Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-8474-3081-0

Terrorkultur

Eine strategische Untersuchung des rechtsextremen militanten Akzelerationismus

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 09.12.2024

21,99 โ‚ฌ - 24,00 โ‚ฌ

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ISBN: 978-3-8474-3081-0
Kategorien: Politics

Beschreibung

Der rechtsextreme Militante Akzelerationismus setzt sich das Ziel, den Zusammenbruch von Gesellschaften mittels Terrorakten zu beschleunigen. Das Buch betrachtet rechtsextreme Attentรคter wie die von Christchurch und Halle als Teile eines wachsenden Milieus und untersucht die Strategien akzelerationistischer Terroristen. SchlieรŸlich wagt es eine Vorausschau auf das, was den westlichen Gesellschaften mรถglicherweise bevorsteht.

Militanter akzelerationistischer Terrorismus ist die prรคgende terroristische Strรถmung, die in westlichen Lรคndern seit Mitte der 2010er Jahre ein Sicherheitsproblem darstellt. Beobachter*innen der Szene attestieren ihr sogar eine der Hauptursachen fรผr die steigende Polarisierung der westlichen Gesellschaften zu sein โ€“ eine Steigerung, die bis zum Bรผrgerkrieg fรผhren kann. In den USA organisieren akzelerationistische Terroristen sogenannte Hate Camps zur militรคrischen Ausbildung ihrer Anhรคnger. In den angelsรคchsischen Lรคndern und Europa tragen solche Bemรผhungen Frรผchte in Form von Terroranschlรคgen mit zahlreichen Toten. Ein wesentliches Element dieser Terrorkultur sind die Sozialen Medien, in denen sich die Szene radikalisiert.
Das vorliegende Buch untersucht gezielt die Strategien des militanten akzelerationistischen Terrorismus und beleuchtet damit einen Gegenstand, der in der Forschung noch keine weitreichendere Beachtung gefunden hat. Die strategische Untersuchung geschieht unter Grundlegung der clausewitzschen Zweck-Ziel-Mittel-Heuristik. Dafรผr werden acht Manifeste von Attentรคtern (u.a. Breivik und Balliet) analysiert, die Terrorgram- und Iron March-Publikationen sowie szeneprรคgende Schriften wie James Masons โ€žSIEGEโ€œ. Durch das Einnehmen einer dezidiert anthropologischen Perspektive wird zudem versucht, eine strategische Vorausschau รผber militanten akzelerationistischen Terrorismus als kulturelles Evolutionsphรคnomen zu treffen. So wird ein umfassender Einblick in die kulturelle Organisation und strategische Ausrichtung dieser Terrorszene geboten.

Der Autor:
Nicolas Stojek, Mitglied der Forschungsgruppe TRACE, Bergische Universitรคt Wuppertal

Der Fachbereich:
Political Science

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-8474-3081-0

eISBN

978-3-8474-3215-9

Format

14,8 x 21,0 cm

Scope

143

Year of publication

2024

Date of publication

09.12.2024

Edition

1.

Language

Deutsch

Series

Additional Content

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

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Autor*innen

Keywords

Akzelerationismus, Clausewitz, Dezember 2024, Kulturevolution, Radikalisierung, Rassismus, Rechtsextremismus, Revolution, Schwerpunkt Demokratie und Vielfalt, Strategie, Terrorismus, White Supremacy

Pressestimmen

Stojek kommt zu der Einschรคtzung, der militante Akzelerationismus sei organisatorisch zwar eine eher volatile Organisationsform. Die zwischen den Attentรคtern bestehende kulturelle und ideologische Kohรคrenz sowie die gegenseitige Bezugnahme wรผrden jedoch verdeutlichen, dass es sich ยปnicht einfach [um] eine zufรคllige Ansammlung zufรคllig gewalttรคtiger Einzeltรคter, sondern [um] ein Netzwerk miteinander verbundener und virtuell kooperierender Personenยซ handle. [โ€ฆ] Stojek liefert interessante Einblicke in die ยปTerrorkulturยซ der Szene und gibt Anregungen fรผr weitere Forschungen auf diesem Gebiet.

Sascha Schmidt, der rechte rand, Ausgabe 213, 2-2025

Und dann widmet sich die Arbeit noch gesondert den strategischen Zielen, einerseits bezogen auf die destruktive Entwicklungsphase vor der beabsichtigten politischen Umwรคlzung, andererseits fixiert auf die Errichtung einer angestrebten homogenen rassistischen Zukunftsordnung. Der Autor nutzt auch hier das Instrument der vergleichenden Textanalyse, wobei die Interaktionen unabhรคngig von direkten Kontakten ausdrรผcklich mit thematisiert werden. Eine wichtige Erkenntnis ist denn auch, dass der โ€žmilitante Akzelerationismusโ€œ eben โ€žnicht einfach eine zufรคllige Ansammlung zufรคllig gewalttรคtiger Einzeltรคter ist, sondern ein Netzwerk miteinander verbundener und virtuell kooperierender Personenโ€œ.

Armin Pfahl-Traughber, endstation rechts, 3. Januar 2025

Beschreibung

Beschreibung

Der rechtsextreme Militante Akzelerationismus setzt sich das Ziel, den Zusammenbruch von Gesellschaften mittels Terrorakten zu beschleunigen. Das Buch betrachtet rechtsextreme Attentรคter wie die von Christchurch und Halle als Teile eines wachsenden Milieus und untersucht die Strategien akzelerationistischer Terroristen. SchlieรŸlich wagt es eine Vorausschau auf das, was den westlichen Gesellschaften mรถglicherweise bevorsteht.

Militanter akzelerationistischer Terrorismus ist die prรคgende terroristische Strรถmung, die in westlichen Lรคndern seit Mitte der 2010er Jahre ein Sicherheitsproblem darstellt. Beobachter*innen der Szene attestieren ihr sogar eine der Hauptursachen fรผr die steigende Polarisierung der westlichen Gesellschaften zu sein โ€“ eine Steigerung, die bis zum Bรผrgerkrieg fรผhren kann. In den USA organisieren akzelerationistische Terroristen sogenannte Hate Camps zur militรคrischen Ausbildung ihrer Anhรคnger. In den angelsรคchsischen Lรคndern und Europa tragen solche Bemรผhungen Frรผchte in Form von Terroranschlรคgen mit zahlreichen Toten. Ein wesentliches Element dieser Terrorkultur sind die Sozialen Medien, in denen sich die Szene radikalisiert.
Das vorliegende Buch untersucht gezielt die Strategien des militanten akzelerationistischen Terrorismus und beleuchtet damit einen Gegenstand, der in der Forschung noch keine weitreichendere Beachtung gefunden hat. Die strategische Untersuchung geschieht unter Grundlegung der clausewitzschen Zweck-Ziel-Mittel-Heuristik. Dafรผr werden acht Manifeste von Attentรคtern (u.a. Breivik und Balliet) analysiert, die Terrorgram- und Iron March-Publikationen sowie szeneprรคgende Schriften wie James Masons โ€žSIEGEโ€œ. Durch das Einnehmen einer dezidiert anthropologischen Perspektive wird zudem versucht, eine strategische Vorausschau รผber militanten akzelerationistischen Terrorismus als kulturelles Evolutionsphรคnomen zu treffen. So wird ein umfassender Einblick in die kulturelle Organisation und strategische Ausrichtung dieser Terrorszene geboten.

Der Autor:
Nicolas Stojek, Mitglied der Forschungsgruppe TRACE, Bergische Universitรคt Wuppertal

Der Fachbereich:
Political Science

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Publisher

ISBN

978-3-8474-3081-0

eISBN

978-3-8474-3215-9

Format

14,8 x 21,0 cm

Scope

143

Year of publication

2024

Date of publication

09.12.2024

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1.

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Deutsch

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Stojek kommt zu der Einschรคtzung, der militante Akzelerationismus sei organisatorisch zwar eine eher volatile Organisationsform. Die zwischen den Attentรคtern bestehende kulturelle und ideologische Kohรคrenz sowie die gegenseitige Bezugnahme wรผrden jedoch verdeutlichen, dass es sich ยปnicht einfach [um] eine zufรคllige Ansammlung zufรคllig gewalttรคtiger Einzeltรคter, sondern [um] ein Netzwerk miteinander verbundener und virtuell kooperierender Personenยซ handle. [โ€ฆ] Stojek liefert interessante Einblicke in die ยปTerrorkulturยซ der Szene und gibt Anregungen fรผr weitere Forschungen auf diesem Gebiet.

Sascha Schmidt, der rechte rand, Ausgabe 213, 2-2025

Und dann widmet sich die Arbeit noch gesondert den strategischen Zielen, einerseits bezogen auf die destruktive Entwicklungsphase vor der beabsichtigten politischen Umwรคlzung, andererseits fixiert auf die Errichtung einer angestrebten homogenen rassistischen Zukunftsordnung. Der Autor nutzt auch hier das Instrument der vergleichenden Textanalyse, wobei die Interaktionen unabhรคngig von direkten Kontakten ausdrรผcklich mit thematisiert werden. Eine wichtige Erkenntnis ist denn auch, dass der โ€žmilitante Akzelerationismusโ€œ eben โ€žnicht einfach eine zufรคllige Ansammlung zufรคllig gewalttรคtiger Einzeltรคter ist, sondern ein Netzwerk miteinander verbundener und virtuell kooperierender Personenโ€œ.

Armin Pfahl-Traughber, endstation rechts, 3. Januar 2025

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