Beschreibung
Open Access: Der Titel „Familie, Geschlecht und Erziehung in Zeiten der Krisen des 21. Jahrhunderts“ (DOI: 10.3224/84742621) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhรคltlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Der Band widmet sich der Frage, wie Familie(n) unterschiedlichster Konstellationen unter krisenhaften Bedingungen im 21. Jahrhundert โ eingelassen in die alltรคgliche Lebensfรผhrung โ mit Erziehungsherausforderungen umgehen und wie hierbei auf Geschlecht und Geschlechterdifferenz zurรผckgegriffen wird bzw. Differenz konstruiert und Differenzierungen vorgenommen werden. Das Krisenspektrum, das in den Beitrรคgen abgedeckt wird, reicht von der Corona-Pandemie รผber Kindesvernachlรคssigung und Queerfeindlichkeit bis zu Landnahmestrategien durch die Neue Rechte.
Inhaltsverzeichnis + Leseprobe
Die Herausgeber*innen:
Dr. Robert Baar ist Professor fรผr Pรคdagogik und Didaktik der Grundschule und des Elementarbereichs am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universitรคt Bremen.
Dr. habil. Maja S. Maier ist Apl. Professorin am Institut fรผr Erziehungswissenschaft der Pรคdagogischen Hochschule Heidelberg und vertritt derzeit die Professur fรผr Schultheorie und empirische Schulforschung an der Universitรคt Bremen.
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (PDF-Infoblatt).
Die Zielgruppe:
Lehrende und Forschende der Erziehungswissenschaften und Gender Studies







Lea Eileen Pรถhls –
Das Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung โFamilie, Geschlecht und Erziehung in Zeiten der Krise des 21. Jahrhundertsโ rรผckt die Frage nach Umgangsmechanismen von Familien mit Erziehungsherausforderungen unter krisenhaften Bedingungen in den Fokus. Hierbei werden verschiedene Krisen betrachtet: Die COVID-19 Pandemie, Kindesvernachlรคssigung, Queerfeindlichkeit, sowie die Landnahmestrategie durch die Neue Rechte.
Der Sammelband strukturiert sich entlang fรผnf empirischer Beitrรคge zum Themenschwerpunkt, denen drei grundlegend ausgerichtete Essays vorangehen. Die Mehrheit der Beitrรคge folgt dem Anliegen, bestehende (Geschlechter-)Verhรคltnisse einer Beschreibung und Analyse zugรคnglich zu machen, Entwicklungen aufzuzeigen, Missstรคnde, aber auch Potentiale zu benennen, Diskussionen anzuregen und Perspektiven hin zu mehr (Geschlechter-)Gerechtigkeit zu entwerfen.
An die empirischen Beitrรคge schlieรt ein offener Teil mit vier Beitrรคgen an, die teilweise ebenfalls in das thematische Feld des Schwerpunkts eingebettet sind, jedoch mit Themen zum Umgang mit Diversitรคt im Schulunterricht darรผber hinausgehen. Das Jahrbuch schlieรt mit drei Rezensionen zu Beitrรคgen im Themenschwerpunkt erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung sowie einem Tagungsbericht zur Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der DGfE.
Es handelt sich um einen anregenden Sammelband, der verschiedene Forschungsschwerpunkte unter dem Dach erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung in Zeiten der Krisen des 21. Jahrhunderts vereint.
Amelie Steffen –
Wie sich die Gesellschaft unter krisenhaften Bedingungen wandelt, so verรคndern sich auch Familien und ihre Herausforderungen. Mit dieser Thematik setzt sich das Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung โFamilie, Geschlecht und Erziehung in Zeiten der Krise des 21.Jahrhundertsโ auseinander. Als Studierende der Erziehungswissenschaft ist das Buch fรผr mich sehr relevant geworden, da es aktuelle Krisen in Familien thematisiert und erlรคutert. Es werden sowohl schon lรคnger bekannte Krisenthemen wie Flucht und Asyl sowie Kindesvernachlรคssigung und sexueller Missbrauch zur Sprache gebracht als auch aktuelle Themen wie Queerfeindlichkeit, LSBTIAQ+ und Diversitรคt. Das Buch lรคsst sich wunderbar lesen, jedes Kapitel war leicht verstรคndlich. Ich wรผrde auf den Titel in meiner Sammlung nicht mehr verzichten wollen.