Beschreibung
Die AutorInnen konzentrieren sich auf die gesellschaftliche Kontextuierung von Kindheit. Mit dieser Bezeichnung wird ein Spannungsverhรคltnis beschrieben: Wie kรถnnen die vielfรคltigen Facetten und zentralen Zugรคnge in den wissenschaftlichen Diskursen zur Kindheitsforschung legitimiert werden? Zum einen wird die Untersuchung von Kindheiten in verschiedenen gesellschaftlichen Relationen, zum anderen die Analyse der gesellschaftlichen Bearbeitung dieses Verhรคltnisses vorgenommen.
Der erste Band des Wuppertaler Forschungszentrums Kindheiten.Gesellschaften unternimmt eine kritische Bestandsaufnahme der aktuellen Zugรคnge zur neuen interdisziplinรคren Grundlegung der Kindheitsforschung. Kinder sind soziale Akteure. Daraus ergeben sich kinderpolitische wie kinderrechtliche Konsequenzen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen daher Fragen nach den hetero genen Lebenswelten von Kindern, ihren Entwicklungs mรถg lichkeiten und Bedingungen des Aufwachsens. Ob und wie ist in der Rede von Akteurskompetenz von Kindern eine โfrรผheโ Zuschreibung von Verantwortung fรผr Konstitutionsprozesse des Sozialen und zugleich eine โIntensivierungโ von Schutz und Kontrolle zu sehen? โNeueโ Bedingungen der Verwertung von Subjektivitรคt im Postfordismus gehen damit einher.
Die HerausgeberInnen:
Dr. Rita Braches-Chyrek
Prof. Dr. Charlotte Rรถhner
Prof. Dr. Heinz Sรผnker
alle: Bergische Universitรคt Wuppertal.
Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt).
Zielgruppen:
Forschende und Lehrende in Kindheitsforschung und Erziehungswissenschaften


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