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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-8474-2638-7

Humboldt und andere Mythen

Zur Kritik des deutschen Bildungs- und Kulturnationalismus

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 17.10.2022

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ISBN: 978-3-8474-2638-7
Kategorien: Erziehung, Soziologie

Beschreibung

Die deutsche Bildungswissenschaft hat sich trotz der Kontinuität des Rassismus und rechten Terrors in Deutschland nur marginal mit der Komplizenschaft zwischen ‚Bildung‘ und ‚Nation‘ beschäftigt. Im vorliegenden Buch wird der Mythos der Bildung, der Nation, der Bildungsnation detranszendentalisiert. Die Autorin untersucht ‚Bildung‘ und ‚Nation‘‘ als zentrale Begriffe des (neo)kolonialen Referenzsystems in ihrer Verschränkung. Verschiedene Perspektiven (postkoloniale, hegemonietheoretische, kulturanthropologische, psychoanalytische) beleuchten und historisieren die ‚‚(Bildungs)Nation‘‘ als eine andauernde Fiktion mit realen Folgen.

Während den Kulturbegriff bereits zahlreiche Kritiken durchleuchtet haben, scheint ‚Bildung‘ davon verschont zu bleiben. ‚Bildung‘ ist die Gute. ‚Bildung‘ hilft, verspricht Fortschritt, Humanität, einen Weg zur Moral und Vernunft der Menschheit, einen gesellschaftlichen Aufstieg und eine gedeihende Volkswirtschaft. Sie ist ein universelles Heilmittel, ja sogar eine Art Religion geworden. Sie lässt sich mit unzähligen Themen verschränken und wird von diversen Denkschulen aufgegriffen, reformuliert und reanimiert. Ob wir über politische Bildung, kritische Bildung, postkoloniale Bildung oder ökologische Bildung reden, es darf nicht vergessen werden, dass der Bildungsbegriff auch heutzutage seinen historischen Ballast mit sich schleppt. Die Erzählung um das Land der Dichter und Denker, Land der Ideen, die Bildungs- und Kulturnation stiftet seit langem erfolgreich das, was wir nationale Identität nennen. Nationalismus und Rassismus gepaart mit weltbürgerlichem Kosmopolitismus, Bildung, Kultur, Humanismus und Wissenschaft war bereits im 18. Jahrhundert eine bewährte Rezeptur, die zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs und Konstitution der deutschen Nation führte. Aktuelle Debatten zeigen, dass der Diskurs um die deutsche Bildungsnation immer noch nicht an Wirksamkeit verloren hat.

Die Autorin:
Michaela Jašová, M.A., Sprachmittlerin, Aktivistin und Mitarbeiterin im Bereich Gewaltopferschutz und Migrationsberatung, Hamburg

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Erziehungswissenschaft und Soziologie

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2638-7

eISBN

978-3-8474-1798-9

Format

A5

Umfang

ca. 100

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 17.10.2022

Auflage

1

Sprache

Deutsch

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Autor*innen

Schlagwörter

Bildungsbegriff, Bildungsnation, Bildungswissenschaft, Nationalismus, postkoloniale Theorie, Postkolonialismus, Rassismus, Wilhelm von Humboldt

Beschreibung

Beschreibung

Die deutsche Bildungswissenschaft hat sich trotz der Kontinuität des Rassismus und rechten Terrors in Deutschland nur marginal mit der Komplizenschaft zwischen ‚Bildung‘ und ‚Nation‘ beschäftigt. Im vorliegenden Buch wird der Mythos der Bildung, der Nation, der Bildungsnation detranszendentalisiert. Die Autorin untersucht ‚Bildung‘ und ‚Nation‘‘ als zentrale Begriffe des (neo)kolonialen Referenzsystems in ihrer Verschränkung. Verschiedene Perspektiven (postkoloniale, hegemonietheoretische, kulturanthropologische, psychoanalytische) beleuchten und historisieren die ‚‚(Bildungs)Nation‘‘ als eine andauernde Fiktion mit realen Folgen.

Während den Kulturbegriff bereits zahlreiche Kritiken durchleuchtet haben, scheint ‚Bildung‘ davon verschont zu bleiben. ‚Bildung‘ ist die Gute. ‚Bildung‘ hilft, verspricht Fortschritt, Humanität, einen Weg zur Moral und Vernunft der Menschheit, einen gesellschaftlichen Aufstieg und eine gedeihende Volkswirtschaft. Sie ist ein universelles Heilmittel, ja sogar eine Art Religion geworden. Sie lässt sich mit unzähligen Themen verschränken und wird von diversen Denkschulen aufgegriffen, reformuliert und reanimiert. Ob wir über politische Bildung, kritische Bildung, postkoloniale Bildung oder ökologische Bildung reden, es darf nicht vergessen werden, dass der Bildungsbegriff auch heutzutage seinen historischen Ballast mit sich schleppt. Die Erzählung um das Land der Dichter und Denker, Land der Ideen, die Bildungs- und Kulturnation stiftet seit langem erfolgreich das, was wir nationale Identität nennen. Nationalismus und Rassismus gepaart mit weltbürgerlichem Kosmopolitismus, Bildung, Kultur, Humanismus und Wissenschaft war bereits im 18. Jahrhundert eine bewährte Rezeptur, die zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs und Konstitution der deutschen Nation führte. Aktuelle Debatten zeigen, dass der Diskurs um die deutsche Bildungsnation immer noch nicht an Wirksamkeit verloren hat.

Die Autorin:
Michaela Jašová, M.A., Sprachmittlerin, Aktivistin und Mitarbeiterin im Bereich Gewaltopferschutz und Migrationsberatung, Hamburg

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Erziehungswissenschaft und Soziologie

Bibliografie

Zusätzliche Information

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ISBN

978-3-8474-2638-7

eISBN

978-3-8474-1798-9

Format

A5

Umfang

ca. 100

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 17.10.2022

Auflage

1

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Deutsch

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