Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-2095-8

Partizipative Forschung und Gender

Emanzipatorische Forschungsansรคtze weiterdenken

(2 Kundenbewertungen)

Erscheinungsdatum : 13.07.2020

19,99 โ‚ฌ - 26,90 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-8474-2095-8

Beschreibung

Nicht รผber Menschen forschen, sondern mit ihnen โ€“ das ist die Grundidee partizipativer Forschung. Der vermeintlich โ€šneutraleโ€˜ Forschungsstandpunkt wird aufgegeben zugunsten eines gemeinsamen und parteilichen Forschens mit dem Ziel der emanzipatorischen Verรคnderungen von Geschlechter- und Lebensverhรคltnissen.

Der Band bietet eine Einfรผhrung in die feministisch-partizipative (Aktions)-Forschung und versammelt ausgewรคhlte Forschungsprojekte aus dem deutschsprachigen und angelsรคchsischen Raum. Der thematische Fokus liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit Geschlechterverhรคltnissen im Kontext von Sexarbeit, Strafvollzug, Gewalt und Traumaarbeit, Trans*Community und Gesundheitsfรถrderung. Dabei werden methodische sowie anwendungsbezogene Ansรคtze wie communitybasierte Forschung, betroffenenkontrollierte Forschung, Participative Action Research, ร„sthetische Forschung und Mixed-Methods-Forschung vorgestellt und in Hinblick auf ihre spezifisch partizipative Qualitรคt reflektiert.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

The editors:
Prof. Dr. Ariane Brenssell, Ostfalia Hochschule fรผr angewandte Wissenschaften Braunschweig/Wolfenbรผttel

Prof. Dr. Andrea Lutz-Kluge, Hochschule fรผr Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

Zielgruppen:
Lehrende und Forschende der Sozialwissenschaften und der Gender Studies

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2095-8

eISBN

978-3-8474-1181-9

Format

A5

Scope

175

Year of publication

2020

Date of publication

13.07.2020

Edition

1.

Language

Deutsch

2 Bewertungen fรผr Partizipative Forschung und Gender

  1. Celina

    Das Buch von Ariane Brenssell und Andrea Lutz-Kluge spricht Student*innen aus den Bereichen Gender Studies, Soziologie und Studiengรคngen mit dem Schwerpunkt soziale Ungleichheiten an.
    Der Band bietet vor allem in einem hรถheren Semester einen spannenden Einblick in feministisch-partizipative (Aktions)-Forschung und ausgewรคhlte Forschungsprojekte aus dem deutschsprachigen und angelsรคchsischen Raum. Eine vorherige Auseinandersetzung mit Forschungsansรคtzen und ein Verstรคndnis fรผr diese ist hier eine gute Grundvoraussetzung, aber kein Muss.

    Die einzelnen Projekte sind in kurz und prรคgnant zusammengefasst und bieten der/dem Leser*in eine differenzierte Auseinandersetzung zum Thema Geschlechterverhรคltnissen im Kontext von Sexarbeit, Strafvollzug, Gewalt und Traumaarbeit, Trans*Community und Gesundheitsfรถrderung.
    Die Literaturhinweise am Ende eines jeden Projekts ermรถglichen eine tiefere Auseinandersetzung mit diesem.

  2. Annalisa Mattei

    An รถffentlichen Debatten in Polit-Talk-Formaten, an der Wahl sachverstรคndiger Personen im Bundestag, an der Besetzung wichtiger institutioneller Positionen und auch an der Durchfรผhrung von Forschungsprojekten an Universitรคten wird das Folgende beklagt: Es wird รœBER Menschen gesprochen, nicht aber MIT ihnen. Die Herausgeberinnen Ariane Brenssell und Andrea Lutz-Kluge verstehen die Anthologie โ€žPartizipative Forschung und Gender. Emanzipatorische Forschungsansรคtze weiterdenkenโ€œ als Arbeitsbuch, um vermeintlich neutrale Forschungsperspektiven zu kritisieren. Im Jahr 2020 erschienen, gibt es aktuelle Einblicke in emanzipatorische methodische Forschungsansรคtze. Student*innen und Wissenschaftler*innen sind aufgefordert, die eigene Situierung des Wissens (nach Haraway) und der Wissensproduktion zu hinterfragen, um so Ungleichheiten reproduzierende Strukturen neu zu schreiben. Dahinter steht die Idee, dass strukturelle Diskriminierung unter Einbeziehung des Subjektverstรคndnisses im Vermittlungszusammenhang reflektiert und mit gesellschaftlichen Widersprรผchen verknรผpft gelesen wird. Das soll wissenschaftliche, aber auch gesellschaftliche (Selbst-)Verรคnderungen anstoรŸen. Die konkrete Umsetzung der partizipativen Forschung wird in diesem Buch anhand unterschiedlicher Projekte dargelegt.

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Autor*innen

Keywords

Gender Studies, Geschlechterforschung, Social Work, รคsthetische Forschungsmethoden

Rezensionen/ Pressestimmen

Insgesamt bietet der Sammelband einen ausfรผhrlichen und gelungenen รœberblick รผber partizipative Forschung. Mittels der Beschreibung der Geschichte der partizipativen Aktionsforschung und anhand verschiedener empirischer Beispiele werden Leser*innen angeregt, selbst partizipativ zu forschen. Ihnen werden hierbei wertvolle Reflexionen, Einblicke und Hinweise mit auf den Weg gegeben. Die Vielseitigkeit und das Emanzipationspotenzial des Ansatzes werden aufgezeigt und inspirieren Leser*innen somit, selbst kreativ zu werden.

FEMINA POLITICA 1 | 2021

Dieses Werk ist ein wichtiger Beitrag zur deutschsprachigen Literatur zum Thema Partizipative Forschung.ย“

Prof. Dr. Michael T. Wright, Katholische Hochschule fรผr Sozialwesen Berlin

 

Das Buch bietet eine Fรผlle von Projektbeispielen und -erfahrungen, die sich den Herausforderungen einer partizipativen Forschungsweise mit einer Perspektive auf Fragen von Geschlechtergerechtigkeiten und -realitรคten gestellt haben.

www.socialnet.de 08.10.2020

Beschreibung

Beschreibung

Nicht รผber Menschen forschen, sondern mit ihnen โ€“ das ist die Grundidee partizipativer Forschung. Der vermeintlich โ€šneutraleโ€˜ Forschungsstandpunkt wird aufgegeben zugunsten eines gemeinsamen und parteilichen Forschens mit dem Ziel der emanzipatorischen Verรคnderungen von Geschlechter- und Lebensverhรคltnissen.

Der Band bietet eine Einfรผhrung in die feministisch-partizipative (Aktions)-Forschung und versammelt ausgewรคhlte Forschungsprojekte aus dem deutschsprachigen und angelsรคchsischen Raum. Der thematische Fokus liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit Geschlechterverhรคltnissen im Kontext von Sexarbeit, Strafvollzug, Gewalt und Traumaarbeit, Trans*Community und Gesundheitsfรถrderung. Dabei werden methodische sowie anwendungsbezogene Ansรคtze wie communitybasierte Forschung, betroffenenkontrollierte Forschung, Participative Action Research, ร„sthetische Forschung und Mixed-Methods-Forschung vorgestellt und in Hinblick auf ihre spezifisch partizipative Qualitรคt reflektiert.

Inhaltsverzeichnis Leseprobe

The editors:
Prof. Dr. Ariane Brenssell, Ostfalia Hochschule fรผr angewandte Wissenschaften Braunschweig/Wolfenbรผttel

Prof. Dr. Andrea Lutz-Kluge, Hochschule fรผr Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

Zielgruppen:
Lehrende und Forschende der Sozialwissenschaften und der Gender Studies

Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-2095-8

eISBN

978-3-8474-1181-9

Format

A5

Scope

175

Year of publication

2020

Date of publication

13.07.2020

Edition

1.

Language

Deutsch

Produktsicherheit

Bewertungen (2)

2 Bewertungen fรผr Partizipative Forschung und Gender

  1. Celina

    Das Buch von Ariane Brenssell und Andrea Lutz-Kluge spricht Student*innen aus den Bereichen Gender Studies, Soziologie und Studiengรคngen mit dem Schwerpunkt soziale Ungleichheiten an.
    Der Band bietet vor allem in einem hรถheren Semester einen spannenden Einblick in feministisch-partizipative (Aktions)-Forschung und ausgewรคhlte Forschungsprojekte aus dem deutschsprachigen und angelsรคchsischen Raum. Eine vorherige Auseinandersetzung mit Forschungsansรคtzen und ein Verstรคndnis fรผr diese ist hier eine gute Grundvoraussetzung, aber kein Muss.

    Die einzelnen Projekte sind in kurz und prรคgnant zusammengefasst und bieten der/dem Leser*in eine differenzierte Auseinandersetzung zum Thema Geschlechterverhรคltnissen im Kontext von Sexarbeit, Strafvollzug, Gewalt und Traumaarbeit, Trans*Community und Gesundheitsfรถrderung.
    Die Literaturhinweise am Ende eines jeden Projekts ermรถglichen eine tiefere Auseinandersetzung mit diesem.

  2. Annalisa Mattei

    An รถffentlichen Debatten in Polit-Talk-Formaten, an der Wahl sachverstรคndiger Personen im Bundestag, an der Besetzung wichtiger institutioneller Positionen und auch an der Durchfรผhrung von Forschungsprojekten an Universitรคten wird das Folgende beklagt: Es wird รœBER Menschen gesprochen, nicht aber MIT ihnen. Die Herausgeberinnen Ariane Brenssell und Andrea Lutz-Kluge verstehen die Anthologie โ€žPartizipative Forschung und Gender. Emanzipatorische Forschungsansรคtze weiterdenkenโ€œ als Arbeitsbuch, um vermeintlich neutrale Forschungsperspektiven zu kritisieren. Im Jahr 2020 erschienen, gibt es aktuelle Einblicke in emanzipatorische methodische Forschungsansรคtze. Student*innen und Wissenschaftler*innen sind aufgefordert, die eigene Situierung des Wissens (nach Haraway) und der Wissensproduktion zu hinterfragen, um so Ungleichheiten reproduzierende Strukturen neu zu schreiben. Dahinter steht die Idee, dass strukturelle Diskriminierung unter Einbeziehung des Subjektverstรคndnisses im Vermittlungszusammenhang reflektiert und mit gesellschaftlichen Widersprรผchen verknรผpft gelesen wird. Das soll wissenschaftliche, aber auch gesellschaftliche (Selbst-)Verรคnderungen anstoรŸen. Die konkrete Umsetzung der partizipativen Forschung wird in diesem Buch anhand unterschiedlicher Projekte dargelegt.

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Rezensionen/ Pressestimmen

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Insgesamt bietet der Sammelband einen ausfรผhrlichen und gelungenen รœberblick รผber partizipative Forschung. Mittels der Beschreibung der Geschichte der partizipativen Aktionsforschung und anhand verschiedener empirischer Beispiele werden Leser*innen angeregt, selbst partizipativ zu forschen. Ihnen werden hierbei wertvolle Reflexionen, Einblicke und Hinweise mit auf den Weg gegeben. Die Vielseitigkeit und das Emanzipationspotenzial des Ansatzes werden aufgezeigt und inspirieren Leser*innen somit, selbst kreativ zu werden.

FEMINA POLITICA 1 | 2021

Dieses Werk ist ein wichtiger Beitrag zur deutschsprachigen Literatur zum Thema Partizipative Forschung.ย“

Prof. Dr. Michael T. Wright, Katholische Hochschule fรผr Sozialwesen Berlin

 

Das Buch bietet eine Fรผlle von Projektbeispielen und -erfahrungen, die sich den Herausforderungen einer partizipativen Forschungsweise mit einer Perspektive auf Fragen von Geschlechtergerechtigkeiten und -realitรคten gestellt haben.

www.socialnet.de 08.10.2020

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