Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86388-065-1

,Liebe‘ re-embedded: Paare zwischen Emanzipation und instrumenteller Verwertung

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 29.04.2014

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ISBN: 978-3-86388-065-1

Beschreibung

Herausgelรถst aus traditionellen Sinn- und Versorgungszusammenhรคngen, mehr der individuellen Karriere als dem Partner verpflichtet, โ€žpure relationshipโ€œ (Giddens) par excellence โ€“ dafรผr kรถnnte der โ€šLiebesmodusโ€˜ des โ€žDoppelkarriere-Paaresโ€œ stehen. Aber genau das meint der Begriff nicht. Es kรผndigt sich ein Re-embedding der Liebe an, Organisationen sollen ihr neuen AuรŸenhalt verleihen โ€“ fรผr Karriere und Familie, fรผr Emanzipation und รถkonomischen Nutzen. Eine echte Steuerungsperspektive oder fixe Idee mit vielen Haken?

 

Der Begriff โ€žDoppelkarriere-Paarโ€œ scheint von jenem Beziehungstypus zu zeugen, der im Zentrum aktueller gesellschaftstheoretischer Debatten zum Wandel von Familie und Liebe steht: eine aus traditionellen Sinn- und Versorgungszusammenhรคngen freigesetzte Partnerschaft, aushandlungsintensiv und hochgradig instabil. Karriere ist das Individualisierungsvehikel schlechthin, sie droht das Paar im wahrsten Wortsinn zu entzweien. Wie Markus Gottwald auf Grundlage einer wissenssoziologischen Analyse zeigt, annonciert der Begriff das gerade Gegenteil. Das โ€žDoppelkarriere-Paarโ€œ steht fรผr eine spรคtmoderne, an unterschiedlichen (welt-)gesellschaftlichen Problembezรผgen ausgebildete Sozialform, die Individualkarrieren und Familienleben, Emanzipation und รถkonomische Verwertungsinteressen auf einen Nenner bringt. Das Doppelkarriere-Paar prรคsentiert eine gesellschaftliche Steuerungsperspektive, die, um verwirklicht zu werden, nur eines verlangt: Organisationen mรผssen dem Paar zusรคtzlichen AuรŸenhalt verleihen. Was ist von dieser Vorstellung zu halten? Lรถsen sich die mit ihr transportierten Hoffnungen ein, oder hat sie vielleicht gerade aus ungleichheitssoziologischer Perspektive, wo sie besondere Erwartungen weckt, einen Haken? Gottwald geht dieser Frage โ€“ assistiert durch die รœbersetzungstheorie โ€“ explorativ-empirisch nach.

Inhaltsverzeichnis ansehen

 

Der Autor:

Dr. Markus Gottwald, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fรผr Soziologie, Universitรคt Erlangen-Nรผrnberg

 

Zielgruppen: WissenschaftlerInnen der Bereich Soziologie, Geschlechterforschung und Politikwissenschaft

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-86388-065-1

eISBN

978-3-86388-227-3

Format

A5

Scope

329

Year of publication

2014

Date of publication

29.04.2014

Edition

1.

Language

Deutsch

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Autor*innen

Keywords

Doppelkarriere Paare, politische Steuerung, soziale Ungleichheit, รœbersetzungstheorie

Beschreibung

Beschreibung

Herausgelรถst aus traditionellen Sinn- und Versorgungszusammenhรคngen, mehr der individuellen Karriere als dem Partner verpflichtet, โ€žpure relationshipโ€œ (Giddens) par excellence โ€“ dafรผr kรถnnte der โ€šLiebesmodusโ€˜ des โ€žDoppelkarriere-Paaresโ€œ stehen. Aber genau das meint der Begriff nicht. Es kรผndigt sich ein Re-embedding der Liebe an, Organisationen sollen ihr neuen AuรŸenhalt verleihen โ€“ fรผr Karriere und Familie, fรผr Emanzipation und รถkonomischen Nutzen. Eine echte Steuerungsperspektive oder fixe Idee mit vielen Haken?

 

Der Begriff โ€žDoppelkarriere-Paarโ€œ scheint von jenem Beziehungstypus zu zeugen, der im Zentrum aktueller gesellschaftstheoretischer Debatten zum Wandel von Familie und Liebe steht: eine aus traditionellen Sinn- und Versorgungszusammenhรคngen freigesetzte Partnerschaft, aushandlungsintensiv und hochgradig instabil. Karriere ist das Individualisierungsvehikel schlechthin, sie droht das Paar im wahrsten Wortsinn zu entzweien. Wie Markus Gottwald auf Grundlage einer wissenssoziologischen Analyse zeigt, annonciert der Begriff das gerade Gegenteil. Das โ€žDoppelkarriere-Paarโ€œ steht fรผr eine spรคtmoderne, an unterschiedlichen (welt-)gesellschaftlichen Problembezรผgen ausgebildete Sozialform, die Individualkarrieren und Familienleben, Emanzipation und รถkonomische Verwertungsinteressen auf einen Nenner bringt. Das Doppelkarriere-Paar prรคsentiert eine gesellschaftliche Steuerungsperspektive, die, um verwirklicht zu werden, nur eines verlangt: Organisationen mรผssen dem Paar zusรคtzlichen AuรŸenhalt verleihen. Was ist von dieser Vorstellung zu halten? Lรถsen sich die mit ihr transportierten Hoffnungen ein, oder hat sie vielleicht gerade aus ungleichheitssoziologischer Perspektive, wo sie besondere Erwartungen weckt, einen Haken? Gottwald geht dieser Frage โ€“ assistiert durch die รœbersetzungstheorie โ€“ explorativ-empirisch nach.

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Der Autor:

Dr. Markus Gottwald, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fรผr Soziologie, Universitรคt Erlangen-Nรผrnberg

 

Zielgruppen: WissenschaftlerInnen der Bereich Soziologie, Geschlechterforschung und Politikwissenschaft

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-86388-065-1

eISBN

978-3-86388-227-3

Format

A5

Scope

329

Year of publication

2014

Date of publication

29.04.2014

Edition

1.

Language

Deutsch

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