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ISSN: 2701-9624

ZRex – Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung

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ISSN: 2701-9624

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Die Zeitschrift:
Ziel der ZRex – Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung ist es, der wissenschaftlichen Forschung zur illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten ein Forum zu geben und damit das strukturelle Defizit einer fehlenden wissenschaftlichen Plattform für kritische Rechtsextremismusforschung zu beheben.

Global sind in den letzten Jahren in vielen Gesellschaften politische Geländegewinne der illiberalen Rechten zu verzeichnen. Diese Entwicklung konfrontiert die Forschung, aber auch Medien, Politik und Zivilgesellschaft mit neuen Herausforderungen bzgl. der Erklärung und Einordnung der entsprechenden Phänomene, aber auch hinsichtlich der Verteidigung demokratischer Grundlagen und Verfahren. Diese Herausforderungen werden auf ganz unterschiedliche Weise sichtbar und sozial bzw. politisch bedeutsam: auf der Ebene der Einstellungen und Denkmuster, in Gestalt verschiedenster Handlungspraxen, aber auch in vielfältiger organisatorischer Form, die neben Parteien auch bewegungsförmige und klandestine Strukturen und Netzwerke umfassen kann. Der Blick auf die Entwicklung allein in Deutschland verweist auf die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit der Erscheinungsformen der populistischen/extremen Rechten bzw. des völkischen Nationalismus. Zudem hat das Bekanntwerden der rassistischen Morde des NSU sowie nachfolgende Akte rechten Terrorismus‘ die Relevanz des Gegenstandes unterstrichen – nicht zuletzt hinsichtlich der Frage, wie staatliche Kontrollinstanzen, die demokratischen Parteien, zivilgesellschaftliche Akteure sowie Medien auf extrem rechte und rechts-populistische Akteure und deren Aktivitäten reagieren. Schließlich sind die transnationalen Bezüge und Verflechtungen sowie der Einfluss von Ereignissen und Entwicklungen auf der Makroebene (internationale Konflikte, Fluchtbewegungen, politische Kultur) wie der Mesoebene (Neuformierung von Gruppen und Bewegungen) nicht zu übersehen.

Seit vielen Jahren gibt es in der Bundesrepublik Deutschland qualifizierte theoretische, empirische und anwendungsbezogene Forschung zu diesen skizzierten Entwicklungen. Doch fehlte bisher eine regelmäßig erscheinende, spezialisierte wissenschaftliche Publikation, die eine hohe Analyse- und Prognosekompetenz bietet und zum zentralen Bezugspunkt der Fachdebatte wird, indem sie innovativen Arbeiten ein Forum bietet, auf qualitativ hohem Niveau Kontinuität herstellt und eine systematische bzw. systematisierende Übersicht schafft. Die Innovationsfähigkeit der populistischen/extremen Rechten und ihre gesteigerten Möglichkeiten, eine große Bandbreite gesellschaftlicher Themen aufzugreifen und zuzuspitzen, qualifiziert sie zu einem eigenständigen Forschungsfeld – nicht zuletzt mit Blick auf Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Die Zeitschrift soll Entwicklungen der illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten analysieren, gesellschaftstheoretisch erklären sowie Forschungsmethoden und -ethik sowie Handlungsfelder (Prävention, Intervention, Repression) in diesem Forschungsfeld einer Reflexion zugänglich machen. Die Zeitschrift steht interdisziplinären Zugängen sowie dem Austausch mit überschneidenden Forschungsfeldern offen – wie der Antisemitismus- und Rassismusforschung. Außerdem soll sie den Anschluss an internationale Forschungsdebatten und gesellschaftliche Diskurse ermöglichen.

Herausgeber*innen:
Prof. Dr. Ursula Birsl (Universität Marburg), Prof. Dr. Gideon Botsch (Universität Potsdam), Priv.-Doz. Dr. Oliver Decker (Else-Frenkel-Brunswik-Institut, Universität Leipzig/Sigmund-Freud-Universität Berlin), Prof. Dr. Gudrun Hentges (Universität Köln), Helmut Kellershohn (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS), Duisburg), Prof. Dr. Michaela Köttig (Frankfurt University of Applied Sciences), Prof. Dr. Christoph Kopke (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Juliane Lang (Universität Gießen), Prof. Dr. Esther Lehnert (Alice Salomon Hochschule Berlin), Prof. Dr. Matthias Quent (Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena), Prof. Dr. Heike Radvan (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg), Prof. Dr. Samuel Salzborn (Universität Gießen), Prof. Dr. Birgit Sauer (Universität Wien), Dr. Johanna Sigl (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)), Prof. Dr. Fabian Virchow (Hochschule Düsseldorf), Dr. Sebastian Winter (Leibniz Universität Hannover)

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Sozialen Arbeit

Infoflyer:
Wenn Sie einen Infoflyer zur ZRex haben möchten, können Sie sich diesen hier herunterladen.

Alert:
Sie können sich hier für den ZRex-Alert anmelden.

Einzelbeiträge:
Einzelbeitrag-Download (Open Access): zrex.budrich-journals.de

Additional information

Publisher

ISSN

2701-9624

eISSN

2701-9632

Volume

2. Jahrgang 2022

Frequency of publication

2 x jährlich

Erscheinungsmonate

April – Oktober

Scope

ca. 200 S. pro Heft

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

Open Access

sofort mit Erscheinen

Homepage

https://zrex.budrich-journals.de

1 review for ZRex – Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung

  1. Theresia

    Endlich gibt es eine Zeitschrift, die aktuelle Forschung zum Rechtsextremismus in kompaktem und gut zugänglichem Format zur Verfügung stellt. Spannend finde ich die verschiedenen Perspektiven und dass die Zeitschrift sowohl Artikel enthält, die aktuelle auf Deutschland bezogene Themen behandelt, als auch über die Grenzen hinaus z.B. den Trumpismus in den USA unter die Lupe nimmt.
    Am besten gefällt mir persönlich der Anteil der empirischen Forschungsergebnisse und die klare Darstellung dieser. Ich habe mir die Zeitschrift im Rahmen des Bachelorseminars „Deutschland rechts außen“ in der Politikwissenschaft bestellt. Dafür ist sie sehr gut geeignet, wenn man sich über die Seminarlektüre hinaus mit Rechtsextremismusforschung beschäftigen oder auch dieses Forschungsfeld überhaupt erst kennen lernen möchte.
    Ich würde die ZRex für Studierende und Interessierte uneingeschränkt weiterempfehlen!

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Schlagwörter

Rechtsextremismus, Rechtsextremismusforschung

Subscription conditions

Abonnementpreise:
Die Abonnementpreise (Irrtümer und Änderungen vorbehalten) fallen jährlich an und werden mit Erscheinen des ersten Heftes eines Jahrgangs berechnet. Die Abonnementpreise gelten für den jeweils aktuellen Jahrgang und verstehen sich inklusive MwSt. zuzüglich der jährlichen Versandkosten. Die Versandkosten betragen im Inland 4,00 EUR, im Ausland 8,00 EUR/Jahrgang.

Online-Zugang:
Die Zeitschrift ist auf Budrich Journals im Open Access verfügbar: zrex.budrich-journals.de.

Studierenden-Abonnements:
Für die Studierenden-Abonnements (Print) benötigen wir Ihre Studienbescheinigung (gerne als PDF). Sie können diese während des Bestellvorgangs hochladen oder uns per E-Mail zusenden.

Verlängerung / Kündigung:
Abonnements verlängern sich automatisch um ein Jahr. Abonnement-Kündigungen bitte schriftlich an den Verlag. Kündigungsfrist bis 3 Monate zum Jahresende.

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Die Zeitschrift:
Ziel der ZRex – Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung ist es, der wissenschaftlichen Forschung zur illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten ein Forum zu geben und damit das strukturelle Defizit einer fehlenden wissenschaftlichen Plattform für kritische Rechtsextremismusforschung zu beheben.

Global sind in den letzten Jahren in vielen Gesellschaften politische Geländegewinne der illiberalen Rechten zu verzeichnen. Diese Entwicklung konfrontiert die Forschung, aber auch Medien, Politik und Zivilgesellschaft mit neuen Herausforderungen bzgl. der Erklärung und Einordnung der entsprechenden Phänomene, aber auch hinsichtlich der Verteidigung demokratischer Grundlagen und Verfahren. Diese Herausforderungen werden auf ganz unterschiedliche Weise sichtbar und sozial bzw. politisch bedeutsam: auf der Ebene der Einstellungen und Denkmuster, in Gestalt verschiedenster Handlungspraxen, aber auch in vielfältiger organisatorischer Form, die neben Parteien auch bewegungsförmige und klandestine Strukturen und Netzwerke umfassen kann. Der Blick auf die Entwicklung allein in Deutschland verweist auf die Vielfalt und Wandlungsfähigkeit der Erscheinungsformen der populistischen/extremen Rechten bzw. des völkischen Nationalismus. Zudem hat das Bekanntwerden der rassistischen Morde des NSU sowie nachfolgende Akte rechten Terrorismus‘ die Relevanz des Gegenstandes unterstrichen – nicht zuletzt hinsichtlich der Frage, wie staatliche Kontrollinstanzen, die demokratischen Parteien, zivilgesellschaftliche Akteure sowie Medien auf extrem rechte und rechts-populistische Akteure und deren Aktivitäten reagieren. Schließlich sind die transnationalen Bezüge und Verflechtungen sowie der Einfluss von Ereignissen und Entwicklungen auf der Makroebene (internationale Konflikte, Fluchtbewegungen, politische Kultur) wie der Mesoebene (Neuformierung von Gruppen und Bewegungen) nicht zu übersehen.

Seit vielen Jahren gibt es in der Bundesrepublik Deutschland qualifizierte theoretische, empirische und anwendungsbezogene Forschung zu diesen skizzierten Entwicklungen. Doch fehlte bisher eine regelmäßig erscheinende, spezialisierte wissenschaftliche Publikation, die eine hohe Analyse- und Prognosekompetenz bietet und zum zentralen Bezugspunkt der Fachdebatte wird, indem sie innovativen Arbeiten ein Forum bietet, auf qualitativ hohem Niveau Kontinuität herstellt und eine systematische bzw. systematisierende Übersicht schafft. Die Innovationsfähigkeit der populistischen/extremen Rechten und ihre gesteigerten Möglichkeiten, eine große Bandbreite gesellschaftlicher Themen aufzugreifen und zuzuspitzen, qualifiziert sie zu einem eigenständigen Forschungsfeld – nicht zuletzt mit Blick auf Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Die Zeitschrift soll Entwicklungen der illiberalen, populistischen bzw. extremen Rechten analysieren, gesellschaftstheoretisch erklären sowie Forschungsmethoden und -ethik sowie Handlungsfelder (Prävention, Intervention, Repression) in diesem Forschungsfeld einer Reflexion zugänglich machen. Die Zeitschrift steht interdisziplinären Zugängen sowie dem Austausch mit überschneidenden Forschungsfeldern offen – wie der Antisemitismus- und Rassismusforschung. Außerdem soll sie den Anschluss an internationale Forschungsdebatten und gesellschaftliche Diskurse ermöglichen.

Herausgeber*innen:
Prof. Dr. Ursula Birsl (Universität Marburg), Prof. Dr. Gideon Botsch (Universität Potsdam), Priv.-Doz. Dr. Oliver Decker (Else-Frenkel-Brunswik-Institut, Universität Leipzig/Sigmund-Freud-Universität Berlin), Prof. Dr. Gudrun Hentges (Universität Köln), Helmut Kellershohn (Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS), Duisburg), Prof. Dr. Michaela Köttig (Frankfurt University of Applied Sciences), Prof. Dr. Christoph Kopke (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Juliane Lang (Universität Gießen), Prof. Dr. Esther Lehnert (Alice Salomon Hochschule Berlin), Prof. Dr. Matthias Quent (Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena), Prof. Dr. Heike Radvan (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg), Prof. Dr. Samuel Salzborn (Universität Gießen), Prof. Dr. Birgit Sauer (Universität Wien), Dr. Johanna Sigl (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH)), Prof. Dr. Fabian Virchow (Hochschule Düsseldorf), Dr. Sebastian Winter (Leibniz Universität Hannover)

Zielgruppe:
Forschende und Lehrende der Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Sozialen Arbeit

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Einzelbeiträge:
Einzelbeitrag-Download (Open Access): zrex.budrich-journals.de

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Publisher

ISSN

2701-9624

eISSN

2701-9632

Volume

2. Jahrgang 2022

Frequency of publication

2 x jährlich

Erscheinungsmonate

April – Oktober

Scope

ca. 200 S. pro Heft

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

Open Access

sofort mit Erscheinen

Homepage

https://zrex.budrich-journals.de

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  1. Theresia

    Endlich gibt es eine Zeitschrift, die aktuelle Forschung zum Rechtsextremismus in kompaktem und gut zugänglichem Format zur Verfügung stellt. Spannend finde ich die verschiedenen Perspektiven und dass die Zeitschrift sowohl Artikel enthält, die aktuelle auf Deutschland bezogene Themen behandelt, als auch über die Grenzen hinaus z.B. den Trumpismus in den USA unter die Lupe nimmt.
    Am besten gefällt mir persönlich der Anteil der empirischen Forschungsergebnisse und die klare Darstellung dieser. Ich habe mir die Zeitschrift im Rahmen des Bachelorseminars „Deutschland rechts außen“ in der Politikwissenschaft bestellt. Dafür ist sie sehr gut geeignet, wenn man sich über die Seminarlektüre hinaus mit Rechtsextremismusforschung beschäftigen oder auch dieses Forschungsfeld überhaupt erst kennen lernen möchte.
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    Einzelhefte

    ZRex 1-2021 | Freie Beiträge

    ZRex – Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung 1-2021: Freie Beiträge Editorial Beiträge Lars Rensmann: Im Schatten des Trumpismus: Autoritärer Populismus in der Regierung und die Neuformierung der radikalen Rechten in den USA Susanne Rippl / Christian Seipel: Ostdeutsche zwischen Protest und autoritären Reaktionen: das Beispiel Sachsen Elena Mayer: Analyse von Rechtsextremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Text Mining der Dokumentation von chronik.LE 2008–2019 Tanjev Schultz / Marc Ziegele / Nikolaus Jackob / Ilka Jakobs […]
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