Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-424-4

Ostdeutschland und die Sozialwissenschaften

Bilanz und Perspektiven 20 Jahre nach der Wiedervereinigung

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 11.10.2011

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ISBN: 978-3-86649-424-4
Kategorien: Society, Politics

Beschreibung

Der Band zieht eine Bilanz der sozialwissenschaftlichen Forschung zu den zwei Jahrzehnten der deutschen Einheit, diskutiert theoretisch-methodische Zugriffe und besonders die Zukunft Ostdeutschlands und der Ostdeutschlandforschung. Er umfasst eigenstรคndige Kapitel zu Empirie, Theorie und Methodik der Ostdeutschlandforschung. Die interdisziplinรคr ausgerichteten AutorInnen stehen in der Mitte ihres Fachs.

Der Band beleuchtet zunรคchst die Bedeutung der deutschen Einheit fรผr Deutschland in lรคngerer historischer Perspektive, lรคsst die sozialwissenschaftliche Bearbeitung Ostdeutschlands, ostdeutschlandbezogene Themenkonjunkturen und Diskurse Revue passieren und gibt einen รœberblick darรผber, wer innerhalb und auรŸerhalb der Universitรคten zu Ostdeutschland forscht.
Er stellt sodann thematisch sortiert die aktuellen empirischen Erkenntnisse zu Ostdeutschland vor und diskutiert aktuelle theoretischen und methodischen รœberlegungen. Folgende Leitfragen werden dabei beantwortet: Welche ostdeutschen Spezifika bestehen? Reichen die analytischen Begrifflichkeiten und Instrumente aus, um das Spezifische von Ostdeutschland รผberhaupt abbilden, den Wandel und seine Effekte erklรคren zu kรถnnen? (Wo) Ist โ€žOstdeutschlandโ€œ/โ€œostdeutschโ€œ noch eine relevante sozialwissenschaftliche Kategorie? Mit welchen Fragestellungen nimmt man Ostdeutschland kรผnftig am besten in den Blick? Kรถnnen aus der Forschung zu Ostdeutschland Schlussfolgerungen fรผr die weitere Untersuchung von Prozessen beschleunigten und krisenhaften politischen und gesellschaftlichen Wandels sowie fรผr die Theorie institutionellen Wandels und der Demokratie gezogen werden? Oder ist Ostdeutschland ein singulรคrer Fall mit Spezifika, die nur รœbergangsphรคnomene sind?
Eine letzte Gruppe von Aufsรคtzen befasst sich mit der Frage, wie relevant Ostdeutschland fรผr die Sozialwissenschaften ist und welche Fragestellungen und Themen besonderer Beachtung bedรผrfen.

Mit Beitrรคgen von:
Heinrich Best, Klaus von Beyme, Ursula Birsl, Roland Czada, Bernd Faulenbach, Markus Freitag, Gerhard
Heimpold, Ursula Hoffmann-Lange, Everhard Holtmann, Eckhard Jesse, Raj Kollmorgen, Anne K. Krรผger, Alexander Kubis, Cornelia Lang, Astrid Lorenz, Till Melchert, Hildegard Maria Nickel, Benjamin Nรถlting, Peer Pasternack, Werner J. Patzelt, Gert Pickel, Susanne Pickel, Joachim Ragnitz, Hartmut Rosa, Steffen Schmidt, Lutz Schneider, Anna Schwarz, Dieter Segert, Alexander Thumfart, Lars Vogel, Hans Vorlรคnder, Martina Weyrauch, Edgar Wolfrum.

Die Herausgeberin:
Prof. Dr. Astrid Lorenz,

Humboldt-Universitรคt zu Berlin, Juniorprofessorin fรผr Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland

 

Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-86649-424-4

eISBN

978-3-8474-1368-4

Format

B5

Scope

503

Year of publication

2011

Date of publication

11.10.2011

Edition

1.

Language

Deutsch

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Autor*innen

Keywords

neue Bundeslรคnder, Ostdeutschland

Rezensionen

Runde Jahrestage historischer Ereignisse bieten einen guten Anlass, sich intensiver mit diesen zu beschรคftigen; so war es auch 2010 mit der Einheit Deutschlands. Dabei verfolgt die Politikwissenschaftlerin Lorenz mit dem Sammelband zwei Anliegen: erstens die Bereitstellung von „Informationen und Deutungen […], um die Wandlungsprozesse besser erkennen und verstehen zu kรถnnen“ und zweitens das Ausloten, „was Ostdeutschland รผberhaupt ist“ (15). Das gelingt dem interdisziplinรคren Autorenteam auf beeindruckende Weise, indem es eine Bilanz der Wiedervereinigung aus vier sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln darstellt: Zunรคchst werden zeithistorische Bestandaufnahmen vorgelegt; darin wird etwa konstatiert, dass „die beiden deutschen (Teil)Gesellschaften […] erst wieder zu einer Nation zusammenwachsen“ mussten und dieser Prozess „noch nicht beendet [ist]“ (41). AuรŸerdem erscheine „der Osten in manchen Ansรคtzen schon als der modernere Teil Ostdeutschlands“ (55).

Portal fรผr Politikwissenschaft pw-portal.de, 12.07.2012

Beschreibung

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Der Band zieht eine Bilanz der sozialwissenschaftlichen Forschung zu den zwei Jahrzehnten der deutschen Einheit, diskutiert theoretisch-methodische Zugriffe und besonders die Zukunft Ostdeutschlands und der Ostdeutschlandforschung. Er umfasst eigenstรคndige Kapitel zu Empirie, Theorie und Methodik der Ostdeutschlandforschung. Die interdisziplinรคr ausgerichteten AutorInnen stehen in der Mitte ihres Fachs.

Der Band beleuchtet zunรคchst die Bedeutung der deutschen Einheit fรผr Deutschland in lรคngerer historischer Perspektive, lรคsst die sozialwissenschaftliche Bearbeitung Ostdeutschlands, ostdeutschlandbezogene Themenkonjunkturen und Diskurse Revue passieren und gibt einen รœberblick darรผber, wer innerhalb und auรŸerhalb der Universitรคten zu Ostdeutschland forscht.
Er stellt sodann thematisch sortiert die aktuellen empirischen Erkenntnisse zu Ostdeutschland vor und diskutiert aktuelle theoretischen und methodischen รœberlegungen. Folgende Leitfragen werden dabei beantwortet: Welche ostdeutschen Spezifika bestehen? Reichen die analytischen Begrifflichkeiten und Instrumente aus, um das Spezifische von Ostdeutschland รผberhaupt abbilden, den Wandel und seine Effekte erklรคren zu kรถnnen? (Wo) Ist โ€žOstdeutschlandโ€œ/โ€œostdeutschโ€œ noch eine relevante sozialwissenschaftliche Kategorie? Mit welchen Fragestellungen nimmt man Ostdeutschland kรผnftig am besten in den Blick? Kรถnnen aus der Forschung zu Ostdeutschland Schlussfolgerungen fรผr die weitere Untersuchung von Prozessen beschleunigten und krisenhaften politischen und gesellschaftlichen Wandels sowie fรผr die Theorie institutionellen Wandels und der Demokratie gezogen werden? Oder ist Ostdeutschland ein singulรคrer Fall mit Spezifika, die nur รœbergangsphรคnomene sind?
Eine letzte Gruppe von Aufsรคtzen befasst sich mit der Frage, wie relevant Ostdeutschland fรผr die Sozialwissenschaften ist und welche Fragestellungen und Themen besonderer Beachtung bedรผrfen.

Mit Beitrรคgen von:
Heinrich Best, Klaus von Beyme, Ursula Birsl, Roland Czada, Bernd Faulenbach, Markus Freitag, Gerhard
Heimpold, Ursula Hoffmann-Lange, Everhard Holtmann, Eckhard Jesse, Raj Kollmorgen, Anne K. Krรผger, Alexander Kubis, Cornelia Lang, Astrid Lorenz, Till Melchert, Hildegard Maria Nickel, Benjamin Nรถlting, Peer Pasternack, Werner J. Patzelt, Gert Pickel, Susanne Pickel, Joachim Ragnitz, Hartmut Rosa, Steffen Schmidt, Lutz Schneider, Anna Schwarz, Dieter Segert, Alexander Thumfart, Lars Vogel, Hans Vorlรคnder, Martina Weyrauch, Edgar Wolfrum.

Die Herausgeberin:
Prof. Dr. Astrid Lorenz,

Humboldt-Universitรคt zu Berlin, Juniorprofessorin fรผr Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland

 

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Bibliography

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-86649-424-4

eISBN

978-3-8474-1368-4

Format

B5

Scope

503

Year of publication

2011

Date of publication

11.10.2011

Edition

1.

Language

Deutsch

Produktsicherheit

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Runde Jahrestage historischer Ereignisse bieten einen guten Anlass, sich intensiver mit diesen zu beschรคftigen; so war es auch 2010 mit der Einheit Deutschlands. Dabei verfolgt die Politikwissenschaftlerin Lorenz mit dem Sammelband zwei Anliegen: erstens die Bereitstellung von „Informationen und Deutungen […], um die Wandlungsprozesse besser erkennen und verstehen zu kรถnnen“ und zweitens das Ausloten, „was Ostdeutschland รผberhaupt ist“ (15). Das gelingt dem interdisziplinรคren Autorenteam auf beeindruckende Weise, indem es eine Bilanz der Wiedervereinigung aus vier sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln darstellt: Zunรคchst werden zeithistorische Bestandaufnahmen vorgelegt; darin wird etwa konstatiert, dass „die beiden deutschen (Teil)Gesellschaften […] erst wieder zu einer Nation zusammenwachsen“ mussten und dieser Prozess „noch nicht beendet [ist]“ (41). AuรŸerdem erscheine „der Osten in manchen Ansรคtzen schon als der modernere Teil Ostdeutschlands“ (55).

Portal fรผr Politikwissenschaft pw-portal.de, 12.07.2012

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