Beschreibung
Der Band zieht eine Bilanz der sozialwissenschaftlichen Forschung zu den zwei Jahrzehnten der deutschen Einheit, diskutiert theoretisch-methodische Zugriffe und besonders die Zukunft Ostdeutschlands und der Ostdeutschlandforschung. Er umfasst eigenstรคndige Kapitel zu Empirie, Theorie und Methodik der Ostdeutschlandforschung. Die interdisziplinรคr ausgerichteten AutorInnen stehen in der Mitte ihres Fachs.
Der Band beleuchtet zunรคchst die Bedeutung der deutschen Einheit fรผr Deutschland in lรคngerer historischer Perspektive, lรคsst die sozialwissenschaftliche Bearbeitung Ostdeutschlands, ostdeutschlandbezogene Themenkonjunkturen und Diskurse Revue passieren und gibt einen รberblick darรผber, wer innerhalb und auรerhalb der Universitรคten zu Ostdeutschland forscht.
Er stellt sodann thematisch sortiert die aktuellen empirischen Erkenntnisse zu Ostdeutschland vor und diskutiert aktuelle theoretischen und methodischen รberlegungen. Folgende Leitfragen werden dabei beantwortet: Welche ostdeutschen Spezifika bestehen? Reichen die analytischen Begrifflichkeiten und Instrumente aus, um das Spezifische von Ostdeutschland รผberhaupt abbilden, den Wandel und seine Effekte erklรคren zu kรถnnen? (Wo) Ist โOstdeutschlandโ/โostdeutschโ noch eine relevante sozialwissenschaftliche Kategorie? Mit welchen Fragestellungen nimmt man Ostdeutschland kรผnftig am besten in den Blick? Kรถnnen aus der Forschung zu Ostdeutschland Schlussfolgerungen fรผr die weitere Untersuchung von Prozessen beschleunigten und krisenhaften politischen und gesellschaftlichen Wandels sowie fรผr die Theorie institutionellen Wandels und der Demokratie gezogen werden? Oder ist Ostdeutschland ein singulรคrer Fall mit Spezifika, die nur รbergangsphรคnomene sind?
Eine letzte Gruppe von Aufsรคtzen befasst sich mit der Frage, wie relevant Ostdeutschland fรผr die Sozialwissenschaften ist und welche Fragestellungen und Themen besonderer Beachtung bedรผrfen.
Mit Beitrรคgen von:
Heinrich Best, Klaus von Beyme, Ursula Birsl, Roland Czada, Bernd Faulenbach, Markus Freitag, Gerhard
Heimpold, Ursula Hoffmann-Lange, Everhard Holtmann, Eckhard Jesse, Raj Kollmorgen, Anne K. Krรผger, Alexander Kubis, Cornelia Lang, Astrid Lorenz, Till Melchert, Hildegard Maria Nickel, Benjamin Nรถlting, Peer Pasternack, Werner J. Patzelt, Gert Pickel, Susanne Pickel, Joachim Ragnitz, Hartmut Rosa, Steffen Schmidt, Lutz Schneider, Anna Schwarz, Dieter Segert, Alexander Thumfart, Lars Vogel, Hans Vorlรคnder, Martina Weyrauch, Edgar Wolfrum.
Die Herausgeberin:
Prof. Dr. Astrid Lorenz,
Humboldt-Universitรคt zu Berlin, Juniorprofessorin fรผr Innenpolitik der Bundesrepublik Deutschland
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).


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