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ISBN: 978-3-8252-5830-6

Diskurs und Macht

Einführung in die herrschaftskritische Erzähltheorie

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 16.05.2022

24,90  incl. VAT

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ISBN: 978-3-8252-5830-6

Description

Das Buch bietet eine Einführung in die Diskursforschung und eine Anwendung des Diskursbegriffes auf unterschiedliche Machtproblematiken. Der erste, theoretische Teil des Buches vermittelt eine kritische Übersicht über die wichtigsten Diskurstheorien: Foucault, Bourdieu, Fairclough und Greimas‘ Strukturale Semiotik. Im zweiten Teil wird die Textsoziologie als Weiterentwicklung der Strukturalen Semiotik nach Greimas auf psychiatrische, juristische, politische und wissenschaftliche Diskurse als Formen der Machtausübung angewandt. Im letzten Kapitel werden diskursive Machtansprüche im Zusammenhang mit bekannten wissenschaftlichen Debatten, wie dem „Positivismusstreit“ oder der Habermas-Luhmann-Debatte, beschrieben.

In diesem Buch geht um die Machtfrage „Wer erzählt wen?“, die sich auf die folgenden Bereiche bezieht: Psychiatrie (im Zusammenhang mit Goffman), Gerichtsverfahren (im Zusammenhang mit Artur Londons Ich gestehe), Wahlkampfreden (Obama, Trump, Biden) und Wissenschaft (Positivismusstreit, Habermas-Luhmann-Debatte).
Das Buch vermittelt eine kritische Übersicht über die wichtigsten Diskurstheorien, auf der die vom Autor ausgearbeitete Textsoziologie teilweise gründet. Dabei handelt es sich um eine zugleich soziologische und semiotische Analyse, in der die sozialen, semantischen und narrativen Verfahren von Diskursen untersucht werden und in der gezeigt wird, wie ein Diskurs mit Hilfe von Relevanzkriterien, Selektionen und Erzählverfahren versucht, den anderen Diskurs zu umfassen, zu dominieren.
Im Mittelpunkt steht dort die Frage, wie das Machtstreben in den Sozialwissenschaften die Verständigung behindert und wie es möglichst weit zurückgedrängt werden könnte, damit eine genuine Verständigung zustande kommt.

Der Autor:
Peter V. Zima ist em. Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Alpen-Adria Universität Klagenfurt.

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).

 

Die Zielgruppe:
Forschende, Lehrende und Studierende der Soziologie und Sozialwissenschaften

Dieses Buch ist auch erhältlich als eBook im utb-Shop.

Additional information

Publisher

ISBN

978-3-8252-5830-6

Format

UTB S

Scope

314

Year of publication

2022

Date of publication

16.05.2022

Edition

1.

Language

Deutsch

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Autor*innen

Schlagwörter

Anwendung des Diskursbegriffes, Bourdieu, Diskurs als Instrument der Machtausübung, Diskursbegriff, Einführung in die Diskursforschung, Fairclough, Formen der Machtausübung, Foucault, Gerichtsverfahren, gesellschaftliche Diskurse, Greima, Habermas-Luhmann-Debatte, Machtfrage, Machtproblematik, Positivismusstreit, Psychiatrie, strukturale Semiotik, Textsoziologie, Wahlkampfreden, wichtigste Diskurstheorien, Wissenschaft

Description

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Das Buch bietet eine Einführung in die Diskursforschung und eine Anwendung des Diskursbegriffes auf unterschiedliche Machtproblematiken. Der erste, theoretische Teil des Buches vermittelt eine kritische Übersicht über die wichtigsten Diskurstheorien: Foucault, Bourdieu, Fairclough und Greimas‘ Strukturale Semiotik. Im zweiten Teil wird die Textsoziologie als Weiterentwicklung der Strukturalen Semiotik nach Greimas auf psychiatrische, juristische, politische und wissenschaftliche Diskurse als Formen der Machtausübung angewandt. Im letzten Kapitel werden diskursive Machtansprüche im Zusammenhang mit bekannten wissenschaftlichen Debatten, wie dem „Positivismusstreit“ oder der Habermas-Luhmann-Debatte, beschrieben.

In diesem Buch geht um die Machtfrage „Wer erzählt wen?“, die sich auf die folgenden Bereiche bezieht: Psychiatrie (im Zusammenhang mit Goffman), Gerichtsverfahren (im Zusammenhang mit Artur Londons Ich gestehe), Wahlkampfreden (Obama, Trump, Biden) und Wissenschaft (Positivismusstreit, Habermas-Luhmann-Debatte).
Das Buch vermittelt eine kritische Übersicht über die wichtigsten Diskurstheorien, auf der die vom Autor ausgearbeitete Textsoziologie teilweise gründet. Dabei handelt es sich um eine zugleich soziologische und semiotische Analyse, in der die sozialen, semantischen und narrativen Verfahren von Diskursen untersucht werden und in der gezeigt wird, wie ein Diskurs mit Hilfe von Relevanzkriterien, Selektionen und Erzählverfahren versucht, den anderen Diskurs zu umfassen, zu dominieren.
Im Mittelpunkt steht dort die Frage, wie das Machtstreben in den Sozialwissenschaften die Verständigung behindert und wie es möglichst weit zurückgedrängt werden könnte, damit eine genuine Verständigung zustande kommt.

Der Autor:
Peter V. Zima ist em. Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Alpen-Adria Universität Klagenfurt.

 

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Die Zielgruppe:
Forschende, Lehrende und Studierende der Soziologie und Sozialwissenschaften

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Publisher

ISBN

978-3-8252-5830-6

Format

UTB S

Scope

314

Year of publication

2022

Date of publication

16.05.2022

Edition

1.

Language

Deutsch

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