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ISSN: 2191-3560

ZISU 5 (2016) | Ergebniskulturen

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ISSN: 2191-3560

Inhalt

ZISU 5 (2016) | Ergebniskulturen

Thementeil
Christoph Leser: Vermitteln und Bewerten im Unterricht
Jochen Heins: Die Rolle von (Teil-)Ergebnissen im Aufgabenverstehens und Textverstehensprozess zu einem literarischen Text
Maria Hallitzky / Beate Beyer / Christopher Hempel / Christian Herfter / Johanna Leicht / Ellen Schroeter: „Was muss’n jetzt nochmal auf den Strich?“ Zur Konstitution von Ergebnisräumen im Literaturunterricht der Sekundarstufe
Tanja Sturm: Konstruktion von Leistung und Ergebnissen im Deutschunterricht einer inklusiven Sekundarschulklasse

Allgemeiner Teil
Andreas Gruschka: Was heißt „bildender Unterricht“?
Astrid Baltruschat: Die „Sache“ des Unterrichts in der Unterrichtsforschung
Christoph Bräuer / Kerstin Rabenstein / Svenja Strauß: Wie findet Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren seine Form? Eine explorative Studie am Beispiel von Herrndorfs „Tschick“
Uwe Hericks: „Es sollte am Schluss ein deutscher Satz rauskommen, nicht?“ – Rekonstruktionen zur Entstehung mathematischen Wissens im Schulunterricht
Alexa Hempel / Detlef Pech: Kinder erforschen Geschichte – Zeitzeug/-inneninterviews zur deutschen Teilung

Rezensionen
Markus Hoffmann: Bräu, Karin/Schlickum, Christine (Hrsg.) (2015): Soziale Konstruktionen in Schule und Unterricht. Zu den Kategorien Leistung, Migration, Geschlecht, Behinderung, Soziale Herkunft und deren Interdependenzen

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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2191-3560

eISSN

2195-2671

Jahrgang

5. Jahrgang 2016

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Umfang

164

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zisu.v5i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://zisu.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

(Teil )Ergebnisse, Aufgabenforschung, Bildung, Deutsche Geschichte, Deutsche Teilung, Didaktik, Differenz, Dokumentarische Videointerpretation, Empirie Theorie, Ergebnis, Erkenntnis, Fachdidaktik Deutsch, Fachunterricht, Fallarbeit, Halbbildung, Inklusion, Interaktionsanalyse, Interview, Kindheitsforschung, Kompetenzorientierung, Lehren, Leistung, Leistungsbewertung, Literarische Verstehensprozesse, Literaturunterricht, Mathematikunterricht, Methode, objektive Hermeneutik, Orientierungsrahmen, Pädagogische Formbildung, Pädagogische Praktiken, Rekonstruktion, Rekursivität, Sachunterricht, Tschick, Unbildung, Unterricht, Unterrichtsergebnisse, Unterrichtsforschung, Unterrichtsgegenstand, Unterrichtstheorie, Verstehen, Vorläufigkeit, Wolfgang Herrndorf

Abstracts

Vermitteln und Bewerten im Unterricht (Christoph Leser)
Leistungsbewertung gehört zu einer der zentralen Aufgaben von Lehrer/-innen. Unterschiedliche Testverfahren dienen dazu, Wissen gezielt zu überprüfen. Dabei kann zwischen Aneignung und Leistungsüberprüfung zumindest zeitlich trennscharf unterschieden werden: die Wissensaneignung geht der Wissensüberprüfung notwendig voraus. Jenseits expliziter Leistungsmessungen jedoch lassen sich die Vermittlung von Unterrichtsgegenständen sowie die Feststellung und Bewertung von Leistungen der Schüler/-innen nicht voneinander trennen. Während diese im Unterricht unausgesetzt aufgefordert sind, Leistungen zu erbringen, muss ihnen Gelegenheit dazu didaktisch erst eröffnet werden. Das geschieht nicht allein durch Tests und Leistungskontrollen, sondern auch durch die Aufforderung zur mündlichen Beteiligung am Unterricht. In dieser Perspektive dient didaktisches Handeln nicht allein der Vermittlung im Sinne der wechselseitigen Erschließung von Subjekt und Sache, sondern zugleich der Evaluation von Leistungen. Diese wiederum referiert pädagogisch-normativ auf die individuelle Aneignungsleistung der Schüler/- innen und gesellschaftlich-funktional auf deren Leistungsstand im sozialen Gefüge der Schulklasse. Im folgenden Beitrag wird eine Forschungsperspektive skizziert, die einen möglichen Zugang zur Erschließung der inneren Strukturlogik von Bewertungspraktiken durch die sequenzanalytische Rekonstruktion des komplexen Zusammenspiels von Vermittlung und Bewertung als einer widersprüchlichen Handlungseinheit im Unterricht eröffnet. Schlagwörter: Unterrichtstheorie; Leistungsbewertung; Didaktik; Objektive Hermeneutik; Rekonstruktion
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Die Rolle von (Teil-)Ergebnissen im Aufgabenverstehens und Textverstehensprozess zu einem literarischen Text (Jochen Heins)
„Welchen Einfluss hat der Lenkungsgrad von Aufgabensets auf den literarischen Verstehensprozess von Lernenden mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen?“, so lautet die Forschungsfrage der zugrunde liegenden Studie. Im folgenden Beitrag wird die Rolle der (Teil-)Ergebnisse in den Fokus gerückt. Anhand von empirischen Produkt- und Prozessdaten zu einer modernen Parabel werden aufgabenbasierte Verstehensentwicklungen von Sechstklässlern rekonstruiert und aufgedeckt. Erkennbar wird, dass (Teil-)Ergebnisse entscheidende Weichensteller für die Rekursivität und Vorläufigkeit von literarischen Verstehensprozessen darstellen. Didaktische Konsequenzen im Umgang mit (Teil-)Ergebnissen werden abschließend skizziert. Schlagwörter: Aufgabenforschung; (Teil-)Ergebnisse; Rekursivität, Vorläufigkeit, literarische Verstehensprozesse
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„Was muss’n jetzt nochmal auf den Strich?“ Zur Konstitution von Ergebnisräumen im Literaturunterricht der Sekundarstufe (Maria Hallitzky, Beate Beyer, Christopher Hempel, Christian Herfter, Johanna Leicht, Ellen Schroeter)
Was gilt als Ergebnis von Unterricht? In diesem Beitrag suchen wir nach einer Antwort auf diese Frage, indem wir rekonstruieren, wie in der kommunikativen Bearbeitung der Differenz zwischen als adäquat und inadäquat markiertem Wissen und Können Ergebnisse in Unterrichtssituationen praktisch hergestellt werden. Dazu interpretieren wir Szenen aus dem Literaturunterricht der 10. Klassenstufe interaktionsanalytisch. Wir zeigen an drei Fallbeispielen, wie sich die Ergebnisgenese in bekannten Mustern der Ergebniskommunikation innerhalb eines durch vier Dimensionen bestimmten Ergebnisraums vollzieht, der – wie unsere Analysen zeigen – maßgeblich durch die Einsätze der Lehrkraft aktualisiert und transformiert wird. Schlagwörter: Unterrichtsergebnisse, Pädagogische Praktiken, Interaktionsanalyse, Literaturunterricht
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Konstruktion von Leistung und Ergebnissen im Deutschunterricht einer inklusiven Sekundarschulklasse (Tanja Sturm)
Angesichts der Zunahme des bisher kaum erforschten inklusiven Fachunterrichts der Sekundarstufe 1 stellt sich die Frage nach seiner praktischen Gestaltung mit Blick auf die Konstruktion von Leistungsdifferenzen und damit verbundener Behinderungen von Lern- und Bildungsprozessen spezifischer Schülergruppen. Die Konstruktion von Leistungsdifferenzen wird in diesem Beitrag am Beispiel des Deutschunterrichts einer Inklusionsklasse mithilfe der dokumentarischen Videointerpretation rekonstruiert. Es dokumentiert sich eine Bewertungspraxis, die Leistung individuell und konkurrenzorientiert fasst und als Ergebnis individuell zuschreibt. Ermöglicht wird dies durch eine geteilte und komplementäre Handlungspraxis zwischen Lehrerin und SchülerInnen. Schlagwörter: Inklusion, Differenz, Fachunterricht, Leistung, Ergebnis, dokumentarische Videointerpretation
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Was heißt „bildender Unterricht“? (Andreas Gruschka)
Ausgehend von der möglichen Renaissance der Bildung im Diskurs um die Ziele und Inhalte der Schule und in bewusster Abgrenzung zur gegenwärtigen „Kompetenzorientierung“ wird auf die für Unterricht konstitutive Funktion des Verstehens abgehoben. Sie wird zunächst elementar zur Seite der objektiven Voraussetzungen (Inhalte), der subjektiven Voraussetzungen (epistemische Operationen) und der beiden vermittelnden methodischen Voraussetzungen expliziert. Anschließend wird wie in einer Synthese aus den langjährigen Forschungen des Verfassers eine 12fache, aufbauende Sequenz von Verstehensformen dargestellt, die wir im alltäglichen Unterricht finden. Sie liefern die zentralen Ansätze für eine Verbesserung des Verstehens. Schlagwörter: Bildung, Didaktik, Erkenntnis, Halbbildung, Kompetenzorientierung, Lehren, Methode, Unbildung, Unterrichtsforschung, Verstehen
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Die „Sache“ des Unterrichts in der Unterrichtsforschung (Astrid Baltruschat)
Empirische Forschung ist prinzipiell auf klare Begriffe angewiesen, um die beforschte Wirklichkeit präzise erfassen zu können. Trotz vielfältiger Bemühungen um theoretische Modellierungen, die es ermöglichen, das Spezifische des Unterrichts empirisch zu erfassen, gibt es in der qualitativen Unterrichtsforschung einen breiten Konsens darüber, dass diese noch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben. Eine Klärung des Begriffs des Unterrichtsgegenstands, also der „Sache“, um die es im Unterricht geht, könnte einen wesentlichen Beitrag zur Behebung dieses Desiderats leisten. Im Zentrum dieses Beitrags stehen die Präzisierung dieses Begriffs und seine Verortung in bereits bewährten theoretischen Entwürfen von Prange und Sünkel. Nachdem die Annäherung an den Begriff des Unterrichtsgegenstands zunächst über eine empirische Rekonstruktion erfolgt, wird er schließlich seinerseits als Kategorie für die empirische Analyse erprobt. Schlagwörter: Unterrichtsforschung; Unterrichtstheorie; Empirie-Theorie; Unterrichtsgegenstand
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Wie findet Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren seine Form? Eine explorative Studie am Beispiel von Herrndorfs „Tschick“ (Christoph Bräuer, Kerstin Rabenstein, Svenja Strauß)
Literarisches Verstehen von Schüler_innen im Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren wird bisher nur in zwei Perspektiven empirisch untersucht: Während einige nach den didaktischen Potenzialen dieser Verfahren im Literaturunterricht fragen, geht es anderen um kognitionspsychologisch gemessene Wirkungen textproduktiver Verfahren im Vergleich zu textanalytischen. Im vorliegenden Beitrag wird demgegenüber in kommunikationstheoretischer Perspektive nach der pädagogischen Formbildung von Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren gefragt. Dafür rekonstruieren wir ausgewählte Szenen von zwei kontrastiven Fällen des Literaturunterrichts, in dem u.a. mit textproduktiven Verfahren zu Herrndorfs Roman „Tschick“ gearbeitet wird. Im Ergebnis wird ein Aussetzen des für Unterrichtsgespräche typischen Frageformats (I-R-E) gezeigt und eine damit zusammenhängende modifizierte Bedeutung der Erzeugung schriftlich fixierter Produkte als Modus der Kontingenzbearbeitung sichtbar. Herausstellen lässt sich auch, dass durch den Verzicht auf eine klassenöffentliche Diskussion der Schülertexte eine Auseinandersetzung zu moralischen Fragen des eigenen Lebens in beiden Fällen vermieden wird. Der Beitrag schließt mit Thesen zum didaktischen Diskurs textproduktiver Verfahren. Schlagwörter: Literaturunterricht; pädagogische Formbildung; qualitative Unterrichtsforschung; Fachdidaktik Deutsch; produktions- und handlungsorientierter Unterricht
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„Es sollte am Schluss ein deutscher Satz rauskommen, nicht?“ – Rekonstruktionen zur Entstehung mathematischen Wissens im Schulunterricht (Uwe Hericks)
Im Zentrum des Beitrags steht die Analyse eines Unterrichtstranskipts mittels Dokumentarischer Methode. Inhaltlich geht es um die Erarbeitung einer angemessenen Formulierung für den Satz des Pythagoras. Die Analyse fördert differierende, komplex sich überlagernde Orientierungsrahmen von Lehrperson und Schüler/innen zutage. Dem alltagsprachlich-konkreten Orientierungsrahmen der Schüler/innen stehen ein fachdidaktisch-pädagogischer und ein (im engeren Sinne) fachlicher Orientierungsrahmen des Lehrers gegenüber. Zugleich werden die institutionelle Bedingtheit und die Bewertungsfunktion von Schule als gemeinsam geteilter Orientierungsrahmen im unterrichtlichen Handeln und Sprechen der Akteure reproduziert. Das Ergebnis spiegelt die ‚analytische Leidenschaftslosigkeit‘ der Dokumentarischen Methode, die nicht schon im Vorhinein zwischen scheinbar relevanten und weniger relevanten Aspekten, zwischen intendierten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Unterrichts unterscheidet. Hierin liegt ihr Potenzial für eine kasuistisch angelegte Lehrerbildung begründet. Schlagwörter: Rekonstruktive Unterrichtsforschung, Mathematikunterricht, Dokumentarische Methode, Orientierungsrahmen, Fallarbeit
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Kinder erforschen Geschichte – Zeitzeug/-inneninterviews zur deutschen Teilung (Alexa Hempel, Detlef Pech)
Die Methode der Zeitzeug/-innenbefragung bietet im Sachunterricht der Grundschule die Möglichkeit der individuellen Annäherung an zeitgeschichtliche Themen. Die vorliegende Studie untersucht, welche Fragen Kinder in Gesprächen mit Zeitzeug/-innen zum Thema Deutsche Teilung stellen und wie sie die Methode der Zeitzeug/-inneninterviews nutzen, wenn ihnen keine Vorgaben gemacht werden. Umfang und Detailtiefe der Interviews variierten erheblich. Es konnte gezeigt werden, dass die meisten Kinder die Interviews methodenadäquat durchführten, indem sie personenzentrierte Fragen stellten. Einige Kinder überzeugten in langen Befragungen der Zeitzeug/innen mit einer Interviewstrategie, die sich durch detaillierte Fragen, thematische Rückgriffe und großes Hintergrundwissen auszeichnete. Schlagwörter: Kindheitsforschung, Zeitzeug/-innenbefragung, Interview, Sachunterricht, Deutsche Teilung
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ZISU 5 (2016) | Ergebniskulturen

Thementeil
Christoph Leser: Vermitteln und Bewerten im Unterricht
Jochen Heins: Die Rolle von (Teil-)Ergebnissen im Aufgabenverstehens und Textverstehensprozess zu einem literarischen Text
Maria Hallitzky / Beate Beyer / Christopher Hempel / Christian Herfter / Johanna Leicht / Ellen Schroeter: „Was muss’n jetzt nochmal auf den Strich?“ Zur Konstitution von Ergebnisräumen im Literaturunterricht der Sekundarstufe
Tanja Sturm: Konstruktion von Leistung und Ergebnissen im Deutschunterricht einer inklusiven Sekundarschulklasse

Allgemeiner Teil
Andreas Gruschka: Was heißt „bildender Unterricht“?
Astrid Baltruschat: Die „Sache“ des Unterrichts in der Unterrichtsforschung
Christoph Bräuer / Kerstin Rabenstein / Svenja Strauß: Wie findet Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren seine Form? Eine explorative Studie am Beispiel von Herrndorfs „Tschick“
Uwe Hericks: „Es sollte am Schluss ein deutscher Satz rauskommen, nicht?“ – Rekonstruktionen zur Entstehung mathematischen Wissens im Schulunterricht
Alexa Hempel / Detlef Pech: Kinder erforschen Geschichte – Zeitzeug/-inneninterviews zur deutschen Teilung

Rezensionen
Markus Hoffmann: Bräu, Karin/Schlickum, Christine (Hrsg.) (2015): Soziale Konstruktionen in Schule und Unterricht. Zu den Kategorien Leistung, Migration, Geschlecht, Behinderung, Soziale Herkunft und deren Interdependenzen

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Bibliografie

Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2191-3560

eISSN

2195-2671

Jahrgang

5. Jahrgang 2016

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

15.05.2017

Umfang

164

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zisu.v5i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

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Schlagwörter

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Abstracts

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Vermitteln und Bewerten im Unterricht (Christoph Leser)
Leistungsbewertung gehört zu einer der zentralen Aufgaben von Lehrer/-innen. Unterschiedliche Testverfahren dienen dazu, Wissen gezielt zu überprüfen. Dabei kann zwischen Aneignung und Leistungsüberprüfung zumindest zeitlich trennscharf unterschieden werden: die Wissensaneignung geht der Wissensüberprüfung notwendig voraus. Jenseits expliziter Leistungsmessungen jedoch lassen sich die Vermittlung von Unterrichtsgegenständen sowie die Feststellung und Bewertung von Leistungen der Schüler/-innen nicht voneinander trennen. Während diese im Unterricht unausgesetzt aufgefordert sind, Leistungen zu erbringen, muss ihnen Gelegenheit dazu didaktisch erst eröffnet werden. Das geschieht nicht allein durch Tests und Leistungskontrollen, sondern auch durch die Aufforderung zur mündlichen Beteiligung am Unterricht. In dieser Perspektive dient didaktisches Handeln nicht allein der Vermittlung im Sinne der wechselseitigen Erschließung von Subjekt und Sache, sondern zugleich der Evaluation von Leistungen. Diese wiederum referiert pädagogisch-normativ auf die individuelle Aneignungsleistung der Schüler/- innen und gesellschaftlich-funktional auf deren Leistungsstand im sozialen Gefüge der Schulklasse. Im folgenden Beitrag wird eine Forschungsperspektive skizziert, die einen möglichen Zugang zur Erschließung der inneren Strukturlogik von Bewertungspraktiken durch die sequenzanalytische Rekonstruktion des komplexen Zusammenspiels von Vermittlung und Bewertung als einer widersprüchlichen Handlungseinheit im Unterricht eröffnet. Schlagwörter: Unterrichtstheorie; Leistungsbewertung; Didaktik; Objektive Hermeneutik; Rekonstruktion
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Die Rolle von (Teil-)Ergebnissen im Aufgabenverstehens und Textverstehensprozess zu einem literarischen Text (Jochen Heins)
„Welchen Einfluss hat der Lenkungsgrad von Aufgabensets auf den literarischen Verstehensprozess von Lernenden mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen?“, so lautet die Forschungsfrage der zugrunde liegenden Studie. Im folgenden Beitrag wird die Rolle der (Teil-)Ergebnisse in den Fokus gerückt. Anhand von empirischen Produkt- und Prozessdaten zu einer modernen Parabel werden aufgabenbasierte Verstehensentwicklungen von Sechstklässlern rekonstruiert und aufgedeckt. Erkennbar wird, dass (Teil-)Ergebnisse entscheidende Weichensteller für die Rekursivität und Vorläufigkeit von literarischen Verstehensprozessen darstellen. Didaktische Konsequenzen im Umgang mit (Teil-)Ergebnissen werden abschließend skizziert. Schlagwörter: Aufgabenforschung; (Teil-)Ergebnisse; Rekursivität, Vorläufigkeit, literarische Verstehensprozesse
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„Was muss’n jetzt nochmal auf den Strich?“ Zur Konstitution von Ergebnisräumen im Literaturunterricht der Sekundarstufe (Maria Hallitzky, Beate Beyer, Christopher Hempel, Christian Herfter, Johanna Leicht, Ellen Schroeter)
Was gilt als Ergebnis von Unterricht? In diesem Beitrag suchen wir nach einer Antwort auf diese Frage, indem wir rekonstruieren, wie in der kommunikativen Bearbeitung der Differenz zwischen als adäquat und inadäquat markiertem Wissen und Können Ergebnisse in Unterrichtssituationen praktisch hergestellt werden. Dazu interpretieren wir Szenen aus dem Literaturunterricht der 10. Klassenstufe interaktionsanalytisch. Wir zeigen an drei Fallbeispielen, wie sich die Ergebnisgenese in bekannten Mustern der Ergebniskommunikation innerhalb eines durch vier Dimensionen bestimmten Ergebnisraums vollzieht, der – wie unsere Analysen zeigen – maßgeblich durch die Einsätze der Lehrkraft aktualisiert und transformiert wird. Schlagwörter: Unterrichtsergebnisse, Pädagogische Praktiken, Interaktionsanalyse, Literaturunterricht
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Konstruktion von Leistung und Ergebnissen im Deutschunterricht einer inklusiven Sekundarschulklasse (Tanja Sturm)
Angesichts der Zunahme des bisher kaum erforschten inklusiven Fachunterrichts der Sekundarstufe 1 stellt sich die Frage nach seiner praktischen Gestaltung mit Blick auf die Konstruktion von Leistungsdifferenzen und damit verbundener Behinderungen von Lern- und Bildungsprozessen spezifischer Schülergruppen. Die Konstruktion von Leistungsdifferenzen wird in diesem Beitrag am Beispiel des Deutschunterrichts einer Inklusionsklasse mithilfe der dokumentarischen Videointerpretation rekonstruiert. Es dokumentiert sich eine Bewertungspraxis, die Leistung individuell und konkurrenzorientiert fasst und als Ergebnis individuell zuschreibt. Ermöglicht wird dies durch eine geteilte und komplementäre Handlungspraxis zwischen Lehrerin und SchülerInnen. Schlagwörter: Inklusion, Differenz, Fachunterricht, Leistung, Ergebnis, dokumentarische Videointerpretation
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Was heißt „bildender Unterricht“? (Andreas Gruschka)
Ausgehend von der möglichen Renaissance der Bildung im Diskurs um die Ziele und Inhalte der Schule und in bewusster Abgrenzung zur gegenwärtigen „Kompetenzorientierung“ wird auf die für Unterricht konstitutive Funktion des Verstehens abgehoben. Sie wird zunächst elementar zur Seite der objektiven Voraussetzungen (Inhalte), der subjektiven Voraussetzungen (epistemische Operationen) und der beiden vermittelnden methodischen Voraussetzungen expliziert. Anschließend wird wie in einer Synthese aus den langjährigen Forschungen des Verfassers eine 12fache, aufbauende Sequenz von Verstehensformen dargestellt, die wir im alltäglichen Unterricht finden. Sie liefern die zentralen Ansätze für eine Verbesserung des Verstehens. Schlagwörter: Bildung, Didaktik, Erkenntnis, Halbbildung, Kompetenzorientierung, Lehren, Methode, Unbildung, Unterrichtsforschung, Verstehen
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Die „Sache“ des Unterrichts in der Unterrichtsforschung (Astrid Baltruschat)
Empirische Forschung ist prinzipiell auf klare Begriffe angewiesen, um die beforschte Wirklichkeit präzise erfassen zu können. Trotz vielfältiger Bemühungen um theoretische Modellierungen, die es ermöglichen, das Spezifische des Unterrichts empirisch zu erfassen, gibt es in der qualitativen Unterrichtsforschung einen breiten Konsens darüber, dass diese noch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben. Eine Klärung des Begriffs des Unterrichtsgegenstands, also der „Sache“, um die es im Unterricht geht, könnte einen wesentlichen Beitrag zur Behebung dieses Desiderats leisten. Im Zentrum dieses Beitrags stehen die Präzisierung dieses Begriffs und seine Verortung in bereits bewährten theoretischen Entwürfen von Prange und Sünkel. Nachdem die Annäherung an den Begriff des Unterrichtsgegenstands zunächst über eine empirische Rekonstruktion erfolgt, wird er schließlich seinerseits als Kategorie für die empirische Analyse erprobt. Schlagwörter: Unterrichtsforschung; Unterrichtstheorie; Empirie-Theorie; Unterrichtsgegenstand
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Wie findet Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren seine Form? Eine explorative Studie am Beispiel von Herrndorfs „Tschick“ (Christoph Bräuer, Kerstin Rabenstein, Svenja Strauß)
Literarisches Verstehen von Schüler_innen im Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren wird bisher nur in zwei Perspektiven empirisch untersucht: Während einige nach den didaktischen Potenzialen dieser Verfahren im Literaturunterricht fragen, geht es anderen um kognitionspsychologisch gemessene Wirkungen textproduktiver Verfahren im Vergleich zu textanalytischen. Im vorliegenden Beitrag wird demgegenüber in kommunikationstheoretischer Perspektive nach der pädagogischen Formbildung von Literaturunterricht mit textproduktiven Verfahren gefragt. Dafür rekonstruieren wir ausgewählte Szenen von zwei kontrastiven Fällen des Literaturunterrichts, in dem u.a. mit textproduktiven Verfahren zu Herrndorfs Roman „Tschick“ gearbeitet wird. Im Ergebnis wird ein Aussetzen des für Unterrichtsgespräche typischen Frageformats (I-R-E) gezeigt und eine damit zusammenhängende modifizierte Bedeutung der Erzeugung schriftlich fixierter Produkte als Modus der Kontingenzbearbeitung sichtbar. Herausstellen lässt sich auch, dass durch den Verzicht auf eine klassenöffentliche Diskussion der Schülertexte eine Auseinandersetzung zu moralischen Fragen des eigenen Lebens in beiden Fällen vermieden wird. Der Beitrag schließt mit Thesen zum didaktischen Diskurs textproduktiver Verfahren. Schlagwörter: Literaturunterricht; pädagogische Formbildung; qualitative Unterrichtsforschung; Fachdidaktik Deutsch; produktions- und handlungsorientierter Unterricht
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Im Zentrum des Beitrags steht die Analyse eines Unterrichtstranskipts mittels Dokumentarischer Methode. Inhaltlich geht es um die Erarbeitung einer angemessenen Formulierung für den Satz des Pythagoras. Die Analyse fördert differierende, komplex sich überlagernde Orientierungsrahmen von Lehrperson und Schüler/innen zutage. Dem alltagsprachlich-konkreten Orientierungsrahmen der Schüler/innen stehen ein fachdidaktisch-pädagogischer und ein (im engeren Sinne) fachlicher Orientierungsrahmen des Lehrers gegenüber. Zugleich werden die institutionelle Bedingtheit und die Bewertungsfunktion von Schule als gemeinsam geteilter Orientierungsrahmen im unterrichtlichen Handeln und Sprechen der Akteure reproduziert. Das Ergebnis spiegelt die ‚analytische Leidenschaftslosigkeit‘ der Dokumentarischen Methode, die nicht schon im Vorhinein zwischen scheinbar relevanten und weniger relevanten Aspekten, zwischen intendierten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Unterrichts unterscheidet. Hierin liegt ihr Potenzial für eine kasuistisch angelegte Lehrerbildung begründet. Schlagwörter: Rekonstruktive Unterrichtsforschung, Mathematikunterricht, Dokumentarische Methode, Orientierungsrahmen, Fallarbeit
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Kinder erforschen Geschichte – Zeitzeug/-inneninterviews zur deutschen Teilung (Alexa Hempel, Detlef Pech)
Die Methode der Zeitzeug/-innenbefragung bietet im Sachunterricht der Grundschule die Möglichkeit der individuellen Annäherung an zeitgeschichtliche Themen. Die vorliegende Studie untersucht, welche Fragen Kinder in Gesprächen mit Zeitzeug/-innen zum Thema Deutsche Teilung stellen und wie sie die Methode der Zeitzeug/-inneninterviews nutzen, wenn ihnen keine Vorgaben gemacht werden. Umfang und Detailtiefe der Interviews variierten erheblich. Es konnte gezeigt werden, dass die meisten Kinder die Interviews methodenadäquat durchführten, indem sie personenzentrierte Fragen stellten. Einige Kinder überzeugten in langen Befragungen der Zeitzeug/innen mit einer Interviewstrategie, die sich durch detaillierte Fragen, thematische Rückgriffe und großes Hintergrundwissen auszeichnete. Schlagwörter: Kindheitsforschung, Zeitzeug/-innenbefragung, Interview, Sachunterricht, Deutsche Teilung
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