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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1862-5002

Diskurs 2-2019 | Intersektionalität in der Kindheits- und Jugendforschung

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ISSN: 1862-5002
Kategorien: Einzelhefte

Inhalt

Diskurs 2-2019 | Intersektionalität in der Kindheits- und Jugendforschung

Schwerpunktbeiträge
Jeannette Windheuser: Geschlecht, Generation und Intersektionalität
Doris Bühler-Niederberger: Generationale Perspektive und Intersektionalität. Sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung als Analyse, Advokation und Marginalisierung
Lalitha Chamakalayil / Christine Riegel: Intersektionale Perspektiven auf widerspenstige Taktiken in Verhältnissen sozialer Ungleichheit. Analyse einer Mutter-Tochter-Konstellation
Claudia Machold: Das responsibilisierte Kind. Die Prozessierung von Übergangsentscheidungen zur Sekundarstufe I und die Konstitution von Bildungskindheit

Freie Beiträge
Christian Feichtinger: Wer ist heute ‚Ehrenmann‘ und ‚Ehrenfrau‘? Ethische und jugendkulturelle Aspekte des deutschen Jugendworts des Jahres
Marius Mader / Margarete Menz: Steuerung im Elementarbereich – Qualitätssicherung und -entwicklung aus Sicht von Trägern

Kurzbeiträge
Harry Friebel: Jugendhilfe und Jugendarbeit muss sensibilisiert werden für das selbstverletzende Verhalten von Jungs
Antonia Scholz / Dana Harring: (Un)gleiche Zugänge zu Kindertagesbetreuung in Deutschland, Schweden und Kanada: Eine institutionenbezogene Perspektive

Rezensionen
Julian Sehmer: Kay Biesel, Ulrike Urban-Stahl (2018): Lehrbuch Kinderschutz
Frank Mücher: Ute Templin (2018): Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf. Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen

Inhaltsverzeichnis herunterladen
Leseproben

 

Einzelbeiträge zum Download (teils Open Access / teils kostenpflichtig): diskurs.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1862-5002

eISSN

2193-9713

Jahrgang

14. Jahrgang 2019

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

19.06.2019

Umfang

248

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/diskurs.v14i2

Homepage

https://diskurs.budrich-journals.de

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Autor*innen

Christine Hunner-Kreisel
Jeannette Windheuser
Doris Bühler-Niederberger
Lalitha Chamakalayil
Christine Riegel
Christian Feichtinger

Schlagwörter

Advokation, Angewiesenheit, Bildungskindheit, Deutschland, Differenz, Ehre, Elementarbereich, Ethnografie, Familie, generationale Ordnung, Generationenbeziehungen, Geschlechtliche und generationale differenz, Handlungsfähigkeit, Hip Hop Kultur, Intersektionalität, Jugendarbeit, Jugendhilfe, Jugendsprache, Kanada, Kindertagesbetreuung, Kindheit, Machtverhältnisse, Migration, Natur, Positionierungen, Qualität, Schweden, Sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung, Steuerung, Träger, Ungleichheit, Widerstandspraktiken, Übergang Grundschule Sekundarstufe I

Abstracts

Geschlecht, Generation und Intersektionalität (Jeannette Windheuser)
Der Beitrag untersucht ein der Intersektionalitätsforschung vorgelagertes Problem. Aus differenzfeministischer und erziehungswissenschaftlicher Theorieperspektive wird nach der phänomenspezifischen Form von Geschlecht und Generation gefragt. Auf dieser Grundlage werden zwei zentrale Prämissen der Intersektionalitätsforschung hinsichtlich einer darin wirksamen symbolischen Ordnung untersucht, die durch ihr Verhältnis zur Natur herausfordert. mSchlagwörter: Intersektionalität, geschlechtliche und generationale Differenz, Natur, Angewiesenheit
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Generationale Perspektive und Intersektionalität. Sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung als Analyse, Advokation und Marginalisierung (Doris Bühler-Niederberger)
Der Beitrag sichtet, wie Konzepte der Ungleichheit bisher mit einer generationalen Perspektive auf Kindheit verbunden wurden und in der weiteren Forschung zu verbinden wären. Argumentiert wird, dass die Kindheitsforschung durch die Konzentration auf Kindheit als Strukturelement der Gesellschaft und Teil einer generationalen Ordnung einen eigenständigen und produktiven Zugang gefunden hat. Die Forderung des Intersektionalitätsansatzes, die Konstellationen zu berücksichtigen, die sich in der Überschneidung von Dimensionen der Benachteiligung ergeben, ist dennoch wichtig. Es gilt jedoch, sich auf Dimensionen zu konzentrieren, die die machthaltigen Prozesse der Strukturierung von Kindheit fokussieren. Dies ist auch mit Blick auf die Auswirkungen sozialwissenschaftlicher Forschung auf die Kinder erforderlich. Schlagwörter: sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung, Intersektionalität, generationale Ordnung, Advokation, Ungleichheit
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Intersektionale Perspektiven auf widerspenstige Taktiken in Verhältnissen sozialer Ungleichheit. Analyse einer Mutter-Tochter-Konstellation (Lalitha Chamakalayil, Christine Riegel)
In dem Beitrag wird das Potenzial von Intersektionalität für eine generationenbezogene Kindheits-, Jugendund Familienforschung am Beispiel von intergenerational geteilten Praktiken und (Widerstands-) Strategien im Kontext Familie diskutiert. Es wird erörtert, inwieweit mit einer intersektionalen Analyseperspektive die Verwobenheit von Macht- und Herrschaftsverhältnissen sowie die Verschränkung von Subjektperspektiven mit sozialen und gesellschaftlichen Kontextbedingungen in den Blick genommen werden können. Anhand eines Beispiels einer Mutter-Tochter-Konstellation und deren intergenerational geteilten Praxis der ‚religiösen Heirat‘ werden mit einer intersektionalen Perspektive Umgangsweisen, Taktiken und Lebensstrategien in Verhältnissen, die in mehrfacher Hinsicht durch Diskriminierung und Marginalisierung geprägt sind, rekonstruiert. Die Praxis der religiösen Heirat kann als ambivalente Möglichkeit für Frauen unterschiedlicher Generationen herausgearbeitet werden, um Handlungsfähigkeit und Autonomie in prekären Verhältnissen zu erlangen. Widerständige und emanzipatorische Handlungsweisen und Praktiken – auch in ihren Widersprüchlichkeiten – können sichtbar gemacht werden. Schlagwörter: Intersektionalität, Generationenbeziehungen, Familie, Handlungsfähigkeit, Widerstandspraktiken, Machtverhältnisse
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Das responsibilisierte Kind. Die Prozessierung von Übergangsentscheidungen zur Sekundarstufe I und die Konstitution von Bildungskindheit (Claudia Machold)
Aus kindheits- und praxistheoretischer Perspektive befasst sich der Beitrag mit der Prozessierung von Übergangsentscheidungen zur Sekundarstufe I. Ausgehend von einem ethnografischen Forschungsprojekt werden zunächst Befunde dazu präsentiert, wie im Gespräch des Elternsprechtags einer Grundschule und in der Zeugnisübergabe im ersten Halbjahr der vierten Klasse individualisierende und responsibilisierende Adressierungs- und Positionierungspraktiken vollzogen werden. Anschließend wird anhand eines ethnografischen Interviews dargelegt, wie diese Praktiken narrativ vom Kind bearbeitet werden. Abschließend werden die Befunde dahingehend diskutiert, inwiefern sie auf die gegenwärtige Konstitution von Bildungskindheit verweisen und welche Implikationen dies für die Reproduktion von Ungleichheiten haben kann. Schlagwörter: Kindheit, Bildungskindheit, Übergang Grundschule Sekundarstufe I, Ethnografie, Positionierungen, Differenz
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Wer ist heute ‚Ehrenmann‘ und ‚Ehrenfrau‘? Ethische und jugendkulturelle Aspekte des deutschen Jugendworts des Jahres (Christian Feichtinger)
Eine Jury des deutschen Langenscheidt-Verlags wählt jedes Jahr das sogenannte ‚Jugendwort des Jahres‘. 2018 fiel diese Wahl auf ‚Ehrenmann‘ bzw. ‚Ehrenfrau‘ im Sinne von ‚jemand, der etwas (Besonderes) für einen tut‘. In der Folge fand jedoch weder eine öffentliche Auseinandersetzung über die Herkunft des Begriffs statt noch darüber, was Ehre für Jugendliche heute bedeutet. Der Artikel möchte daher zunächst darstellen, was Ehre ist und welche soziale Funktion sie erfüllt, und anschließend die besondere Bedeutung von Ehre für Jugendliche in Migrationssituationen reflektieren. Schließlich folgen eine pop- und jugendkulturelle Analyse der Herkunft und Verwendung des Ausdrucks ‚Ehrenmann’ (und ‚Ehrenfrau‘) sowie eine abschließende kritische Reflexion der Jurywahl. Schlagwörter: Ehre, Migration, Jugendsprache, Hip-Hop-Kultur
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Steuerung im Elementarbereich – Qualitätssicherung und -entwicklung aus Sicht von Trägern (Marius Mader, Margarete Menz)
Mit der zunehmenden Bedeutung von Kindertageseinrichtungen als Bildungsorten wächst auch die Relevanz der Qualitätssteuerung in den Einrichtungen. Einen zentralen Stellenwert in diesem Prozess nehmen Träger von Kindertageseinrichtungen ein, denen zunehmend Verantwortung für die Implementierung von Qualitätsentwicklungsmaßnahmen zukommt. Dennoch fehlt es bislang an einschlägigen Studien zu trägereigenen Steuerungsprozessen. Der vorliegende Artikel geht in explorativer Hinsicht auf Basis von Expert_inneninterviews der Frage nach, wie Träger die an sie herangetragene Aufgabe der Qualitätssteuerung bearbeiten. Trägerspezifische Stile der Steuerung von Qualität verweisen im Ergebnis auf die zentrale Figur des ‚Erzieher_innensubjekts‘ als Adressat_in und Produkt der Maßnahmen. Schlagwörter: Steuerung, Träger, Qualität, Elementarbereich
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Inhalt

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Diskurs 2-2019 | Intersektionalität in der Kindheits- und Jugendforschung

Schwerpunktbeiträge
Jeannette Windheuser: Geschlecht, Generation und Intersektionalität
Doris Bühler-Niederberger: Generationale Perspektive und Intersektionalität. Sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung als Analyse, Advokation und Marginalisierung
Lalitha Chamakalayil / Christine Riegel: Intersektionale Perspektiven auf widerspenstige Taktiken in Verhältnissen sozialer Ungleichheit. Analyse einer Mutter-Tochter-Konstellation
Claudia Machold: Das responsibilisierte Kind. Die Prozessierung von Übergangsentscheidungen zur Sekundarstufe I und die Konstitution von Bildungskindheit

Freie Beiträge
Christian Feichtinger: Wer ist heute ‚Ehrenmann‘ und ‚Ehrenfrau‘? Ethische und jugendkulturelle Aspekte des deutschen Jugendworts des Jahres
Marius Mader / Margarete Menz: Steuerung im Elementarbereich – Qualitätssicherung und -entwicklung aus Sicht von Trägern

Kurzbeiträge
Harry Friebel: Jugendhilfe und Jugendarbeit muss sensibilisiert werden für das selbstverletzende Verhalten von Jungs
Antonia Scholz / Dana Harring: (Un)gleiche Zugänge zu Kindertagesbetreuung in Deutschland, Schweden und Kanada: Eine institutionenbezogene Perspektive

Rezensionen
Julian Sehmer: Kay Biesel, Ulrike Urban-Stahl (2018): Lehrbuch Kinderschutz
Frank Mücher: Ute Templin (2018): Jugendliche in prekären Lebenslagen im Übergang zum Beruf. Biographische Zugänge zu Lebenswelten und Bildungsprozessen

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1862-5002

eISSN

2193-9713

Jahrgang

14. Jahrgang 2019

Ausgabe

2

Erscheinungsdatum

19.06.2019

Umfang

248

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/diskurs.v14i2

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Autor*innen

Christine Hunner-Kreisel
Jeannette Windheuser
Doris Bühler-Niederberger
Lalitha Chamakalayil
Christine Riegel
Christian Feichtinger

Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

Abstracts

Geschlecht, Generation und Intersektionalität (Jeannette Windheuser)
Der Beitrag untersucht ein der Intersektionalitätsforschung vorgelagertes Problem. Aus differenzfeministischer und erziehungswissenschaftlicher Theorieperspektive wird nach der phänomenspezifischen Form von Geschlecht und Generation gefragt. Auf dieser Grundlage werden zwei zentrale Prämissen der Intersektionalitätsforschung hinsichtlich einer darin wirksamen symbolischen Ordnung untersucht, die durch ihr Verhältnis zur Natur herausfordert. mSchlagwörter: Intersektionalität, geschlechtliche und generationale Differenz, Natur, Angewiesenheit
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Generationale Perspektive und Intersektionalität. Sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung als Analyse, Advokation und Marginalisierung (Doris Bühler-Niederberger)
Der Beitrag sichtet, wie Konzepte der Ungleichheit bisher mit einer generationalen Perspektive auf Kindheit verbunden wurden und in der weiteren Forschung zu verbinden wären. Argumentiert wird, dass die Kindheitsforschung durch die Konzentration auf Kindheit als Strukturelement der Gesellschaft und Teil einer generationalen Ordnung einen eigenständigen und produktiven Zugang gefunden hat. Die Forderung des Intersektionalitätsansatzes, die Konstellationen zu berücksichtigen, die sich in der Überschneidung von Dimensionen der Benachteiligung ergeben, ist dennoch wichtig. Es gilt jedoch, sich auf Dimensionen zu konzentrieren, die die machthaltigen Prozesse der Strukturierung von Kindheit fokussieren. Dies ist auch mit Blick auf die Auswirkungen sozialwissenschaftlicher Forschung auf die Kinder erforderlich. Schlagwörter: sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung, Intersektionalität, generationale Ordnung, Advokation, Ungleichheit
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Intersektionale Perspektiven auf widerspenstige Taktiken in Verhältnissen sozialer Ungleichheit. Analyse einer Mutter-Tochter-Konstellation (Lalitha Chamakalayil, Christine Riegel)
In dem Beitrag wird das Potenzial von Intersektionalität für eine generationenbezogene Kindheits-, Jugendund Familienforschung am Beispiel von intergenerational geteilten Praktiken und (Widerstands-) Strategien im Kontext Familie diskutiert. Es wird erörtert, inwieweit mit einer intersektionalen Analyseperspektive die Verwobenheit von Macht- und Herrschaftsverhältnissen sowie die Verschränkung von Subjektperspektiven mit sozialen und gesellschaftlichen Kontextbedingungen in den Blick genommen werden können. Anhand eines Beispiels einer Mutter-Tochter-Konstellation und deren intergenerational geteilten Praxis der ‚religiösen Heirat‘ werden mit einer intersektionalen Perspektive Umgangsweisen, Taktiken und Lebensstrategien in Verhältnissen, die in mehrfacher Hinsicht durch Diskriminierung und Marginalisierung geprägt sind, rekonstruiert. Die Praxis der religiösen Heirat kann als ambivalente Möglichkeit für Frauen unterschiedlicher Generationen herausgearbeitet werden, um Handlungsfähigkeit und Autonomie in prekären Verhältnissen zu erlangen. Widerständige und emanzipatorische Handlungsweisen und Praktiken – auch in ihren Widersprüchlichkeiten – können sichtbar gemacht werden. Schlagwörter: Intersektionalität, Generationenbeziehungen, Familie, Handlungsfähigkeit, Widerstandspraktiken, Machtverhältnisse
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Das responsibilisierte Kind. Die Prozessierung von Übergangsentscheidungen zur Sekundarstufe I und die Konstitution von Bildungskindheit (Claudia Machold)
Aus kindheits- und praxistheoretischer Perspektive befasst sich der Beitrag mit der Prozessierung von Übergangsentscheidungen zur Sekundarstufe I. Ausgehend von einem ethnografischen Forschungsprojekt werden zunächst Befunde dazu präsentiert, wie im Gespräch des Elternsprechtags einer Grundschule und in der Zeugnisübergabe im ersten Halbjahr der vierten Klasse individualisierende und responsibilisierende Adressierungs- und Positionierungspraktiken vollzogen werden. Anschließend wird anhand eines ethnografischen Interviews dargelegt, wie diese Praktiken narrativ vom Kind bearbeitet werden. Abschließend werden die Befunde dahingehend diskutiert, inwiefern sie auf die gegenwärtige Konstitution von Bildungskindheit verweisen und welche Implikationen dies für die Reproduktion von Ungleichheiten haben kann. Schlagwörter: Kindheit, Bildungskindheit, Übergang Grundschule Sekundarstufe I, Ethnografie, Positionierungen, Differenz
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Eine Jury des deutschen Langenscheidt-Verlags wählt jedes Jahr das sogenannte ‚Jugendwort des Jahres‘. 2018 fiel diese Wahl auf ‚Ehrenmann‘ bzw. ‚Ehrenfrau‘ im Sinne von ‚jemand, der etwas (Besonderes) für einen tut‘. In der Folge fand jedoch weder eine öffentliche Auseinandersetzung über die Herkunft des Begriffs statt noch darüber, was Ehre für Jugendliche heute bedeutet. Der Artikel möchte daher zunächst darstellen, was Ehre ist und welche soziale Funktion sie erfüllt, und anschließend die besondere Bedeutung von Ehre für Jugendliche in Migrationssituationen reflektieren. Schließlich folgen eine pop- und jugendkulturelle Analyse der Herkunft und Verwendung des Ausdrucks ‚Ehrenmann’ (und ‚Ehrenfrau‘) sowie eine abschließende kritische Reflexion der Jurywahl. Schlagwörter: Ehre, Migration, Jugendsprache, Hip-Hop-Kultur
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Mit der zunehmenden Bedeutung von Kindertageseinrichtungen als Bildungsorten wächst auch die Relevanz der Qualitätssteuerung in den Einrichtungen. Einen zentralen Stellenwert in diesem Prozess nehmen Träger von Kindertageseinrichtungen ein, denen zunehmend Verantwortung für die Implementierung von Qualitätsentwicklungsmaßnahmen zukommt. Dennoch fehlt es bislang an einschlägigen Studien zu trägereigenen Steuerungsprozessen. Der vorliegende Artikel geht in explorativer Hinsicht auf Basis von Expert_inneninterviews der Frage nach, wie Träger die an sie herangetragene Aufgabe der Qualitätssteuerung bearbeiten. Trägerspezifische Stile der Steuerung von Qualität verweisen im Ergebnis auf die zentrale Figur des ‚Erzieher_innensubjekts‘ als Adressat_in und Produkt der Maßnahmen. Schlagwörter: Steuerung, Träger, Qualität, Elementarbereich
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