Beschreibung
Der Fernsehserien-Boom der letzten Jahre hat auch die Gilmore Girls in Deutschland erfolgreich gemacht. Was aber ist das Besondere an dieser Serie? Die Themen gehen die Suche nach dem Mann fรผrs Leben hinaus: Es geht um Lebensentwรผrfe und um die Verstrickungen in der Familie, um Begrenzungen und Befreiung, um Selbstverwirklichung und Anpassung. Nicht zuletzt stellt sich den (jungen) Zuschauerinnen die Frage: Wenn Rory das kann, kann ich das dann auch?
Die in diesem Band versammelten Beitrรคge bewegen sich auf der Schnittstelle zwischen Erkenntnissen wissenschaftlicher Sozialforschung und den Unterhaltungsbedรผrfnissen der (vornehmlich weiblichen) Zuschauer: Was macht die Serie so erfolgreich? Wie entsteht die Anbindung der Zuschauerinnen und auf welche Weise werden die zentralen Themen abgehandelt? Welche Frauen- und Familienbilder werden transportiert und inwieweit bilden sie mรถgliche Handlungsmuster fรผr die Zuschauerinnen ab?
Die Zugรคnge sind stadtsoziologisch, geschlechtertheoretisch, familiensoziologisch oder sozialpsychologisch orientiert und beziehen sich zugleich auf Fernseherlebnisse, die zwar geteilt werden, aber fรผr jedeN RezipientIn eine individuelle Bedeutung haben.
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Aus dem Inhalt:
Gilmore Girls โ eine Einfรผhrung
Frauen sehen Fernsehserien
Idylle und Gemeinschaft in Stars Hollow
Die Furcht vor der Freiheit
Hegemoniale Mรคnnlichkeit oder hegemoniale Weiblichkeit?
Rezeption oder Was man beim Fernsehen lernen kann
The editors:
Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum,
Katharina Knoll, wissenschaftliche Mitarbeiterin
beide: Fachbereich Pรคdagogik, Bergische Universitรคt Wuppertal
Hier finden Sie denย Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Rezensionen
Mit ihrem Sammelband liefern Kreienbaum und Knoll nicht nur im wissenschaftlichen Diskurs, sondern auch in der Diskussion um einen ’neuen Feminismus‘ lesenswerte Denkanstรถรe.
Junge Welt Nr. 256, 04.11.2011
Aus stadt- und mediensoziologischer, geschlechtertheoretischer sowie soziapsychologischer Sicht wird hier ergrรผndet, warum die Serie so erfolgreich ist und welche Frauen- und Familienbilder sie transportiert. […] Der Sammelband ist nicht nur fรผr Sozialwissenschaftler interessant. Auch Gilmore Girls-Fans kรถnnen sich damit aus neuen Blickwinkeln an die Serie annรคhern. Dies wird deren Zauber nicht brechen – ihn aber um den Spaร analytischen Erkennens bereichern.
Schnรผss – Das Bonner Stadtmagazin 10/2011
„Gilmore Girls – mehr als eine Fernsehserie?“ leistet einen wertvollen Beitrag zurwissenschaftlichen Untersuchung von TV-Serien, denn sie zeigt, dass Serien nicht bloรe Trivialunterhaltung sind, sondern durchaus Stoff fรผr seriรถse wissenschaftlicheDiskussionen bieten.
Suite101.de, 11.07.2011
Gilmore Girls ist eine amerikanische Fernsehserie, die nun Stoff wissenschaftlicher Auseinandersetzung wurde. Im Mittelpunkt der Familienkomรถdie stehen Mutter und Tochter. An der Bergischen Universitรคt Wuppertal hat sich eine Erziehungswissenschaftlerin mit ihren Studentinnen der Serie angenommen.
DRadio, 16.06.2011
Die Gilmore Girls gelten als Kult. Darum haben zwei Erziehungswissenschaftlerinnen der Bergischen Universitรคt Wuppertal wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Serie gezogen und als Buch verรถffentlicht.
DRadio Wissen, 30.05.2011
Im Buch ‚Gilmore Girls – mehr als eine Fernsehserie?‘ suchen die fรผnf Autoren und ihre Helfer nach den Grรผnden, warum diese Serie so verzaubert. […] Das Buch, herausgegeben von Maria Anna Kreienbaum und Katharina Knoll, sucht aber auch nach Zusammenhรคngen mit dem Feminismus. So gibt es in der Serie keine Cheerleader oder andere typische High School Hierarchien – alles dreht sich um spleenige, liebenswerte Frauen, die ehrgeiziger sind als die an ihrer Seite spielenden Mรคnner.
Laxmag.de, 03.05.2011
Die Autorinnen bearbeiten ihre Themen aus stadtsoziologischer, geschlechtertheoretischer, mediensoziologischer oder sozialpsychologischer Perspektive. Das Buch entstand aus einem Projekt mit Studierenden im Wintersemester 2009/2010.
Juraforum.de, 05.04.2011
Die Erziehungswissenschaftlerin Professor Maria Anna Kreienbaum und ihre Mitarbeiterin Katharina Knoll von der Bergischen Universitรคt Wuppertal haben ein Buch verรถffentlicht รผber die Fernsehserie „Gilmore Girls“. […] Die beiden Forscherinnen fragen, warum [die Serie so erfolgreich] ist. Und sie stellen fest, dass neben dem Unterhaltungseffekt der Serie die Gilmore Girls als Identifikationsmodelle besonders weiblicher Zuschauer dienen sowie als Anschauungsmaterial fรผr Mรคnner; denn ein Drittel der Zuschauer ist mรคnnlich, so die Wuppertaler Forscherinnen. Die Handlungsmuster und auch das Umgehen miteinander besitzen das Potential zum Modellcharakter auch fรผr deutsche Zuschauerinnen, zumindest aber dienen die Gilmore Girls als Projektionsflรคche fรผr eigene Lebensentwรผrfe.
WDR5 -Scala, Sendung vom 12.04.2011
Unkonventioneller kann ein Forschungsprojekt kaum sein: Gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Katharina Knoll hat sich die Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum von der Bergischen Universitรคt mit den „Gilmore Girls“ befasst. Jetzt geben sie ein Buch heraus, das sich aus sozialwissenschaftlicher Sicht der erfolgreichen US-Fernsehserie annimmt. […] Dass die Gilmore Girls vor allen Dingen beim weiblichen Publikum gut ankommen, ist ebenso Gegenstand der Aufsatzsammlung wie die Frage, wie es solchen Fernsehserien gelingt, ihre Zuschauer รผber Jahre hinweg zu faszinieren. Auch Rollenbilder und der Umgang mit Freiheit und die Kleinstadt-Nostalgie in Stars Hollow sind Themen des Buchs, das aus einem Projekt mit Studierenden im Wintersemester 2009/2010 heraus entstanden ist.
Westdeutsche Zeitung, 31.03.2011
3 gute Grรผnde [Abschalt-Ritual, Entlastungs-Moment, Hirn-Futter] sich Fernsehserien reinzuziehen – wissenschaftlich belegt von Katharina Knoll, 25, Erziehungswissenschaftlerin und Mitherausgeberin des Buches: ยปGilmore Girls – mehr als eine Fernsehserie?ยซ
Brigitte Balance 3/2011
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