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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-938094-26-6

Feministische Bildungsarbeit

Leben und Lernen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

19,99  incl. VAT - 24,90  incl. VAT

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ISBN: 978-3-938094-26-6

Beschreibung

Das Buch zeigt die Lücken und Chancen zwischen Wunsch und Wirklichkeit im Leben einzelner Frauen und leitet daraus Desiderate für eine feministische Bildungsarbeit ab.

Gesellschaftliche Modernisierungsprozesse verändern die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern. Sie fordern vor allem Frauen heraus, ihren Alltag neu zu organisieren und Lebensentwürfe immer wieder umzuschreiben, neu zu definieren. Feministischer Bildungsarbeit kommt die Aufgabe zu, an solche Lernherausforderungen anzuknüpfen und Frauen darin zu unterstützen, produktive Umgangsweisen mit Situationen der ‚Krise‘ zu finden.

Das Buch untersucht Alltagspraktiken und Lebensentwürfe von Frauen: die Organisation ihres Alltags, mit Alltagsritualen und den widerstreitenden Interessen, Verpflichtungen und Aufgaben, die sie zu bewältigen haben. Diese Praktiken werden nicht allein von der Not des Augenblicks diktiert. Zum einen strukturieren fremde und eigene Erwartungen an das eigene Leben den Alltag und verändern eigene Wahrnehmungsweisen und Handlungsräume, zum anderen überschreiten Wünsche, Phantasien und Sehnsüchte die Tagesläufe und erweitern Erfahrungsräume. Hier setzt das Buch an: Wie hängen Alltagspraktiken und Lebensentwürfe von Frauen zusammen; wie beziehen sie aus ihren Lebensentwürfen Energien für den Alltag und wie müssen sie umgekehrt Entwürfe modifizieren, um den Alltag lebbar zu machen. Dass sich Lebensentwürfe durch konkrete Alltagspraktiken niemals vollständig erfüllen, erzeugt Unsicherheiten und Ängste, aber auch Möglichkeiten und Chancen. Das Autorenteam begreift diese Differenzen nicht als Resultat individueller Unzulänglichkeiten von Frauen, die ihren selbst gesteckten Zielen nicht gerecht werden. Sie materialisieren gesellschaftliche Entwicklungen, die heute vor allem unter dem Stichwort der reflexiven Moderne diskutiert werden. Individuell erzeugt das Auseinanderfallen von Wunsch und Wirklichkeit Handlungsprobleme, die sich als ‚Krisen‘ von Handlungsroutinen bemerkbar machen und als ‚epochaltypische‘ Lernherausforderungen beschrieben werden können. Das schließt ein, dass feministische Bildungsarbeit zunächst die Wahrnehmung für eigene Wünsche und Bedürfnisse schärft, das Problematischwerden eigener Erfahrungen vorantreibt, dass Frauen neue Perspektiven des Handelns (er-)finden können.

 

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung: Handlungslogiken und Lernherausforderungen von Frauen in gesellschaftlichen Spannungsfeldern
  • In Bewegung sein
  • Strukturen des Handelns von Frauen
  • Lernherausforderungen
  • Visionen feministischer Erwachsenenbildung

 

Die AutorInnen:

Eveline Christof, Mag.a, Univ.-Ass. am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Wien

Edgar Forster, Dr., A. Univ.-Prof. für Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg

Lydia Müller, Studentin am Institut für Psychologie der Universität Wien

Barbara Pichler, Mag.a, Univ.-Ass. am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Wien

Nina Rebhandl, Mag.a, Diplompädagogin

Christopher Schlembach, Mag. Dr., Lektor am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Wien

Petra Steiner, Mag.a, Lehramtsstudium Germanistik und PPP

Barbara Strametz, Mag.a, Diplompädagogin

Zusätzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-938094-26-6

Format

A5

Scope

264

Year of publication

2005

Date of publication

17.05.2005

Edition

1.

Language

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Keywords

Biographieforschung, Erwachsenenbildung, Frauenbildung

… anregend zu lesen und in vielen Details bemerkenswert – sowohl was die theoretische Einordnung als auch den Stil betrifft. …

Außerschulische Bildung 4/2007

Beschreibung

Beschreibung

Das Buch zeigt die Lücken und Chancen zwischen Wunsch und Wirklichkeit im Leben einzelner Frauen und leitet daraus Desiderate für eine feministische Bildungsarbeit ab.

Gesellschaftliche Modernisierungsprozesse verändern die Lebensverhältnisse von Frauen und Männern. Sie fordern vor allem Frauen heraus, ihren Alltag neu zu organisieren und Lebensentwürfe immer wieder umzuschreiben, neu zu definieren. Feministischer Bildungsarbeit kommt die Aufgabe zu, an solche Lernherausforderungen anzuknüpfen und Frauen darin zu unterstützen, produktive Umgangsweisen mit Situationen der ‚Krise‘ zu finden.

Das Buch untersucht Alltagspraktiken und Lebensentwürfe von Frauen: die Organisation ihres Alltags, mit Alltagsritualen und den widerstreitenden Interessen, Verpflichtungen und Aufgaben, die sie zu bewältigen haben. Diese Praktiken werden nicht allein von der Not des Augenblicks diktiert. Zum einen strukturieren fremde und eigene Erwartungen an das eigene Leben den Alltag und verändern eigene Wahrnehmungsweisen und Handlungsräume, zum anderen überschreiten Wünsche, Phantasien und Sehnsüchte die Tagesläufe und erweitern Erfahrungsräume. Hier setzt das Buch an: Wie hängen Alltagspraktiken und Lebensentwürfe von Frauen zusammen; wie beziehen sie aus ihren Lebensentwürfen Energien für den Alltag und wie müssen sie umgekehrt Entwürfe modifizieren, um den Alltag lebbar zu machen. Dass sich Lebensentwürfe durch konkrete Alltagspraktiken niemals vollständig erfüllen, erzeugt Unsicherheiten und Ängste, aber auch Möglichkeiten und Chancen. Das Autorenteam begreift diese Differenzen nicht als Resultat individueller Unzulänglichkeiten von Frauen, die ihren selbst gesteckten Zielen nicht gerecht werden. Sie materialisieren gesellschaftliche Entwicklungen, die heute vor allem unter dem Stichwort der reflexiven Moderne diskutiert werden. Individuell erzeugt das Auseinanderfallen von Wunsch und Wirklichkeit Handlungsprobleme, die sich als ‚Krisen‘ von Handlungsroutinen bemerkbar machen und als ‚epochaltypische‘ Lernherausforderungen beschrieben werden können. Das schließt ein, dass feministische Bildungsarbeit zunächst die Wahrnehmung für eigene Wünsche und Bedürfnisse schärft, das Problematischwerden eigener Erfahrungen vorantreibt, dass Frauen neue Perspektiven des Handelns (er-)finden können.

 

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung: Handlungslogiken und Lernherausforderungen von Frauen in gesellschaftlichen Spannungsfeldern
  • In Bewegung sein
  • Strukturen des Handelns von Frauen
  • Lernherausforderungen
  • Visionen feministischer Erwachsenenbildung

 

Die AutorInnen:

Eveline Christof, Mag.a, Univ.-Ass. am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Wien

Edgar Forster, Dr., A. Univ.-Prof. für Erziehungswissenschaft an der Universität Salzburg

Lydia Müller, Studentin am Institut für Psychologie der Universität Wien

Barbara Pichler, Mag.a, Univ.-Ass. am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Wien

Nina Rebhandl, Mag.a, Diplompädagogin

Christopher Schlembach, Mag. Dr., Lektor am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Wien

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Barbara Strametz, Mag.a, Diplompädagogin

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ISBN

978-3-938094-26-6

Format

A5

Scope

264

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2005

Date of publication

17.05.2005

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1.

Language

Deutsch

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Außerschulische Bildung 4/2007

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