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Informationen zum Buch

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ISBN: 978-3-8474-2654-7

Mutterschaft und Wissenschaft in der Pandemie

(Un-)Vereinbarkeit zwischen Kindern, Care und Krise

Autor*innen/Herausgeber*innen:

Erscheinungsdatum : ca. 11.07.2022

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ISBN: 978-3-8474-2654-7
Kategorien: Gender Studies, Soziologie

Beschreibung

In der Pandemie spitzen sich gesellschaftliche Schieflagen und strukturelle Ungerechtigkeiten zu, so auch die berufliche Benachteiligung, die maßgeblich durch die Ungleichverteilung von Care-Arbeit begünstigt wird. Dieses Buch versammelt Erfahrungsberichte von Frauen*, die im Wissenschaftsbetrieb tätig sind und von ihren Erlebnissen während der Pandemie an deutschen Hochschulen berichten, und trägt somit zur Sichtbarkeit tabuisierter und individualisierter Erfahrungen bei. So werden die prekären Bedingungen, die sich während der Pandemie noch verstärkt haben, deutlich gemacht.

Die Pandemie spitzt gesellschaftliche Schieflagen und strukturelle Ungerechtigkeiten zu. So werden beispielsweise die Ungleichverteilung von Care-Arbeit, daraus folgende Benachteiligungen im Beruf, Lohnungerechtigkeiten oder der ungleiche Zugang zu Impfstoffen überdeutlich sichtbar. Eine weitere Zuspitzung lässt sich an der Figur der Mutter beobachten: So mehren sich die Stimmen, dass Mütter von kleinen Kindern die Verliererinnen der Pandemie sind. Noch mehr gilt das für mehrfachdiskriminierte Mütter und Alleinerziehende. Diese Benachteiligung lässt sich auch in der Wissenschaft beobachten. Während die Publikationen von Vätern in der Pandemie stiegen, sind die von Müttern eingebrochen. Eine ganze Generation von Frauen, v.a. Müttern, mitsamt ihrem Wissen könnten verloren gehen.Gleichzeitig ist Mutterschaft in der Wissenschaft merkwürdig unsichtbar, wenn man von üblichen Vereinbarkeitsdiskursen absieht. So sind Mütter zum einen im akademischen Betrieb spätestens ab nach der Promotion eine Seltenheit, zum anderen bildet Mutterschaft auch in feministischer Theorie und Geschlechterforschung eine Leerstelle und ein Tabu. Ein Manifest, das sich mit kritischen Perspektiven auf den Wissenschaftsmythos des allein und wettbewerbsorientierten, privilegierten und von Care-Arbeit befreiten Wissenschaftler beschäftigt, eröffnet eine neue Sichtweise auf eine mögliche Zukunft, nicht nur des Betriebes, innerhalb dessen Wissen generiert wird, sondern auch auf die Schwerpunktsetzungen von Erkenntnis und gesellschaftlicher Zukunft.

Die Herausgeber*innen:
Dr. Sarah Czerney, Referentin für Chancengleichheit und Karriereentwicklung (Projekt FEM POWER), Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg
Dr. Lena Eckert, akademische Mitarbeiterin, Zentrum für Lehre und Lernen, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
Dr. Silke Martin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Erfurt

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Soziologie und Gender Studies

Zusätzliche Information

Verlag

ISBN

978-3-8474-2654-7

eISBN

978-3-8474-1811-5

Format

A5

Umfang

ca. 200

Erscheinungsjahr

2022

Erscheinungsdatum

ca. 11.07.2022

Auflage

1

Sprache

Deutsch

Bewertungen

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Autor*innen

Schlagwörter

Care-Arbeit, Corona, COVID-19, Karriere, maternal turn, persönliche Perspektiven, Vereinbarkeit

Beschreibung

Beschreibung

In der Pandemie spitzen sich gesellschaftliche Schieflagen und strukturelle Ungerechtigkeiten zu, so auch die berufliche Benachteiligung, die maßgeblich durch die Ungleichverteilung von Care-Arbeit begünstigt wird. Dieses Buch versammelt Erfahrungsberichte von Frauen*, die im Wissenschaftsbetrieb tätig sind und von ihren Erlebnissen während der Pandemie an deutschen Hochschulen berichten, und trägt somit zur Sichtbarkeit tabuisierter und individualisierter Erfahrungen bei. So werden die prekären Bedingungen, die sich während der Pandemie noch verstärkt haben, deutlich gemacht.

Die Pandemie spitzt gesellschaftliche Schieflagen und strukturelle Ungerechtigkeiten zu. So werden beispielsweise die Ungleichverteilung von Care-Arbeit, daraus folgende Benachteiligungen im Beruf, Lohnungerechtigkeiten oder der ungleiche Zugang zu Impfstoffen überdeutlich sichtbar. Eine weitere Zuspitzung lässt sich an der Figur der Mutter beobachten: So mehren sich die Stimmen, dass Mütter von kleinen Kindern die Verliererinnen der Pandemie sind. Noch mehr gilt das für mehrfachdiskriminierte Mütter und Alleinerziehende. Diese Benachteiligung lässt sich auch in der Wissenschaft beobachten. Während die Publikationen von Vätern in der Pandemie stiegen, sind die von Müttern eingebrochen. Eine ganze Generation von Frauen, v.a. Müttern, mitsamt ihrem Wissen könnten verloren gehen.Gleichzeitig ist Mutterschaft in der Wissenschaft merkwürdig unsichtbar, wenn man von üblichen Vereinbarkeitsdiskursen absieht. So sind Mütter zum einen im akademischen Betrieb spätestens ab nach der Promotion eine Seltenheit, zum anderen bildet Mutterschaft auch in feministischer Theorie und Geschlechterforschung eine Leerstelle und ein Tabu. Ein Manifest, das sich mit kritischen Perspektiven auf den Wissenschaftsmythos des allein und wettbewerbsorientierten, privilegierten und von Care-Arbeit befreiten Wissenschaftler beschäftigt, eröffnet eine neue Sichtweise auf eine mögliche Zukunft, nicht nur des Betriebes, innerhalb dessen Wissen generiert wird, sondern auch auf die Schwerpunktsetzungen von Erkenntnis und gesellschaftlicher Zukunft.

Die Herausgeber*innen:
Dr. Sarah Czerney, Referentin für Chancengleichheit und Karriereentwicklung (Projekt FEM POWER), Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg
Dr. Lena Eckert, akademische Mitarbeiterin, Zentrum für Lehre und Lernen, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder
Dr. Silke Martin, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Erfurt

Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Soziologie und Gender Studies

Bibliografie

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ISBN

978-3-8474-2654-7

eISBN

978-3-8474-1811-5

Format

A5

Umfang

ca. 200

Erscheinungsjahr

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Erscheinungsdatum

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