Beschreibung
Wie werden Frauen zu Müttern, Männer zu Vätern, wie werden Paare zu Eltern, schließlich zu Familien? Das Buch untersucht die – häufig konfliktreichen – Prozesse, die durch Schwangerschaft und Geburt ausgelöst werden. Wie sehen Mütter-, Väter-, Familienbilder in den Medien aus und wie stark kollidiert das eigene Erleben mit diesen Vorstellungen? Sind diese medialen Ereignisse hilfreich? Wie beeinflussen Ärzte und Hebammen die Vorstellungen im Zusammenhang mit Geburt und wie bereiten sie auf das neue Leben vor? Eine spannende und originelle Auseinandersetzung mit einem der zentralsten Ereignisse im Leben von Frauen und Männern, Müttern und Vätern.
Aus dem Inhalt:
Geburt – ein familiales Erlebnis?
Wer betreut das Kind? Die (Un-)Vereinbarkeit heterogener Elternschaftsrepräsentationen
Die Geburt der Väter
Berührung als Kommunikation
Geburt als körperliches und mediales Ereignis: Zu familienspezifischen Konzeptionalisierungen einer Lebensphase
Tegethoff: Entscheidungen bei Geburten in der Klinik. „…das hat viel mit Pädagogik zu tun…“
Der unerfüllte Kinderwunsch
Das Ungeborene sehen. Ultraschallbilder von ungeborenen Kindern im Unterhaltungsfernsehen
Die heimliche Alterität der Geburt in den Medien
Die Autorinnen und Autoren:
Prof. Dr. Christoph Wulf, Freie Universität Berlin (Projektleiter)
Prof. Dr. Birgit Althans, Universität Trier
Julia Foltys, Dipl. Päd., Freie Universität Berlin, wiss. Mitarbeiterin
Martina Fuchs, Dipl. Soz., assoziierte Mitarbeiterin
Sigrid Klasen, Dipl. Psych., Freie Universität Berlin, wiss. Mitarbeiterin
Juliane Lamprecht, Dipl. Päd., Freie Universität Berlin, wiss. Mitarbeiterin
Dorothea Tegethoff, Dipl. Päd., Freie Universität Berlin, wiss. Mitarbeiterin
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