Verlag Barbara Budrich

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ISSN: 1865-7192

dms 2-2015 | Legitimation von Politik und Verwaltungshandeln

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ISSN: 1865-7192

Inhalt

dms โ€“ der moderne staat โ€“ Zeitschrift fรผr Public Policy, Recht und Management
2-2015: Legitimation von Politik und Verwaltungshandeln

Schwerpunktbeitrรคge
Jรถrg Bogumil / Sabine Kuhlmann: Legitimation von Verwaltungshandeln โ€“ Verรคnderungen und Konstanten
Simon Fink / Eva Ruffing: Legitimation durch Verwaltungsverfahren? Was sich die Politik von Konsultationen beim Stromnetzausbau verspricht
Christian Bauer: Stiftung von Legitimation oder Partizipationsverflechtungsfalle. Welche Folgen hat die ร–ffentlichkeitsbeteiligung beim Stromnetzausbau?
Gรถttrik Wewer: Legitimation staatlichen Handelns durch Transparenz? Eine Fallstudie fรผr Hamburg
Julia Fleischer: Organisierte Expertise und die Legitimation der Verwaltung: Sektorale und strukturpolitische. Dynamiken der Gremienlandschaft auf Bundesebene
Gisela Fรคrber / Dirk Zeitz: Legitimation durch Gesetzesfolgenabschรคtzung? Mรถglichkeiten und Grenzen fรผr die Legitimation staatlichen Verwaltungshandelns

Abhandlungen
Frank Wessel: Die Ko-Produktion von freiwilligen kommunalen Aufgaben mit Hilfe finanzieller Bรผrgerbeteiligungsmodelle unter Einbeziehung von Sparkassen und Kreditgenossenschaften
Bastian Jantz: Bessere Rechtsetzung in Transformationsstaaten
Olaf Winkel: Demokratie und Digitalisierung

Forschungsagenda
Frank Nullmeier / Dieter Wolf: Staatlichkeit im Wandel. Bericht aus dem Bremer Sonderforschungsbereich

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Zusรคtzliche Informationen

Publisher

ISSN

1865-7192

eISSN

2196-1395

Volume

8. Jahrgang 2015

Edition

2-2015

Date of publication

23.11.2015

Scope

227

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/dms.v8i2

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

Homepage

https://dms.budrich-journals.de

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Autor*innen

Keywords

Beratungsgremien, demokratische Willensbildung, Digitalisierung, electronic government, elektronische Demokratie, Energiewende, Erfรผllungsaufwand, Exekutivfรถderalismus, finanzielle Bรผrgerbeteiligung, genossenschaftlicher Fรถrderauftrag, Gesetzesfolgenabschรคtzung, Hamburg, Informationsgesellschaft, Informationsregister, Informationstechnologie, Internationalisierung, Ko-Produktion, Kreditgenossenschaften, Legitimation, Legitimitรคt, Ministerialverwaltung, Nabeg, Netzausbau, Partizipation, Pfadabhรคngigkeit, Politikberatung, Privatisierung, rechtliche Zusammenarbeit, Rechtssetzung, Sparkassen, Staat, staatliches Handeln, Staatswandel, Transformationsstaaten, Transparenz, Verwaltungshandeln, ร–ffentlichkeitsbeteiligung, รถffentliche Gรผter

Abstracts

Legitimation von Verwaltungshandeln โ€“ Verรคnderungen und Konstanten (Jรถrg Bogumil, Sabine Kuhlmann)
Der Beitrag untersucht das Wechsel- und Zusammenspiel von รถffentlichem Verwaltungshandeln und Legitimitรคt. Ausgegangen wird davon, dass in den letzten Jahren sowohl die Input- als auch die Outputdimension staatlicher Legitimationsbeschaffung signifikante Verรคnderungen durchlaufen haben, die die รถffentliche Verwaltung intensiv berรผhren. Mit Rรผckgriff auf die anderen Beitrรคge des Schwerpunktheftes und unter Hinzuziehung weiterer Erkenntnisse wird รผberblicksartig untersucht, ob sich die Legitimationsproduktion durch Verwaltungshandeln verรคndert hat und wenn ja, inwiefern. Im Ergebnis ergibt sich ein partieller Wandel hinsichtlich der Legitimationsquellen von Verwaltungshandeln. Sowohl im Input-Bereich (Transparenzgesetze, vorgezogene Bรผrgerbeteiligung) als auch im Output-Bereich (z.B. Normenkontrollrat) gibt es neue bzw. einen stรคrkeren Einsatz schon bekannter Instrumente (Expertenkommissionen). Ob dieser Wandel der Instrumente und der potenziellen Quellen von Legitimation allerdings tatsรคchlich die Legitimitรคt des Verwaltungshandelns verรคndert, also zu einer Legitimitรคtssteigerung fรผhrt, wird teils skeptisch beurteilt und bedarf daher weiterer empirischer Untersuchung.
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Legitimation durch Verwaltungsverfahren? Was sich die Politik von Konsultationen beim Stromnetzausbau verspricht (Simon Fink, Eva Ruffing)
Die Energiepolitik erlebt zurzeit einen enormen institutionellen Wandel: Schon bei der Bedarfsplanung fรผr den Netzausbau wird die ร–ffentlichkeit in Form von Konsultationen durch die รœbertragungsnetzbetreiber und die Bundesnetzagentur einbezogen. Der Artikel untersucht, was die Entscheidungstrรคger dazu bewegte, Konsultationsverfahren verpflichtend einzufรผhren. Aus der Literatur zum Thema ร–ffentlichkeitsbeteiligung lassen sich dabei fรผnf mรถgliche Ziele ableiten: Eine demokratietheoretische Perspektive sieht Konsultationen als Mittel, um die Input-Legitimitรคt von Policies zu steigern. Eine tauschtheoretische Perspektive dagegen betont, dass durch Konsultationen Expertenwissen in den politischen Prozess einflieรŸt und Output- Legitimitรคt erzeugt. Der soziologische Institutionalismus sieht Konsultationen als Resultat von institutionellem Isomorphismus an. Eine Prinzipal-Agenten- Perspektive sieht Konsultationen vor allem als Mittel, um Agenten zu kontrollieren, da die Prinzipale durch die Konsultationen mehr Informationen erhalten. In der politischen Praxis schlieรŸlich wird vor allem die Hoffnung geรคuรŸert, dass Konsultationen nicht nur Entscheidungen besser legitimieren, sondern letztlich auch mehr Akzeptanz fรผr Policies erzeugen. Im Lichte dieser Perspektiven untersucht der Artikel die Einfรผhrung der Konsultationsverfahren und zeigt, dass die politischen Akteure sich vor allem die Steigerung der Inputlegitimitรคt und der Akzeptanz des Netzausbaus durch die ร–ffentlichkeitsbeteiligung erhoffen. Allerdings finden sich auch viele Belege fรผr institutionellen Isomorphismus, also dafรผr, dass Beteiligungsverfahren eingefรผhrt wurden, โ€žweil man das so machtโ€œ. Dieses Faktum fรผhrt zu pessimistischen Prognosen รผber die Fรคhigkeit der Konsultationen, die erhoffte Wirkung auch zu erreichen. Schlagworte: Akzeptanz, Legitimitรคt, Netzausbau, ร–ffentlichkeitsbeteiligung
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Stiftung von Legitimation oder Partizipationsverflechtungsfalle. Welche Folgen hat die ร–ffentlichkeitsbeteiligung beim Stromnetzausbau? (Christian Bauer)
Der Beitrag untersucht mรถgliche Auswirkungen der breiten ร–ffentlichkeitsbeteiligung im neuen Planungs- und Zulassungsverfahren fรผr Hoch- und Hรถchstspannungsnetze. Die Ausgangshypothese ist, dass die zahlreichen Beteiligungsmรถglichkeiten nicht zur erhofften Legitimierung der Planungs- und Zulassungsverfahren beitragen, sondern im Gegenteil zu Enttรคuschung und Frustration bei den Teilnehmern fรผhren, da Beteiligungserwartungen und -mรถglichkeiten auseinanderfallen. Ein solcher Zustand kann als Partizipationsverflechtungsfalle bezeichnet werden. Schlagworte: Partizipation, Legitimation, Energiewende, Netzausbau, NABEG
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Legitimation staatlichen Handelns durch Transparenz? Eine Fallstudie fรผr Hamburg (Gรถttrik Wewer)
Hamburg ist das erste Bundesland, das sich ein spezielles Transparenzgesetz gegeben hat. Da andere Lรคnder diesem Beispiel folgen wollen, lohnt eine genauere Betrachtung. Schon theoretische Vorรผberlegungen wecken Zweifel, ob durch mehr Transparenz die Legitimation staatlichen Handelns erhรถht werden kann, und schon jetzt spricht alles dafรผr, dass die sechs Ziele, die mit dem Gesetz erreicht werden sollen, nicht zu erreichen sind, da es keinerlei kausale Beziehungen zwischen einem Transparenzregister mit amtlichen Daten und Dokumenten und diesen Zielen gibt. Regierungen sollten also nicht zu groรŸe Erwartungen wecken und sich die Freiheit bewahren, selbst รผber Sinn und Unsinn und Kosten und Nutzen solcher Instrumente zu entscheiden, statt sich durch ein Gesetz unnรถtig Fesseln anzulegen. Schlagworte: Transparenz, Legitimitรคt, staatliches Handeln, Informationsregister
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Organisierte Expertise und die Legitimation der Verwaltung: Sektorale und strukturpolitische. Dynamiken der Gremienlandschaft auf Bundesebene (Julia Fleischer)
Der vorliegende Beitrag untersucht die Dynamiken der Gremienlandschaft auf Bundesebene von 1966 bis 2013 und deren Konsequenzen fรผr die Legitimation von Verwaltungshandeln. In theoretischer Hinsicht werden eine pfadabhรคngige und eine strukturpolitische Erklรคrungsperspektive kontrastiert, um die Neugrรผndungen und Abschaffungen bzw. daraus resultierende Laufzeit der Beratungsgremien zu erklรคren. Der Beitrag basiert auf einer Auswertung verschiedener รถffentlicher Quellen und berรผcksichtigt insgesamt 137 permanente Beirรคte und Sachverstรคndigenrรคte. In der empirischen Analyse zeigen sich die Relevanz sektoraler und machtpolitischer Erklรคrungsfaktoren, die รœberlebensanalyse verweist insbesondere auf die Erklรคrungskraft strukturpolitischer Determinanten. Daraus ergibt sich ein gemischtes Bild fรผr die legitimationsstiftende Rolle von Beratungsgremien, denn sie werden nicht nur zur kontinuierlichen Sicherstellung der Reprรคsentation gesellschaftlicher Interessen und der gemeinwohlorientierten Einbindung wissenschaftlicher Expertise genutzt, sondern dienen auch als Ausdruck parteipolitischer Erwรคgungen. Schlagworte: Beratungsgremien, Ministerialverwaltung, Legitimation, Pfadabhรคngigkeit, Politikberatung
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Legitimation durch Gesetzesfolgenabschรคtzung? Mรถglichkeiten und Grenzen fรผr die Legitimation staatlichen Verwaltungshandelns (Gisela Fรคrber, Dirk Zeitz)
Gesetzesfolgenabschรคtzungen werden auch in Deutschland in den letzten Jahren vermehrt eingesetzt, um staatliche Eingriffe und ihre rechtliche Kodifizierung fรผr Normadressaten, vollziehende Verwaltungen und Drittbetroffene zielfรผhrender und weniger belastend zu gestalten. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Frage, inwieweit die derzeitig von der Bundesregierung angewendeten Instrumente der besseren Rechtsetzung, insbesondere die Quantifizierung des Erfรผllungsaufwands fรผr die Normadressaten und fรผr die vollziehenden Verwaltungen, geeignet sind, die Legitimation von Verwaltungshandeln zu erhรถhen. Dabei wird sowohl die konzeptionelle Ausgestaltung der Gesetzesfolgenabschรคtzung auf ihre Zielfรผhrung und ggf. vorhandene Lรผcken untersucht wie auch der Frage nachgegangen, wie die im deutschen Fรถderalismus angelegte Unvollstรคndigkeit der Gesetzesfolgenabschรคtzung fรผr den Vollzugsbereich, der den selbstรคndig vollziehenden Lรคndern untersteht und damit nicht im Kompetenzbereich des Bundes liegt, behoben werden kann. Schlagworte: Gesetzesfolgenabschรคtzung, Erfรผllungsaufwand, Legitimation, Exekutivfรถderalismus
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Die Ko-Produktion von freiwilligen kommunalen Aufgaben mit Hilfe finanzieller Bรผrgerbeteiligungsmodelle unter Einbeziehung von Sparkassen und Kreditgenossenschaften (Frank Wessel)
Die Ko-Produktion von รถffentlichen Aufgaben erfรคhrt eine steigende Bedeutung in Deutschland. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die unterschiedlichen Akteure in den Kommunen. In diesem Beitrag wird untersucht, inwiefern Sparkassen und Kreditgenossenschaften im Rahmen ihrer institutionellen Vorgaben auf die Entwicklung der Ko- Produktion mit Hilfe finanzieller Bรผrgerbeteiligungsmodelle reagieren kรถnnten. Aufgrund des genossenschaftlichen Fรถrderauftrags in Kombination mit dem verbundsbedingten Regionalprinzip und des รถffentlichen Auftrags der Sparkassen ergeben sich handlungsrelevante รœberschneidungen zwischen den Vorgaben der Kreditinstitute und den Motiven der beteiligten Bรผrger. Anhand der stakeholder-orientierten Handlungsmaxime von Sparkassen und Kreditgenossenschaften wird eine mรถgliche Positionierung in Bezug auf die finanzielle Bรผrgerbeteiligung abgeleitet. Ergรคnzt wird die Untersuchung durch die Berรผcksichtigung weiterer gesellschaftlicher Verรคnderungen, die sich auch auf das Verhalten von Sparkassen und Kreditgenossenschaften auswirken werden. Zu Beginn des Beitrages werden die theoretischen Hintergrรผnde der kommunalen Aufgabenerfรผllung durch Ko-Produktion erlรคutert. Es folgt eine inhaltliche Einfรผhrung und Analyse von finanzieller Bรผrgerbeteiligung aus Sicht der New Public Governance (NPG) Agenda. Anhand der Analyse der institutionellen Vorgaben von Sparkassen und Kreditgenossenschaften wird daran anschlieรŸend dargelegt, dass die Institute zukรผnftig eine Fรถrderung bzw. Begleitung von finanziellen Bรผrgerbeteiligungsmodellen anstreben sollten. Schlagworte: finanzielle Bรผrgerbeteiligung, genossenschaftlicher Fรถrderauftrag, Ko-Produktion, รถffentlicher Auftrag der Sparkassen
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Bessere Rechtsetzung in Transformationsstaaten (Bastian Jantz)
Bessere Rechtsetzung ist seit geraumer Zeit ein etabliertes Konzept der Staats- und Verwaltungsmodernisierung in OECD-Staaten. Vergleichende Analysen von Programmen der Besseren Rechtsetzung aus Transformations- und Entwicklungslรคndern sind bis auf einzelne Ausnahmen jedoch bislang kaum vorhanden. Angesichts der Bedeutung des regulativen Rahmens und der potenziellen Herausforderungen, mit denen Programme der Besseren Rechtssetzung konfrontiert sind, gibt es einen gesteigerten Bedarf an empirischen Analysen, wie in Transformations- und Entwicklungslรคndern Reformen der Regulierungssysteme konzeptioniert und implementiert werden. Dieser Artikel versucht, diese Lรผcke zu schlieรŸen. Dabei werden zunรคchst das Konzept Bessere Rechtssetzung sowie zwei zentrale Instrumente, die Gesetzesfolgenabschรคtzung und das Standard- Kosten-Modell, dargestellt. Der empirische Teil analysiert in der Folge die Programme der Besseren Rechtssetzung in acht Transformationsstaaten. Schlagworte: Bessere Rechtssetzung, Transformationsstaaten, Gesetzesfolgenabschรคtzung, Rechtliche Zusammenarbeit
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Demokratie und Digitalisierung (Olaf Winkel)
Um den Diskurs รผber die demokratischen Potentialen der informationstechnischen Innovationen zu strukturieren, fรผhrte Hubertus Buchstein 1996 die Idealtypen Netzoptimismus, Netzpessimismus und Netzneutralismus ein. Alle Positionen weisen sowohl Elemente auf, die heute noch tragfรคhig sind, als auch Komponenten, deren Relevanz inzwischen fragwรผrdig erscheint. Hervorzuheben ist, dass die digitale Informationsgesellschaft wie von netzpessimistischer Seite unterstellt tatsรคchlich in vielerlei Hinsicht zu einer Welt der schlechten Alternativen geworden ist, in der es immer schwerer fรคllt, fรผr sich legitime, aber dennoch widerstreitende Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Besonders deutlich kommt dies im zunehmend brisanten Spannungsverhรคltnis zwischen dem bรผrgerschaftlichen Anspruch auf individuellen Freiraum und dem staatlichen Ordnungsanspruch zum Ausdruck. Fragt man danach, wie sich die aktuelle Situation und die Perspektiven der demokratischen Willensbildung im Lichte der von Buchstein entwickelten Idealtypen darstellen, wird deutlich, dass sich in diesem Bereich umfassende und tiefgreifende Verรคnderungen abzeichnen, die Konturen einer zukรผnftigen Demokratie sind aber noch nicht erkennbar. Schlagworte: Demokratische Willensbildung, Electronic Government, Elektronische Demokratie, Informationsgesellschaft, Informationstechnologie
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Staatlichkeit im Wandel. Bericht aus dem Bremer Sonderforschungsbereich (Frank Nullmeier, Dieter Wolf)
In den Jahren 2003 bis 2014 untersuchte der DFG-Sonderforschungsbereich 597 โ€žStaatlichkeit im Wandelโ€œ in รผber 20 Teilprojekten die Transformation der Staatlichkeit in der OECD-Welt. Der folgende Beitrag unternimmt den Versuch eines Resรผmees der gemeinsamen Forschungsarbeit. Dabei werden zunรคchst das Forschungsprogramm und zentrale Ergebnisse der zwรถlf Jahre Forschung vorgestellt. AnschlieรŸend werden die Einzelergebnisse aus der letzten Phase (2011-2014) zur Analyse der Wirkungen der neuen Konstellation von Staatlichkeit zu einem vorlรคufigen Befund zusammengefasst. Schlagworte: Staat, Staatswandel, Internationalisierung, Privatisierung, รถffentliche Gรผter
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2-2015: Legitimation von Politik und Verwaltungshandeln

Schwerpunktbeitrรคge
Jรถrg Bogumil / Sabine Kuhlmann: Legitimation von Verwaltungshandeln โ€“ Verรคnderungen und Konstanten
Simon Fink / Eva Ruffing: Legitimation durch Verwaltungsverfahren? Was sich die Politik von Konsultationen beim Stromnetzausbau verspricht
Christian Bauer: Stiftung von Legitimation oder Partizipationsverflechtungsfalle. Welche Folgen hat die ร–ffentlichkeitsbeteiligung beim Stromnetzausbau?
Gรถttrik Wewer: Legitimation staatlichen Handelns durch Transparenz? Eine Fallstudie fรผr Hamburg
Julia Fleischer: Organisierte Expertise und die Legitimation der Verwaltung: Sektorale und strukturpolitische. Dynamiken der Gremienlandschaft auf Bundesebene
Gisela Fรคrber / Dirk Zeitz: Legitimation durch Gesetzesfolgenabschรคtzung? Mรถglichkeiten und Grenzen fรผr die Legitimation staatlichen Verwaltungshandelns

Abhandlungen
Frank Wessel: Die Ko-Produktion von freiwilligen kommunalen Aufgaben mit Hilfe finanzieller Bรผrgerbeteiligungsmodelle unter Einbeziehung von Sparkassen und Kreditgenossenschaften
Bastian Jantz: Bessere Rechtsetzung in Transformationsstaaten
Olaf Winkel: Demokratie und Digitalisierung

Forschungsagenda
Frank Nullmeier / Dieter Wolf: Staatlichkeit im Wandel. Bericht aus dem Bremer Sonderforschungsbereich

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ISSN

1865-7192

eISSN

2196-1395

Volume

8. Jahrgang 2015

Edition

2-2015

Date of publication

23.11.2015

Scope

227

Language

Deutsch

Format

17 x 24 cm

DOI

https://doi.org/10.3224/dms.v8i2

Open Access-Lizenz

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de

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Legitimation von Verwaltungshandeln โ€“ Verรคnderungen und Konstanten (Jรถrg Bogumil, Sabine Kuhlmann)
Der Beitrag untersucht das Wechsel- und Zusammenspiel von รถffentlichem Verwaltungshandeln und Legitimitรคt. Ausgegangen wird davon, dass in den letzten Jahren sowohl die Input- als auch die Outputdimension staatlicher Legitimationsbeschaffung signifikante Verรคnderungen durchlaufen haben, die die รถffentliche Verwaltung intensiv berรผhren. Mit Rรผckgriff auf die anderen Beitrรคge des Schwerpunktheftes und unter Hinzuziehung weiterer Erkenntnisse wird รผberblicksartig untersucht, ob sich die Legitimationsproduktion durch Verwaltungshandeln verรคndert hat und wenn ja, inwiefern. Im Ergebnis ergibt sich ein partieller Wandel hinsichtlich der Legitimationsquellen von Verwaltungshandeln. Sowohl im Input-Bereich (Transparenzgesetze, vorgezogene Bรผrgerbeteiligung) als auch im Output-Bereich (z.B. Normenkontrollrat) gibt es neue bzw. einen stรคrkeren Einsatz schon bekannter Instrumente (Expertenkommissionen). Ob dieser Wandel der Instrumente und der potenziellen Quellen von Legitimation allerdings tatsรคchlich die Legitimitรคt des Verwaltungshandelns verรคndert, also zu einer Legitimitรคtssteigerung fรผhrt, wird teils skeptisch beurteilt und bedarf daher weiterer empirischer Untersuchung.
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Legitimation durch Verwaltungsverfahren? Was sich die Politik von Konsultationen beim Stromnetzausbau verspricht (Simon Fink, Eva Ruffing)
Die Energiepolitik erlebt zurzeit einen enormen institutionellen Wandel: Schon bei der Bedarfsplanung fรผr den Netzausbau wird die ร–ffentlichkeit in Form von Konsultationen durch die รœbertragungsnetzbetreiber und die Bundesnetzagentur einbezogen. Der Artikel untersucht, was die Entscheidungstrรคger dazu bewegte, Konsultationsverfahren verpflichtend einzufรผhren. Aus der Literatur zum Thema ร–ffentlichkeitsbeteiligung lassen sich dabei fรผnf mรถgliche Ziele ableiten: Eine demokratietheoretische Perspektive sieht Konsultationen als Mittel, um die Input-Legitimitรคt von Policies zu steigern. Eine tauschtheoretische Perspektive dagegen betont, dass durch Konsultationen Expertenwissen in den politischen Prozess einflieรŸt und Output- Legitimitรคt erzeugt. Der soziologische Institutionalismus sieht Konsultationen als Resultat von institutionellem Isomorphismus an. Eine Prinzipal-Agenten- Perspektive sieht Konsultationen vor allem als Mittel, um Agenten zu kontrollieren, da die Prinzipale durch die Konsultationen mehr Informationen erhalten. In der politischen Praxis schlieรŸlich wird vor allem die Hoffnung geรคuรŸert, dass Konsultationen nicht nur Entscheidungen besser legitimieren, sondern letztlich auch mehr Akzeptanz fรผr Policies erzeugen. Im Lichte dieser Perspektiven untersucht der Artikel die Einfรผhrung der Konsultationsverfahren und zeigt, dass die politischen Akteure sich vor allem die Steigerung der Inputlegitimitรคt und der Akzeptanz des Netzausbaus durch die ร–ffentlichkeitsbeteiligung erhoffen. Allerdings finden sich auch viele Belege fรผr institutionellen Isomorphismus, also dafรผr, dass Beteiligungsverfahren eingefรผhrt wurden, โ€žweil man das so machtโ€œ. Dieses Faktum fรผhrt zu pessimistischen Prognosen รผber die Fรคhigkeit der Konsultationen, die erhoffte Wirkung auch zu erreichen. Schlagworte: Akzeptanz, Legitimitรคt, Netzausbau, ร–ffentlichkeitsbeteiligung
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Stiftung von Legitimation oder Partizipationsverflechtungsfalle. Welche Folgen hat die ร–ffentlichkeitsbeteiligung beim Stromnetzausbau? (Christian Bauer)
Der Beitrag untersucht mรถgliche Auswirkungen der breiten ร–ffentlichkeitsbeteiligung im neuen Planungs- und Zulassungsverfahren fรผr Hoch- und Hรถchstspannungsnetze. Die Ausgangshypothese ist, dass die zahlreichen Beteiligungsmรถglichkeiten nicht zur erhofften Legitimierung der Planungs- und Zulassungsverfahren beitragen, sondern im Gegenteil zu Enttรคuschung und Frustration bei den Teilnehmern fรผhren, da Beteiligungserwartungen und -mรถglichkeiten auseinanderfallen. Ein solcher Zustand kann als Partizipationsverflechtungsfalle bezeichnet werden. Schlagworte: Partizipation, Legitimation, Energiewende, Netzausbau, NABEG
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Hamburg ist das erste Bundesland, das sich ein spezielles Transparenzgesetz gegeben hat. Da andere Lรคnder diesem Beispiel folgen wollen, lohnt eine genauere Betrachtung. Schon theoretische Vorรผberlegungen wecken Zweifel, ob durch mehr Transparenz die Legitimation staatlichen Handelns erhรถht werden kann, und schon jetzt spricht alles dafรผr, dass die sechs Ziele, die mit dem Gesetz erreicht werden sollen, nicht zu erreichen sind, da es keinerlei kausale Beziehungen zwischen einem Transparenzregister mit amtlichen Daten und Dokumenten und diesen Zielen gibt. Regierungen sollten also nicht zu groรŸe Erwartungen wecken und sich die Freiheit bewahren, selbst รผber Sinn und Unsinn und Kosten und Nutzen solcher Instrumente zu entscheiden, statt sich durch ein Gesetz unnรถtig Fesseln anzulegen. Schlagworte: Transparenz, Legitimitรคt, staatliches Handeln, Informationsregister
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Organisierte Expertise und die Legitimation der Verwaltung: Sektorale und strukturpolitische. Dynamiken der Gremienlandschaft auf Bundesebene (Julia Fleischer)
Der vorliegende Beitrag untersucht die Dynamiken der Gremienlandschaft auf Bundesebene von 1966 bis 2013 und deren Konsequenzen fรผr die Legitimation von Verwaltungshandeln. In theoretischer Hinsicht werden eine pfadabhรคngige und eine strukturpolitische Erklรคrungsperspektive kontrastiert, um die Neugrรผndungen und Abschaffungen bzw. daraus resultierende Laufzeit der Beratungsgremien zu erklรคren. Der Beitrag basiert auf einer Auswertung verschiedener รถffentlicher Quellen und berรผcksichtigt insgesamt 137 permanente Beirรคte und Sachverstรคndigenrรคte. In der empirischen Analyse zeigen sich die Relevanz sektoraler und machtpolitischer Erklรคrungsfaktoren, die รœberlebensanalyse verweist insbesondere auf die Erklรคrungskraft strukturpolitischer Determinanten. Daraus ergibt sich ein gemischtes Bild fรผr die legitimationsstiftende Rolle von Beratungsgremien, denn sie werden nicht nur zur kontinuierlichen Sicherstellung der Reprรคsentation gesellschaftlicher Interessen und der gemeinwohlorientierten Einbindung wissenschaftlicher Expertise genutzt, sondern dienen auch als Ausdruck parteipolitischer Erwรคgungen. Schlagworte: Beratungsgremien, Ministerialverwaltung, Legitimation, Pfadabhรคngigkeit, Politikberatung
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Legitimation durch Gesetzesfolgenabschรคtzung? Mรถglichkeiten und Grenzen fรผr die Legitimation staatlichen Verwaltungshandelns (Gisela Fรคrber, Dirk Zeitz)
Gesetzesfolgenabschรคtzungen werden auch in Deutschland in den letzten Jahren vermehrt eingesetzt, um staatliche Eingriffe und ihre rechtliche Kodifizierung fรผr Normadressaten, vollziehende Verwaltungen und Drittbetroffene zielfรผhrender und weniger belastend zu gestalten. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Frage, inwieweit die derzeitig von der Bundesregierung angewendeten Instrumente der besseren Rechtsetzung, insbesondere die Quantifizierung des Erfรผllungsaufwands fรผr die Normadressaten und fรผr die vollziehenden Verwaltungen, geeignet sind, die Legitimation von Verwaltungshandeln zu erhรถhen. Dabei wird sowohl die konzeptionelle Ausgestaltung der Gesetzesfolgenabschรคtzung auf ihre Zielfรผhrung und ggf. vorhandene Lรผcken untersucht wie auch der Frage nachgegangen, wie die im deutschen Fรถderalismus angelegte Unvollstรคndigkeit der Gesetzesfolgenabschรคtzung fรผr den Vollzugsbereich, der den selbstรคndig vollziehenden Lรคndern untersteht und damit nicht im Kompetenzbereich des Bundes liegt, behoben werden kann. Schlagworte: Gesetzesfolgenabschรคtzung, Erfรผllungsaufwand, Legitimation, Exekutivfรถderalismus
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Die Ko-Produktion von freiwilligen kommunalen Aufgaben mit Hilfe finanzieller Bรผrgerbeteiligungsmodelle unter Einbeziehung von Sparkassen und Kreditgenossenschaften (Frank Wessel)
Die Ko-Produktion von รถffentlichen Aufgaben erfรคhrt eine steigende Bedeutung in Deutschland. Diese Entwicklung hat auch Auswirkungen auf die unterschiedlichen Akteure in den Kommunen. In diesem Beitrag wird untersucht, inwiefern Sparkassen und Kreditgenossenschaften im Rahmen ihrer institutionellen Vorgaben auf die Entwicklung der Ko- Produktion mit Hilfe finanzieller Bรผrgerbeteiligungsmodelle reagieren kรถnnten. Aufgrund des genossenschaftlichen Fรถrderauftrags in Kombination mit dem verbundsbedingten Regionalprinzip und des รถffentlichen Auftrags der Sparkassen ergeben sich handlungsrelevante รœberschneidungen zwischen den Vorgaben der Kreditinstitute und den Motiven der beteiligten Bรผrger. Anhand der stakeholder-orientierten Handlungsmaxime von Sparkassen und Kreditgenossenschaften wird eine mรถgliche Positionierung in Bezug auf die finanzielle Bรผrgerbeteiligung abgeleitet. Ergรคnzt wird die Untersuchung durch die Berรผcksichtigung weiterer gesellschaftlicher Verรคnderungen, die sich auch auf das Verhalten von Sparkassen und Kreditgenossenschaften auswirken werden. Zu Beginn des Beitrages werden die theoretischen Hintergrรผnde der kommunalen Aufgabenerfรผllung durch Ko-Produktion erlรคutert. Es folgt eine inhaltliche Einfรผhrung und Analyse von finanzieller Bรผrgerbeteiligung aus Sicht der New Public Governance (NPG) Agenda. Anhand der Analyse der institutionellen Vorgaben von Sparkassen und Kreditgenossenschaften wird daran anschlieรŸend dargelegt, dass die Institute zukรผnftig eine Fรถrderung bzw. Begleitung von finanziellen Bรผrgerbeteiligungsmodellen anstreben sollten. Schlagworte: finanzielle Bรผrgerbeteiligung, genossenschaftlicher Fรถrderauftrag, Ko-Produktion, รถffentlicher Auftrag der Sparkassen
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Bessere Rechtsetzung in Transformationsstaaten (Bastian Jantz)
Bessere Rechtsetzung ist seit geraumer Zeit ein etabliertes Konzept der Staats- und Verwaltungsmodernisierung in OECD-Staaten. Vergleichende Analysen von Programmen der Besseren Rechtsetzung aus Transformations- und Entwicklungslรคndern sind bis auf einzelne Ausnahmen jedoch bislang kaum vorhanden. Angesichts der Bedeutung des regulativen Rahmens und der potenziellen Herausforderungen, mit denen Programme der Besseren Rechtssetzung konfrontiert sind, gibt es einen gesteigerten Bedarf an empirischen Analysen, wie in Transformations- und Entwicklungslรคndern Reformen der Regulierungssysteme konzeptioniert und implementiert werden. Dieser Artikel versucht, diese Lรผcke zu schlieรŸen. Dabei werden zunรคchst das Konzept Bessere Rechtssetzung sowie zwei zentrale Instrumente, die Gesetzesfolgenabschรคtzung und das Standard- Kosten-Modell, dargestellt. Der empirische Teil analysiert in der Folge die Programme der Besseren Rechtssetzung in acht Transformationsstaaten. Schlagworte: Bessere Rechtssetzung, Transformationsstaaten, Gesetzesfolgenabschรคtzung, Rechtliche Zusammenarbeit
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Demokratie und Digitalisierung (Olaf Winkel)
Um den Diskurs รผber die demokratischen Potentialen der informationstechnischen Innovationen zu strukturieren, fรผhrte Hubertus Buchstein 1996 die Idealtypen Netzoptimismus, Netzpessimismus und Netzneutralismus ein. Alle Positionen weisen sowohl Elemente auf, die heute noch tragfรคhig sind, als auch Komponenten, deren Relevanz inzwischen fragwรผrdig erscheint. Hervorzuheben ist, dass die digitale Informationsgesellschaft wie von netzpessimistischer Seite unterstellt tatsรคchlich in vielerlei Hinsicht zu einer Welt der schlechten Alternativen geworden ist, in der es immer schwerer fรคllt, fรผr sich legitime, aber dennoch widerstreitende Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Besonders deutlich kommt dies im zunehmend brisanten Spannungsverhรคltnis zwischen dem bรผrgerschaftlichen Anspruch auf individuellen Freiraum und dem staatlichen Ordnungsanspruch zum Ausdruck. Fragt man danach, wie sich die aktuelle Situation und die Perspektiven der demokratischen Willensbildung im Lichte der von Buchstein entwickelten Idealtypen darstellen, wird deutlich, dass sich in diesem Bereich umfassende und tiefgreifende Verรคnderungen abzeichnen, die Konturen einer zukรผnftigen Demokratie sind aber noch nicht erkennbar. Schlagworte: Demokratische Willensbildung, Electronic Government, Elektronische Demokratie, Informationsgesellschaft, Informationstechnologie
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Staatlichkeit im Wandel. Bericht aus dem Bremer Sonderforschungsbereich (Frank Nullmeier, Dieter Wolf)
In den Jahren 2003 bis 2014 untersuchte der DFG-Sonderforschungsbereich 597 โ€žStaatlichkeit im Wandelโ€œ in รผber 20 Teilprojekten die Transformation der Staatlichkeit in der OECD-Welt. Der folgende Beitrag unternimmt den Versuch eines Resรผmees der gemeinsamen Forschungsarbeit. Dabei werden zunรคchst das Forschungsprogramm und zentrale Ergebnisse der zwรถlf Jahre Forschung vorgestellt. AnschlieรŸend werden die Einzelergebnisse aus der letzten Phase (2011-2014) zur Analyse der Wirkungen der neuen Konstellation von Staatlichkeit zu einem vorlรคufigen Befund zusammengefasst. Schlagworte: Staat, Staatswandel, Internationalisierung, Privatisierung, รถffentliche Gรผter
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