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Informationen zur Zeitschrift

ISSN: 2191-3560

ZISU 3 (2014) | Professionalisierung und Deprofessionalisierung im Lehrer/innenberuf

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ISSN: 2191-3560

Inhalt

ZISU 3 (2014) | Professionalisierung und Deprofessionalisierung im Lehrer/innenberuf

Thementeil
Angelika Paseka / Jan-Hendrik Hinzke: Der Umgang mit Dilemmasituationen. Ein Beitrag zu Fragen der Professionalität von Lehrpersonen und Lehramtsstudierenden
Julia Košinár: Die Bedeutung von Passungserfahrungen für Professionalisierungsverläufe im Referendariat
Katharina Kunze: Professionalisierungspotenziale und -probleme der sozialisatorischen Interaktion im Studienseminar
Martin Heinrich / Ann-Kathrin Arndt / Rolf Werning: Von „Fördertanten“ und „Gymnasialempfehlungskindern“. Professionelle Identitätsbehauptung von Sonderpädagog/innen in der inklusiven Schule
Britta Viebrock: Zur Professionalisierung von Lehrkräften im bilingualen Unterricht
Andreas Bonnet / Uwe Hericks: „ … kam grad am Anfang an die Grenzen“. Potenziale und Probleme von Kooperativem Lernen für die Professionalisierung von Englischlehrer/innen
Carolin Rotter: Kompetent durch Migrationserfahrung? Die Betonung des Migrationshintergrunds als Gefahr einer Deprofessionalisierung von Lehrkräften
Afra Sturm / Nadja Lindauer: Zwischen begrenztem Wissen und Widerspruch. Zur Expertise von Kursleitenden im Bereich des funktionalen Analphabetismus

Diskussion
Walter Herzog: Weshalb uns Hattie eine Geschichte erzählt Oder: Ein missglückter Versuch, den Erkenntnisstand der quantitativen Unterrichtsforschung zur Synthese zu bringen

Rezensionen
Rahel Hünig / Sascha Kabel: Was ist Unterricht? Rezension der gleichnamigen Tagung im September 2013 in Halle
Oliver Hollstein: Zaborowski, Katrin Ulrike/Meier, Michael/Breidenstein, Georg (2011): Leistungsbewertung und Unterricht. Ethnographische Studien zur Bewertungspraxis in Gymnasium und Sekundarschule. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Alexander Schuster / Doris Bambey: Potenziale einer zentralen Verfügbarkeit von Daten und Instrumenten im Forschungsdatenzentrum (FDZ) Bildung

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Einzelbeitrag-Download (Open Access/Gebühr): zisu.budrich-journals.de
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Zusätzliche Information

Verlag

ISSN

2191-3560

eISSN

2195-2671

Jahrgang

3. Jahrgang 2014

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Feb-14

Umfang

153

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zisu.v3i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://zisu.budrich-journals.de

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Autor*innen

Schlagwörter

Analphabetismus, Antinomien, Berufliches Selbstkonzept, Biographische Professionsforschung, Deprofessionalisierung, Didaktik, Dilemmasituationen, dokumentarische Methode, Englischunterricht, Entwicklungsaufgaben, Erfahrungslernen, Erwachsenenbildung, Experten Novizen Forschung, Inklusion, Inklusive Schulentwicklung, Kooperatives Lernen, Lehramtsstudierenden, Lehrer*innenberuf, Lehrer*innenbildung, Lehrer*innenexpertise, Lehrer*innenprofessionalität, Lehrer*innenwissen, Lehrpersonen, Längsschnittstudie, Migrationshintergrund, Passungserfahrung, Professionalisierung, Quantitative Unterrichtsforschung, Referendariat, Schreibstrategien, Sonderpädagogik, Typenbildung, Überzeugungen von Lehrkräften

Abstracts

Der Umgang mit Dilemmasituationen. Ein Beitrag zu Fragen der Professionalität von Lehrpersonen und Lehramtsstudierenden (Angelika Paseka, Jan-Hendrik Hinzke)
Das professionelle Handeln von Lehrerinnen und Lehrern ist durch Antinomien gekennzeichnet, die sich in Dilemmasituationen manifestieren. Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich am Umgang mit solchen Situationen Professionalität erkennen lässt und ob es dabei Unterschiede zwischen Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen gibt. Mit Hilfe von Fallvignetten wurden Dilemmainterviews durchgeführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet. Dabei ließen sich zum einen drei Modi der Herangehensweise an Dilemmasituationen, zum anderen drei Orientierungsrahmen (Schüler/innen, Organisation, Professionalisierung) rekonstruieren, die sich in unterschiedlichen Ausprägungen je nach Status der Befragten zeigen. Schlagworte: Lehrerprofessionalität; Antinomien; Dilemmasituationen; Experten-Novizen-Forschung; dokumentarische Methode
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Die Bedeutung von Passungserfahrungen für Professionalisierungsverläufe im Referendariat (Julia Košinár)
Die Tiefenstruktur von Professionalisierungsverläufen angehender Lehrer/innen wurde bisher kaum erfasst. Dies liegt einerseits an einem Mangel an empirisch-rekonstruktiven Studien, die die implizite Ebene erfassen. Andererseits bilden die meisten theoretischen Modelle der (Kompetenz-) Entwicklung Prozesse nicht in ihrer Vielschichtigkeit ab. Aus diesem Grund verbindet das vorliegende Forschungsprojekt das Entwicklungsaufgabenkonzept mit der Theorie des Erfahrungslernens und analysiert Daten aus einer Längsschnittstudie mit acht Referendar/innen mithilfe der dokumentarischen Methode. Dabei steht die Anforderungsdeutung und -bearbeitung der Referendar/innen im Kontext ihrer Ausbildungsbedingungen und ihres Verhältnisses zu den Ausbilder/innen im Zentrum des Interesses. Als zentrale Voraussetzung für Professionalisierung wurden aus dem empirischen Material die Dimensionen „Professionalisierungsverständnis“ und „Passung“ identifiziert, die gemäß den Orientierungsrahmen der Referendar/innen unterschiedliche Ausprägungen erfahren. Schlagworte: Professionalisierung; Entwicklungsaufgaben; Erfahrungslernen; Referendariat; dokumentarische Methode; Typenbildung; Längsschnittstudie
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Professionalisierungspotenziale und -probleme der sozialisatorischen Interaktion im Studienseminar (Katharina Kunze)
Auf Basis der Befundlage einer interaktionsanalytischen Untersuchung der Ausbildungspraxis in den Studien- und Fachseminaren im Referendariat reflektiert der Beitrag die sich empirisch darstellende Zuständigkeitsproblematik dieser Institution und arbeitet deren Implikationen für die interaktive Ausgestaltung der Ausbildungspraxis heraus. Im Rekurs auf ein Fallbeispiel werden deprofessionalisierende Tendenzen der sozialisatorischen Interaktion aufgezeigt und zum Ausgangspunkt eines gedankenexperimentellen Entwurfs anschlussfähiger Handlungsalternativen genommen. Auf dessen Grundlage wird schließlich ein Vorschlag zur produktiven Bearbeitung der Problematik zur Diskussion gestellt. Schlagworte: Lehrerbildung; Professionalisierung; Referendariat
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Von „Fördertanten“ und „Gymnasialempfehlungskindern“. Professionelle Identitätsbehauptung von Sonderpädagog/innen in der inklusiven Schule (Martin Heinrich, Ann-Kathrin Arndt, Rolf Werning)
Angesichts der durch die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland anstehenden Entwicklung inklusiver Schulen wird der Ruf nach multiprofessionellen Teams laut. Seitens der Lehrkräfte ist hierbei einerseits im Spannungsfeld von Professionalisierung und Deprofessionalisierung die eigene professionelle Identität auch in Abgrenzung zu anderen aufrechtzuerhalten, andererseits eine Zusammenarbeit zu entwickeln, welche über eine reine Addition verschiedener professioneller Kompetenzen hinausgeht. Die Kooperation von Regelschullehrkräften und Sonderpädagog/innen fokussierend werden am Beispiel einer an einer Integrierten Gesamtschule arbeitenden Sonderpädagogin die für das professionelle Deutungsmuster dieser Lehrkraft zentralen Strukturmomente objektiv-hermeneutisch rekonstruiert. Ausgehend von den so deutlich werdenden Herausforderungen für die Rollenfindung von Sonderpädagog/innen im Kontext inklusiver Schulentwicklung werden die Strukturprobleme einer Entwicklung von multiprofessionellen Teams diskutiert. Schlagworte: Inklusive Schulentwicklung; Kooperation von Regelschullehrkräften und Lehrkräften für Sonderpädagogik; multiprofessionelle Teams; Qualitative Interviews; Objektive Hermeneutik
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Zur Professionalisierung von Lehrkräften im bilingualen Unterricht (Britta Viebrock)
Die Professionalisierung von Lehrkräften ist ein zentrales Thema in Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik. Der vorliegende Beitrag ordnet die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu subjektiven didaktischen Theorien bilingualer Erdkundelehrkräfte in den Kontext der Professionalisierungsdebatte ein. Neben der Präsentation einzelner Forschungsergebnisse wird die Frage diskutiert, inwieweit das Konzept der subjektiven Theorien hilfreich ist für die Erfassung von Professionalisierungsprozessen. Dabei wird unterschieden zwischen einem „prescribed professionalism“, der sich aus verordneten bildungspolitischen Innovationen entwickelt, und einem „independent professionalism“, mit dem sich die Professionalisierungsprozesse einer bottom-up Entwicklung wie der des bilingualen Unterrichts aus der Schulpraxis heraus beschreiben lassen. Schlagworte: Didaktik des bilingualen (Erdkunde-)Unterrichts; bottom-up Innovationen; „independent professionalism“ vs. „prescribed professionalism“; subjektive didaktische Theorien
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„ … kam grad am Anfang an die Grenzen“. Potenziale und Probleme von Kooperativem Lernen für die Professionalisierung von Englischlehrer/innen (Andreas Bonnet, Uwe Hericks)
Die so genannten neuen Unterrichtsformen, so auch Kooperatives Lernen, haben in den letzten Jahren in der Diskussion über notwendige Reformen von Schule und Unterricht einen zentralen Platz eingenommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der aktuellen Diskussion ist die Frage nach der professionalisierenden bzw. deprofessionalisierenden Wirkung von Reformen. Der vorliegende Aufsatz fragt danach, welche für die Professionalisierung von Lehrer/innen relevanten Wirkungen die Einführung von Kooperativem Lernen im Englischunterricht hat. Dazu werden die Fallstudien über zwei Lehrerinnen vorgestellt, die über drei Jahre bei der Umsetzung von Kooperativem Lernen im Englischunterricht der frühen Mittelstufe begleitet wurden. Die Fallstudie legt nahe, dass Kooperatives Lernen mit der gymnasialen Allokationslogik kollidiert und dass dies für die Lehrerinnen krisenhaft wird. Im Fallvergleich wird deutlich, dass ein umfassendes Verständnis von Kooperation sowie das Konzept eines niederschwelligen Einstiegs diese Krise produktiv wenden können, während das Fehlen dieser Orientierungen die Entfaltung von agency und damit Autonomiegewinn verhindert. Schlagworte: Biographische Professionsforschung, Dokumentarische Methode, Englischunterricht, Kooperatives Lernen
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Kompetent durch Migrationserfahrung? Die Betonung des Migrationshintergrunds als Gefahr einer Deprofessionalisierung von Lehrkräften (Carolin Rotter)
Auf bildungspolitischer Ebene wird derzeit verstärkt die Forderung nach mehr Lehrkräften mit Migrationshintergrund erhoben und dadurch eine eindeutige Relevanzsetzung des Migrationshintergrunds für den schulischen Alltag vorgenommen. Die Frage, die sich daran anschließt, ist die nach der Selbstwahrnehmung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund. Mittels leitfadenorientierter Interviews wurden 14 Lehrkräfte mit Migrationshintergrund zu ihrem beruflichen Selbstkonzept und der Bedeutung ihres Migrationshintergrunds, die sie diesem für ihren schulischen Alltag beimessen, befragt. Mittels der dokumentarischen Methode wurde das Datenmaterial sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch auf der Ebene der kommunikativen Hervorbringung analysiert. Im folgenden Beitrag werden die Ergebnisse der sinn- und soziogenetischen Typenbildung präsentiert und vor dem Hintergrund des professionstheoretischen Diskurses interpretiert. Deutlich wird die Gefahr einer deprofessionalisierenden Verstrickung in die eigene Biografie, bei der die Grundlage für die Erfüllung beruflicher Aufgaben nicht in der Ausbildung, sondern vorrangig in der eigenen Biografie gesehen wird. Schlagwörter: Lehrkräfte mit Migrationshintergrund; berufliches Selbstkonzept; Deprofessionalisierung
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Zwischen begrenztem Wissen und Widerspruch. Zur Expertise von Kursleitenden im Bereich des funktionalen Analphabetismus (Afra Sturm, Nadja Lindauer)
Der Expertise von Kursleitenden im Bereich funktionaler Analphabetismus kommt bei der Steuerung von Lehr-Lern-Prozessen eine besonders wichtige Rolle zu, da die Lernbiografien von Erwachsenen mit geringen literalen Kompetenzen verknüpft sind mit Lernschwierigkeiten und Misserfolgserlebnissen (u.a. Egloff 1997). Über die Expertise von Kursleitenden in diesem Bereich ist jedoch wenig bekannt. Hier setzt das Projekt „Literalität in Alltag und Beruf“ an: Wir fokussieren in diesem Beitrag das fachliche und fachdidaktische Wissen von Kursleitenden in der Domäne Schreiben sowie schreibbezogenes Wissen von Kursteilnehmenden, um in Analogie zu Duffy (1993) „Knotenpunkte“ herausarbeiten zu können. Schlagworte: Lehrerexpertise; Lehrerwissen; Überzeugungen von Lehrkräften; Schreibstrategien; funktionaler Analphabetismus; Erwachsenenbildung
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Inhalt

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ZISU 3 (2014) | Professionalisierung und Deprofessionalisierung im Lehrer/innenberuf

Thementeil
Angelika Paseka / Jan-Hendrik Hinzke: Der Umgang mit Dilemmasituationen. Ein Beitrag zu Fragen der Professionalität von Lehrpersonen und Lehramtsstudierenden
Julia Košinár: Die Bedeutung von Passungserfahrungen für Professionalisierungsverläufe im Referendariat
Katharina Kunze: Professionalisierungspotenziale und -probleme der sozialisatorischen Interaktion im Studienseminar
Martin Heinrich / Ann-Kathrin Arndt / Rolf Werning: Von „Fördertanten“ und „Gymnasialempfehlungskindern“. Professionelle Identitätsbehauptung von Sonderpädagog/innen in der inklusiven Schule
Britta Viebrock: Zur Professionalisierung von Lehrkräften im bilingualen Unterricht
Andreas Bonnet / Uwe Hericks: „ … kam grad am Anfang an die Grenzen“. Potenziale und Probleme von Kooperativem Lernen für die Professionalisierung von Englischlehrer/innen
Carolin Rotter: Kompetent durch Migrationserfahrung? Die Betonung des Migrationshintergrunds als Gefahr einer Deprofessionalisierung von Lehrkräften
Afra Sturm / Nadja Lindauer: Zwischen begrenztem Wissen und Widerspruch. Zur Expertise von Kursleitenden im Bereich des funktionalen Analphabetismus

Diskussion
Walter Herzog: Weshalb uns Hattie eine Geschichte erzählt Oder: Ein missglückter Versuch, den Erkenntnisstand der quantitativen Unterrichtsforschung zur Synthese zu bringen

Rezensionen
Rahel Hünig / Sascha Kabel: Was ist Unterricht? Rezension der gleichnamigen Tagung im September 2013 in Halle
Oliver Hollstein: Zaborowski, Katrin Ulrike/Meier, Michael/Breidenstein, Georg (2011): Leistungsbewertung und Unterricht. Ethnographische Studien zur Bewertungspraxis in Gymnasium und Sekundarschule. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Alexander Schuster / Doris Bambey: Potenziale einer zentralen Verfügbarkeit von Daten und Instrumenten im Forschungsdatenzentrum (FDZ) Bildung

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ISSN

2191-3560

eISSN

2195-2671

Jahrgang

3. Jahrgang 2014

Ausgabe

1

Erscheinungsdatum

Feb-14

Umfang

153

Sprache

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/zisu.v3i1

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

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Pressestimmen

Abstracts

Abstracts

Der Umgang mit Dilemmasituationen. Ein Beitrag zu Fragen der Professionalität von Lehrpersonen und Lehramtsstudierenden (Angelika Paseka, Jan-Hendrik Hinzke)
Das professionelle Handeln von Lehrerinnen und Lehrern ist durch Antinomien gekennzeichnet, die sich in Dilemmasituationen manifestieren. Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich am Umgang mit solchen Situationen Professionalität erkennen lässt und ob es dabei Unterschiede zwischen Lehramtsstudierenden und Lehrpersonen gibt. Mit Hilfe von Fallvignetten wurden Dilemmainterviews durchgeführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet. Dabei ließen sich zum einen drei Modi der Herangehensweise an Dilemmasituationen, zum anderen drei Orientierungsrahmen (Schüler/innen, Organisation, Professionalisierung) rekonstruieren, die sich in unterschiedlichen Ausprägungen je nach Status der Befragten zeigen. Schlagworte: Lehrerprofessionalität; Antinomien; Dilemmasituationen; Experten-Novizen-Forschung; dokumentarische Methode
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Die Bedeutung von Passungserfahrungen für Professionalisierungsverläufe im Referendariat (Julia Košinár)
Die Tiefenstruktur von Professionalisierungsverläufen angehender Lehrer/innen wurde bisher kaum erfasst. Dies liegt einerseits an einem Mangel an empirisch-rekonstruktiven Studien, die die implizite Ebene erfassen. Andererseits bilden die meisten theoretischen Modelle der (Kompetenz-) Entwicklung Prozesse nicht in ihrer Vielschichtigkeit ab. Aus diesem Grund verbindet das vorliegende Forschungsprojekt das Entwicklungsaufgabenkonzept mit der Theorie des Erfahrungslernens und analysiert Daten aus einer Längsschnittstudie mit acht Referendar/innen mithilfe der dokumentarischen Methode. Dabei steht die Anforderungsdeutung und -bearbeitung der Referendar/innen im Kontext ihrer Ausbildungsbedingungen und ihres Verhältnisses zu den Ausbilder/innen im Zentrum des Interesses. Als zentrale Voraussetzung für Professionalisierung wurden aus dem empirischen Material die Dimensionen „Professionalisierungsverständnis“ und „Passung“ identifiziert, die gemäß den Orientierungsrahmen der Referendar/innen unterschiedliche Ausprägungen erfahren. Schlagworte: Professionalisierung; Entwicklungsaufgaben; Erfahrungslernen; Referendariat; dokumentarische Methode; Typenbildung; Längsschnittstudie
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Professionalisierungspotenziale und -probleme der sozialisatorischen Interaktion im Studienseminar (Katharina Kunze)
Auf Basis der Befundlage einer interaktionsanalytischen Untersuchung der Ausbildungspraxis in den Studien- und Fachseminaren im Referendariat reflektiert der Beitrag die sich empirisch darstellende Zuständigkeitsproblematik dieser Institution und arbeitet deren Implikationen für die interaktive Ausgestaltung der Ausbildungspraxis heraus. Im Rekurs auf ein Fallbeispiel werden deprofessionalisierende Tendenzen der sozialisatorischen Interaktion aufgezeigt und zum Ausgangspunkt eines gedankenexperimentellen Entwurfs anschlussfähiger Handlungsalternativen genommen. Auf dessen Grundlage wird schließlich ein Vorschlag zur produktiven Bearbeitung der Problematik zur Diskussion gestellt. Schlagworte: Lehrerbildung; Professionalisierung; Referendariat
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Von „Fördertanten“ und „Gymnasialempfehlungskindern“. Professionelle Identitätsbehauptung von Sonderpädagog/innen in der inklusiven Schule (Martin Heinrich, Ann-Kathrin Arndt, Rolf Werning)
Angesichts der durch die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland anstehenden Entwicklung inklusiver Schulen wird der Ruf nach multiprofessionellen Teams laut. Seitens der Lehrkräfte ist hierbei einerseits im Spannungsfeld von Professionalisierung und Deprofessionalisierung die eigene professionelle Identität auch in Abgrenzung zu anderen aufrechtzuerhalten, andererseits eine Zusammenarbeit zu entwickeln, welche über eine reine Addition verschiedener professioneller Kompetenzen hinausgeht. Die Kooperation von Regelschullehrkräften und Sonderpädagog/innen fokussierend werden am Beispiel einer an einer Integrierten Gesamtschule arbeitenden Sonderpädagogin die für das professionelle Deutungsmuster dieser Lehrkraft zentralen Strukturmomente objektiv-hermeneutisch rekonstruiert. Ausgehend von den so deutlich werdenden Herausforderungen für die Rollenfindung von Sonderpädagog/innen im Kontext inklusiver Schulentwicklung werden die Strukturprobleme einer Entwicklung von multiprofessionellen Teams diskutiert. Schlagworte: Inklusive Schulentwicklung; Kooperation von Regelschullehrkräften und Lehrkräften für Sonderpädagogik; multiprofessionelle Teams; Qualitative Interviews; Objektive Hermeneutik
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Die Professionalisierung von Lehrkräften ist ein zentrales Thema in Erziehungswissenschaft und Fachdidaktik. Der vorliegende Beitrag ordnet die Ergebnisse eines Forschungsprojekts zu subjektiven didaktischen Theorien bilingualer Erdkundelehrkräfte in den Kontext der Professionalisierungsdebatte ein. Neben der Präsentation einzelner Forschungsergebnisse wird die Frage diskutiert, inwieweit das Konzept der subjektiven Theorien hilfreich ist für die Erfassung von Professionalisierungsprozessen. Dabei wird unterschieden zwischen einem „prescribed professionalism“, der sich aus verordneten bildungspolitischen Innovationen entwickelt, und einem „independent professionalism“, mit dem sich die Professionalisierungsprozesse einer bottom-up Entwicklung wie der des bilingualen Unterrichts aus der Schulpraxis heraus beschreiben lassen. Schlagworte: Didaktik des bilingualen (Erdkunde-)Unterrichts; bottom-up Innovationen; „independent professionalism“ vs. „prescribed professionalism“; subjektive didaktische Theorien
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„ … kam grad am Anfang an die Grenzen“. Potenziale und Probleme von Kooperativem Lernen für die Professionalisierung von Englischlehrer/innen (Andreas Bonnet, Uwe Hericks)
Die so genannten neuen Unterrichtsformen, so auch Kooperatives Lernen, haben in den letzten Jahren in der Diskussion über notwendige Reformen von Schule und Unterricht einen zentralen Platz eingenommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt der aktuellen Diskussion ist die Frage nach der professionalisierenden bzw. deprofessionalisierenden Wirkung von Reformen. Der vorliegende Aufsatz fragt danach, welche für die Professionalisierung von Lehrer/innen relevanten Wirkungen die Einführung von Kooperativem Lernen im Englischunterricht hat. Dazu werden die Fallstudien über zwei Lehrerinnen vorgestellt, die über drei Jahre bei der Umsetzung von Kooperativem Lernen im Englischunterricht der frühen Mittelstufe begleitet wurden. Die Fallstudie legt nahe, dass Kooperatives Lernen mit der gymnasialen Allokationslogik kollidiert und dass dies für die Lehrerinnen krisenhaft wird. Im Fallvergleich wird deutlich, dass ein umfassendes Verständnis von Kooperation sowie das Konzept eines niederschwelligen Einstiegs diese Krise produktiv wenden können, während das Fehlen dieser Orientierungen die Entfaltung von agency und damit Autonomiegewinn verhindert. Schlagworte: Biographische Professionsforschung, Dokumentarische Methode, Englischunterricht, Kooperatives Lernen
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Kompetent durch Migrationserfahrung? Die Betonung des Migrationshintergrunds als Gefahr einer Deprofessionalisierung von Lehrkräften (Carolin Rotter)
Auf bildungspolitischer Ebene wird derzeit verstärkt die Forderung nach mehr Lehrkräften mit Migrationshintergrund erhoben und dadurch eine eindeutige Relevanzsetzung des Migrationshintergrunds für den schulischen Alltag vorgenommen. Die Frage, die sich daran anschließt, ist die nach der Selbstwahrnehmung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund. Mittels leitfadenorientierter Interviews wurden 14 Lehrkräfte mit Migrationshintergrund zu ihrem beruflichen Selbstkonzept und der Bedeutung ihres Migrationshintergrunds, die sie diesem für ihren schulischen Alltag beimessen, befragt. Mittels der dokumentarischen Methode wurde das Datenmaterial sowohl auf der inhaltlichen Ebene als auch auf der Ebene der kommunikativen Hervorbringung analysiert. Im folgenden Beitrag werden die Ergebnisse der sinn- und soziogenetischen Typenbildung präsentiert und vor dem Hintergrund des professionstheoretischen Diskurses interpretiert. Deutlich wird die Gefahr einer deprofessionalisierenden Verstrickung in die eigene Biografie, bei der die Grundlage für die Erfüllung beruflicher Aufgaben nicht in der Ausbildung, sondern vorrangig in der eigenen Biografie gesehen wird. Schlagwörter: Lehrkräfte mit Migrationshintergrund; berufliches Selbstkonzept; Deprofessionalisierung
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Der Expertise von Kursleitenden im Bereich funktionaler Analphabetismus kommt bei der Steuerung von Lehr-Lern-Prozessen eine besonders wichtige Rolle zu, da die Lernbiografien von Erwachsenen mit geringen literalen Kompetenzen verknüpft sind mit Lernschwierigkeiten und Misserfolgserlebnissen (u.a. Egloff 1997). Über die Expertise von Kursleitenden in diesem Bereich ist jedoch wenig bekannt. Hier setzt das Projekt „Literalität in Alltag und Beruf“ an: Wir fokussieren in diesem Beitrag das fachliche und fachdidaktische Wissen von Kursleitenden in der Domäne Schreiben sowie schreibbezogenes Wissen von Kursteilnehmenden, um in Analogie zu Duffy (1993) „Knotenpunkte“ herausarbeiten zu können. Schlagworte: Lehrerexpertise; Lehrerwissen; Überzeugungen von Lehrkräften; Schreibstrategien; funktionaler Analphabetismus; Erwachsenenbildung
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