Beschreibung
Warum wollen Jungen in der KFZ-Werkstatt arbeiten? Weshalb drรคngen Mรคdchen in helfende Berufe? Ist „Techniknรคhe“ mรคnnlich und „Menschennรคhe“ weiblich? Die Wirkung von geschlechtsspezifischer Rollenstereotypen ist beim Zugang von Jungen und Mรคdchen zu Ausbildung und Arbeit nach wie vor ungebrochen. Jugendsozialarbeit will helfen, allen Jugendlichen ihren Fรคhigkeiten und Wรผnschen entsprechende berufliche Chancen zu ermรถglichen. Dazu mรผssen tradierte Muster der Berufszuordnung รผberwunden werden. Die Eignung der jungen Menschen muss zum Berufswahlargument werden – nicht das Geschlecht. Der vorliegende Band beschreibt die Strategien zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Jugendsozialarbeit anhand der Darstellung von guten Beispielen aus der Praxis. Der schwierige รbergang von Schule in den Beruf bildet den Schwerpunkt. Gender Mainstreaming in der Jugendsozialarbeit muss hier ansetzen, um Geschlechtergerechtigkeit beim Zugang zu Ausbildung und Erwerbsarbeit zu fรถrdern.


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