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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 1868-7245

GENDER 3-2020 | Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten

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ISSN: 1868-7245

Inhalt

GENDER 3-2020 | Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten
Hrsg: Meike Penkwitt / Sina-Mareen Köhler / Anne Schlüter

Meike Penkwitt / Sina-Mareen Köhler / Anne Schlüter: Vorwort: Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten

Schwerpunkt/Essays
Ulrike Schildmann / Sabrina Schramme: Inklusive Pädagogik und Intersektionalitätsforschung. Vergleich zweier Konzeptionen aus Sicht der feministischen Frauenforschung über Geschlecht und Behinderung
Jürgen Budde / Nina Blasse / Georg Rißler: Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft
Wilhelm de Terra: Intersektionalitätsforschung und Theorie der Geschichten und Diskurse – Versuch einer gemeinsamen Perspektive am Beispiel von Gatekeeping-Prozessen im Falle von Behinderung
Rahel More / Viktorija Ratkovic´: Intersektionale Inklusion? Disability Studies und Kritische Migrationsforschung als Alternativen zu hegemonialer Wissensproduktion
Kerstin Bronner: Intersektionalität: praktisch oder nicht? Kritische Anmerkungen aus Sicht verschiedener Praxisfelder Sozialer Arbeit

Offener Teil/Essays: Open Part
Lisanne Heilmann / Iddo Gal / Anke Grotlüschen: Do higher skill levels lead to better outcomes? The disproportionality between skills and outcomes for women
Karina Becker: Gender Health Gap als Folge ungleicher Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen
Carolina Pía García Johnson / Kathleen Otto: “Please, bring me some coffee”: Illegitimate tasks as the explanation for the relationship between organisational sexism and occupational well-being
Katharina Ameli / Lara L. Valdor: Geburt im Spannungsfeld von Interaktion, Professionalität und Gewalterfahrungen (im Open Access verfügbar)

Rezensionen/Book Reviews
Sarah Eckardt: Sabine Dreßler, 2018: Mutterschaft aus Sicht von Müttern. Die Vielfalt kollektiven Orientierungswissens
Vanya Mark Solovey: Therese Garstenauer, 2018: Russlandbezogene Gender Studies: lokale, globale und transnationale Praxis
Jannis Eicker: Hannah Engelmann, 2019: Antiqueere Ideologie. Die Suche nach identitärer Sicherheit – und was die politische Bildung dagegen ausrichten kann
Annette Vanagas: Robin K. Saalfeld, 2020: Transgeschlechtlichkeit und Visualität. Sichtbarkeitsordnungen in Medizin, Subkultur und Spielfilm

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1868-7245

eISSN

2196-4467

Jahrgang

12. Jahrgang 2020

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

27.10.2020

Umfang

172

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v12i3

Homepage

https://gender.budrich-journals.de

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Alter, Arbeitsschutz, Behinderung, Bildungskontexte, Diversity, Erwerbsarbeit, Erziehungswissenschaft, Exklusion, Gatekeeping, Geburt, Gegenstandskonstitution, Gender bias, Gender health gap, Geschlecht, Gesundheitliche ungleichheit, Gesundheitsschutz, Gewalt, Heterogenität, Human resources, Illegitimate tasks, Income inequality, Inklusion, Inklusionsverstaendnis, Inklusive Pädagogik, Institutionen, Intersektionalität, Intersektionalitätsforschung, Irritation, Job satisfaction, Kommunikation, Labour market discrimination, Macht und herrschaftsstrukturen, Machtverhältnisse, Mehrfachdiskriminierung, Occupational well being, Othering, Piaac, Selbstbestimmung, Sexist organisational climate, Soziale Arbeit, Soziale Ungleichheit, Trauma, Ungleichheit, Wissensproduktion, Ökonomisierung

Inklusive Pädagogik und Intersektionalitätsforschung. Vergleich zweier Konzeptionen aus Sicht der feministischen Frauenforschung über Geschlecht und Behinderung (Ulrike Schildmann, Sabrina Schramme)
Wenn unter Inklusiver Pädagogik eine gemeinsame Erziehung aller Kinder und Jugendlichen zu verstehen ist, dann kann es nicht nur darum gehen, dass behinderte Kinder gemeinsam mit ihren nicht behinderten Peers erzogen werden. Es geht auch um einen reflektierten Umgang mit der Heterogenität aller Beteiligten: Die Inklusive Pädagogik muss einerseits auf die individuellen Ausgangslagen und Bedürfnisse aller Lernenden eingehen, andererseits auf deren strukturelle Lebensbedingungen. Hier kommt die Intersektionalitätsforschung ins Spiel, deren Anliegen darin besteht, einzelne soziale Ungleichheitslagen – Geschlecht, Klasse/Schicht, Alter, Ethnizität und Behinderung – und deren mögliche Wechselwirkungen zu analysieren, mit denen die Kinder und Jugendlichen konfrontiert sind. Aus Sicht der feministischen Forschung über Geschlecht und Behinderung – vor allem bezogen auf das Feld der Integrativen/Inklusiven Pädagogik – wird in diesem Beitrag untersucht, ob und wie Inklusive Pädagogik und Intersektionalitätsforschung, die in jeweils unterschiedlichen wissenschaftlichen Traditionen stehen, voneinander profitieren können. Schlüsselwörter: Inklusive Pädagogik, Intersektionalitätsforschung, Umgang mit Heterogenität, Geschlecht, Behinderung
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Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft (Jürgen Budde, Nina Blasse, Georg Rißler)
Inklusion wie Intersektionalität sind Konzepte, die sich in der Erziehungswissenschaft großer Beliebtheit erfreuen, ermöglichen sie es doch, den Blick auf komplexe soziale Phänomene zu richten. Folgt man dem Vorschlag von einem ‚weiten‘, sozialwissenschaftlich informierten Verständnis von Inklusion, dann bietet es sich auf den ersten Blick an, die Gemeinsamkeiten beider Konzepte in den Blick zu nehmen. Beide Konzepte interessieren sich für das Zusammenspiel von sozialen Differenzkategorien mit Blick auf soziale Ungleichheit. Beide betonen den sozialen Konstruktionscharakter von Differenz. Gleichwohl scheinen einige eigentümliche Anschlussprobleme zu existieren, die den Gegenstand des Beitrags bilden. Schlüsselwörter: Weites Inklusionsverständnis, Intersektionalität, Gegenstandskonstitution, Exklusion, Ungleichheit
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Intersektionalitätsforschung und Theorie der Geschichten und Diskurse – Versuch einer gemeinsamen Perspektive am Beispiel von Gatekeeping-Prozessen im Falle von Behinderung (Wilhelm de Terra)
In dem Beitrag verbinden sich ein quantitativer und ein qualitativer Forschungsansatz mit dem Ziel einer differenzierten Untersuchung der Verhältnisse zwischen den Kategorien Behinderung, Geschlecht und Alter in den Lebensphasen Kindheit und Jugend. Die quantitative Studie setzt sich auf der Grundlage einer Sekundäranalyse mit Statistiken zum Empfang behinderungsspezifischer Ressourcen auseinander. Die qualitative Studie zielt mittels ExpertInneninterviews auf die Sinnkonstruktionen sog. Gatekeeper (TorwächterInnen) bei der Vergabe behinderungsspezifischer Ressourcen. In quantitativer Hinsicht besteht u. a. ein Ungleichgewicht in den Geschlechterverhältnissen. In qualitativer Hinsicht zeigt sich, dass die Zuschreibung von Behinderung und damit die Entscheidung über den Zugang zu behinderungsspezifischen Leistungen nicht allein auf der Kategorie Behinderung fußen, sondern dabei auch andere Kategorien als Sinndimensionen eine wichtige Rolle spielen. In diesem Zusammenhang wird unter verschiedenen Gesichtspunkten auch die Verbindung von Gatekeeping und sozialer Ungleichheit untersucht sowie das Konzept des Othering kritisch beurteilt. Schlüsselwörter: Behinderung, Geschlecht, Alter, Gatekeeping, Soziale Ungleichheit, Othering
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Intersektionale Inklusion? Disability Studies und Kritische Migrationsforschung als Alternativen zu hegemonialer Wissensproduktion (Rahel More, Viktorija Ratkovic´)
Dieser Beitrag thematisiert ungleiche Machtverhältnisse sowie Prozesse der Veränderung in der Wissensproduktion und -vermittlung, wofür Inklusion sowie Intersektionalität als analytische Werkzeuge dienen. Im Fokus steht dabei die Erziehungswissenschaft, die sich zwar bereits länger mit dem Zusammendenken sozialer Kategorien auseinandersetzt, weniger jedoch aus einer explizit intersektionalen und machtanalytischen Perspektive. Ausgehend von Entwicklungen in den Disability Studies sowie der Kritischen Migrationsforschung basiert unsere Argumentation für eine intersektionale Inklusion in Wissensproduktion und -vermittlung auf der Kritik dieser beiden Forschungsrichtungen an hegemonialen Ansätzen. Wir erachten insbesondere einen explizit feministischen Zugang als notwendig dafür, Inklusion und Intersektionalität zusammen zu denken. Der Beitrag zeigt auf, dass eine kritische Reflexion mehrdimensionaler Benachteiligungen und Privilegierungen nicht zuletzt im Kontext erziehungswissenschaftlicher Forschung und Lehre eine produktive Herausforderung ist. Schlüsselwörter: Intersektionalität, Inklusion, Diversity, Othering, Wissensproduktion, Machtverhältnisse
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Intersektionalität: praktisch oder nicht? Kritische Anmerkungen aus Sicht verschiedener Praxisfelder Sozialer Arbeit (Kerstin Bronner)
Das Intersektionalitätskonzept wird im akademischen Feld hinsichtlich der Frage nach sozialer Ungleichheit, Macht und Herrschaft mittlerweile breit diskutiert. Dieser Beitrag wird den Fragen nachgehen, ob bzw. wie bekannt das Konzept im Feld der Praxis Sozialer Arbeit ist, wie Praktiker*innen das Konzept im Hinblick auf ihren professionellen Alltag beurteilen und welche Weiterentwicklungen aus ihrer Sicht notwendig wären. Grundlage bildet die Diskussion mit verschiedenen Praxiseinrichtungen der Ostschweiz, welche ich im Zeitraum eines Jahres aufsuchte, um das Konzept vorzustellen und zu diskutieren. Es zeigte sich, dass Intersektionalität als Begriff und Konzept nicht bekannt ist, eine Fokussierung von Mehrfachdiskriminierungen aber sehr wohl praktiziert wird. Als macht- und herrschaftskritisches Analyseinstrument löste der Intersektionalitätsansatz in mehrerer Hinsicht Aha-Erlebnisse bei den Praktiker*innen aus und wurde vor allem für die kritische Selbstreflexion sowie für die Ent-Individualisierungsarbeit von Adressat*innen sehr geschätzt. Weiterentwicklungsbedarf wurde hinsichtlich handlungsbezogener Konsequenzen formuliert. Schlüsselwörter: Intersektionalität, Mehrfachdiskriminierung, Soziale Arbeit, Soziale Ungleichheit, Macht- und Herrschaftsstrukturen
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Do higher skill levels lead to better outcomes? The disproportionality between skills and outcomes for women (Lisanne Heilmann, Iddo Gal, Anke Grotlüschen)
This paper looks at men’s and women’s positions in the labour market and relates them to their basic skills. In a meritocratic society higher skills are supposed to relate to higher outcomes. We question whether this relation is equally true for men and women. Using data for 13 countries from the OECD Survey of Adult Skills (PIAAC), an international large-scale assessment, this paper examines monthly wages and a person’s probability to be in a managerial position. Our analyses show that, on average, men with higher skills get higher wages and have a higher probability to be in a managerial position than women with equally high skills. We show that the relation between skills and outcomes is more proportional for men than for women and that the gender pay gap does apply to women and men with similar skills. In addition, the results highlight a gap in managerial positions between men and women with the same basic skills. Keywords: PIAAC, basic skills, gender bias, labour market discrimination, income inequality
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Gender Health Gap als Folge ungleicher Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen (Karina Becker)
Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich geschlechtsbezogene Ungleichheit zum Nachteil von Frauen nicht nur an Verdienstnachteilen und an eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten festmachen lässt, sondern auch an den Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen und mit ihnen der Gesundheit. Anhand quantitativer und qualitativer arbeitssoziologischer Untersuchungen wird gesundheitliche Ungleichheit geschlechterbezogen erforscht. Es wird gezeigt, dass im Feld der Erwerbsarbeit und im Feld der Sorge- und Hausarbeit Frauen höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind als Männer, die Arbeitswelt demnach auch durch einen Gender Health Gap gekennzeichnet ist. Schlüsselwörter: Gesundheitliche Ungleichheit, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Erwerbsarbeit, Gender Health Gap
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“Please, bring me some coffee”: Illegitimate tasks as the explanation for the relationship between organisational sexism and occupational well-being (Carolina Pía García Johnson, Kathleen Otto)
While overt forms of sexism in organisations are on the decline, covert ones are becoming the norm. This article argues that illegitimate tasks are a disguised form of gender-based discrimination and harassment. To support this argument, evidence is provided about the effects of sexism on occupational well-being that are caused by undertaking illegitimate tasks. The authors focus on the relationship between sexist organisational climate and illegitimate tasks and the resulting effects on job satisfaction and irritation. The empirical data used in the analyses were obtained from a cross-sectional study of a sample of German psychologists. After controlling for the effects of gender, the results provided evidence of the negative effects that a sexist organisational climate has on irritation and job satisfaction, mediated by illegitimate tasks. Keywords: sexist organisational climate, illegitimate tasks, irritation, human resources, job satisfaction, occupational well-being
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Geburt im Spannungsfeld von Interaktion, Professionalität und Gewalterfahrungen (Katharina Ameli, Lara L. Valdor)
Der zunehmende Wandel durch eine Ökonomisierung des Gesundheitssystems und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen zeigen Auswirkungen auf die Geburtshilfe. Hierbei ist besonders der Bereich um Gewalt unter der Geburt in den letzten Jahren im öffentlichen Diskurs vermehrt in den Fokus gerückt. Der vorliegende Beitrag analysiert das Thema von Gewalt unter der Geburt im Kontext von Interaktion und Professionalität. Er arbeitet am Beispiel eines Geburtsberichts Gewalterfahrungen heraus und untersucht diese im Kontext professionalisierter Interaktionen. Gezeigt wird, welche interaktionalen Prozesse Gewaltformen unter der Geburt beeinflussen und welche Interdependenzen sich mit der Professionalität von Geburtshelfer*innen ergeben. Der Beitrag forciert eine mikroperspektivische Sicht auf Interaktions- und Kommunikationsansätze, bei der sowohl die Kommunikationsebene als auch die Selbstbestimmung von Frauen als wesentlich verstanden werden. Schlüsselwörter: Gewalt, Geburt, Ökonomisierung, Kommunikation, Selbstbestimmung, Trauma
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Inhalt

Inhalt

GENDER 3-2020 | Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten
Hrsg: Meike Penkwitt / Sina-Mareen Köhler / Anne Schlüter

Meike Penkwitt / Sina-Mareen Köhler / Anne Schlüter: Vorwort: Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten

Schwerpunkt/Essays
Ulrike Schildmann / Sabrina Schramme: Inklusive Pädagogik und Intersektionalitätsforschung. Vergleich zweier Konzeptionen aus Sicht der feministischen Frauenforschung über Geschlecht und Behinderung
Jürgen Budde / Nina Blasse / Georg Rißler: Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft
Wilhelm de Terra: Intersektionalitätsforschung und Theorie der Geschichten und Diskurse – Versuch einer gemeinsamen Perspektive am Beispiel von Gatekeeping-Prozessen im Falle von Behinderung
Rahel More / Viktorija Ratkovic´: Intersektionale Inklusion? Disability Studies und Kritische Migrationsforschung als Alternativen zu hegemonialer Wissensproduktion
Kerstin Bronner: Intersektionalität: praktisch oder nicht? Kritische Anmerkungen aus Sicht verschiedener Praxisfelder Sozialer Arbeit

Offener Teil/Essays: Open Part
Lisanne Heilmann / Iddo Gal / Anke Grotlüschen: Do higher skill levels lead to better outcomes? The disproportionality between skills and outcomes for women
Karina Becker: Gender Health Gap als Folge ungleicher Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen
Carolina Pía García Johnson / Kathleen Otto: “Please, bring me some coffee”: Illegitimate tasks as the explanation for the relationship between organisational sexism and occupational well-being
Katharina Ameli / Lara L. Valdor: Geburt im Spannungsfeld von Interaktion, Professionalität und Gewalterfahrungen (im Open Access verfügbar)

Rezensionen/Book Reviews
Sarah Eckardt: Sabine Dreßler, 2018: Mutterschaft aus Sicht von Müttern. Die Vielfalt kollektiven Orientierungswissens
Vanya Mark Solovey: Therese Garstenauer, 2018: Russlandbezogene Gender Studies: lokale, globale und transnationale Praxis
Jannis Eicker: Hannah Engelmann, 2019: Antiqueere Ideologie. Die Suche nach identitärer Sicherheit – und was die politische Bildung dagegen ausrichten kann
Annette Vanagas: Robin K. Saalfeld, 2020: Transgeschlechtlichkeit und Visualität. Sichtbarkeitsordnungen in Medizin, Subkultur und Spielfilm

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

1868-7245

eISSN

2196-4467

Jahrgang

12. Jahrgang 2020

Ausgabe

3

Erscheinungsdatum

27.10.2020

Umfang

172

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/gender.v12i3

Homepage

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Schlagwörter

Pressestimmen

Abstracts

Inklusive Pädagogik und Intersektionalitätsforschung. Vergleich zweier Konzeptionen aus Sicht der feministischen Frauenforschung über Geschlecht und Behinderung (Ulrike Schildmann, Sabrina Schramme)
Wenn unter Inklusiver Pädagogik eine gemeinsame Erziehung aller Kinder und Jugendlichen zu verstehen ist, dann kann es nicht nur darum gehen, dass behinderte Kinder gemeinsam mit ihren nicht behinderten Peers erzogen werden. Es geht auch um einen reflektierten Umgang mit der Heterogenität aller Beteiligten: Die Inklusive Pädagogik muss einerseits auf die individuellen Ausgangslagen und Bedürfnisse aller Lernenden eingehen, andererseits auf deren strukturelle Lebensbedingungen. Hier kommt die Intersektionalitätsforschung ins Spiel, deren Anliegen darin besteht, einzelne soziale Ungleichheitslagen – Geschlecht, Klasse/Schicht, Alter, Ethnizität und Behinderung – und deren mögliche Wechselwirkungen zu analysieren, mit denen die Kinder und Jugendlichen konfrontiert sind. Aus Sicht der feministischen Forschung über Geschlecht und Behinderung – vor allem bezogen auf das Feld der Integrativen/Inklusiven Pädagogik – wird in diesem Beitrag untersucht, ob und wie Inklusive Pädagogik und Intersektionalitätsforschung, die in jeweils unterschiedlichen wissenschaftlichen Traditionen stehen, voneinander profitieren können. Schlüsselwörter: Inklusive Pädagogik, Intersektionalitätsforschung, Umgang mit Heterogenität, Geschlecht, Behinderung
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Zur Relation von Intersektionalitäts- und Inklusionsforschung in der Erziehungswissenschaft (Jürgen Budde, Nina Blasse, Georg Rißler)
Inklusion wie Intersektionalität sind Konzepte, die sich in der Erziehungswissenschaft großer Beliebtheit erfreuen, ermöglichen sie es doch, den Blick auf komplexe soziale Phänomene zu richten. Folgt man dem Vorschlag von einem ‚weiten‘, sozialwissenschaftlich informierten Verständnis von Inklusion, dann bietet es sich auf den ersten Blick an, die Gemeinsamkeiten beider Konzepte in den Blick zu nehmen. Beide Konzepte interessieren sich für das Zusammenspiel von sozialen Differenzkategorien mit Blick auf soziale Ungleichheit. Beide betonen den sozialen Konstruktionscharakter von Differenz. Gleichwohl scheinen einige eigentümliche Anschlussprobleme zu existieren, die den Gegenstand des Beitrags bilden. Schlüsselwörter: Weites Inklusionsverständnis, Intersektionalität, Gegenstandskonstitution, Exklusion, Ungleichheit
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Intersektionalitätsforschung und Theorie der Geschichten und Diskurse – Versuch einer gemeinsamen Perspektive am Beispiel von Gatekeeping-Prozessen im Falle von Behinderung (Wilhelm de Terra)
In dem Beitrag verbinden sich ein quantitativer und ein qualitativer Forschungsansatz mit dem Ziel einer differenzierten Untersuchung der Verhältnisse zwischen den Kategorien Behinderung, Geschlecht und Alter in den Lebensphasen Kindheit und Jugend. Die quantitative Studie setzt sich auf der Grundlage einer Sekundäranalyse mit Statistiken zum Empfang behinderungsspezifischer Ressourcen auseinander. Die qualitative Studie zielt mittels ExpertInneninterviews auf die Sinnkonstruktionen sog. Gatekeeper (TorwächterInnen) bei der Vergabe behinderungsspezifischer Ressourcen. In quantitativer Hinsicht besteht u. a. ein Ungleichgewicht in den Geschlechterverhältnissen. In qualitativer Hinsicht zeigt sich, dass die Zuschreibung von Behinderung und damit die Entscheidung über den Zugang zu behinderungsspezifischen Leistungen nicht allein auf der Kategorie Behinderung fußen, sondern dabei auch andere Kategorien als Sinndimensionen eine wichtige Rolle spielen. In diesem Zusammenhang wird unter verschiedenen Gesichtspunkten auch die Verbindung von Gatekeeping und sozialer Ungleichheit untersucht sowie das Konzept des Othering kritisch beurteilt. Schlüsselwörter: Behinderung, Geschlecht, Alter, Gatekeeping, Soziale Ungleichheit, Othering
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Intersektionale Inklusion? Disability Studies und Kritische Migrationsforschung als Alternativen zu hegemonialer Wissensproduktion (Rahel More, Viktorija Ratkovic´)
Dieser Beitrag thematisiert ungleiche Machtverhältnisse sowie Prozesse der Veränderung in der Wissensproduktion und -vermittlung, wofür Inklusion sowie Intersektionalität als analytische Werkzeuge dienen. Im Fokus steht dabei die Erziehungswissenschaft, die sich zwar bereits länger mit dem Zusammendenken sozialer Kategorien auseinandersetzt, weniger jedoch aus einer explizit intersektionalen und machtanalytischen Perspektive. Ausgehend von Entwicklungen in den Disability Studies sowie der Kritischen Migrationsforschung basiert unsere Argumentation für eine intersektionale Inklusion in Wissensproduktion und -vermittlung auf der Kritik dieser beiden Forschungsrichtungen an hegemonialen Ansätzen. Wir erachten insbesondere einen explizit feministischen Zugang als notwendig dafür, Inklusion und Intersektionalität zusammen zu denken. Der Beitrag zeigt auf, dass eine kritische Reflexion mehrdimensionaler Benachteiligungen und Privilegierungen nicht zuletzt im Kontext erziehungswissenschaftlicher Forschung und Lehre eine produktive Herausforderung ist. Schlüsselwörter: Intersektionalität, Inklusion, Diversity, Othering, Wissensproduktion, Machtverhältnisse
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Intersektionalität: praktisch oder nicht? Kritische Anmerkungen aus Sicht verschiedener Praxisfelder Sozialer Arbeit (Kerstin Bronner)
Das Intersektionalitätskonzept wird im akademischen Feld hinsichtlich der Frage nach sozialer Ungleichheit, Macht und Herrschaft mittlerweile breit diskutiert. Dieser Beitrag wird den Fragen nachgehen, ob bzw. wie bekannt das Konzept im Feld der Praxis Sozialer Arbeit ist, wie Praktiker*innen das Konzept im Hinblick auf ihren professionellen Alltag beurteilen und welche Weiterentwicklungen aus ihrer Sicht notwendig wären. Grundlage bildet die Diskussion mit verschiedenen Praxiseinrichtungen der Ostschweiz, welche ich im Zeitraum eines Jahres aufsuchte, um das Konzept vorzustellen und zu diskutieren. Es zeigte sich, dass Intersektionalität als Begriff und Konzept nicht bekannt ist, eine Fokussierung von Mehrfachdiskriminierungen aber sehr wohl praktiziert wird. Als macht- und herrschaftskritisches Analyseinstrument löste der Intersektionalitätsansatz in mehrerer Hinsicht Aha-Erlebnisse bei den Praktiker*innen aus und wurde vor allem für die kritische Selbstreflexion sowie für die Ent-Individualisierungsarbeit von Adressat*innen sehr geschätzt. Weiterentwicklungsbedarf wurde hinsichtlich handlungsbezogener Konsequenzen formuliert. Schlüsselwörter: Intersektionalität, Mehrfachdiskriminierung, Soziale Arbeit, Soziale Ungleichheit, Macht- und Herrschaftsstrukturen
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Do higher skill levels lead to better outcomes? The disproportionality between skills and outcomes for women (Lisanne Heilmann, Iddo Gal, Anke Grotlüschen)
This paper looks at men’s and women’s positions in the labour market and relates them to their basic skills. In a meritocratic society higher skills are supposed to relate to higher outcomes. We question whether this relation is equally true for men and women. Using data for 13 countries from the OECD Survey of Adult Skills (PIAAC), an international large-scale assessment, this paper examines monthly wages and a person’s probability to be in a managerial position. Our analyses show that, on average, men with higher skills get higher wages and have a higher probability to be in a managerial position than women with equally high skills. We show that the relation between skills and outcomes is more proportional for men than for women and that the gender pay gap does apply to women and men with similar skills. In addition, the results highlight a gap in managerial positions between men and women with the same basic skills. Keywords: PIAAC, basic skills, gender bias, labour market discrimination, income inequality
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Gender Health Gap als Folge ungleicher Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen (Karina Becker)
Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich geschlechtsbezogene Ungleichheit zum Nachteil von Frauen nicht nur an Verdienstnachteilen und an eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten festmachen lässt, sondern auch an den Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen und mit ihnen der Gesundheit. Anhand quantitativer und qualitativer arbeitssoziologischer Untersuchungen wird gesundheitliche Ungleichheit geschlechterbezogen erforscht. Es wird gezeigt, dass im Feld der Erwerbsarbeit und im Feld der Sorge- und Hausarbeit Frauen höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind als Männer, die Arbeitswelt demnach auch durch einen Gender Health Gap gekennzeichnet ist. Schlüsselwörter: Gesundheitliche Ungleichheit, Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Erwerbsarbeit, Gender Health Gap
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“Please, bring me some coffee”: Illegitimate tasks as the explanation for the relationship between organisational sexism and occupational well-being (Carolina Pía García Johnson, Kathleen Otto)
While overt forms of sexism in organisations are on the decline, covert ones are becoming the norm. This article argues that illegitimate tasks are a disguised form of gender-based discrimination and harassment. To support this argument, evidence is provided about the effects of sexism on occupational well-being that are caused by undertaking illegitimate tasks. The authors focus on the relationship between sexist organisational climate and illegitimate tasks and the resulting effects on job satisfaction and irritation. The empirical data used in the analyses were obtained from a cross-sectional study of a sample of German psychologists. After controlling for the effects of gender, the results provided evidence of the negative effects that a sexist organisational climate has on irritation and job satisfaction, mediated by illegitimate tasks. Keywords: sexist organisational climate, illegitimate tasks, irritation, human resources, job satisfaction, occupational well-being
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Geburt im Spannungsfeld von Interaktion, Professionalität und Gewalterfahrungen (Katharina Ameli, Lara L. Valdor)
Der zunehmende Wandel durch eine Ökonomisierung des Gesundheitssystems und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen zeigen Auswirkungen auf die Geburtshilfe. Hierbei ist besonders der Bereich um Gewalt unter der Geburt in den letzten Jahren im öffentlichen Diskurs vermehrt in den Fokus gerückt. Der vorliegende Beitrag analysiert das Thema von Gewalt unter der Geburt im Kontext von Interaktion und Professionalität. Er arbeitet am Beispiel eines Geburtsberichts Gewalterfahrungen heraus und untersucht diese im Kontext professionalisierter Interaktionen. Gezeigt wird, welche interaktionalen Prozesse Gewaltformen unter der Geburt beeinflussen und welche Interdependenzen sich mit der Professionalität von Geburtshelfer*innen ergeben. Der Beitrag forciert eine mikroperspektivische Sicht auf Interaktions- und Kommunikationsansätze, bei der sowohl die Kommunikationsebene als auch die Selbstbestimmung von Frauen als wesentlich verstanden werden. Schlüsselwörter: Gewalt, Geburt, Ökonomisierung, Kommunikation, Selbstbestimmung, Trauma
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