEinladung zur Objektiven Hermeneutik. Ein Studienbuch fรผr den Einstiegโ€œ von Andreas Wernet wird seinem Anspruch vollumfรคnglich gerecht. Studierenden und Promovierenden, die bislang noch keine Erfahrung mit der Methode gemacht haben, wird in รผbersichtlichen und in sich abgeschlossenen Kapiteln der Einstieg erleichtert. Dabei ist die Aufmachung des Buches sehr hilfreich: Ausrufezeichen weisen auf wichtige Passagen hin, wichtige Begriffe oder Unterschiede werden am Rand hervorgehoben, im FlieรŸtext finden sich zudem auch farbliche Texthervorhebungen und grafische Darstellungen. Da das Werk auch zur โ€žpunktuellenโ€œ (S. 11) Lektรผre konzipiert wurde, lassen sich die Kapitel je nach Bedarf auch quer lesen. Rund wird das Buch schlieรŸlich auch durch den Anhang, indem alle Inhalte noch einmal kompakt aufbereitet wurden.

    Wer einen Einstieg in die Methode der Objektiven Hermeneutik wagen mรถchte, um bspw. eine Qualifikationsarbeit zu verfassen, kann sich getrost mit dieser Einfรผhrung auf den Weg machen. Ein erster Schritt wรคre nach der Lektรผre dieses durchdachten Buches gemacht.

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Das Buch erfรผllt weitgehend die gestellte zielgruppenorientierte Aufgabe, eine Hilfe fรผr die Findung eines ersten Zugangs fรผr Studierende sein zu kรถnnen. Es kann daher empfohlen werden, das Buch selbst in der Lehre zu nutzen. Der besondere Zuschnitt des Buches begrรผndet sich nachvollziehbar aus dem restriktiven Kontext, Lehramtsstudierende neben ihren Fรคchern einen Zugang zum forschenden Lernen im Rahmen eines bildungswissenschaftlichen Anteils im Curriculum anzubieten.

socialnet.de, 18.03.2022

 

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