Verlag Barbara Budrich

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Informationen zum Buch

ISBN: 978-3-86649-320-9

An den Grenzen des Unterrichts

Authors/Editors:

Erscheinungsdatum : 18.02.2010

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ISBN: 978-3-86649-320-9
Kategorien: Education

Beschreibung

Der Autor prรคsentiert eine Fallstudie aus dem Deutschunterricht, in dem eine Lehrerin versucht, mit den SchรผlerInnen gemeinsam ein Gedicht als รคsthetische Ausdrucksgestalt zu erschlieรŸen. Sie stรถรŸt dabei an die Grenze des Unterrichts, weil sie das Ergebnis der Analyse nicht unterrichten kann, sie es vielmehr mit den Schรผlern noch erarbeiten muss.

Die Grenzen des Unterrichts als pรคdagogischer GroรŸform lassen sich mindestens in mehrere Richtungen bestimmen. In dieser Fallstudie geht es um eine positive Grenze. Sie besteht darin, mit Unterricht รผber die Form der Unterrichtung hinaus zu kommen. Hier geschieht Erziehung als Hingabe an die Sache und ihre Anforderung, hier wird auf die รผblichen didaktischen Hinfรผhrungen und Vereinfachungen verzichtet und stattdessen den mit der Sache aufgeworfenen Methoden ihrer Bearbeitung gefolgt. SchlieรŸlich stehen das Verstehen und das persรถnliche Inbeziehungsetzen zum Inhalt im Vordergrund der Arbeit. Die Konsequenz dieser Bemรผhung besteht darin, dass der Lehrende nicht mehr lehrt, sondern zu sammen mit den Schรผlern an der Erkenntnis der Sache interessiert ist. Er leitet allein als Erfahrener den Prozess der Erkenntnisgewinnung an.

Genau dies geschieht wรคhrend der intensiven Auseinandersetzung einer achten Klasse mit einem anspruchsvollen Gedicht Oskar Loerkes โ€žBlauer Abend in Berlinโ€œ.

Die Studie wird zu einem Modellfall fรผr das, was wir heute formal mit allgemeinen Kriterien zu โ€žgutem Unterrichtโ€œ diskutieren. Mit ihr lรคsst sich material guter Unterricht darstellen.

Der Autor:

Prof. Dr. Andreas Gruschka,

Johann Wolfgang Goethe-Universitรคt Frankfurt/M.

Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISBN

978-3-86649-320-9

eISBN

978-3-86649-738-2

Format

A5

Scope

107

Year of publication

2010

Date of publication

18.02.2010

Edition

1.

Language

Deutsch

Series

Volume

10

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Autor*innen

Keywords

Fallstudie, Guter Unterricht, Schule

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Andreas Gruschka[s] (Direktor des Instituts fรผr Pรคdagogik der Sekundarstufe, Goethe-Universitรคt Frankfurt am Main) […] neueste Studie geht an die Grenzen des Unterrichts und setzt sich mit den Problemen des Zusammentreffens von Vermittlung und Aneignung auseinander. Konkret untersucht Gruschka anhand einer Unterrichtssequenz die „Aufhebung des Unterrichtens im Unterricht“ (GRUSCHKA 2010, 10). Gruschka hebt damit eine Forderung der Bildungstheorie auf die Bรผhne einer empirischen Untersuchung: Schรผler sind als Subjekte zur Autonomie im Verhalten und im Urteilen herauszufordern. Die Notwendigkeit des Unterrichtens von Schรผler/innen nimmt in dem MaรŸ ab, in dem Schรผler/innen sich dieser Herausforderung stellen. Wie ebendiese Herausforderung (1) von Lehrer/innen in Unterricht angesprochen wird und (2) die Schรผler/innen mit ihr umgehen, zeigt Gruschka exemplarisch durch die Analyse einer Unterrichtssequenz.

GW-Unterricht 119/2010

Beschreibung

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Der Autor prรคsentiert eine Fallstudie aus dem Deutschunterricht, in dem eine Lehrerin versucht, mit den SchรผlerInnen gemeinsam ein Gedicht als รคsthetische Ausdrucksgestalt zu erschlieรŸen. Sie stรถรŸt dabei an die Grenze des Unterrichts, weil sie das Ergebnis der Analyse nicht unterrichten kann, sie es vielmehr mit den Schรผlern noch erarbeiten muss.

Die Grenzen des Unterrichts als pรคdagogischer GroรŸform lassen sich mindestens in mehrere Richtungen bestimmen. In dieser Fallstudie geht es um eine positive Grenze. Sie besteht darin, mit Unterricht รผber die Form der Unterrichtung hinaus zu kommen. Hier geschieht Erziehung als Hingabe an die Sache und ihre Anforderung, hier wird auf die รผblichen didaktischen Hinfรผhrungen und Vereinfachungen verzichtet und stattdessen den mit der Sache aufgeworfenen Methoden ihrer Bearbeitung gefolgt. SchlieรŸlich stehen das Verstehen und das persรถnliche Inbeziehungsetzen zum Inhalt im Vordergrund der Arbeit. Die Konsequenz dieser Bemรผhung besteht darin, dass der Lehrende nicht mehr lehrt, sondern zu sammen mit den Schรผlern an der Erkenntnis der Sache interessiert ist. Er leitet allein als Erfahrener den Prozess der Erkenntnisgewinnung an.

Genau dies geschieht wรคhrend der intensiven Auseinandersetzung einer achten Klasse mit einem anspruchsvollen Gedicht Oskar Loerkes โ€žBlauer Abend in Berlinโ€œ.

Die Studie wird zu einem Modellfall fรผr das, was wir heute formal mit allgemeinen Kriterien zu โ€žgutem Unterrichtโ€œ diskutieren. Mit ihr lรคsst sich material guter Unterricht darstellen.

Der Autor:

Prof. Dr. Andreas Gruschka,

Johann Wolfgang Goethe-Universitรคt Frankfurt/M.

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ISBN

978-3-86649-320-9

eISBN

978-3-86649-738-2

Format

A5

Scope

107

Year of publication

2010

Date of publication

18.02.2010

Edition

1.

Language

Deutsch

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Volume

10

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Andreas Gruschka[s] (Direktor des Instituts fรผr Pรคdagogik der Sekundarstufe, Goethe-Universitรคt Frankfurt am Main) […] neueste Studie geht an die Grenzen des Unterrichts und setzt sich mit den Problemen des Zusammentreffens von Vermittlung und Aneignung auseinander. Konkret untersucht Gruschka anhand einer Unterrichtssequenz die „Aufhebung des Unterrichtens im Unterricht“ (GRUSCHKA 2010, 10). Gruschka hebt damit eine Forderung der Bildungstheorie auf die Bรผhne einer empirischen Untersuchung: Schรผler sind als Subjekte zur Autonomie im Verhalten und im Urteilen herauszufordern. Die Notwendigkeit des Unterrichtens von Schรผler/innen nimmt in dem MaรŸ ab, in dem Schรผler/innen sich dieser Herausforderung stellen. Wie ebendiese Herausforderung (1) von Lehrer/innen in Unterricht angesprochen wird und (2) die Schรผler/innen mit ihr umgehen, zeigt Gruschka exemplarisch durch die Analyse einer Unterrichtssequenz.

GW-Unterricht 119/2010

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