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Information about the book

ISBN: 978-3-8474-2396-6

Elternschaft und Gender Trouble

Geschlechterkritische Perspektiven auf den Wandel der Familie

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : 19.04.2021

26,99  incl. VAT - 34,90  incl. VAT

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ISBN: 978-3-8474-2396-6

Description

Der Sammelband vereint Beiträge, die sich aus geschlechterkritischer Perspektive mit dem Wandel von Familie und Elternrollen auseinandersetzen. Ziel ist es – über eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme von sozioökonomischen Rahmenbedingungen wie auch psychosozialen und geschlechtsspezifischen Aspekten – normative Wertungen zu überwinden und das (gesellschafts-)kritische Potential von Mutterschaft wie Elternschaft zu markieren.

Die Familie erscheint als paradoxer Ort, an dem einerseits plurale Familienformen diskutiert und gelebt werden, andererseits traditionelle Geschlechterrollen hartnäckig weiterbestehen. Dementsprechend zeigen sich im aktuellen Diskurs widersprüchliche Deutungsmuster von Elternrollen. Die traditionellen Anforderungen an „gute“ Mütter und Anforderungen an Frauen als Arbeitnehmerinnen stehen in einem Widerspruch, der individuell unmöglich gelöst, sondern nur pragmatisch gelebt werden kann. Zugleich wird der „neue Vater“ als partnerschaftliches Idealmodell dargestellt, demgegenüber jedoch Konzepte von Männlichkeit, die egalitärer Elternschaft im Weg stehen, weiter tradiert. Durch normative Konzepte von Familie und Elternschaft drohen sozioökonomische und soziale Ungleichheiten verschleiert zu werden. Hinzu kommt, dass Elternschaft zunehmend von populistischen und religiös motivierten Akteur*innen in den Fokus politischer Positionierungen rückt. Eine kritische Auseinandersetzung, aber auch emanzipatorische Positionierung im Themenfeld Familie und Elternschaft werden damit umso dringlicher. Ziel ist es, sich über eine Bestandstandaufnahme der Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit dafür einzusetzen, normative Wertungen zu überwinden und das (gesellschafts-)kritische Potential von Mutterschaft wie Elternschaft zu markieren.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Herausgeberinnen:
Prof. Dr. Helga Krüger-Kirn ist Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Lehranalytikerin (DGPT). Sie ist Honorarprofessorin an der Philipps-Universität Marburg.

Leila Zoë Tichy, M.Sc., M.A., hat Psychologie und Philosophie studiert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philipps-Universität Marburg gearbeitet. Derzeit befindet sie sich in Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin (Psychoanalyse).
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Gender Studies

Additional information

Publisher

ISBN

978-3-8474-2396-6

eISBN

978-3-8474-1519-0

Format

A5

Scope

261

Year of publication

2021

Date of publication

19.04.2021

Language

Deutsch

Edition

1.

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Autor*innen

Schlagwörter

Elternschaft, Familie, Gender, Geschlechterwandel, Jahrestagung FG Geschlechterstudien 2022, Mutter, Mutterschaft, Vaterschaft, Väter

Pressestimmen/Rezensionen

Es ist eine Publikation, die sich auf ein starkes Fundament verschiedenster Autor*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Zugänge gründet. Sie betrachten aus ihrer ganz spezifischen Sicht die Besonderheiten von Familien und versuchen, die damit zusammenhängenden Problemlagen zu ergründen. Es ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Familien mit sozialkritischer Nuancierung.

socialnet.de, 28.06.2021

Description

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Der Sammelband vereint Beiträge, die sich aus geschlechterkritischer Perspektive mit dem Wandel von Familie und Elternrollen auseinandersetzen. Ziel ist es – über eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme von sozioökonomischen Rahmenbedingungen wie auch psychosozialen und geschlechtsspezifischen Aspekten – normative Wertungen zu überwinden und das (gesellschafts-)kritische Potential von Mutterschaft wie Elternschaft zu markieren.

Die Familie erscheint als paradoxer Ort, an dem einerseits plurale Familienformen diskutiert und gelebt werden, andererseits traditionelle Geschlechterrollen hartnäckig weiterbestehen. Dementsprechend zeigen sich im aktuellen Diskurs widersprüchliche Deutungsmuster von Elternrollen. Die traditionellen Anforderungen an „gute“ Mütter und Anforderungen an Frauen als Arbeitnehmerinnen stehen in einem Widerspruch, der individuell unmöglich gelöst, sondern nur pragmatisch gelebt werden kann. Zugleich wird der „neue Vater“ als partnerschaftliches Idealmodell dargestellt, demgegenüber jedoch Konzepte von Männlichkeit, die egalitärer Elternschaft im Weg stehen, weiter tradiert. Durch normative Konzepte von Familie und Elternschaft drohen sozioökonomische und soziale Ungleichheiten verschleiert zu werden. Hinzu kommt, dass Elternschaft zunehmend von populistischen und religiös motivierten Akteur*innen in den Fokus politischer Positionierungen rückt. Eine kritische Auseinandersetzung, aber auch emanzipatorische Positionierung im Themenfeld Familie und Elternschaft werden damit umso dringlicher. Ziel ist es, sich über eine Bestandstandaufnahme der Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit dafür einzusetzen, normative Wertungen zu überwinden und das (gesellschafts-)kritische Potential von Mutterschaft wie Elternschaft zu markieren.

Inhaltsverzeichnis + Leseprobe

Die Herausgeberinnen:
Prof. Dr. Helga Krüger-Kirn ist Psychoanalytikerin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Lehranalytikerin (DGPT). Sie ist Honorarprofessorin an der Philipps-Universität Marburg.

Leila Zoë Tichy, M.Sc., M.A., hat Psychologie und Philosophie studiert und als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philipps-Universität Marburg gearbeitet. Derzeit befindet sie sich in Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin (Psychoanalyse).
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Gender Studies

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Publisher

ISBN

978-3-8474-2396-6

eISBN

978-3-8474-1519-0

Format

A5

Scope

261

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2021

Date of publication

19.04.2021

Language

Deutsch

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Es ist eine Publikation, die sich auf ein starkes Fundament verschiedenster Autor*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Zugänge gründet. Sie betrachten aus ihrer ganz spezifischen Sicht die Besonderheiten von Familien und versuchen, die damit zusammenhängenden Problemlagen zu ergründen. Es ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Entwicklung von Familien mit sozialkritischer Nuancierung.

socialnet.de, 28.06.2021

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