Beschreibung
In ihren Autobiographien beschreiben einige der bedeutendsten Erziehungswissenschaftleยญrinnen aus der Frauen- und Geschlechterforยญschung ihren Weg in die Wissenschaft und erzรคhlen von ihrer persรถnlichen Auseinanderยญsetzung mit der Frauen- und Geschlechterforยญschung sowie von der Etablierung und Professiยญoยญnalisierung dieses Forschungszweiges in der Disziplin Erziehungsยญwissenschaft. So entsteht ein sehr persรถnliches weibliches Gesicht dieser wichtigen Disziplin.
Zu Beginn der Frauenforschung wurde wenig zwischen den Disziplinen der Wissenschaftleยญrinยญnen unterschieden. Doch als die Frauenforschung sich in den Institutionen verankerte, wurde eine fachliche Profilierung wichtiger und damit eine Abgrenzung von den Nachbardisziplinen. Einige Disziplinen wie Soziologie, Psychologie, Geschichte und Theologie haben ihr Feld bestellt. Viele Erziehungswissenschaftlerinnen jedoch forschen und lehren ohne die Aufmerksamkeit der Soziologinnen und ohne die Anerkennung ihrer mรคnnlichen Kollegen. Das hat auch zur Konsequenz, dass sie seltener in der entsprechenden Literatur zitiert werden. Die Prรคsentation ihrer Forschungs- und Studiengebiete vor dem Hintergrund der ausdifferenzierten erziehungswissenschaftlichen Disziplin und ihre jeweiligen Werdegรคnge und Karrieren geschieht durch autobiographische Erzรคhlungen.
So beschreiben einige der bedeutendsten Erziehungswissenschaftlerinnen aus der Frauen- und Geschlechterforschung ihren Weg in die Wissenschaft und erzรคhlen von ihrer persรถnlichen Auseinandersetzung mit der Frauen- und Geschlechterforschung sowie von der Etablierung und Professionalisierung dieses Forschungszweiges in der Disziplin Erziehungswissenschaft.
Die Herausgeberin:
Prof. Dr. Anne Schlรผter, Universitรคt Duisburg-Essen, Campus Essen, Institut fรผr Berufs- und Weiterbildung, Lehrstuhl fรผr Erwachsenenbildung/Bildungsberatung.


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