Beschreibung
In dem Buch wird der Lebensstilansatz auf Jugendliche รผbertragen. Unterschiedliche Lebensstile (bzw. Milieus) Jugendlicher werden dargetellt und anhand einer Vielzahl von Merkmalen, die fรผr die Jugendarbeit relevant sind, differenziert. Der Autor stellt zwei Studien vor, die zeigen, wie Jugendliche je nach Lebensstilorientierung auf Angebote der Jugendarbeit reagieren. Die Erkenntnisse sollen in der Jugendarbeit Tรคtige dabei unterstรผtzen, die eigenen Angebote zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
Auf der Basis einer empirischen Studie (Studie 1), in der etwa 800 Schรผlerinnen und Schรผler in der Odenwaldregion nach ihren Bedarfen in der Freizeitgestaltung gefragt wurden, werden exemplarisch Zielgruppen fรผr mobile Jugendarbeit identifiziert und ihr Bedarf an Unterstรผtzung ermittelt. In einer weiteren empirischen Studie (Studie 2) wird der Jugendkirchentag 2014 in Darmstadt mit dem Lebensstilansatz evaluiert. Dies geschieht, in dem Jugendliche in verschiedenen Veranstaltungen mit einem Fragebogen adressiert werden, so dass reales Teilnahmeverhalten mit einer empirischen Lebensstilbestimmung in Beziehung gesetzt werden kann. Bezogen auf die reprรคsentative Referenzstichprobe von Studie 1 kann so identifiziert werden, welche Lebensstilgruppen durch den Jugendkirchentag erreicht werden und welche nicht erreicht werden. Perspektiven zur Weiterentwicklung des Jugendkirchentags kรถnnen auf der Basis der erhobenen Daten exemplarisch abgeleitet werden. Das Buch bietet eine Wahrnehmungshilfe fรผr die Vielfalt Jugendlicher Lebensorientierungen und ermรถglicht so fรผr Professionelle in der Jugendarbeit auch die eigenen Angebote kritisch und konstruktiv weiterfรผhrend zu reflektieren.
Aus dem Inhalt:
- 2 Lebensstile Jugendlicher
- Studie 1: Eine Bedarfsanalyse fรผr mobile Jugendarbeit im Odenwald
- Studie 2: Zur Partizipationsstruktur am Jugendkirchentag in Darmstadt 2014
Der Autor:
Prof. Dr. habil. Carsten Gennerich, Evangelische Hochschule Darmstadt
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).
Zielgruppen:
Forschende und Praxis der Sozialen Arbeit







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