Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-96665-063-2

Leute machen Kleider: Ein Arbeitskampf indonesischer Textilarbeiterinnen zwischen Selbstorganisation und gewerkschaftlicher Organisierung

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 12.12.2022

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ISBN: 978-3-96665-063-2

Beschreibung

Open Access: Der Titelย Leute machen Kleider: Ein Arbeitskampf indonesischer Textilarbeiterinnen zwischen Selbstorganisation und gewerkschaftlicher Organisierung (DOI: 10.3224/96665063) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Im Rahmen dieser empirischen Studie wird ein mehrjรคhriger Arbeitskonflikt indonesischer Textilarbeiterinnen im Norden Jakartas analysiert. Von der Blockade der Fabrik รผber die Aneignung dieser bis hin zur
selbstverwalteten Produktion werden die unterschiedlichen Vorgehensweisen der beteiligten Akteur*innen herausgearbeitet. Diskutiert wird dies entlang eines feministischen Arbeitskampfbegriffs, der am Fall theoretisch herausgearbeitet wird.

In den Auseinandersetzungen und Aushandlungen darum zeigt sich, welche Widersprรผche und Brรผche in der Perspektive auf den Arbeitskampf zwischen den gewerkschaftlichen Vorstellungen und den Vorstellungen der Arbeiterinnen im Rahmen ihrer Selbstorganisation hervortreten. Wie sich die unterschiedlichen Strategien und Vorstellungen gegenseitig bedingen, befruchten oder gar widersprechen, ist demnach wichtiger Bestandteil der Analyse und trรคgt zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage bei: โ€žWie denken, verhandeln und gestalten die indonesischen Textilarbeiterinnen den Arbeitskampf vor dem Hintergrund ihrer geschlechtsspezifischen sozialen Rollen als Frauen und damit verbundenen Arbeits- und Lebensrealitรคten?โ€œ
Um dies jedoch entlang der Geschlechterverhรคltnisse zu verstehen, verschiedene Facetten darin zu erkennen und letztlich deuten zu kรถnnen, bedarf es eines feministisch erweiterten Arbeitskampfbegriffs, da der verkรผrzte androzentrische Begriff von Arbeitskampf in erster Linie als Auseinandersetzung zwischen Kapital und Arbeit konzipiert ist. Damit werden andere gesellschaftliche Ungleichheitslagen und Herrschaftsverhรคltnisse oft auรŸer Acht gelassen und die verschiedenen Arbeits- und Lebensrealitรคten von Frauen, trans*- oder nicht-binรคren Personen finden darin kaum Beachtung. In der Diskussion um einen feministischen Arbeitskampfbegriff wird dieser in seine Wortbestandteile โ€žArbeitโ€œ und โ€žKampfโ€œ geteilt. Diese werden dann aus einer feministischen Perspektive diskutiert, bevor der Begriff Arbeitskampf in der Zusammenfรผhrung dann konzeptionell neu gefasst wird.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Autorin:
Anja Engelhorn, M.A., Promotion an der Johann Wolfgang von Goethe-Universitรคt Frankfurt

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Forschende der Gender Studies, Politikwissenschaft und Soziologie

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-96665-063-2

eISBN

978-3-96665-932-1

Format

14,8 x 21 cm

Scope

207

Year of publication

2023

Date of publication

12.12.2022

Edition

1.

Language

Deutsch

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Autor*innen

Keywords

Arbeitskampf, Feminismus, Gewerkschaft, Grounded Theory, Indonesien, Kleidung, Organisation, Streik, Textilfabrik, Textilindustrie

Pressestimmen

Mit dem titelgebenden Sprichwort โ€žLeute machen Kleiderโ€œ erinnert Anja Engelhorn nicht bloรŸ an den Beitrag menschlicher (v.a. weiblicher) Arbeit in der Textilproduktion, sondern nutzt dieses auch, um das Verhรคltnis von Kleidung und sozialem Status zu adressieren. In ihrer Dissertation stehen nรคmlich sozial konstruierte Rollen am Beispiel eines Arbeitskampfs in Indonesien im Vordergrund โ€ฆ

C3-Bibliothek fรผr Entwicklungspolitik

Beschreibung

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Open Access: Der Titelย Leute machen Kleider: Ein Arbeitskampf indonesischer Textilarbeiterinnen zwischen Selbstorganisation und gewerkschaftlicher Organisierung (DOI: 10.3224/96665063) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Im Rahmen dieser empirischen Studie wird ein mehrjรคhriger Arbeitskonflikt indonesischer Textilarbeiterinnen im Norden Jakartas analysiert. Von der Blockade der Fabrik รผber die Aneignung dieser bis hin zur
selbstverwalteten Produktion werden die unterschiedlichen Vorgehensweisen der beteiligten Akteur*innen herausgearbeitet. Diskutiert wird dies entlang eines feministischen Arbeitskampfbegriffs, der am Fall theoretisch herausgearbeitet wird.

In den Auseinandersetzungen und Aushandlungen darum zeigt sich, welche Widersprรผche und Brรผche in der Perspektive auf den Arbeitskampf zwischen den gewerkschaftlichen Vorstellungen und den Vorstellungen der Arbeiterinnen im Rahmen ihrer Selbstorganisation hervortreten. Wie sich die unterschiedlichen Strategien und Vorstellungen gegenseitig bedingen, befruchten oder gar widersprechen, ist demnach wichtiger Bestandteil der Analyse und trรคgt zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage bei: โ€žWie denken, verhandeln und gestalten die indonesischen Textilarbeiterinnen den Arbeitskampf vor dem Hintergrund ihrer geschlechtsspezifischen sozialen Rollen als Frauen und damit verbundenen Arbeits- und Lebensrealitรคten?โ€œ
Um dies jedoch entlang der Geschlechterverhรคltnisse zu verstehen, verschiedene Facetten darin zu erkennen und letztlich deuten zu kรถnnen, bedarf es eines feministisch erweiterten Arbeitskampfbegriffs, da der verkรผrzte androzentrische Begriff von Arbeitskampf in erster Linie als Auseinandersetzung zwischen Kapital und Arbeit konzipiert ist. Damit werden andere gesellschaftliche Ungleichheitslagen und Herrschaftsverhรคltnisse oft auรŸer Acht gelassen und die verschiedenen Arbeits- und Lebensrealitรคten von Frauen, trans*- oder nicht-binรคren Personen finden darin kaum Beachtung. In der Diskussion um einen feministischen Arbeitskampfbegriff wird dieser in seine Wortbestandteile โ€žArbeitโ€œ und โ€žKampfโ€œ geteilt. Diese werden dann aus einer feministischen Perspektive diskutiert, bevor der Begriff Arbeitskampf in der Zusammenfรผhrung dann konzeptionell neu gefasst wird.

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Die Autorin:
Anja Engelhorn, M.A., Promotion an der Johann Wolfgang von Goethe-Universitรคt Frankfurt

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Forschende der Gender Studies, Politikwissenschaft und Soziologie

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-96665-063-2

eISBN

978-3-96665-932-1

Format

14,8 x 21 cm

Scope

207

Year of publication

2023

Date of publication

12.12.2022

Edition

1.

Language

Deutsch

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Mit dem titelgebenden Sprichwort โ€žLeute machen Kleiderโ€œ erinnert Anja Engelhorn nicht bloรŸ an den Beitrag menschlicher (v.a. weiblicher) Arbeit in der Textilproduktion, sondern nutzt dieses auch, um das Verhรคltnis von Kleidung und sozialem Status zu adressieren. In ihrer Dissertation stehen nรคmlich sozial konstruierte Rollen am Beispiel eines Arbeitskampfs in Indonesien im Vordergrund โ€ฆ

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